Die nachfolgende Hausarbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werde ich die Entwicklung meines persönlichen Bildes der Wirtschaftspsychologie zum Ende des ersten Semesters beschreiben. Der zweite Teil handelt von der Wirkung der Werbung. Dort stelle ich das Thema anhand zweier Bücher vor, die sich beide mit der Thematik beschäftigen. Am Ende des zweiten Teiles steht ein persönlicher Kommentar, der mein Erleben in der Auseinandersetzung mit der Thematik beschreibt. Der dritte Teil beschäftigt sich mit den zwölf kulturpsychologischen Umbildungspflöcken und meinem Verständnis zu diesen Standpunkten.
Inhaltsverzeichnis
1 Zusammenfassung der Hausarbeit
2 Persönliches Bild der Wirtschaftspsychologie
3 Wirkung von Werbung
3.1 Werbewirkungsmodelle (Moser, 2007)
3.2 Techniken und Wirkung der Werbung (Erich M. Kirchler, 1995)
3.3 Persönliches Erleben während der Beschäftigung mit der Thematik
4 Die zwölf Umbildungspflöcke
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, die persönliche Entwicklung eines Studierenden im ersten Semester des Studiengangs Wirtschaftspsychologie nachzuvollziehen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich das Verständnis von Wirtschaftspsychologie durch theoretische Auseinandersetzung und praktische Diskussionen geformt und gewandelt hat.
- Entwicklung eines persönlichen Wirtschaftspsychologie-Verständnisses
- Analyse von Werbewirkungsmodellen und -techniken
- Kritische Reflexion wissenschaftlicher Ansätze
- Diskurs zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft
- Bedeutung kulturpsychologischer Sichtweisen in der Praxis
Auszug aus dem Buch
3.3 Persönliches Erleben während der Beschäftigung mit der Thematik
Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens und Beschäftigens mit den Büchern immer wieder an diesen Teil gedacht habe und mich immer mehr darauf freute, hier meinen sprichwörtlichen Senf abzulassen. Ich war teilweise richtig wütend darüber, wie man Lesern, die (noch) kein Bild von dem Themenfeld haben, so in einen Wissenschafts- und Modelldschungel werfen kann. Und wenn man das schon macht, sie noch nicht einmal mit dem passenden Werkzeug ausstatten kann. Ich halte mich nicht für ungebildet und habe nach mehrmaligem Lesen und weiterführender Literatur verstanden, was die Autoren jeweils mit ihren Aussagen vermeintlich meinten, jedoch nimmt man dem interessierten Leser mit diesem Aufbau der Literatur die komplette Freude oder zumindest einen Teil der Freude, die diese Thematik eigentlich bereitstellt.
Dass sie Freude macht wurde mir jedoch auch bewusst. Ich habe mich in der Zeit immer wieder selbst beobachtet und erinnere mich an eine Szene, in der ich kurz an einer Ampel stand. Kurz hinter der Ampel war eine sich bewegende Werbetafel aufgebaut, die ein neuartiges Bier bewarb, dessen Marke ich noch nicht kannte. Diese Werbetafel ist mir bekannt, jedoch bin ich noch nie vor ihr stehen geblieben, so wie ich es bei der Bierwerbung getan habe. Ich wusste, ich bin jemand, der hoch involviert ist, da ich selber gerne Bier trinke und mich auch gerne an neuen Biersorten probiere. Ich wäre nie an einer Telekomwerbung oder Maskarareklame stehen geblieben. Jedoch wusste ich nun, dass es anscheinend wirklich auf das Involvement ankommt. Fernerhin war dieses Bier in einem schönen Pilsglas serviert und machte richtig Appetit. Ich schaute zunächst auf das Aussehen der Marke und erst später auf die beschreibenden Informationen, die ich auch schon wieder vergessen habe. Das Bild ist mir noch vor Augen. Auch das spricht für die Annahmen, die die beiden Autoren in ihren Büchern vorgestellt haben. Bilder gehen in den Kopf und verankern sich dort besser als bloßer Informativtext.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Zusammenfassung der Hausarbeit: Einleitender Überblick über die Struktur der Arbeit, die sich in eine persönliche Reflexion, eine Analyse von Werbewirkung und eine kulturpsychologische Einordnung gliedert.
2 Persönliches Bild der Wirtschaftspsychologie: Darstellung der persönlichen Motivation für das Studium sowie erste Vorstellungen über das Berufsbild, geprägt durch Erfahrungen aus der Ausbildung.
3 Wirkung von Werbung: Untersuchung verschiedener Werbewirkungsmodelle (u.a. AIDA, Rossiter & Percy) und sozialtechnischer Ansätze unter Berücksichtigung von Involviertheit und psychologischer Gestaltung.
4 Die zwölf Umbildungspflöcke: Erläuterung kulturpsychologischer Grundgedanken und deren Einfluss auf die Sichtweise der Wirtschaftspsychologie im Vergleich zu naturwissenschaftlichen Methoden.
Schlüsselwörter
Wirtschaftspsychologie, Werbewirkung, Konsumentenverhalten, Involvement, Kulturpsychologie, Reiz-Reaktions-Modelle, AIDA-Modell, Tiefenpsychologie, Marktforschung, Arbeitsklima, Wahrnehmungspsychologie, wissenschaftliche Methoden, Kaufentscheidung, Praxisbezug, Selbstreflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit reflektiert den Prozess der Bildung eines eigenen Wirtschaftspsychologie-Verständnisses eines Studierenden im ersten Semester, verbunden mit theoretischen Analysen zu Werbewirkung und kulturpsychologischen Prinzipien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Analyse von Werbung, dem Vergleich zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Ansätzen in der Psychologie sowie der Anwendung kulturpsychologischer Sichtweisen auf wirtschaftliche Fragestellungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten des Studiums und deren Übertragung auf eigene Erfahrungen, um zu einer fundierten Sichtweise auf die Wirtschaftspsychologie zu gelangen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie einer reflektierenden, eigenpsychologischen Beobachtungsmethode, die Erleben und Verhalten in den Kontext stellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden verschiedene Modelle der Werbewirkung (wie AIDA oder Rossiter & Percy) detailliert besprochen und durch das Konzept der kulturpsychologischen "Umbildungspflöcke" erweitert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Werbewirkung, Wirtschaftspsychologie, Involvement, Konsumentenverhalten und kulturpsychologische Perspektive beschreiben.
Wie unterscheidet der Autor zwischen Natur- und Geisteswissenschaft in der Psychologie?
Der Autor nutzt das Bild des Fisches im Wasser, um zu verdeutlichen, dass naturwissenschaftliche Methoden Eigenschaften isoliert messen wollen, während geisteswissenschaftliche Ansätze das Phänomen im Kontext betrachten.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor aus dem Debattieren mit einem Wirtschaftsingenieur?
Der Autor erkennt, dass Wirtschaftspsychologie zwar an Grenzen stößt, aber eine wichtige Daseinsberechtigung hat, da sie auch in Zahlenwelten den Menschen und das Erleben integriert.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Persönliches Bild der Wirtschaftspsychologie und Werbewirkung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/378634