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Leistungsbilanzdefizit am Beispiel Spaniens

Title: Leistungsbilanzdefizit am Beispiel Spaniens

Seminar Paper , 2017 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Nähle (Author)

Business economics - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Der Begriff des Leistungsbilanzdefizites ist nicht nur heutzutage (2017) ein brisantes Thema, vgl. die Diskrepanzen zwischen USA mit Trump als Präsidenten und Deutschland. So wirft die US-Regierung Deutschland und seinen Unternehmen vor, speziell den Stahlunternehmen Salzgitter und Dillinger Hüttenwerke, sie würden Dumpingpreise führen. Trump droht mit Strafzöllen. Grund ist die negative Leistungsbilanz der USA gegenüber Deutschlands (und anderen Ländern wie Frankreich, Japan oder Südkorea). Auch zu Zeiten einer Finanzkrise ist ein Defizit der Leistungsbilanz von Bedeutung.

Die Behandlung des spanischen Leistungsbilanz-Defizites ist das Kernthema dieser Seminararbeit, wobei die Ursachen und die Maßnahmen seiner Beseitigung erörtert werden. Für die Analyse werden geschichtliche Sachverhalte behandelt und veröffentlichte Wirtschaftsdaten diskutiert. Dies erfolgt hauptsächlich auf Basis von Diagrammen über die Leistungs- und Handelsbilanz.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leistungsbilanz im Allgemeinen

2.1 Zahlungsbilanz und Teilbilanzen

2.2 Defizit

3. Wirtschaftliche Entwicklung in Spanien

3.1 Geschichtlicher Hergang

3.2 Zutritt zur Europäischen Gemeinschaft und Euro-Einführung

3.3 Wirtschaftsboom, Immobilienblase und Wirtschaftskrise

4. Leistungsbilanz in Spanien

4.1 1971 bis 1986

4.2 1986 bis 2002

4.3 2002 bis 2016

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leistungsbilanzdefizit Spaniens über mehrere Jahrzehnte hinweg, analysiert dessen historische sowie strukturelle Ursachen und bewertet die ergriffenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Bewältigung der Finanzkrise.

  • Historische Grundlagen der spanischen Wirtschaftsstruktur
  • Einfluss des Beitritts zur Europäischen Gemeinschaft und der Euro-Einführung
  • Mechanismen des Wirtschaftsbooms und der Immobilienblase
  • Analyse der Leistungsbilanzentwicklung von 1971 bis 2016
  • Bewertung der Reformmaßnahmen zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.3 Wirtschaftsboom, Immobilienblase und Wirtschaftskrise

Spanien hatte einige Jahre um die Jahrtausendwende einen langen Wirtschaftsboom, besonders in den Jahren von 1994 bis 2007. Dieser war besonders im Bausektor zu verzeichnen. Die Einführung des Euro sorgte in den sogenannten Peripherieländern für niedrige Zinsen. Sie näherten sich dem Zinsniveau Deutschlands an. Sogar die kurzfristigen Zinsen sanken in Spanien von einem 7,5% Niveau auf 3%. Die Mitgliedschaft versprach die Aussicht auf Preisniveaustabilität, eine der vier Zielgrößen des magischen Vierecks der EZB und auch das wichtigste. Darüber hinaus versprach sie auch eine Verbesserung der Bonität.

Die niedrigen Zinsen befeuerten die Kreditvergabe für den Erwerb von Wohnungen und Neubauten. Dadurch stiegen auch die Immobilienpreise in Europa. In Spanien wurden jährlich 700.000 neue Wohnungen im Boom-Jahrzehnt gebaut, mehr als in Frankreich und Deutschland zusammen. Zwischen 1995 und 2006 verzeichnete die spanische Wirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten mit steigenden Arbeitsplätzen. Das spanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in diesem Zeitraum mit 3,8% jährlichem Wachstum höher als beispielsweise in Deutschland und in der Euro-Zone. Zum Vergleich: Deutschland verzeichnete ein jährliches BIP-Wachstum von 1,5%, die Euro-Zone von 2,2%. In den Jahren kurz vor der Finanzkrise, beispielsweise im Jahre 2006, machte der Bausektor in Spanien 17,8% des BIP aus.

Die Arbeitslosenquote sank von fast 21% auf 8,5% (1995-2006). Wie es bereits in einem Artikel von H. D. Köhler berichtet wird, hatte Spanien auch noch weitere wirtschaftliche Komponenten: Im Norden Spaniens spezialisierte man sich auf Metallverarbeitung, Maschinen- und Fahrzeugbau. Weiter südlich in Rioja und die Regionen am Mittelmeer wurden Getränke und Lebensmittel exportiert. Andere Regionen hatten sich in den Sparten Pharmaindustrie und Mode spezialisiert. Dennoch bildeten die o.g. Bau- und Tourismus Branchen den Kern der Beschäftigung Spaniens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Leistungsbilanzdefizits ein und stellt das spanische Defizit als Kernthema der Arbeit vor.

2. Leistungsbilanz im Allgemeinen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Zahlungsbilanz, ihrer Teilbilanzen sowie die Entstehung und Bedeutung eines Defizits erläutert.

3. Wirtschaftliche Entwicklung in Spanien: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Werdegang Spaniens, den Einfluss des EG-Beitritts, die Euro-Einführung sowie die Entstehung der Immobilienblase und der darauffolgenden Krise.

4. Leistungsbilanz in Spanien: Hier wird die spezifische Entwicklung der spanischen Leistungsbilanz über verschiedene Zeiträume hinweg anhand von Daten analysiert und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen diskutiert.

5. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und rekapituliert die wirtschaftliche Entwicklung Spaniens sowie die Bedeutung der durchgeführten Reformen.

Schlüsselwörter

Leistungsbilanz, Spanien, Defizit, Zahlungsbilanz, Wirtschaftskrise, Euro-Einführung, Immobilienblase, Wettbewerbsfähigkeit, Handelsbilanz, Strukturwandel, Wirtschaftsboom, Finanzkrise, BIP, Reformpolitik, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Leistungsbilanzdefizit Spaniens und untersucht die wirtschaftlichen Zusammenhänge, die zu diesem Ungleichgewicht geführt haben, sowie die Auswirkungen der Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der spanischen Wirtschaft, der Einfluss der europäischen Integration, die Immobilienmarktdynamik und die Sanierung der Leistungsbilanz durch Reformen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit erforscht die Ursachen des spanischen Leistungsbilanzdefizits und bewertet die Maßnahmen, die zur Beseitigung dieses Defizits und zur wirtschaftlichen Stabilisierung ergriffen wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine Analyse geschichtlicher Sachverhalte und die Diskussion veröffentlichter Wirtschaftsdaten, vornehmlich auf Basis von Diagrammen zur Leistungs- und Handelsbilanz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Leistungsbilanz, die historische wirtschaftliche Entwicklung Spaniens sowie eine detaillierte quantitative Analyse der Leistungsbilanz in verschiedenen Zeitphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Leistungsbilanz, Immobilienblase, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftsboom und Reformpolitik geprägt.

Warum konnte Spanien nach dem Euro-Beitritt seine Leistungsbilanz nicht mehr durch Abwertungen verbessern?

Durch die Einführung einer einheitlichen Währung verlor Spanien die Möglichkeit, die eigene Währung abzuwerten, um Exporte zu verbilligen und so die Attraktivität der eigenen Produkte im Ausland zu steigern.

Welche Rolle spielte der Bausektor in Spanien vor der Krise?

Der Bausektor war ein Haupttreiber des Booms und machte im Jahr 2006 ca. 17,8% des spanischen BIP aus, wobei jedoch eine Immobilienblase entstand, deren Platzen die Krise massiv verschärfte.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Leistungsbilanzdefizit am Beispiel Spaniens
College
Würzburg-Schweinfurt University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Andreas Nähle (Author)
Publication Year
2017
Pages
25
Catalog Number
V388189
ISBN (eBook)
9783668631700
ISBN (Book)
9783668631717
Language
German
Tags
Leistungsbilanz Defizit Spanien Wirtschaft Konjunktur Handelsbilanz Zahlungsbilanz Bilanz Krise 2008 Leistungsbilanzdefizit Immobilienblase konjunkturelle Schwankungen BIP Euro Euro- Krise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Nähle (Author), 2017, Leistungsbilanzdefizit am Beispiel Spaniens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/388189
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