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Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA-Studie

Title: Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA-Studie

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 13 Pages , Grade: gut

Autor:in: Thomas Kuberski (Author)

Pedagogy - General

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Das es mit dem Bildungsstand deutscher Schüler nicht zum Besten steht haben schon Vorläufer zu PISA, beispielhaft seien hier TIMSS oder BIJU genannt, gezeigt. Doch einschneidende Eingriffe mit dem Ziel der Korrektur sind in der Rückschau nur bedingt erkennbar. Doch was hat PISA, und speziell PISA-E nun aufgezeigt? Die PISA- Studie war (und ist) eine von der OECD international durchgeführte vergleichende Untersuchung zu Schülerleistungen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, wobei bei diesem ersten Teil der Studie der Schwerpunkt auf dem Leseverständnis lag. PISA- E war die Interpretation der Ergebnisse der PISA- Studie in Bezug auf den innerdeutschen Vergleich der Bundesländer. Bei PISA-E waren die Länder, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen in allen drei Kompetenzbereichen (Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaft) vorn; NRW war beim Leseverständnis Sechster und jeweils Zehnter bei Mathematik und Naturwissenschaft. PISA-E ergibt allerdings ein teilweise völlig anderes Bild, wenn man die Schüler und Schülerinnen nach ihrem Migrationshintergrund betrachtet. Die internationale Pisa- Studie nahm einen Migrationshintergrund nur dann an, wenn ein Elternteil im Ausland geboren wurde. Dies schließt allerdings Dinge wie Einbürgerung und Rücksiedlung aus ehemals deutschen Gebieten aus.

Bezieht man diese Punkte bei der Betrachtung des Migrationshintergrundes aber nun mit ein, sieht man deutliche Unterschiede im Ranking der Bundesländer. Das Land Sachsen rutscht dann beim Leseverständnis plötzlich vom dritten auf den sechsten Platz. Thüringen, das zuerst auf dem vierten Platz war, findet sich auf dem zehnten Platz wieder. NRW das auf dem sechsten Platz stand, erhält plötzlich einen Podiumsplatz und ist Dritter. Dies belegt das Migrationskinder schlechtere Leistungen erbringen, wobei man sich hier wieder an den Integrationsauftrag von Schule erinnern sollte. Andererseits widerlegt dies die alte, abgedroschene Phrase, dass schlechte Schüler gute Schüler vorm lernen abhalten. Wie schon in der internationalen PISA- Studie zeigt sich auch beim innerdeutschen Vergleich, dass die Abstände zwischen den stärksten und schwächsten Schülern in Deutschland besonders hoch sind, was ein klares Anzeichen für eine überdurchschnittlich hohe Selektion ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung / Schule in Deutschland

2 Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA- Studie

2.1 Position der GEW-NRW

2.2 Position des Handwerks in Baden- Württemberg

2.3 Positionen im Landtag- NRW

3 Zusammenfassung/Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den bildungspolitischen Konsequenzen aus der PISA-Studie in Deutschland auseinander. Das primäre Ziel besteht darin, verschiedene Reformvorschläge und Positionen – von Gewerkschaften über Wirtschaftsverbände bis hin zur Landespolitik in NRW – zu beleuchten, um Wege für ein effektiveres, effizienteres und gerechteres Schulsystem aufzuzeigen.

  • Analyse der PISA-Ergebnisse und des innerdeutschen Ländervergleichs (PISA-E)
  • Untersuchung der Selektionsmechanismen und der sozialen Ungerechtigkeit im deutschen Schulsystem
  • Gegenüberstellung von Reformpositionen (GEW-NRW, Handwerk Baden-Württemberg, Landtag NRW)
  • Diskussion über Ganztagsschulkonzepte als bildungspolitische Antwort
  • Evaluation des gegliederten Schulsystems vor dem Hintergrund internationaler Leistungsstandards

Auszug aus dem Buch

2 Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA- Studie

Aus den Erkenntnissen der PISA- Studie kann man unterschiedliche Schlüsse ziehen, jedoch dürfte in dem Punkt, dass das Abschneiden der deutschen Schüler sehr schwach war, Einigkeit herrschen. Im folgenden sollen nun unterschiedliche Positionen in Bezug auf die Ergebnisse der PISA- Studie aufgezeigt werden.

Die erste Stellungnahme ist vom Landesverband NRW der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft(GEW), die zweite ist eine Stellungnahme vom diesjährigen Handwerkstag des Landes Baden-Württemberg ( also ein christlich-demokratisches Bundesland)., und als drittes geht es um die Position der Landesregierung NRW.

Dabei aber im speziellen um ihren fraktionseigenen Schularbeitskreis 16 (AK16) und den fraktionsübergreifenden Schulausschuss(Ausschuss 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung / Schule in Deutschland: Dieses Kapitel führt in die PISA-Problematik ein, beleuchtet die Ergebnisse des innerdeutschen Vergleichs (PISA-E) unter Berücksichtigung des Migrationshintergrundes und kritisiert die hohe Selektivität sowie die soziale Kopplung des Bildungserfolgs im deutschen Schulsystem.

2 Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA- Studie: Hier werden verschiedene bildungspolitische Lösungsansätze diskutiert, die auf die PISA-Ergebnisse reagieren, wobei insbesondere die Perspektiven der GEW-NRW, des Handwerks in Baden-Württemberg sowie der Landesregierung NRW analysiert werden.

2.1 Position der GEW-NRW: Die Gewerkschaft fordert einen Perspektivwechsel hin zu einer Maxime des „Förderns statt Auslesens“ und priorisiert Maßnahmen wie Sprachfrühförderung, Ganztagsschulen und längeres gemeinsames Lernen.

2.2 Position des Handwerks in Baden- Württemberg: Das Handwerk mahnt eine grundlegende Neuordnung des Bildungswesens an, da das Humankapital als entscheidende Ressource für wirtschaftlichen Erfolg gefährdet ist, und spricht sich für eine frühzeitige Förderung sowie eine neue Schulform aus.

2.3 Positionen im Landtag- NRW: Die NRW-Landesregierung und der fraktionsübergreifende Schulausschuss legen den Fokus auf Qualitätsentwicklung, die Stärkung von Ganztagsangeboten sowie eine Umstrukturierung der Leistungsbeurteilung hin zu mehr Diagnostik.

3 Zusammenfassung/Bewertung: Die Arbeit resümiert, dass trotz unterschiedlicher Gruppierungen ein Konsens hinsichtlich der Notwendigkeit von Reformen besteht, wobei die Gesamtschule als zentrales Instrument für mehr Chancengleichheit und reduzierte Selektion bewertet wird.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Bildungsstand, Selektion, Chancengleichheit, Ganztagsschule, Gesamtschule, Migrationshintergrund, Bildungsreform, GEW, Humankapital, Schulentwicklung, soziale Herkunft, Sprachförderung, Leistungsvergleich, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Reaktionen und bildungspolitischen Positionen verschiedener gesellschaftlicher Akteure in Deutschland infolge der schwachen Ergebnisse bei der PISA-Studie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das deutsche Schulsystem, die Problematik der Selektion, die soziale Ungerechtigkeit beim Kompetenzerwerb sowie die Forderung nach Ganztagsschulen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, unterschiedliche Reformvorschläge gegenüberzustellen, um Wege für ein gerechteres und effizienteres Bildungssystem aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse von Stellungnahmen, Protokollen und bildungspolitischen Positionspapieren verschiedener Institutionen und Parteien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung spezifischer Positionen der GEW-NRW, des Handwerks Baden-Württemberg sowie der nordrhein-westfälischen Landespolitik und deren fraktionsübergreifenden Diskurs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie PISA-Studie, Selektion, Chancengleichheit, Ganztagsschule und Bildungsreform maßgeblich charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Dreigliedrigkeit?

Der Autor steht der Dreigliedrigkeit kritisch gegenüber und argumentiert, dass sie zu einer hohen sozialen Auslese führt und die individuelle Förderung von Schülern behindert.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Gesamtschule?

Die Gesamtschule wird nicht nur als Alternative, sondern als notwendiger und sinnvollster Weg zur positiven Reform des deutschen Schulsystems bewertet.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA-Studie
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
gut
Author
Thomas Kuberski (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V37459
ISBN (eBook)
9783638367929
ISBN (Book)
9783638806138
Language
German
Tags
Positionen Konsequenzen PISA-Studie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Kuberski (Author), 2003, Positionen zu den Konsequenzen aus der PISA-Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/37459
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