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Stressmanagement. Belastungsfaktoren und Lösungsmöglichkeiten am Beispiel eines Polymer-Unternehmens

Title: Stressmanagement. Belastungsfaktoren und Lösungsmöglichkeiten am Beispiel eines Polymer-Unternehmens

Submitted Assignment , 2017 , 22 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Simon Nitschke (Author)

Health - Stress management

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Summary Excerpt Details

Durch Technisierung und Digitalisierung ist die heutige Arbeitswelt deutlich schneller geworden. Die Arbeitsverdichtung und ständige Erreichbarkeit verstärken diesen rasanten Wandel zudem. Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel sind bereits in vielen Betrieben spürbar. Die Mitarbeiter fühlen sich heutzutage stärker belastet und sind gestresst. Aus dem Fehlzeitenreport 2013 geht hervor, dass die Krankheitstage, die auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind, seit 2001 eine Steigerung von 67 Prozent erlebt haben. Viele dieser Fehltage sind auf Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen. Themen wie Stress, Burnout und Depressionen werden besonders für die Arbeitswelt immer wichtiger.

Diese Arbeit will den Handlungsbedarf verdeutlichen und konkrete Handlungsansätze erarbeiten. Dazu werden zu Beginn die Rahmenbedingungen der heutigen Arbeitswelt in Bezug auf Stress dargestellt. Im Anschluss wird konkret ein Unternehmen bzw. die Rahmenbedingungen in dem Unternehmen erläutert. Das ausgewählte Unternehmen ist ein Produktionsbetrieb für Hochleistungskunststoffe. Danach werden die Belastungsfaktoren bzw. Stressoren herausgestellt und fünf konkrete Beispiele genannt. Des Weiteren werden die Einflussfaktoren auf die verschiedenen Belastungsbereiche betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 BESCHREIBUNG UNTERNEHMEN UND BELASTUNGEN

1.1 Rahmenbedingungen

1.2 Belastungsfaktoren

2 BEFRAGUNG ZUR STRESSBELASTUNG

3 KONZEPTION DER MAßNAHME

3.1 Strategien des Multimodalen Stressmanagement

3.2 Multimodales Stressmanagement im dargestellten Unternehmen

4 ÜBERPRÜFUNG DER WIRKSAMKEIT

4.1 Der Untersuchungsplan

4.2 Evaluation und Qualitätssicherung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines multimodalen Stressmanagement-Konzepts für einen Produktionsbetrieb für Hochleistungskunststoffe. Ziel ist es, durch eine strukturierte Analyse der betrieblichen Stressoren und den Einsatz geeigneter Interventionsmaßnahmen die Belastungen der im Schichtsystem arbeitenden Mitarbeiter zu reduzieren und deren Bewältigungskompetenzen zu stärken.

  • Analyse arbeitsplatzbezogener Belastungsfaktoren wie Schichtarbeit und Leistungsdruck
  • Einsatz des Kurz-Fragebogens zur Arbeitsanalyse (KFZA) zur Gefährdungsbeurteilung
  • Anwendung des multimodalen Stressmanagement-Modells nach Kaluza
  • Implementierung kognitiver Umstrukturierungstechniken (ABCZD-Analyse)
  • Strukturelle Maßnahmen zur Arbeitsplatzoptimierung und Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

3.1 Strategien des Multimodalen Stressmanagement

Das Multimodale Stressmanagement nach Kaluza besteht aus drei Säulen:

1. Instrumentelles Stressmanagement ( Reduktion von Stress)

2. Kognitives Stressmanagement (Erkennen und Überwinden von individuellen Stressmustern)

3. Palliatives-Regeneratives Stressmanagement (Umgang mit akuten Stresssituationen lernen, Fördern der Entspannungsfähigkeit

Es gibt verschiedene Ebenen des Stressgeschehens. Welche Säule benötigt wird, hängt von der Stresssituation ab. Folgendes Schaubild verdeutlicht dies:

Instrumentelles Stressmanagement:

Das instrumentelle Stressmanagement bezieht sich hauptsächlich auf die Stressoren und soll diese reduzieren oder ausschalten. Diese Art des Stressmanagements kann zum einen präventiv angewendet werden, aber auch unmittelbar nach Belastungssituationen erfolgen. Des Weiteren können zukünftige Belastungen vermieden und ausgeschaltet werden. Konkrete Instrumente sind zum Beispiel Umorganisation des Arbeitsplatzes, Veränderung der Arbeitsabläufe. Kaluza nennt als konkrete Instrumente um Stressoren zu bewältigen zum Beispiel Arbeitsaufgaben delegieren, persönliche Zeitplanung verändern, Arbeitsaufgaben gezielt strukturieren und persönliche Prioritäten definieren (Kaluza, 2005, S. 51).

Auch im Leitfaden Prävention wird das instrumentelle Stressmanagement als reaktives und präventives Instrument erwähnt und gefördert (GKV- Spitzenverband, 2010, S.52). Im betrieblichen Setting ist das instrumentelle Stressmanagement auf allen Ebenen ansetzbar (Pieter, 2015, S.69).

Kognitives Stressmanagement:

Das Kognitive Stressmanagement zielt auf eine Änderung eigener Merkmale. Hierzu wird an den persönlichen Stressverstärkern angesetzt und diese positiv verändert. Die eigene Einstellung, sowie die eigenen Motive und Bewertungen, sollen positiv beeinflusst werden, sodass diese eher stressmindernd anstatt stressverstärkend wirken. Kaluza nennt folgende Beispiele (2005, S.51):

Zusammenfassung der Kapitel

1 BESCHREIBUNG UNTERNEHMEN UND BELASTUNGEN: Darstellung der aktuellen Arbeitsbedingungen und Identifikation spezifischer Stressoren wie Schichtarbeit, körperliche Belastung und Fachkräftemangel in einem Produktionsbetrieb.

2 BEFRAGUNG ZUR STRESSBELASTUNG: Auswahl und Vorstellung des Kurz-Fragebogens zur Arbeitsanalyse (KFZA) als Instrument zur systematischen Ermittlung der Stressbelastung.

3 KONZEPTION DER MAßNAHME: Theoretische Herleitung des multimodalen Stressmanagements nach Kaluza und dessen spezifische Anwendung auf die identifizierten betrieblichen Probleme.

4 ÜBERPRÜFUNG DER WIRKSAMKEIT: Erläuterung des Untersuchungsdesigns mittels Pre-Post-Messung und Strategien zur Qualitätssicherung und Evaluation der geplanten Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Stressmanagement, Betriebliche Gesundheitsförderung, KFZA, Multimodales Stressmanagement, Schichtarbeit, Belastungsfaktoren, Kognitive Umstrukturierung, ABCZD-Analyse, Prävention, Arbeitsplatzgestaltung, Coping-Strategien, Stressverstärker, Evaluation, Burnout-Prävention, Ergonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung eines betrieblichen Stressmanagement-Konzepts für einen Produktionsbetrieb, um die Belastungen der Mitarbeiter systematisch zu erfassen und zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Themen Stressprävention, Arbeitsplatzanalyse, Gesundheitsförderung in Schichtbetrieben und die Anwendung psychologischer Bewältigungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Reduktion von arbeitsbedingtem Stress durch ein multimodales Konzept, das sowohl die Arbeitsumgebung als auch die individuelle Bewertung und Bewältigungskompetenz der Mitarbeiter adressiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den Kurz-Fragebogen zur Arbeitsanalyse (KFZA) für die Datenerhebung und stützt sich auf das transaktionale Stressmodell nach Lazarus sowie das Konzept des multimodalen Stressmanagements nach Kaluza.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Vorstellung des KFZA, die theoretische Fundierung der drei Säulen des Stressmanagements sowie die konkrete Ausgestaltung von Interventionsmaßnahmen in tabellarischer Form.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stressmanagement, KFZA, Schichtarbeit, kognitive Umstrukturierung und betriebliche Prävention definiert.

Welchen Stellenwert nimmt die ABCZD-Analyse ein?

Sie dient als Kerninstrument des kognitiven Stressmanagements, um Mitarbeitern zu helfen, irrationale Überzeugungen in Bezug auf ihre Arbeitssituation kritisch zu hinterfragen und zu verändern.

Wie soll die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sichergestellt werden?

Durch ein Pre-Post-Messungs-Design wird die Wirksamkeit evaluiert, wobei Feedbackbögen nach Workshops direkt in die Planung zukünftiger Maßnahmen einfließen.

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Details

Title
Stressmanagement. Belastungsfaktoren und Lösungsmöglichkeiten am Beispiel eines Polymer-Unternehmens
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
2,5
Author
Simon Nitschke (Author)
Publication Year
2017
Pages
22
Catalog Number
V376324
ISBN (eBook)
9783668543652
ISBN (Book)
9783668543669
Language
German
Tags
Stressmanagement 1 DHFPG MASTER Stresskompetenzprogramme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Nitschke (Author), 2017, Stressmanagement. Belastungsfaktoren und Lösungsmöglichkeiten am Beispiel eines Polymer-Unternehmens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/376324
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