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Vorhersage oder Lotterie? Das Verhältnis von Wahlumfragen und tatsächlichen Wahlergebnissen anhand der Landtagswahlen in Deutschland im Jahre 2016

Title: Vorhersage oder Lotterie? Das Verhältnis von Wahlumfragen und tatsächlichen Wahlergebnissen anhand der Landtagswahlen in Deutschland im Jahre 2016

Term Paper , 2017 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jimmy Both (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Nach dem Brexit und der Wahl Donald Trumps war das Vertrauen vieler Menschen in Meinungsforschungsinstitute erschüttert. Grund hierfür war der Irrglaube, dass Umfragen kurz vor einer Wahl Prognosen für den Ausgang der Wahl sind. Auch wenn Meinungsforscher dies stets betonen, hält sich dieses Denken hartnäckig in der Bevölkerung, auch bei Journalisten. Es bleibt die Frage, ob man dennoch aus Umfragen vor einer Wahl eine Prognose auf das anstehende Wahlergebnis ableiten kann.

Die Arbeit geht der Frage nach, ob es möglich ist, aus den Ergebnissen von Umfragen den Ausgang einer Abstimmung oder einer Wahl zu folgern. Untersucht wird dies anhand der fünf Landtags- bzw. Abgeordnetenhauswahlen, die 2016 in Deutschland stattfanden, genauer der Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland- Pfalz und Sachsen-Anhalt im März und der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im September. Die Bevölkerungszusammensetzung dieser Länder ergibt sicherlich kein für Deutschland repräsentatives Bild, jedoch erhält man durch die Untersuchung zweier alter Bundesländer, zweier neuer Bundesländer und des Stadtstaates Berlin eine recht heterogene Zusammensetzung der Untersuchungseinheit. Ziel der Arbeit ist es, die Größe der Unterschiede zwischen Umfrageergebnissen und tatsächlichen Wahlergebnissen herauszufinden und gegebenenfalls Regelmäßigkeiten bei der Abweichung von den Umfrageergebnissen zu ermitteln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien und Forschungsfragen

3. Methode

4. Ergebnisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Umfrageergebnissen und den tatsächlichen Ergebnissen bei Landtagswahlen in Deutschland im Jahr 2016, um die Genauigkeit von Wahlprognosen kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse von Diskrepanzen zwischen Umfragewerten und Wahlergebnissen
  • Untersuchung von Phänomenen wie dem "Bandwagon-Effekt" und "Underdog-Effekt"
  • Vergleich von Wahlverhalten in verschiedenen deutschen Bundesländern
  • Evaluation der Rolle von Umfrageinstituten und statistischen Fehlerquellen
  • Betrachtung der AfD-Wahlergebnisse im Kontext der Umfrageungenauigkeit

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Führt man Umfragen so präzise durch wie der Nachrichtenmoderator Kent Brockman aus der Fernsehserie „Die Simpsons“, ist es wenig verwunderlich, eine Antwort zu erhalten, die nicht gänzlich der Erwartung entspricht. Die Frage nach der Wahlabsicht (inklusive der Antwortmöglichkeiten) ist hingegen bei Meinungsforschungsinstituten deutlich genauer formuliert. Bei der klassischen „Sonntagsfrage“ entspricht sie im Wesentlichen der Auswahl, die schließlich tatsächlich auf dem Wahlzettel steht. Umso erstaunlicher erscheint es auf den ersten Blick, dass es den Instituten nicht gelingt, den Ausgang einer Abstimmung richtig vorherzusagen. Gerade in der jüngeren Vergangenheit gerieten Meinungsforscher zusehends in die Kritik, da es ihnen in den Augen der Öffentlichkeit nicht gelang, den Ausgang des „Brexit“-Votums im Juni 2016 sowie den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl im November desselben Jahres zu prognostizieren.

Dahinter steckt der Irrglaube, dass Umfragen Prognosen für eine Wahl oder Abstimmung seien. Umfragen werden in einem bestimmten Zeitraum durchgeführt, ist dieser Zeitraum vergangen sind sie nicht mehr aktuell und das Meinungsbild könnte sich geändert haben. Weiterhin ist bei Umfrageergebnissen immer ein möglicher statistischer Fehler von etwa zwei Prozent zu beachten. Zudem erreichen Umfragen in der Regel eine Ausschöpfungsquote von weniger als 50 Prozent, wobei politisch Interessierte auch häufiger an Umfragen teilnehmen als politisch Desinteressierte, was zu einer Überrepräsentation in der Stichprobe führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, warum Umfragen häufig nicht mit den tatsächlichen Wahlergebnissen korrespondieren und erläutert statistische Grenzen sowie methodische Herausforderungen.

2. Theorien und Forschungsfragen: Hier werden theoretische Konzepte wie der "Bandwagon-" und der "Underdog-Effekt" vorgestellt und die zentralen Forschungsfragen zur Abweichung von Umfragen und Wahlausgängen formuliert.

3. Methode: Das Kapitel beschreibt die Datenbasis, bestehend aus Umfrageergebnissen vor fünf Landtagswahlen des Jahres 2016, sowie das Vorgehen beim Vergleich dieser Daten mit den tatsächlichen Wahlergebnissen.

4. Ergebnisse: Es werden die empirischen Befunde analysiert, wobei Unterschiede zwischen Parteien, Regionen und dem Einfluss von "Bandwagon-" oder "Underdog-Effekten" detailliert dargestellt werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Umfragen keine sicheren Vorhersagen sind und die komplexen Einflüsse auf das Wahlverhalten, wie etwa die Rolle der AfD oder mediale Effekte, eine abschließende Bewertung erschweren.

Schlüsselwörter

Landtagswahlen, Deutschland 2016, Umfrageforschung, Wahlabsicht, Sonntagsfrage, Bandwagon-Effekt, Underdog-Effekt, Meinungsforschung, Wahlprognose, AfD, Statistik, politische Partizipation, Umfragegenauigkeit, Wahlverhalten, Stichprobe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Genauigkeit von politischen Wahlumfragen im Kontext der Landtagswahlen des Jahres 2016 in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Diskrepanz zwischen Umfragewerten und Wahlergebnissen, die Wirkung psychologischer Effekte auf Wähler sowie die statistischen Grenzen der Meinungsforschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, warum Umfrageergebnisse oft von realen Wahlergebnissen abweichen und ob sich dabei systematische Muster oder Regelmäßigkeiten feststellen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quantitative Datenanalyse durchgeführt, bei der Durchschnittswerte aus verschiedenen Umfragen vor den Wahlen mit den offiziellen Wahlergebnissen verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Beschreibung der Datenanalyse und die detaillierte Ergebnisdarstellung der fünf untersuchten Landtagswahlen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Wahlprognosen, Bandwagon-Effekt, Underdog-Effekt, Sonntagsfrage und Umfragediskrepanz.

Welche Rolle spielt die AfD in dieser Analyse?

Die AfD wird als Fallbeispiel für eine Partei angeführt, deren tatsächliches Wahlergebnis oft signifikant über ihren Umfragewerten lag, was auf eine Unterrepräsentation bestimmter Wählergruppen hindeutet.

Wird zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden?

Ja, die Arbeit vergleicht gezielt Ergebnisse aus ostdeutschen und westdeutschen Bundesländern sowie dem Stadtstaat Berlin, um regionale Unterschiede in der Prognosegenauigkeit zu prüfen.

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Details

Title
Vorhersage oder Lotterie? Das Verhältnis von Wahlumfragen und tatsächlichen Wahlergebnissen anhand der Landtagswahlen in Deutschland im Jahre 2016
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistik)
Grade
1,7
Author
Jimmy Both (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V386651
ISBN (eBook)
9783668609884
ISBN (Book)
9783668609891
Language
German
Tags
Wahl Landtagswahl Umfrage Wahlumfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jimmy Both (Author), 2017, Vorhersage oder Lotterie? Das Verhältnis von Wahlumfragen und tatsächlichen Wahlergebnissen anhand der Landtagswahlen in Deutschland im Jahre 2016, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/386651
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