Ich habe mich bei der systematischen Beobachtung für das Thema „Feedback“ entschieden da dieses für mich aus mehreren Gründen sehr wichtig ist. Zum einen kommt Feedback meiner Meinung nach im Unterricht fast ausnahmslos vor und ist Bestandteil jeder Lehrer-Schüler-Interaktion. Zum anderen habe ich die Ansicht, dass sich die Qualität des Feedbacks sehr auf die Atmosphäre, den Unterricht und den Lernerfolg der SuS auswirkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse der Schule
2. Bedingungsanalyse der Klasse
3. Systematische Beobachtung
3.1 Theoretischer Hintergrund
3.2 Fragestellung und Vorgehen
3.3 Auswertung und Reflexion der Ergebnisse
4. Sachanalyse
5. Bedingungsanalyse
6. Begründung des Inhalts
6.1 Exemplarische Bedeutung
6.2 Gegenwartsbedeutung
6.3 Zukunftsbedeutung
6.4 Thematische Strukturierung
6.5 Zugänglichkeit
7. Herstellung des Lehrplanbezugs
8. Formulierung von Lernzielen
9. Methodendiskussion
10. Stundenplanung „Einführung der Rechenstrategie des Ergänzens“
11. Kritische Reflexion der Stunde
12. Sachanalyse
13. Bedingungsanalyse
14. Begründung des Inhalts
14.1 Exemplarische Bedeutung
14.2 Gegenwartsbedeutung
14.3 Zukunftsbedeutung
14.4 Thematische Strukturierung
14.5 Zugänglichkeit
15. Herstellung des Lehrplanbezugs
16. Formulierung von Lernzielen
17. Methodendiskussion
18. Stundenplanung „Zielwerfen auf unbewegliche Ziele“
19. Kritische Reflexion der Stunde
20. Kritische Reflexion des Praktikums
Zielsetzung & Themen
Dieses Portfolio dokumentiert die pädagogische Arbeit des Autors während eines Blockpraktikums an einer Leipziger Grundschule. Das primäre Ziel der Arbeit ist die Reflexion über Lehr- und Lernprozesse in den Fächern Mathematik und Sport, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Beobachtung des Lehrerfeedbacks sowie der Erprobung spezifischer methodischer Konzepte wie der Rechenkonferenz liegt.
- Methodische Gestaltung von Mathematikunterricht (Strategie: Ergänzen)
- Einsatz und Wirksamkeit von Lehrer-Schüler-Feedback im Unterricht
- Didaktische Planung von Sportstunden mit Fokus auf Zielwerfen
- Anwendung von offenen Unterrichtsformen und deren Differenzierungspotenzial
- Reflexion über die professionelle Rolle als angehende Lehrkraft
Auszug aus dem Buch
3. Systematische Beobachtung
Ich habe mich bei der systematischen Beobachtung für das Thema „Feedback“ entschieden da dieses für mich aus mehreren Gründen sehr wichtig ist. Zum einen kommt Feedback meiner Meinung nach im Unterricht fast ausnahmslos vor und ist Bestandteil jeder Lehrer-Schüler-Interaktion. Zum anderen habe ich die Ansicht, dass sich die Qualität des Feedbacks sehr auf die Atmosphäre, den Unterricht und den Lernerfolg der SuS auswirkt. Die herausragende Bedeutung des Feedbacks betont auch HATTIE, welcher sagt, dass erfolgreiches Unterrichten immer mit qualifiziertem Feedback einhergeht. In seiner Studie „visible Learning“ hat er die Wirkung von Feedback eindrucksvoll beschrieben. So hat das lerner- und sachbezogene Feedback einen sehr großen Effekt (d = 0,79) auf die Lernleistung. (vgl. HATTIE 2009, S. 116) Nachfolgend möchte ich zuerst kurz die theoretischen Grundlagen aufzeigen bevor ich mich in meiner Beobachtung speziell auf das Thema des mündlichen sofortigen Feedbacks im Unterricht fokussiere.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bedingungsanalyse der Schule: Beschreibung der Rahmenbedingungen der Xxx-Grundschule, ihres Leitbildes sowie der schulinternen Organisation der Ganztagsangebote.
2. Bedingungsanalyse der Klasse: Analyse der Zusammensetzung, der Leistungsstruktur und der sozialen Gegebenheiten der betreuten zweiten Klasse.
3. Systematische Beobachtung: Theoretische Auseinandersetzung mit Feedback im Unterricht sowie die methodische Auswertung des Lehrer-Schüler-Feedbacks in sechs beobachteten Unterrichtseinheiten.
4. Sachanalyse: Mathematische Herleitung der Rechenstrategie des Ergänzens als alternative Methode zur Subtraktion im Zahlenraum bis 100.
5. Bedingungsanalyse: Spezifische Analyse der Lernvoraussetzungen der Klasse für das Thema Subtraktion und den Umgang mit dem Zahlenbuch.
6. Begründung des Inhalts: Didaktische Begründung für die Einführung der Strategie „Ergänzen“ unter Berücksichtigung exemplarischer, gegenwarts- und zukunftsbezogener Aspekte.
7. Herstellung des Lehrplanbezugs: Einordnung des Themas Ergänzen in den sächsischen Lehrplan für den Mathematikunterricht.
8. Formulierung von Lernzielen: Festlegung der angestrebten Kompetenzzuwächse bezüglich Fach- und Methodenwissen beim Ergänzen.
9. Methodendiskussion: Diskussion der Rechenkonferenz als Methode zur Förderung von Reflexionsfähigkeit und mathematischem Verständnis.
10. Stundenplanung „Einführung der Rechenstrategie des Ergänzens“: Detaillierter Ablaufplan der Unterrichtsstunde mit Zeiteinteilung und Lehrer-Schüler-Aktivitäten.
11. Kritische Reflexion der Stunde: Kritische Analyse des Unterrichtsverlaufs, der Stärken und Schwächen der gewählten Methoden sowie der Zielerreichung.
12. Sachanalyse: Theoretische Grundlagen zum Werfen und Stoßen als Teil der leichtathletischen Grundbewegungsformen.
13. Bedingungsanalyse: Analyse der motorischen Voraussetzungen und Interessen der SuS für den Sportunterricht.
14. Begründung des Inhalts: Begründung der Bedeutung des Zielwerfens für die motorische Entwicklung und die sportliche Zukunft der Schüler.
15. Herstellung des Lehrplanbezugs: Einordnung der Sportstunde in die Lernbereiche des sächsischen Lehrplans für das Fach Sport.
16. Formulierung von Lernzielen: Definition der Grob- und Feinlernziele für die Sportstunde zum Zielwerfen.
17. Methodendiskussion: Reflexion über den Einsatz des Stationsbetriebs im Sportunterricht zur individuellen Förderung und Differenzierung.
18. Stundenplanung „Zielwerfen auf unbewegliche Ziele“: Strukturierter Ablaufplan der Sportstunde inklusive Stationsbeschreibungen.
19. Kritische Reflexion der Stunde: Evaluation der Sportstunde hinsichtlich Schülerengagement, Zeitmanagement und Verbesserungspotenzial.
20. Kritische Reflexion des Praktikums: Zusammenfassende Betrachtung der Erfahrungen mit geöffnetem Unterricht und Blockzeiten sowie eigene fachliche Weiterentwicklung.
Schlüsselwörter
Blockpraktikum, Grundschuldidaktik, Mathematikunterricht, Sportunterricht, Lehrerfeedback, Rechenkonferenz, Ergänzen, Subtraktion, Zielwerfen, Stationenlernen, Schülerorientierung, Differenzierung, Reflexion, Leistungsheterogenität, Lernziele.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst ein Portfolio während eines Blockpraktikums in einer zweiten Grundschulklasse, in dem der Autor geplante Unterrichtsstunden in Mathematik und Sport didaktisch aufbereitet und kritisch reflektiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themenfelder sind die Einführung mathematischer Rechenstrategien wie das „Ergänzen“, die methodische Gestaltung von Sportstunden zum Zielwerfen sowie die Analyse der Feedback-Kultur im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Verbindung theoretischer fachdidaktischer Erkenntnisse mit der praktischen Unterrichtsgestaltung und die anschließende kritische Reflexion des eigenen Lehrerhandelns.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt die systematische Unterrichtsbeobachtung, die didaktische Analyse auf Basis von Lehrplänen und Fachliteratur sowie die kritische Selbstreflexion nach dem Modell des forschenden Lernens.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Blöcke: Die Einführung des „Ergänzens“ im Mathematikunterricht und eine Sportstunde zum Thema „Zielwerfen auf unbewegliche Ziele“, jeweils inklusive Sachanalyse, Planung und Reflexion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Feedback-Kultur, Rechenkonferenz, Differenzierung, offener Unterricht, Sachanalyse und handlungsorientiertes Lernen.
Wie bewertet der Autor die Methode der „Rechenkonferenz“?
Der Autor bewertet die Rechenkonferenz als sehr positiv, da sie mathematische und soziale Kompetenzen fördert und Schülern hilft, eigene Lösungswege zu verbalisieren, wobei er jedoch Strukturierungshilfen als notwendig erachtet.
Warum war der Blockunterricht für den Autor besonders wertvoll?
Der Autor empfand die Abkehr von starren 45-Minuten-Stunden als besonders positiv, da dies bei der Stundenplanung mehr Flexibilität ermöglichte und ein weniger gepresstes Arbeitstempo zuließ.
Was kritisiert der Autor an der Umsetzung der Sportstunde?
Er kritisiert insbesondere die Unterschätzung der Wechselzeiten zwischen den Stationen und die teils schwierige Materialorganisation bei filigranen Übungsstationen, was er bei künftigen Planungen optimieren möchte.
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- Nico Oertel (Author), 2017, Analysen und Entwürfe zu den Themen "Einführung des Ergänzens" und "Zielwerfen", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/383673