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Die Ältere Tyrannis. Machtergreifung, Machtabsicherung, Tod und Nachfolgeregelung

Die Tyrannen Polykrates von Samos, Peisistratos von Athen, Kypselos von Korinth und Periandros

Title: Die Ältere Tyrannis. Machtergreifung, Machtabsicherung, Tod und Nachfolgeregelung

Term Paper , 2017 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Saskia Mewes (Author)

World History - Early and Ancient History

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Adolf Hitler, Kim Jong-il und Benito Mussolini, auch heute noch sind Tyrannen ein zeitloses Phänomen. In der weltweiten, wie auch in der europäischen Geschichte scheinen sie einem immer mal wieder zu begegnen. Der Begriff der Tyrannis hat sich vom ursprünglichen Terminus τυραννiς in der Archaik über die Klassik, dem Hellenismus und der Römerzeit in unserer heutigen Umgangssprache postuliert und verfestigt. Natürlich muss bedacht werden, dass unser gegenwärtiger Gebrauch des Begriffs ‚Tyrannis‘ inhaltlich anders geprägt ist und mit der ursprünglichen Bedeutung nicht mehr viel gemein hat. Der zentrale Dreh- und Angelpunkt jeglicher Definitionsansätze ist das Verhältnis des Tyrannen zu seinen Untertanen, welche seine politische Stellung innerhalb des Gemeinwesens der Polis definiert.

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich daher mit genau diesem Kernpunkt der ‚Älteren Tyrannis‘. Am konkreten Beispiel der Tyrannen, Polykrates von Samos, Peisistratos von Athen, Kypselos von Korinth und seinem Sohn Periandros soll der Frage nach gegangen werden, wie diese Tyrannen die Macht ergriffen und mit welchen Mitteln und Aktionen die Herrscher ihre Regierung abgesichert und verfestigt haben.

Daher wird zunächst auf die Ausformung einer Tyrannis und auf die Definition eines Tyrannenherrschers eingegangen. Dabei soll erläutert werden, wie sich der Begriff von seinem Ursprung hin zu jenem Terminus entwickeln konnte, der für diese Arbeit relevant ist.

Anschließend wird die Herrschaftsform der oben genannten vier Tyrannen in den Kontext der archaischen Lebenswirklichkeit gestellt.

Die Arbeit fokussiert sich dabei auf die Machtergreifung, die Machtabsicherung der Tyrannen, sowie ihrem Tod mit Augenmerk auf die Nachfolgeregelung.

Um den inhaltlichen Rahmen der Arbeit nicht zu überdehnen, wird der Fokus in Bezug auf die Machtabsicherung auf die Streitmacht und dem Verhältnis des Tyrannen zum einheimischen Adel gelegt.

Abschließend werden die Ergebnisse zu der untersuchten Fragestellung zusammen getragen und in einem Fazit beurteilt.
Zur Erörterung der angeführten Fragestellung verwendet diese Arbeit literarischen Quellen, sowie der neueren und neusten Forschungsliteratur, welche bei dieser Thematik eminent vorhanden ist. Daher dienen als Literaturgrundlage Pedro Barcelos Buch „Basileis, Monarchia, Tyrannis“ und „Die archaische Tyrannis“ von Lorentana de Libero.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition und Ausformung der Tyrannis

2. Τυραννίς in der archaischen Lebenswelt

3. Die Machtergreifung

4. Die Machtabsicherung

5. Der Tod und die Nachfolgeregelung

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen der „Älteren Tyrannis“ im archaischen Griechenland. Anhand der Fallbeispiele Polykrates von Samos, Peisistratos von Athen sowie Kypselos und Periandros von Korinth wird analysiert, wie diese Herrscher die Macht ergriffen, absicherten und wie ihre Herrschaftsstrukturen im Kontext der archaischen Lebenswelt zu bewerten sind.

  • Etymologische und historische Entwicklung des Tyrannis-Begriffs
  • Konkurrenzkampf der Adelsfamilien als Auslöser der Tyrannis
  • Methoden der Machtergreifung und gewaltsame Konsolidierung
  • Strategien der Machtabsicherung durch Söldner, Bauten und Ämtervergabe
  • Dynamiken der Nachfolge und das Ende der tyrannischen Herrschaft

Auszug aus dem Buch

3. Die Machtergreifung

Auch zu der Entstehung einer Tyrannis schreibt Aristoteles in seiner „Politik“. Die Ergreifung der Staatsgewalt und damit die Erschaffung einer tyrannischen Alleinherrschaft liege immer im Kampf des Volkes gegen die Anerkannten. Der Tyrann werde aus „dem Volk und aus der Menge heraus gegen die Anerkannten eingesetzt, damit eben das Volk von diesen kein Unrecht“ erfahre. Aristoteles ist der Ansicht, der Tyrann rekrutiere sich selbst zu einer Art Anführer des Volkes, um das Volk, eine starke Kraft im Gemeinwesen, auf seiner Seite zu haben. Ihr Vertrauen gewinne er allein dadurch, dass er sich gegen die Anerkannten auflehne.

Zunächst wird auf Polykrates von Samos und seine Machtergreifung im Jahr 538 v. Chr. eingegangen. Polykrates war der Sohn des Aiakes und der Bruder von Syloson und Pantagnotos. Die Brüder entstammten einer vermögenden grundbesitzenden Familie. Durch ihre Wirtschaftskraft konnten sich die Brüder im Konkurrenzkampf um führende Stellungen innerhalb des samischen Gemeinwesens behaupten. In Herodots Historien finden wir die Geschehnisse der Machtergreifung Polykrates nur in sehr knappen Worten. Das Einzige, was man von Herodot erfährt, ist, dass die drei Brüder die Macht an sich gerissen haben und Polykrates daraufhin Samos in drei Gebiete teilte, indem jeder Bruder allein und uneingeschränkt regieren konnte. Doch der Konkurrenzkampf um die alleinige Herrschaft ging unter den Brüdern weiter. Polykrates wollte die Macht über ganz Samos für sich allein, weswegen er Pantagnotos ermorden ließ und Syloson aus Samos vertrieb.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das zeitlose Phänomen der Tyrannis und Vorstellung der Forschungsfrage sowie der gewählten Fallbeispiele.

1. Definition und Ausformung der Tyrannis: Analyse der historischen Begriffsgeschichte vom archaischen Ursprung bis hin zu den systematisierenden Definitionen von Aristoteles.

2. Τυραννίς in der archaischen Lebenswelt: Untersuchung der gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der archaischen Polis, die den Konkurrenzkampf unter Aristokraten förderten.

3. Die Machtergreifung: Detaillierte Betrachtung der Strategien, mit denen Polykrates, Peisistratos und Kypselos die Macht in ihren jeweiligen Poleis erlangten.

4. Die Machtabsicherung: Analyse der politischen und militärischen Methoden zur Festigung der Alleinherrschaft, unter anderem durch Söldner, Repräsentation und den Umgang mit dem Adel.

5. Der Tod und die Nachfolgeregelung: Darstellung der Umstände des Herrscherendes und der Problematik fehlender gesetzlicher Nachfolgeregelungen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Herrschaftspraxis und historischen Einordnung der Tyrannen.

Schlüsselwörter

Tyrannis, Archaisches Griechenland, Polykrates, Peisistratos, Kypselos, Periandros, Aristokratie, Machtergreifung, Söldner, Polis, Monarchie, Herodot, Aristoteles, Machtabsicherung, Adelskonkurrenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der „Älteren Tyrannis“ im antiken Griechenland und untersucht das Wesen sowie die Ausübung dieser Herrschaftsform.

Welche zentralen Themen werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Begriffe der Tyrannis, die Bedingungen ihres Entstehens, Methoden der Machtfestigung und das Verhältnis der Tyrannen zum Adel.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie die ausgewählten Tyrannen die Macht ergriffen und mit welchen Mitteln sie ihre Regierung absicherten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung literarischer Quellen und aktueller Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Definition, Entstehung der Lebenswelt, Machtergreifung, Machtabsicherung sowie Tod und Nachfolge.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Wichtige Begriffe sind Tyrannis, Archaische Epoche, Aristokratie und die Namen der vier behandelten Tyrannen.

Warum spielt der Adel eine so große Rolle?

Der Adel war die konkurrierende Kraft; die Tyrannis entstand oft aus einem internen Konkurrenzkampf adliger Familien innerhalb der Polis.

Wie unterscheidet sich Polykrates von den anderen?

Polykrates stützte seine Macht besonders stark auf eine Flotte und Piraterie, was ihn in der Art der Absicherung von den anderen Beispielen unterscheidet.

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Details

Title
Die Ältere Tyrannis. Machtergreifung, Machtabsicherung, Tod und Nachfolgeregelung
Subtitle
Die Tyrannen Polykrates von Samos, Peisistratos von Athen, Kypselos von Korinth und Periandros
College
University of Potsdam  (Historisches Institut)
Grade
2,0
Author
Saskia Mewes (Author)
Publication Year
2017
Pages
23
Catalog Number
V379051
ISBN (eBook)
9783668562745
ISBN (Book)
9783668562752
Language
German
Tags
ältere tyrannis machtergreifung machtabsicherung nachfolgeregelung tyrannen polykrates samos peisistratos athen kypselos korinth periandros
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saskia Mewes (Author), 2017, Die Ältere Tyrannis. Machtergreifung, Machtabsicherung, Tod und Nachfolgeregelung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/379051
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