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Analyse der positionsspezifischen Spielerintelligenz im Volleyball. Eine Gegenüberstellung von Theorie und Realität

Title: Analyse der positionsspezifischen Spielerintelligenz im Volleyball. Eine Gegenüberstellung von Theorie und Realität

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 38 Pages , Grade: ohne Note

Autor:in: Stefan Drews (Author)

Sport - Theory and Practice

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der positionsbezogenen Spielerintelligenz in Bezug auf die Spielklasse. Die Analyse der Ergebnisse soll Anreize für Trainer schaffen, die kognitive Leistungsfähigkeit der Spieler zur Schulung vakanter Positionen zu berücksichtigen und bestenfalls bei Kadersichtungen ein weiteres Entscheidungskriterium für die Auswahl zu schaffen.

Die Ergebnisse der Datenerhebung stellen die Realität dar und geben wieder, wie hoch die Leistungsfähigkeit pro Position und Leistungsklasse ist. Die Gegenüberstellungen von Anforderungsprofil und Theorie bezüglich Realität finden in den jeweiligen Auswertungen der Analysen statt.

In der Wissenschaft hat sich die Kognition als ein Bestandteil der Intelligenz herausgestellt und bildet mittels Wahrnehmungs-, Entscheidungs-, Gedächtnis- und Sprachvorgängen einen Teil der Spielerintelligenz ab. Um Erkenntnisse über die Intelligenz der Spieler zu erlangen, wurde ein auf 29 Minuten verkürzter schriftlicher IQ-Test mit 6 Kategorien, vorzugsweise mit den Spielern einer gesamten Mannschaft, durchgeführt und manuell ausgewertet. Um die psychische Belastung im Spiel anteilig abzubilden, wurde der größte Teil der Probanden (92%) bei einem Vorbereitungsturnier direkt nach einem Spiel befragt. Alle Spieler führten den gleichen Test unter gleichen Bedingungen aus und standen durch testübliche Zeitvorgaben unter Stress. Insgesamt wurden 264 Spieler/innen aus 32 Vereinen im aktiven Spielbetrieb zwischen Bezirksklasse und 1.Bundesliga befragt. Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit wird der Einfachheit halber auf den Zusatz „/innen“ verzichtet und sowohl männliche als auch weibliche Probanden als „Spieler“ bezeichnet, es sei denn, der Test bezieht sich ausschließlich auf eine weibliche Gruppe.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit findet die Analyse und Auswertung der Daten innerhalb einer statistischen Darstellung statt. Während der Befragung stellten sich Vor- und Nachteile heraus, die in einer Fehlerbetrachtung behandelt werden. Die Testkategorien werden in Kapitel 4 beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Untersuchungsgegenstand

1.2 Methodik

2 Intelligenz

2.1 Definition

2.2 IQ-Berechnung und -Normierung

3 Anforderungsprofile

3.1 Libero

3.2 Zuspieler

3.3 Außenangreifer

3.4 Mittelblock

3.5 Diagonalspieler

3.6 Universalspieler

4 Analyse und Auswertung der erhobenen Daten

4.1 Einschätzung der Leistungsfähigkeit durch Trainer und Spieler

4.1.1 Analyse

4.1.2 Auswertung

4.2 Gesamtbetrachtung

4.2.1 Analyse

4.2.2 Auswertung

4.3 IQ-Verteilung nach Geschlecht

4.3.1 Analyse

4.3.2 Auswertung

4.4 Betrachtung nach Leistungsklassen

4.4.1 Analyse

4.4.2 Auswertung

4.5 Betrachtung nach Spielpositionen

4.5.1 Analyse

4.5.2 Auswertung

4.6 Vergleich der Größe zum IQ in den Bundesligen

4.6.1 Analyse

4.6.2 Auswertung

4.7 Vergleich der Positionen innerhalb der Leistungsklassen

4.7.1 Analyse

4.7.2 Auswertung

4.8 Fehlerbetrachtung

5 Ursachenfindung

6 Bezugnahme auf Kadersichtungen

7 Trainingsaspekte

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der kognitiven Leistungsfähigkeit (Spielerintelligenz) von Volleyballern in Abhängigkeit von ihrer Spielposition und Leistungsklasse. Dabei wird analysiert, inwieweit die theoretischen Anforderungsprofile der verschiedenen Positionen mit der tatsächlichen Intelligenzverteilung in der Praxis korrelieren, um fundierte Entscheidungsgrundlagen für Trainer und Kadersichtungen zu schaffen.

  • Analyse der kognitiven Anforderungsprofile der Volleyball-Positionen (Libero, Zuspieler, Angreifer).
  • Empirische Untersuchung der Intelligenzquotienten von 264 Spielern verschiedener Leistungsklassen.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Körpergröße, Spielklasse und kognitiver Leistungsfähigkeit.
  • Kritische Gegenüberstellung von sportlicher Praxis (Trainingsalltag) und theoretischer Intelligenzverteilung.
  • Ableitung von Empfehlungen für das Training und die Talentauswahl in Kadersichtungen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Zuspieler

Die Zuspielfunktion wird i.d.R. als „Schaltstelle“ auf dem Spielfeld bezeichnet. Die Verbindung der Annahme-, bzw. Abwehrhandlung mit der Angriffsstrategie gelingt nur unter Berücksichtigung folgender Faktoren:

• Analyse der individualtaktischen Fähigkeiten des Zuspielers selbst und der Angreifer der eigenen Mannschaft

• Gegnerische Block- und Feldabwehrqualität

• Wahrnehmung/Beobachtung des gegn. Mittelblockers

• Wahrnehmung/Beobachtung der Verfügbarkeit der eig. Angreifer

• Einschätzung des psychischen Zustandes der eig. Angreifer

• Analyse der gruppentaktischen Angriffshandlung im Hinblick auf Effektivität

• Veränderung von Spielrhythmus, -tempo, -technik

• Hervorragendes Zusammenwirken mit dem Trainer

Vielfach wird aufgrund der komplexen Beobachtungs- und Wahrnehmungssituation der Zuspieler (ZS) als der am meisten geforderte Spieler bezeichnet, wenn es darum geht, die Spielerintelligenz optimal zu entfalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema der kognitiven Anforderungen im Volleyball und Darlegung der Forschungsfrage.

2 Intelligenz: Definition von Intelligenz im sportlichen Kontext sowie Erläuterung der angewandten Testmethodik und IQ-Berechnung.

3 Anforderungsprofile: Detaillierte Darstellung der kognitiven Erwartungen an die verschiedenen Spielpositionen im Volleyball.

4 Analyse und Auswertung der erhobenen Daten: Ausführliche statistische Untersuchung der Testdaten unter Berücksichtigung von Geschlecht, Leistungsklassen und Positionen.

5 Ursachenfindung: Erörterung, warum die tatsächliche kognitive Besetzung von Positionen häufig von den theoretischen Anforderungen abweicht.

6 Bezugnahme auf Kadersichtungen: Einordnung der Testergebnisse als zusätzliches Kriterium für die Talentauswahl.

7 Trainingsaspekte: Handlungsempfehlungen für Trainer zur kognitiven Förderung von Spielern im Trainingsprozess.

8 Zusammenfassung: Fazit der Ergebnisse und Bestätigung der Notwendigkeit eines Umdenkens in der Spielerentwicklung.

Schlüsselwörter

Volleyball, Spielerintelligenz, Kognition, Anforderungsprofil, Leistungsklasse, Zuspieler, Mittelblock, Außenangreifer, IQ-Test, Kadersichtung, Antizipationsfähigkeit, Talententwicklung, Sportpsychologie, Spieltaktik, Entscheidungsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kognitive Leistungsfähigkeit (Spielerintelligenz) von Volleyballspielern und setzt diese in Bezug zu den spezifischen Anforderungen ihrer Spielpositionen und der jeweiligen Spielklasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen bei den kognitiven Anforderungsprofilen, der statistischen Auswertung von IQ-Tests in verschiedenen Ligen sowie der praktischen Relevanz für Training und Kaderselektion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Positionen im Volleyball kognitiv optimal besetzt sind und ob sich ein Zusammenhang zwischen Spielerintelligenz und Erfolg in höheren Spielklassen nachweisen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Datenerhebung mittels eines standardisierten, auf 29 Minuten verkürzten schriftlichen IQ-Tests bei 264 Probanden aus 32 Vereinen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Daten unter Aspekten wie Geschlechterunterschieden, Leistungsklassen, Positionsspezifika sowie dem Zusammenhang zwischen Körpergröße und Intelligenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Volleyball, Spielerintelligenz, Kognition, Anforderungsprofil, Leistungsklasse und Talententwicklung.

Welche Position im Volleyball ist laut Analyse kognitiv am stärksten gefordert?

Trainer und Spieler sehen den Zuspieler als die "Schaltstelle" mit der höchsten kognitiven Anforderung, wobei die Studienergebnisse jedoch zeigen, dass in der Realität teilweise andere Positionen (wie Universalspieler) überdurchschnittliche Werte aufweisen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Körpergröße und Intelligenz bei Volleyballern?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass in den Bundesligen kein valider statistischer Zusammenhang zwischen der Körpergröße und der kognitiven Leistungsfähigkeit besteht.

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Details

Title
Analyse der positionsspezifischen Spielerintelligenz im Volleyball. Eine Gegenüberstellung von Theorie und Realität
Course
43. A-Trainer Ausbildung
Grade
ohne Note
Author
Stefan Drews (Author)
Publication Year
2015
Pages
38
Catalog Number
V377400
ISBN (eBook)
9783668546943
ISBN (Book)
9783668546950
Language
German
Tags
Intelligenz Volleyball Zuspielerintelligenz Kognition Zuspieler Angreifer Position Studie Jugendkader Ergebnis Untersuchung IQ Beachvolleyball Intelligenztest
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Drews (Author), 2015, Analyse der positionsspezifischen Spielerintelligenz im Volleyball. Eine Gegenüberstellung von Theorie und Realität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/377400
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