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Zur Shop-Startseite › Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Fremdheit und Kommunikation. "Das Schweigen" (1963) und "Lost in Translation" (2003) im Vergleich

Titel: Fremdheit und Kommunikation. "Das Schweigen" (1963) und "Lost in Translation" (2003) im Vergleich

Akademische Arbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: BA Jenny Spanier (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zentrum dieser Hausarbeit steht die Frage, inwiefern sich die Filme "Das Schweigen" und "Lost in Translation" mit dem Thema Fremdheit auf Grund von Kommunikationsschwierigkeiten auseinandersetzen. Aus dieser Fragestellung ergibt sich die Gliederung der Arbeit: In einem ersten Schritt sollen anhand einschlägiger Einführungen in die Forschungsliteratur eine Definition von 'Fremdheit' gegeben werden, sowie die wichtigsten Merkmale gängiger Kommunikationstheorien kurz genannt und erläutert werden. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die genaue Analyse der beiden Filme selbst: Hier soll möglichst genau untersucht bzw. bestimmt und beschrieben werden, welche Elemente des jeweiligen Films ein Gefühl der Fremdheit bei den Protagonisten oder dem Rezipienten auslösen und die Funktion von Sprache und Kommunikation in diesem Kontext.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fremdheit und Kommunikation

1. Fremdheit

2. Kommunikationstheorie

3. Analyse der Fremdheitskonzepte

1. Das Schweigen (1963)

2. Lost in Translation (2003)

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Filme "Das Schweigen" (1963) und "Lost in Translation" (2003) mit dem Thema Fremdheit auseinandersetzen, wobei ein besonderer Fokus auf den zugrunde liegenden Kommunikationsschwierigkeiten liegt. Dabei wird analysiert, welche Elemente in den Filmen ein Gefühl der Fremdheit bei den Charakteren oder dem Rezipienten auslösen und welche Rolle Sprache und zwischenmenschliche Interaktion dabei spielen.

  • Definition und theoretische Einordnung von Fremdheit
  • Grundlagen und Haupttypen der Kommunikationstheorie
  • Analyse der Fremdheitserfahrungen in "Das Schweigen"
  • Analyse der Fremdheitserfahrungen in "Lost in Translation"
  • Vergleichende Betrachtung der filmischen Umsetzung von Kommunikation und Entfremdung

Auszug aus dem Buch

3.1 DAS SCHWEIGEN (1963)

Das Schweigen erzählt von der Beziehung der Schwestern Ester und Anna. Nach einem Zusammenbruch der lungenkranken Ester muss sie mit Anna und deren Sohn Johan ihre Heimreise nach Schweden in einer fremden Stadt unterbrechen. Während Johan durch die Gänge des Hotels wandert und Ester ihren Aufenthalt ausschließlich im Hotelzimmer verbringt, verlässt Anna ihre Bleibe immer häufiger, um sich in der Stadt zu amüsieren. Die Spannungen zwischen den Schwestern verstärken sich zunehmend, bis es zur Auseinandersetzung kommt. Anna reist mit Johan ab und Ester stirbt alleine in dem Hotelzimmer.

Der Film beschäftigt sich mit unterschiedlichen Arten von Fremdheit, die auf Kommunikationsschwierigkeiten basieren: Auf äußerlicher, von der kulturellen Umgebungssituation bestimmten Ebene und auf von zwischenmenschlicher Kommunikation bedingten Ebene im sozialen Bereich.

Erste Elemente, durch die Fremdheit in Das Schweigen ausgedrückt werden, sind das ausschweifende Verhalten der kleinwüchsigen Varietékünstler oder der Ekel, der ausgelöst wird beim Zuschauer durch explizite Darstellung von Sexualität und Masturbation, aber auch jener, den Ester vor sich selbst zu empfinden scheint. Außerdem wird der Ort, an dem sie sich aufhalten, als befremdlich empfunden. Es gibt keine Festlegung auf das Land und die Stadt, durch die ihre Reise nach Schweden sie führt. Dazu gehört auch, dass in ihrer Umgebung eine unnatürlichen Ruhe herrscht. Ein Hotel ist gewöhnlich ein belebter Ort, in dem Menschen verschiedener Nationalitäten aufeinandertreffen und der von ständigen An- und Abreisen geprägt wird. Aber während beim Blick aus dem Hotelzimmer die Straßen der fremden Stadt laut und bevölkert sind, scheinen die drei Reisenden, neben der Gruppe Zirkusleute, die einzigen Gäste im Hotel zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die beiden zu untersuchenden Filme vor, umreißt die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Thematisierung von Fremdheit durch Kommunikationsschwierigkeiten und legt den methodischen Aufbau der Hausarbeit dar.

2. Fremdheit und Kommunikation: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis durch eine Definition von Fremdheit aus objektivistischer und subjektiver Perspektive sowie durch eine Einordnung verschiedener Typen der Kommunikationstheorie.

3. Analyse der Fremdheitskonzepte: Der Hauptteil analysiert detailliert die filmischen Mittel und erzählerischen Elemente in "Das Schweigen" und "Lost in Translation", die jeweils soziale und kulturelle Fremdheit sowie das Scheitern zwischenmenschlicher Kommunikation illustrieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und stellt fest, dass trotz unterschiedlicher filmischer Ansätze in beiden Werken die Sprachbarriere und eine gestörte Kommunikation zentrale, verbindende Faktoren der Fremdheitserfahrung darstellen.

Schlüsselwörter

Fremdheit, Kommunikation, Kommunikationstheorie, Sozialwissenschaft, Kultur, Sprachbarriere, Zwischenmenschliche Beziehung, Filmanalyse, Identität, Entfremdung, Interkulturalität, Ingmar Bergman, Sofia Coppola

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die filmische Darstellung von Fremdheit und Kommunikationsschwierigkeiten in Ingmar Bergmans "Das Schweigen" und Sofia Coppolas "Lost in Translation".

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die theoretische Bestimmung von Fremdheit, verschiedene Kommunikationstheorien sowie die Analyse von Fremdheitserfahrungen in einem fremdkulturellen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die beiden Filme mit dem Thema Fremdheit aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten auseinandersetzen und wie dies filmisch umgesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Filmanalyse auf Basis einschlägiger literatur- und kommunikationswissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der beiden Filme, wobei untersucht wird, welche Elemente bei den Protagonisten ein Gefühl der Fremdheit auslösen und welche Funktion Kommunikation in diesem Rahmen übernimmt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fremdheit, Kommunikation, Sprachbarriere, soziale Entfremdung sowie der interkulturelle Kontext der Filme.

Wie unterscheiden sich die Kommunikationsschwierigkeiten in den beiden Filmen?

Während in "Das Schweigen" eine tiefgreifende, historisch gewachsene Entfremdung und Kommunikationslosigkeit zwischen den Schwestern im Vordergrund steht, thematisiert "Lost in Translation" vor allem die kulturelle Isolation in einem fremden Land sowie das Aneinandervorbeireden in festgefahrenen Langzeitbeziehungen.

Welche Rolle spielt der Ort des Geschehens?

In beiden Filmen fungiert das Hotel als "internationaler Knotenpunkt", der jedoch ironischerweise zur kulturellen Isolation beiträgt, da die Protagonisten den sie umgebenden Kulturraum nicht erschließen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fremdheit und Kommunikation. "Das Schweigen" (1963) und "Lost in Translation" (2003) im Vergleich
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Germanistik)
Note
1,7
Autor
BA Jenny Spanier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V387433
ISBN (eBook)
9783668614574
ISBN (Buch)
9783668614581
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fremdheit lost in translation filmvergleich filmwissenschaft fremdheit im film kommunikation kommunikationswissenschaft das schweigen (1963) Sofia Coppola
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Jenny Spanier (Autor:in), 2015, Fremdheit und Kommunikation. "Das Schweigen" (1963) und "Lost in Translation" (2003) im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/387433
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Leseprobe aus  19  Seiten
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