Diese Arbeit beschäftigte sich mit der Trainingsplanung für eine auserwählte Person. Nach der Diagnose des Patienten wurden Ziele zur Verbesserung der Ausdauer festgelegt
Im Anschluss wurde ein Trainingsplan erstellt. Nach der Grobplanung des Mesozyklus wurde dieser detaillierter beschrieben und begründet.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/ Ausdauertestung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG- PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden zur Steigerung der allgemeinen Fitness und Ausdauer sowie zur gezielten Gewichtsreduktion. Basierend auf einer umfassenden sportmedizinischen Diagnostik werden realistische Ziele formuliert und ein strukturierter Mesozyklus entwickelt, der wissenschaftlich fundierte Trainingsmethoden integriert.
- Analyse der biometrischen Ausgangslage und Leistungsdiagnostik
- Festlegung von kurz- und mittelfristigen Trainingszielen
- Erstellung eines detaillierten 6-Wochen-Trainingsplans
- Wissenschaftliche Begründung der gewählten Belastungsparameter
- Evidenzbasierte Recherche zu Ausdauertraining bei Hypertonie
Auszug aus dem Buch
3.3 Begründung zum Mesozyklus
Begründung zum angestrebten wöchentlichen Belastungsumfang: Der wöchentliche Be- und Entlastungszyklus wurde mit 2:1 gewählt. Das bedeutet 2 Trainingstage und 1 Entlastungstag. Laut Marquardt (2008, S.82) sind Einsteiger mit dieser Wahl des Zyklus am besten beraten. "Für die Gestaltung des Belastungsumfang im Gesundheitssport gelten folgende Richtwerte: Mindestbereich: 10min Optimalbereich: 30-60min Grenzbereich: 60-120min" (Gabriel, Wick & Puta, 2011, S.37). Aufgrund dessen wurde der Belastungsumfang für den Klienten auf 20-40min. begrenzt. In folgenden Mesozyklen kann dieser erhöht werden.
Begründung zur ausgewählten Trainingsmethode: Zur Verbesserung der allgemeinen Ausdauer (Grundlagenausdauer) wurde die extensive Dauermethode gewählt. Laut Steffny (2010, S.106) wird dadurch der aerobe Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel gefördert, was für den untrainierten Probanden optimal ist. Dabei wird mit 60-70% der maximalen Herzfrequenz trainiert, um so die Grundlagenausdauer I zu entwickeln und stabilisieren. Außerdem wird dabei die Ökonomisierung und Stabilisierung der Funktion des Herz-Kreislaufsystems gefördert (Weineck, 2004, S. 167).
Begründung zur Belastungsprogression: „Zur Auslösung einer weiteren Leistungssteigerung muss mit zunehmendem Leistungsniveau die Belastung erhöht werden“ (Friedmann, 2009, S. 17). Deshalb wurden alle zwei Wochen die Belastung erhöht. Die Steigerung der Belastung wurde das Prinzip: Häufigkeit vor Umfang vor Intensität beachtet (Friedmann, 2009, S. 18). Zunächst wurde die Häufigkeit des Trainings von 2 mal auf 3 mal die Woche erhöht. Nach vier Wochen Training wird im Trainingsplan der Umfang gesteigert. Die Dauer seiner Ausdauereinheiten beträgt nun 40min. In späteren Mesozyklen kann eine Erhöhung der Intensität in Betracht gezogen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der biometrischen Daten sowie Durchführung einer Leistungsdiagnostik zur Bestimmung des aktuellen Gesundheits- und Leistungsstatus.
2 ZIELSETZUNG- PROGNOSE: Festlegung konkreter Zielvorgaben zur Körperfettreduktion sowie zur Senkung von Ruhe- und Blutdruckwerten.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung eines 6-wöchigen Trainingsplans inklusive detaillierter Ablaufplanung und wissenschaftlicher Begründung der Trainingsmethodik.
4 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen von Ausdauertraining auf arterielle Hypertonie anhand von zwei Fallstudien.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Fitnessökonomie, extensive Dauermethode, Herzfrequenz, Belastungsprogression, Gewichtsreduktion, arterielle Hypertonie, Gesundheitssport, Grundlagenausdauer, Karvonen-Formel, Trainingsintensität, Sportmedizin.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines sportwissenschaftlich fundierten Trainingsplans für einen 24-jährigen Probanden mit dem Ziel der Leistungssteigerung und Gewichtsreduktion.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Diagnostik, der strukturierten Trainingsplanung sowie der wissenschaftlichen Begründung der gewählten Methoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Verbesserung der allgemeinen Ausdauer und Fitness unter Berücksichtigung der individuellen biometrischen Daten des Probanden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine IPN-Fahrradergometrie zur Bestimmung des Leistungsstatus genutzt und eine Trainingsplanung basierend auf der extensiven Dauermethode erstellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Anamnese, die Festlegung von Zielbereichen und einen konkreten 6-Wochen-Trainingsplan mit Begründung der Progression.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Ausdauertraining, Trainingsintensität, Leistungsdiagnostik und arterielle Hypertonie.
Warum wurde ein 2:1 Be- und Entlastungszyklus gewählt?
Dieser Zyklus ist laut Literatur besonders für Einsteiger geeignet, um eine kontinuierliche Leistungssteigerung ohne Überlastungsgefahr zu gewährleisten.
Warum wurde die extensive Dauermethode für den Klienten gewählt?
Die Methode ist ideal für untrainierte Personen, um den aeroben Stoffwechsel zu fördern und das Herz-Kreislaufsystem ökonomisch zu stabilisieren.
Welche Rolle spielt die Karvonen-Formel in der Arbeit?
Sie dient zur präzisen Berechnung der Trainingsherzfrequenz, da sie sowohl das Alter als auch den individuellen Ruhepuls berücksichtigt.
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- Anna Braun (Author), 2015, Training und Ziele zur Verbesserung der Ausdauer, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/377346