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Zur Shop-Startseite › Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Die Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts. Konkrete Poesie am Beispiel Eugen Gomringers

Titel: Die Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts. Konkrete Poesie am Beispiel Eugen Gomringers

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 15 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Elizabeth Glenn (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der Sprache steht und fällt das Gebilde unserer Kommunikation. Sprachbarrieren spielen leider auch in der heutigen Zeit oft noch eine große Rolle, da nicht jeder die Weltsprache Englisch beherrscht, von Deutsch ganz zu schweigen. Unsere als schwer zu erlernen geltende Muttersprache der Dichter und Denker bietet jedoch, trotz und auch wegen ihrer zahlreichen grammatikalischen Regeln und Besonderheiten, vielfältige Möglichkeiten des Ausdrucks.

Um eine dieser Möglichkeiten, der konkreten Poesie, soll es in dieser Hausarbeit gehen, denn sie entwickelt sich frei von all unseren Regeln. Von ihr geht eine Faszination aus, die sich in ihren unzähligen Analysemöglichkeiten widerspiegelt. Aus dieser Faszination stammt auch das Thema der Arbeit, nämlich der Sprache als Zweck und Gegenstand in der konkreten Poesie.

Zu Beginn der Arbeit geht es um den Begriff der konkreten Poesie allgemein und ihre Geschichte im Besonderen. Es folgt eine Biografie Eugen Gomringers. Anschließend wird sich mit der vielfältigen Erscheinungsform der konkreten Poesie beschäftigt, um dann auf den Hauptteil dieser Arbeit einzugehen: die Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts. Dabei wird genauer auf drei Werke Gomringers eingegangen, denen er in seinen Sammlungen keine Titel gegeben hat, die aber zur einfacheren Verständlichkeit Schweigen, Wind und Vier genannt werden, da diese Bezeichnungen dem Thema der jeweiligen Gedichte am nächsten kommen. Es folgt ein kurzes Kapitel zur Zielsetzung der konkreten Poesie und die Conclusio.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung und Definition

2.1 Geschichte der konkreten Poesie

2.2 Eugen Gomringer

3. Erscheinungsform der konkreten Poesie

3.1 Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts

4. Zweck und Ziel der konkreten Poesie

5. Conclusio

6. Literaturverzeichnis

6.1 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, inwieweit die Sprache in der konkreten Poesie nicht nur als Transportmittel, sondern als eigenständiger Zweck und Gegenstand des Gedichts fungiert, wobei die Werke von Eugen Gomringer als zentrale Analysegrundlage dienen.

  • Grundlagen und Definition der konkreten Poesie
  • Biografie und Wirken von Eugen Gomringer
  • Erscheinungsformen und Typologie konkreter Dichtung
  • Analyse der Werke "Schweigen", "Wind" und "Vier"
  • Zweck und Zielsetzung der Strömung

Auszug aus dem Buch

3.1 Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts

Nun komme ich zur eigentlichen Forschungsfrage dieser Hausarbeit, bei der es darum geht, inwieweit die Sprache der konkreten Poesie als Zweck und Gegenstand des Gedichts dient. Die Antwort auf diese Frage werde ich nun in der folgenden Analyse anhand der Beispiele Schweigen, Wind und Vier geben.

Wie bei Gomringers Text Schweigen werden in der konkreten Poesie oft nur einzelne Worte verwendet, die das Gedicht einfach und universell halten.

Schweigen besteht aus fünf Zeilen. Alle Zeilen, außer der sich in der Mitte befindlichen dritten Zeile, bestehen aus drei identischen Wörtern. Die dritte Zeile hat in ihrer grafischen Mitte eine Leerstelle. Betrachtet man das Gedicht, fällt einem seine geometrische Exaktheit auf. Liest man es nicht in Zeilen, sondern in Spalten, ist ebenso genau in der Mitte eine Leerstelle zu sehen. Das Schweigen wird durch ebenjene Aussparung ausgedrückt. Liest man Schweigen laut, so macht man ganz automatisch an dieser Stelle eine längere Pause als zwischen den anderen Wörtern. Man schweigt. Es fällt auf, dass das Schweigen und das Sprechen miteinander verknüpft sind. Das eine gäbe es ohne das andere nicht. Schweigen bedeutet außerdem im Allgemeinen nicht, stumm zu sein. Man kann auch etwas verschweigen, indem man von etwas anderem spricht.

Der Leser überlegt schon bei so wenigen sprachlichen Bausteinen, was das Gelesene aussagen möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität der deutschen Sprache ein und erläutert die Motivation für die Untersuchung der konkreten Poesie als ein freies, von Regeln entbundenes Ausdrucksmittel.

2. Begriffserklärung und Definition: Dieses Kapitel definiert den Begriff der konkreten Poesie als avantgardistische Strömung und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die Biografie Eugen Gomringers.

3. Erscheinungsform der konkreten Poesie: Es wird die visuelle und typografische Vielfalt der konkreten Poesie analysiert, wobei besonders die Bedeutung der Anordnung der Worte auf der Fläche im Vordergrund steht.

3.1 Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts: Hier erfolgt die Kernanalyse anhand konkreter Beispiele wie "Schweigen", "Wind" und "Vier", um die Materialität der Sprache als zentralen Inhalt aufzuzeigen.

4. Zweck und Ziel der konkreten Poesie: Dieses Kapitel reflektiert die universelle Ausrichtung der konkreten Poesie und ihre Funktion, den Leser durch Reduktion zu neuen Interpretationsmöglichkeiten anzuregen.

5. Conclusio: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Rolle der Sprache als eigenständiger Gegenstand innerhalb der Gedichte bestätigt wird.

6. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Quellen, Primärliteratur und Internetquellen aufgeführt.

6.1 Internetquellen: Ein spezifisches Verzeichnis der für die Arbeit herangezogenen Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Konkrete Poesie, Eugen Gomringer, Sprachmaterialität, Konstellationen, Ideogramme, Typografie, Reduktion, Literaturwissenschaft, Sprache als Gegenstand, Minimalismus, visuelle Dichtung, Semantik, Zeichencharakter, Kunstanalyse, Sprachreflexion

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der konkreten Poesie als literarischer Gattung, mit besonderem Fokus auf die Werke von Eugen Gomringer.

Welche Hauptaspekte werden in der Arbeit behandelt?

Behandelt werden die Begriffsdefinition, die historische Einordnung, die verschiedenen Erscheinungsformen der Dichtung sowie der Zweck und das Ziel dieser Kunstform.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu belegen, dass in der konkreten Poesie die Sprache selbst zum Zweck und Gegenstand des Gedichts wird, anstatt nur eine referentielle Funktion zu erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die die Theorie der konkreten Poesie mit der praktischen Untersuchung ausgewählter Gedichte verbindet.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse von drei konkreten Werken (Schweigen, Wind und Vier), um die Verschiebung vom sprachlichen Inhalt zur materiellen Form zu demonstrieren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Sprachmaterialität, visuelle Reduktion, Konstellationen, die Befreiung der Sprache und die Eigenständigkeit des literarischen Zeichens.

Welche Rolle spielt Eugen Gomringer in dieser Arbeit?

Gomringer wird als Begründer und Hauptvertreter der konkreten Poesie vorgestellt, dessen Theorie und Dichtung als zentrale Fallbeispiele für die gesamte Analyse dienen.

Wie trägt die "Aussparung" zur Bedeutung der Gedichte bei?

In Werken wie "Schweigen" fungieren Leerstellen als aktive Gestaltungselemente, die den Leser dazu zwingen, Pausen und Stille als semantische Bestandteile wahrzunehmen.

Warum wird in dieser Arbeit von "Käfig der Sprache" gesprochen?

Der Begriff beschreibt das Paradoxon, dass wir durch die begrenzten Regeln unserer Sprache zwar eingeschränkt sind, aber gerade durch diese Begrenzung erst komplexe Verbindungen zur Realität herstellen können.

Welche Bedeutung hat die Typografie für die konkrete Poesie?

Die Typografie dient als visuelles Instrument, um das Gedicht von einer rein inhaltlichen Ebene auf eine plastische, bildhafte Ebene zu heben, auf der die materielle Gestalt der Schrift eigenständige Bedeutung gewinnt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts. Konkrete Poesie am Beispiel Eugen Gomringers
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Germanistik)
Note
1,5
Autor
Elizabeth Glenn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V379741
ISBN (eBook)
9783668566781
ISBN (Buch)
9783668566798
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konkrete Poesie Eugen Gomringer Sprache als zweck sprache als Gegenstand konkret konkrete Kunst Germanistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elizabeth Glenn (Autor:in), 2017, Die Sprache als Zweck und Gegenstand des Gedichts. Konkrete Poesie am Beispiel Eugen Gomringers, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379741
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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