Grundlage für den vorliegenden Unterricht sind die vorläufigen Rahmenrichtlinien für die fachrichtungsbezogenen Fächer in der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen von November 2003. Das Thema der Unterrichtssequenz ist dem Lernfeld 3 „Absatzprozesse und Marketingmaßnahmen kundenorientiert gestalten“ zugeordnet. Für dieses Lerngebiet sind 120 Unterrichtsstunden vorgesehen.
In den Rahmenrichtlinien zum Lernfeld 3 heißt es „Die Schülerinnen und Schüler kennen die absatzpolitischen Instrumente.“ Hierzu gehört auch das absatzpolitische Instrument der Preispolitik. Zur Preispolitik gehören wiederum Rabatte, die Konsumenten mit Hilfe von Kundenkarten in Anspruch nehmen können.
Nach dem schulinternen Arbeitsplan von Mai 2004 sollen die Lernenden „den Einsatz von Marketing-Mix beschreiben und beurteilen können“ wozu nach dem Arbeitsplan auch die „Preispolitik“ gehört.
Die eben genannten Vorgaben zur Behandlung der Preispolitik befolge ich mit meiner Unterrichtssequenz zu Rabatten am Beispiel von Kundenkarten.
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Klassensituation
1.2 Analyse der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
1.3 Lehrer-Schüler-Situation
2. Didaktisch-methodische Konzeption
2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
2.2 Anzustrebende Kompetenzen / Lernziele
2.3 Geplanter Verlauf der Unterrichtseinheit
3. Geplanter Verlauf der Unterrichtsstunde
4. Quellenverzeichnis
5. Anlage
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, im Rahmen des Lernfelds 3 (Absatzprozesse und Marketingmaßnahmen kundenorientiert gestalten) die Chancen und Risiken von Kundenkarten als absatzpolitisches Instrument zu analysieren. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welchen Nutzen Konsumenten tatsächlich durch solche Programme erzielen können und wie diese kritisch zu bewerten sind.
- Analyse absatzpolitischer Instrumente
- Kundenbindung durch Rabattprogramme
- Ermittlung von Chancen und Risiken
- Methodische Gestaltung von Lernsequenzen
- Kompetenzförderung im Berufsschulunterricht
Auszug aus dem Buch
Rabattjagd mit Hindernissen
Wenn es um Rabatte und Treueboni geht, sind die Deutschen nicht zu halten. Nach einer Online-Umfrage des Marktforschungsunternehmens Dialego besitzen 90 Prozent der Verbraucher inzwischen mindestens eine Kundenkarte, jeder Dritte hat sogar mindestens vier in der Brieftasche. Aber lohnen sich die so genannten Kundenbindungsprogramme im Kartenformat? Wie viel spart man tatsächlich und welche Prämien sind möglich?
Fragen, die sich die Besitzer von Kundenkarten im Allgemeinen gar nicht stellen. "Die meisten Deutschen haben zwar eine Kundenkarte, wissen aber oft gar nicht, wie hoch die damit verbundenen Rabatte sind", sagt Uwe Döhler, Kartenexperte der Zeitschrift "Finanztest". Dabei ist der Rabatt für die Bundesbürger der Anreiz, sich eine Kundenkarte zuzulegen. Laut Dialego-Umfrage führen 93 Prozent der Deutschen die Kärtchen nur deshalb mit sich, um Preisnachlässe zu erzielen.
"Es gibt auch Karten, die Funktionen wie Zusatz-Service oder spezielle Angebote beziehungsweise Aktions-Rabatte bieten. Allerdings bringt das den Verbrauchern in aller Regel wenig", so Döhler. Der Service ist nach Ansicht des "Finanztest"-Experten meist mager. Und die Aktionsofferten gewährten Nachlässe auf Produkte, für die die Kunden vielfach überhaupt keine Verwendung hätten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes: Darstellung der Klassensituation der H1, ihrer Kompetenzstruktur sowie der Ausgangslage in der Zusammenarbeit zwischen Referendar und Fachlehrerin.
2. Didaktisch-methodische Konzeption: Einordnung der Unterrichtssequenz in die curricularen Rahmenrichtlinien sowie Definition der angestrebten Lernziele und des geplanten Ablaufs der gesamten Einheit.
3. Geplanter Verlauf der Unterrichtsstunde: Detaillierte tabellarische Verlaufsplanung für die spezifische Unterrichtsstunde mit Zeitangaben, Phasen und didaktischen Hinweisen.
4. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Materialien zur Unterrichtsvorbereitung.
5. Anlage: Hinweis auf das verwendete Arbeitsblatt für die Lernenden.
Schlüsselwörter
Kundenkarten, Rabattpolitik, Marketing, Absatzprozesse, Kundenbindung, Preispolitik, Berufsschulunterricht, Unterrichtsentwurf, Lernfeld 3, Konsumentenverhalten, Handelsmarketing, Didaktik, Rabattarten, Kundenboni, Wirtschaft und Verwaltung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein Unterrichtsentwurf für einen fünften einfachen Unterrichtsbesuch an einer Höheren Handelsschule zum Thema Rabatte bei Kundenkarten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Absatzprozesse, Marketingmaßnahmen und die gezielte Anwendung von Preispolitik im Kundenkontakt.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Die Lernenden sollen in die Lage versetzt werden, Chancen und Risiken von Kundenkarten eigenständig zu ermitteln und kritisch zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein lernerzentrierter Unterrichtsansatz verfolgt, der durch den Einsatz von Fach- und Methodenkompetenzen sowie kooperative Arbeitsphasen gekennzeichnet ist.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der Klasse, eine didaktisch-methodische Begründung der Inhalte sowie die konkrete Verlaufsplanung der 45-minütigen Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Besonders prägend sind Begriffe wie Kundenkarten, Kundenbindung, Didaktik und die berufliche Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung.
Welche Rolle spielt die "Finanztest"-Studie für den Unterricht?
Sie dient als fachliche Basis, um die oft geringe Ersparnis durch Kundenkarten kritisch mit den Lernenden zu diskutieren.
Warum kommt das eingeführte Lehrbuch in der geplanten Stunde nicht zum Einsatz?
Der Autor begründet dies damit, dass die spezifischen Inhalte zur aktuellen Rabattproblematik in der geplanten Form nicht im Lehrbuch abgebildet sind.
- Quote paper
- Diplom-Kaufmann Torsten Hauschild (Author), 2005, Rabatte am Beispiel von Kundenkarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/38138