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EU-Recht und nationales Recht. Klärung einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit

Title: EU-Recht und nationales Recht. Klärung einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit

Term Paper , 2013 , 6 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Brank Anders Wernersson (Author)

Law - Public Law / Miscellaneous

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Im Rahmen dieser Arbeit sollen folgende rechtliche Sachverhalte und Fragen geklärt werden:

- Erläutern Sie das Verhältnis von EU-Recht zum nationalen Recht, geben Sie Beispiele
- Sie glauben als Verwaltungsmitarbeiter, eine EU-Verordnung verstoße gegen nationales Recht. Können Sie die Verordnung mit dieser Begründung außer Acht lassen?
- A fühlt sich durch lärmende Kinder eines städtischen Kindergartens in seiner Mittagsruhe gestört und möchte die Stadt auf Einhaltung von Ruhezeiten verklagen. Handelt es sich hierbei um eine privatrechtliche oder um eine öffentlich rechtliche Streitigkeit?

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Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabe 1a

1.1 Erläutern Sie das Verhältnis von EU-Recht zum nationalen Recht, geben Sie Beispiele

2. Aufgabe 1b

2.1 Sie glauben als Verwaltungsmitarbeiter, eine EU-Verordnung verstoße gegen nationales Recht. Können Sie die Verordnung mit dieser Begründung außer Acht lassen?

3. Aufgabe 2

3.1 A fühlt sich durch lärmende Kinder eines städtischen Kindergartens in seiner Mittagsruhe gestört und möchte die Stadt auf Einhaltung von Ruhezeiten verklagen. Handelt es sich hierbei um eine privatrechtliche oder um eine öffentlich rechtliche Streitigkeit?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der hierarchischen Beziehung zwischen europäischem und nationalem Recht auseinander und untersucht zudem die Kriterien zur Abgrenzung von privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten anhand eines praktischen Fallbeispiels.

  • Grundprinzipien des EU-Rechts: Vorrang und unmittelbare Wirkung
  • Konfliktlösung bei Widersprüchen zwischen EU-Verordnungen und nationalem Recht
  • Methoden der verwaltungsrechtlichen Normprüfung
  • Theorien zur Abgrenzung öffentlich-rechtlicher von privatrechtlichen Streitigkeiten
  • Rechtsschutzmöglichkeiten von Bürgern gegenüber behördlichem Handeln

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 1a: Erläutern Sie das Verhältnis von EU-Recht zum nationalen Recht, geben Sie Beispiele

Das EU-Recht genießt Vorrang vor dem nationalen Recht aller EU-Staaten und hat somit ein höheres Gewicht als das Recht der Mitgliedsstaaten. Weiterhin ist das EU-Recht in den Mitgliedsstaaten unmittelbar anwendbar, so dass sich durch das EU-Recht auch subjektiv öffentliche Rechte für den Einzelnen ergeben können, auf die er sich vor Gericht berufen kann. Hierbei gilt der Vorrang des EU-Recht gegenüber jeder Rangstufe der Mitgliedsstaaten, also auch gegenüber dem Grundgesetz (GG) bzw. den Verfassungen.

Hierbei gelten die Grundsätze des Vorrangs von EU-Recht vor dem nationalen Recht sowie die unmittelbare Wirkung des EU-Rechts sowohl für das Primärrecht (und mit ihm die ungeschriebenen allgemeinen Rechtsgrundsätze des Unionsrechts, die vor allem über die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) herausgearbeitet wurden), als auch für das Sekundärrecht, deren Bestandteile in Art. 288 Vertrag über die Arbeitsweise der EU (AEUV) genannt sind. Es bedarf – in den meisten Fällen – keiner gesonderten Umsetzung durch die nationale Legislative.

Erstmals herausgearbeitet wurden diese Grundsätze in den 60er-Jahren durch den EuGH in den Entscheidungen Van Gend & Loos gegen die Niederländische Finanzverwaltung (EuGHE 1963, 1, Rs. 26/62) und Costa gegen ENEL (EuGHE 1964, 1251, Rs. 6/64).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabe 1a: Dieses Kapitel erläutert den Anwendungsvorrang sowie die unmittelbare Wirkung des EU-Rechts gegenüber nationalen Gesetzen und illustriert diese Prinzipien anhand relevanter EuGH-Rechtsprechung.

2. Aufgabe 1b: Hier wird geklärt, dass ein Verwaltungsmitarbeiter eine EU-Verordnung nicht eigenmächtig aufgrund eines vermeintlichen Verstoßes gegen nationales Recht ignorieren darf, sondern den offiziellen Instanzenweg zur Nichtigkeitserklärung beschreiten muss.

3. Aufgabe 2: Dieses Kapitel untersucht mittels juristischer Abgrenzungstheorien, ob eine Klage eines Bürgers gegen eine Stadt wegen Lärmbelästigung eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Streitigkeit darstellt.

Schlüsselwörter

EU-Recht, nationales Recht, Anwendungsvorrang, unmittelbare Wirkung, AEUV, EuGH, Nichtigkeitsklage, öffentlich-rechtliche Streitigkeit, Interessentheorie, Subordinationstheorie, modifizierte Subjektstheorie, Verwaltungsrecht, Verordnung, Rechtsschutz, Normenhierarchie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtliche Überordnung des europäischen Rechts gegenüber nationalen Bestimmungen sowie die verwaltungsrechtliche Einordnung von Streitfällen zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem EU-Anwendungsvorrang, der Rechtsverbindlichkeit von EU-Verordnungen und der Unterscheidung zwischen privatem und öffentlichem Recht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis von Unionsrecht zu nationalem Recht zu analysieren und die Kriterien zur Bestimmung öffentlich-rechtlicher Streitigkeiten methodisch korrekt anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine juristische Fallanalyse durchgeführt, wobei einschlägige EU-Vertragsartikel (AEUV) und anerkannte verwaltungsrechtliche Abgrenzungstheorien herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Vorrangregeln des EU-Rechts, die Handlungsspielräume von Verwaltungsmitarbeitern bei EU-Verordnungen und die Anwendung der modifizierten Subjektstheorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Anwendungsvorrang, EU-Recht, öffentlich-rechtliche Streitigkeit, Nichtigkeitsklage und die modifizierte Subjektstheorie.

Kann ein Verwaltungsmitarbeiter eine EU-Verordnung einfach ignorieren, wenn er sie für rechtswidrig hält?

Nein, da eine EU-Verordnung unmittelbare Geltung besitzt, ist sie auch bei Zweifeln an der Rechtmäßigkeit zwingend anzuwenden, bis der EuGH gegebenenfalls deren Nichtigkeit feststellt.

Wie lässt sich im Fall eines städtischen Kindergartens die öffentlich-rechtliche Natur der Streitigkeit begründen?

Die Streitigkeit ist öffentlich-rechtlich, da sich die Klage auf eine kommunale Verordnung stützt, bei der die Stadt als Träger hoheitlicher Gewalt als Verpflichteter auftritt, was der modifizierten Subjektstheorie entspricht.

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Details

Title
EU-Recht und nationales Recht. Klärung einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit
College
University of Kassel
Course
Masterstudiengang Master of Public Administration (MPA)
Grade
2,3
Author
Brank Anders Wernersson (Author)
Publication Year
2013
Pages
6
Catalog Number
V375239
ISBN (eBook)
9783668525306
Language
German
Tags
Wahlkurs "Öffentliches Recht"
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Brank Anders Wernersson (Author), 2013, EU-Recht und nationales Recht. Klärung einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/375239
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