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Chancen und Risiken der Leiharbeit

Titel: Chancen und Risiken der Leiharbeit

Seminararbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Jan Baumeister (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage wird in der Wirtschaft, der Politik und den Medien viel darüber diskutiert, welche Art von Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber herrscht und welche alternativen Möglichkeiten es gibt, Arbeitnehmer einzustellen. Eine Alternative ist dabei die Leiharbeit, über die ebenfalls viel debattiert wird und es auch oft zu Neuerungen kommt.
Warum ist es so wichtig, sich mit dem Thema der Leiharbeit zu beschäftigen? Sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber ist eine Auseinandersetzung mit dieser Beschäftigungsart unabdingbar. Beide Seiten können aus dem Einsatz der Leiharbeit Chancen ziehen, sich aber auch mit Risiken behaften.
Bei der Diskussion um Leiharbeit sollte zum einen nicht verachtet werden, dass diese eine deutliche Flexibilisierung des Arbeitsmarktes mit sich bringt und eine Möglichkeit bietet, der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Zum anderen aber auch, dass Leiharbeitnehmer im Nachteil sein können gegenüber ihren Kollegen, die fest angestellt sind.
Das Ziel dieser Arbeit ist deshalb, sich diesen Punkten, also den Chancen und Risiken der Leiharbeit, zu widmen und diese gegenüberzustellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Konzeptionelle Grundlagen

2.1 Definition von Leiharbeit

2.2 AÜG – Reform 2017

2.3 Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland

3. Chancen der Leiharbeit

3.1 Flexibilisierung des Arbeitsmarktes

3.2 Verringerung der Arbeitslosigkeit

4. Risiken der Leiharbeit

4.1 Ungewissheit des Arbeitsplatzes

4.2 Spaltung der Belegschaft

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld der Leiharbeit, indem sie sowohl die betriebswirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Vorteile als auch die potenziellen sozialen und strukturellen Gefahren für die betroffenen Arbeitnehmer und Unternehmen analysiert und gegenüberstellt.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und die Auswirkungen der AÜG-Reform 2017
  • Die historische und statistische Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland
  • Die Rolle der Leiharbeit als Instrument zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
  • Potenziale und Grenzen bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
  • Soziale Auswirkungen wie Arbeitsplatzunsicherheit und Belegschaftsspaltung

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition von Leiharbeit

Leiharbeit wird oft auch bezeichnet als „Zeitarbeit“ oder „Arbeitnehmerüberlassung“ (ANÜ).1 Dabei wird der Begriff „Leiharbeit“ besonders für gewerkschaftliche Angelegenheiten benutzt. In den Gesetzbüchern ebenfalls etabliert haben sich die Bezeichnungen des „Entleiher“ und „Verleiher“, deshalb ist die Benennung „Leiharbeit“ dem eigentlich Zweck dieses Arbeitsmodelles am nächsten.2 Jedoch gibt es in Verbindung mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) mit dem Begriff „Leihe“ ein Problem. Geschildert wird er dort im § 598 BGB als Überlassung einer Sache, die nicht gegen Entgelt getauscht wird. Demnach stiftet diese Bezeichnung oft Verwirrung zwischen den Arbeitskräften.3 Unabhängig davon ob der Begriff fragwürdig ist wird dieser dennoch weiterhin verwendet.

Die gesetzliche Bezeichnung für die Leiharbeit ist „Arbeitnehmerüberlassung“. Diese wird, wie der Name schon sagt, im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt.4 Einfach beschrieben findet eine Überlassung eines Arbeitnehmers von seinem Arbeitgeber an einen Dritten statt. Dabei sind drei Parteien beteiligt: Zum einen der Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer), Zum anderen der Arbeitgeber (Verleiher) und außerdem ein Dritter (Entleiher).5 Diese Konstellation nennt sich auch Dreiecksbeziehung.6 Dabei ist zwischen dem Entleiher und Verleiher ein Arbeitsvertrag entstanden, der die Arbeitnehmerüberlassung abschließt.7 Der Verleiher übergibt somit den Leiharbeitnehmer an den Entleiher, damit dieser den Arbeitnehmer für einen bestimmten Zeitraum beschäftigen kann.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Debatte zur Leiharbeit ein und definiert das Ziel, Chancen und Risiken dieser Beschäftigungsform kritisch gegenüberzustellen.

2. Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Begriffsdefinitionen, die zentralen Neuregelungen der AÜG-Reform 2017 sowie die historische Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland.

3. Chancen der Leiharbeit: Der Fokus liegt hier auf der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes für Unternehmen und dem Potenzial der Leiharbeit als Brücke zur Verringerung der Arbeitslosigkeit.

4. Risiken der Leiharbeit: Hier werden die Kehrseiten beleuchtet, insbesondere die fehlende berufliche Beständigkeit für Leiharbeiter und die Gefahr einer Spaltung innerhalb der Belegschaft.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet Leiharbeit als Instrument, das zwar kurzfristige Flexibilität bietet, aber aufgrund fehlender Sicherheit langfristig keine alleinige Lösung darstellt.

Schlüsselwörter

Leiharbeit, Zeitarbeit, Arbeitnehmerüberlassung, ANÜ, AÜG, Arbeitsmarkt, Flexibilisierung, Equal Pay, Arbeitslosigkeit, Belegschaft, Arbeitnehmer, Entleiher, Verleiher, Rechtsfall, Personalpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Beschäftigungsmodell der Leiharbeit und untersucht deren Chancen und Risiken im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die rechtlichen Grundlagen durch das AÜG, die Flexibilisierung von Unternehmen sowie die sozialen Folgen für Arbeitnehmer, wie etwa Unsicherheit und soziale Benachteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die duale Natur der Leiharbeit – als notwendiges Flexibilisierungsinstrument für Betriebe und als prekäre Beschäftigungsform für Arbeitnehmer – fundiert gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung gesetzlicher Regelungen und aktueller statistischer Daten zum deutschen Arbeitsmarkt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konzeptionellen Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Chancen sowie eine kritische Betrachtung der Risiken, inklusive der Auswirkungen der AÜG-Reform 2017.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung, AÜG-Reform 2017, Flexibilisierung, Arbeitsmarkt, Chancen und Risiken.

Was besagt das „Equal Pay“-Prinzip in diesem Kontext?

Es besagt, dass Leiharbeitnehmer nach einer gewissen Beschäftigungsdauer beim Entleiher einen Anspruch auf das gleiche Arbeitsentgelt wie vergleichbare festangestellte Mitarbeiter haben.

Warum wird im Dokument von einer „Dreiecksbeziehung“ gesprochen?

Der Begriff beschreibt das rechtliche Gefüge aus drei Parteien: dem Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer), dem Arbeitgeber (Verleiher) und dem Unternehmen, bei dem die Tätigkeit ausgeführt wird (Entleiher).

Wie wirkt sich die Überlassungshöchstdauer aus?

Seit der Reform 2017 ist die Überlassung an denselben Entleiher auf maximal 18 Monate begrenzt, um eine langfristige Verdrängung regulärer Stellen zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen und Risiken der Leiharbeit
Hochschule
Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Note
3,0
Autor
Jan Baumeister (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V383013
ISBN (eBook)
9783668586598
ISBN (Buch)
9783668586604
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen risiken leiharbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Baumeister (Autor:in), 2017, Chancen und Risiken der Leiharbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/383013
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Leseprobe aus  17  Seiten
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