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Bildungsverlierer ohne Chancen? Das negative Selbstbild von Hauptschülern als pädagogische Aufgabe

Titel: Bildungsverlierer ohne Chancen? Das negative Selbstbild von Hauptschülern als pädagogische Aufgabe

Hausarbeit , 2017 , 33 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kaum ein Lebensabschnitt dürfte das biographische Selbstbild jüngerer – und älterer – Erwachsener mehr prägen als die Schulzeit. Dies hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab, die nicht notwendigerweise miteinander in Verbindung stehen müssen: Der mit dem Ende der Schulzeit erzielte berufs- oder studienqualifizierende Schulabschluss determiniert die nachfolgende Bildungsbiographie in erheblichem Maße, gleichzeitig haben aber die in den Jahren Adoleszenz gemachten Sozialisierungsprozesse entscheidenden Einfluss auf die Position, die der junge Erwachsene in der Gesellschaft einzunehmen hat. Nicht zuletzt sind die in diesem Lebensabschnitt gemachten partnerschaftlichen Erfahrungen oftmals entscheidend für die Fähigkeit, intime Nahbeziehungen aufzubauen und über längere Zeiträume hinweg zu unterhalten. Jugendliche stehen also vor einer Reihe von Herausforderungen auf verschiedenen Gebieten, die ihre weitere Biographie in erheblichem Ausmaß betreffen.

Ein entscheidender – wenn nicht vielleicht der wichtigste – Faktor ist die Wahl der Schullaufbahn, die von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig ist. Bildungserwartungen der Eltern, kognitive Leistungsfähigkeit und soziale Komponenten spielen bei der Schullaufbahnentscheidung von Kindern und Jugendlichen eine vielfach lebensentscheidende Rolle. Zwar hat das Bildungssystem in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer energischere Schritte hin zu einer strukturellen Durchlässigkeit getan, doch prägen die frühen – und oftmals kontingenten – Entscheidungen der Eltern und der betroffenen Kinder und Jugendlichen selber deren Erwerbs- und Sozialbiographien oftmals bis weit ins Erwachsenenalter hinein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Schulsystem in Deutschland

2.1 Fundus des deutschen Schulsystems

2.2 Die Hauptschule im deutschen Schulsystems

3. Berichterstattung über Hauptschulen

4. Das Selbstbild von Hauptschülern – Auswertung der Interviews

5. Mögliche Gründe für das Selbstbild der Schüler/-innen

6. Projekte und Maßnahmen gegen das negative Selbstbild der Schüler

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Schulform „Hauptschule“ ein spezifisches, oft negatives Selbstbild bei Jugendlichen determiniert, und analysiert die Hintergründe dieses Phänomens durch eine empirische Auswertung von Interviews mit Hauptschülern sowie eine Betrachtung der gesellschaftlichen und medialen Rahmbedingungen.

  • Analyse des deutschen Schulsystems und des Profils der Hauptschule.
  • Untersuchung der medialen Fremdwahrnehmung von Hauptschulen.
  • Empirische Auswertung von Interviews zur Selbstwahrnehmung von Hauptschülern.
  • Identifikation biografischer und sozialer Faktoren für die Selbstbildentwicklung.
  • Skizzierung pädagogischer Handlungsoptionen zur Stärkung des Selbstwertgefühls.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Kaum ein Lebensabschnitt dürfte das biographische Selbstbild jüngerer – und älterer – Erwachsener mehr prägen als die Schulzeit. Dies hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab, die nicht notwendigerweise miteinander in Verbindung stehen müssen: Der mit dem Ende der Schulzeit erzielte berufs- oder studienqualifizierende Schulabschluss determiniert die nachfolgende Bildungsbiographie in erheblichem Maße, gleichzeitig haben aber die in den Jahren Adoleszenz gemachten Sozialisierungsprozesse entscheidenden Einfluss auf die Position, die der junge Erwachsene in der Gesellschaft einzunehmen hat. Nicht zuletzt sind die in diesem Lebensabschnitt gemachten partnerschaftlichen Erfahrungen oftmals entscheidend für die Fähigkeit, intime Nahbeziehungen aufzubauen und über längere Zeiträume hinweg zu unterhalten.

Jugendliche stehen also vor einer Reihe von Herausforderungen auf verschiedenen Gebieten, die ihre weitere Biographie in erheblichem Ausmaß betreffen. Ein entscheidender – wenn nicht vielleicht der wichtigste – Faktor ist die Wahl der Schullaufbahn, die von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig ist. Bildungserwartungen der Eltern, kognitive Leistungsfähigkeit und soziale Komponenten spielen bei der Schullaufbahnentscheidung von Kindern und Jugendlichen eine vielfach lebensentscheidende Rolle. Zwar hat das Bildungssystem in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer energischere Schritte hin zu einer strukturellen Durchlässigkeit getan, doch prägen die frühen – und oftmals kontingenten – Entscheidungen der Eltern und der betroffenen Kinder und Jugendlichen selber deren Erwerbs- und Sozialbiographien oftmals bis weit ins Erwachsenenalter hinein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Schulzeit für das biographische Selbstbild und führt in die spezifische Problematik der Hauptschule als vermeintliche „Verliererschule“ ein.

2. Das Schulsystem in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Struktur des deutschen Schulwesens und definiert das Profil der Hauptschule als berufsvorbereitende Bildungseinrichtung.

3. Berichterstattung über Hauptschulen: Hier wird das mediale Image der Hauptschule analysiert, das maßgeblich durch Berichte über Gewalt und Perspektivlosigkeit geprägt ist.

4. Das Selbstbild von Hauptschülern – Auswertung der Interviews: Das Kapitel wertet vier qualitative Interviews aus, um die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Schüler im Hinblick auf ihren sozialen Status zu erfassen.

5. Mögliche Gründe für das Selbstbild der Schüler/-innen: Die Analyse identifiziert objektive Faktoren, wie eingeschränkte Berufschancen, in Kombination mit ständiger negativer externer Bestätigung als Ursachen für das schlechte Selbstbild.

6. Projekte und Maßnahmen gegen das negative Selbstbild der Schüler: Es werden pädagogische Handlungsoptionen aufgezeigt, die auf eine Stärkung des Selbstwerts und eine positivere Profilbildung der Hauptschule abzielen.

7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert einen gesamtgesellschaftlichen sowie schulpolitischen Bewusstseinswandel.

Schlüsselwörter

Hauptschule, Selbstbild, Bildungsbiografie, Sozialisierung, Stigmatisierung, Migrationshintergrund, Schullaufbahn, Fremdwahrnehmung, Berufsorientierung, Bildungsabschluss, Identität, Pädagogik, Leistungsfähigkeit, Schulpolitik, Motivationsprobleme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem negativen Selbstbild von Hauptschülern und untersucht, inwieweit dieses Bild durch externe Einflüsse und die institutionelle Wahrnehmung der Schulform beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Themenbereiche Schulsystem in Deutschland, mediale Repräsentation von Hauptschulen, Identitätsentwicklung im Jugendalter sowie der Einfluss von sozialen und biografischen Faktoren auf den schulischen Werdegang.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Selbstbild von Hauptschülern zu erfassen und zu verstehen, warum diese Schulform oft als „Sackgasse“ wahrgenommen wird, um daraus pädagogische Ansätze zur Verbesserung dieser Situation abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des Bildungssystems sowie einer empirischen, qualitativen Auswertung von vier Leitfadeninterviews mit Hauptschülern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der medialen Berichterstattung, die Auswertung der Interviews, die Ursachenforschung für das festgestellte negative Selbstbild und die Ableitung konkreter schulischer Maßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stigmatisierung, Bildungsverlierer, Selbstkonzept, Migrationshintergrund und berufliche Perspektiven.

Wie reagieren die befragten Schüler auf die soziale Abwertung ihrer Schulform?

Die Reaktionen reichen von Scham und dem Verbergen der Schulform gegenüber Freunden bis hin zur Akzeptanz des negativen Images oder der Hoffnung, durch einen späteren höheren Abschluss dem Status der Hauptschule zu entkommen.

Welche Rolle spielen Lehrer bei der Entwicklung des Selbstbildes der Schüler?

Die Interviews legen nahe, dass Lehrer sowohl positiv als Identifikationsfiguren wirken können, als auch durch herablassende Äußerungen oder mangelndes pädagogisches Engagement zur Verfestigung des negativen Selbstbildes beitragen.

Warum wird der Begriff "Etikettenschwindel" im Kontext der Schulumbenennung genannt?

Es wird kritisch hinterfragt, ob die Umbenennung oder Umstrukturierung (z.B. zur Mittelschule) lediglich ein oberflächlicher Versuch ist, das schlechte Image der Hauptschule zu korrigieren, ohne inhaltlich grundlegende Probleme zu lösen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungsverlierer ohne Chancen? Das negative Selbstbild von Hauptschülern als pädagogische Aufgabe
Veranstaltung
Masterstudiengang
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
33
Katalognummer
V379516
ISBN (eBook)
9783668603868
ISBN (Buch)
9783668603875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hauptschule Bildung Hausarbeit Mittelschule Chance Master
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Bildungsverlierer ohne Chancen? Das negative Selbstbild von Hauptschülern als pädagogische Aufgabe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379516
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Leseprobe aus  33  Seiten
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