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Von Initiation zu Consideration. Generationenwechsel im Familienunternehmen

Title: Von Initiation zu Consideration. Generationenwechsel im Familienunternehmen

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: A. V. A. Canetti (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Die Bedeutung von Familienunternehmen für die deutsche Wirtschaft ist kaum zu unterschätzen. Diese Hausarbeit soll sich auf eine Sonderform des Führungswechsels, nämlich den Generationswechsel konzentrieren, bei dem ein Familienmitglied die Unternehmensführung übernimmt. In diesem Zusammenhang wird eine besondere Dimension des Führungsverhaltens herangezogen, nämlich die Consideration and Initiating Structure, wobei ersteres als mitarbeiterorientierte und letzteres als aufgabenorientierte Führung verstanden werden kann. Diese Führungsstile schließen sich jedoch nicht aus, sondern können miteinander optimiert werden. Ein hoher Grad an Consideration (Mitarbeiterorientierung) kann so beispielsweise einen starken Leistungsdruck abschwächen, der dadurch zustande kommt, wenn die Unternehmensführung durch Initiating Structure (Aufgabenorientierung) geprägt ist. Es ist schwierig – und möglicherweise voreilig – generalisierende Aussagen zur Überlegenheit eines dieser beiden Führungsstile zu treffen; beide Stile haben individuelle Wirkung auf Arbeitszufriedenheit und Leistung, weshalb es in den meisten Fällen als sinnvoll erachtet werden kann, beide Aspekte miteinander zu kombinieren, um einen optimalen Führungsstil zu schaffen, der auf das eigene Unternehmen ausgerichtet ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Definition

3. Bewertung der Ohio Leadership Studies

4. Befragung im Unternehmen

5. Auswertung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen beim Generationswechsel in Familienunternehmen und analysiert, wie unterschiedliche Führungsstile – konkret die Dimensionen "Consideration" (mitarbeiterorientiert) und "Initiating Structure" (aufgabenorientiert) – die Arbeitszufriedenheit und Leistung beeinflussen.

  • Bedeutung und wirtschaftliche Rolle von Familienunternehmen
  • Herausforderungen und Problematiken bei Generationswechseln
  • Theoretische Fundierung durch die Ohio State Leadership Studies
  • Methodische Anwendung und Auswertung eines Führungsfragebogens
  • Optimierung von Führungsstilen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation

Auszug aus dem Buch

BEWERTUNG DER OHIO LEADERSHIP STUDIES

Nun handelt es sich bei den Prinzipien Initiating Structure und Consideration natürlich nur um ein Modell, d.h. hier wird nicht die tatsächliche Implementierung im Unternehmen dargelegt, sondern lediglich eine Idealsituation beschrieben. Es ist unzweifelhaft, dass der Forscher hier auf erhöhtes Konfliktpotenzial stößt: Zuallererst sind die herangezogenen Faktoren vergleichsweise heterogen, darüber hinaus bewerten verschiedene Mitarbeiter den gleichen Vorgesetzten natürlich höchst unterschiedlich.7 Die Annahme, dass Consideration die Zufriedenheit der Mitarbeiter ins Unermessliche steigert, Initiating Structure hingegen die Leistung optimiert ist jedoch eine Fehlinterpretation. Studien von Fleishman zeigten deutlich, dass die Korrelation zwischen Mitarbeiterorientierung bzw. Leistungsorientierung und Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Beschwerderate delikater ist als zunächst angenommen.8 Empirisch gesehen ist ein hoher Grad an Mitarbeiterorientierung mit einer eher niedrigen Beschwerderate und eine hohe Aufgabenorientierung mit einer wachsenden Beschwerderate in zusammenhangen zu bringen. Allerdings ist dabei zu beachte, dass bei hoher bzw. niedriger Mitarbeiterorientierung eine Erhöhung der Initiating Structure keine relevanten Veränderungen in der Mitarbeiterzufriedenheit nach sich zieht.9 Eine wachsende Aufgabenorientierung wirkt sich lediglich dann erkennbar auf die Beschwerderate aus, wenn zuvor mit einem mittleren Grad an Consideration geführt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Relevanz von Familienunternehmen und definiert die Problematik des Generationswechsels innerhalb dieser Unternehmensform.

Grundlagen und Definition: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Ursprünge der Führungsforschung, insbesondere die Ohio State Leadership Studies und deren Kernkonzepte der mitarbeiter- und aufgabenorientierten Führung.

Bewertung der Ohio Leadership Studies: Es erfolgt eine kritische Würdigung der Modelle, wobei die Komplexität der Wirkungszusammenhänge zwischen Führungsstil und Mitarbeiterreaktion hinterfragt wird.

Befragung im Unternehmen: Hier wird das methodische Vorgehen bei der praktischen Erhebung mittels modifizierter Fragebögen in einem konkreten betrieblichen Umfeld beschrieben.

Auswertung: Die Auswertung fasst die empirischen Ergebnisse zusammen und leitet die Empfehlung ab, dass eine ausgewogene Kombination beider Führungsstile für den Unternehmenserfolg essenziell ist.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Generationswechsel, Führungsstil, Consideration, Initiating Structure, Ohio Leadership Studies, Mitarbeiterorientierung, Aufgabenorientierung, LBDQ-XII, Arbeitszufriedenheit, Unternehmensführung, Leistungsdruck, Führungskräfte, Personalmanagement, Betriebliche Erhebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Führungssituation in Familienunternehmen, insbesondere im Kontext eines anstehenden Generationswechsels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Führungsmodelle der Ohio State University, deren praktische Anwendbarkeit sowie die Auswirkungen verschiedener Führungsstile auf die Mitarbeiterzufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Auswirkungen von mitarbeiterorientierter und aufgabenorientierter Führung zu analysieren und zu bewerten, wie Führungskräfte in Familienunternehmen ihren Stil für eine optimale Mitarbeiterbindung und -leistung anpassen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer quantitativen Untersuchung mittels eines modifizierten Leader Behavior Description Questionnaires (LBDQ).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Ohio State Studien, eine kritische Bewertung dieser Ansätze sowie die Durchführung und Auswertung einer Befragung in einem spezifischen Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Familienunternehmen, Generationswechsel, Führungsstil, Consideration, Initiating Structure und Arbeitszufriedenheit sind die prägenden Begriffe.

Warum wird im Beispiel von Familienunternehmen ein spezifischer Fragebogen genutzt?

Da Familienunternehmen oft spezifische Strukturen aufweisen, wurden die Fragen des LBDQ-XII angepasst, um der besonderen Situation des gewählten Untersuchungsbetriebs (Restaurant/Eisdiele) gerecht zu werden.

Welche Rolle spielt die „Initiating Structure“ in der Praxis?

Die Initiating Structure dient primär der Erreichung festgelegter Ziele durch klare Anweisungen und Standards, kann jedoch bei einseitiger Anwendung zu einer höheren Beschwerderate führen.

Was ist das Fazit zur Kombination der Führungsstile?

Der Autor schlussfolgert, dass weder reine Aufgaben- noch reine Mitarbeiterorientierung ideal ist, sondern eine sinnvolle Kombination beider Aspekte notwendig ist, um die Motivation der Belegschaft nachhaltig zu fördern.

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Details

Title
Von Initiation zu Consideration. Generationenwechsel im Familienunternehmen
College
University of Applied Sciences Essen  (BWL & Wirtschaftspsychologie)
Grade
1,3
Author
A. V. A. Canetti (Author)
Publication Year
2017
Pages
12
Catalog Number
V384512
ISBN (eBook)
9783668603059
ISBN (Book)
9783668603066
Language
German
Tags
initiating structure consideration generationenwechsel familienunternehmen wirtschaftspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
A. V. A. Canetti (Author), 2017, Von Initiation zu Consideration. Generationenwechsel im Familienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/384512
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