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Welche Bedeutung hatte die Ostgrenze des oströmischen Reichs für Iustinian I.?

Title: Welche Bedeutung hatte die Ostgrenze des oströmischen Reichs für Iustinian I.?

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Friederike Kringe (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Iustinian I. gilt heute als der größte und bedeutendste Herrscher der Spätantike. Welcher nach dem Tod seines Onkels Iustin an die Macht kam. In seiner Amtszeit hat Iustinian in vielen Bereichen große Erfolge verzeichnen können. Wichtig ist im Bezug auf diese Arbeit seine erfolgreiche Kriegsbilanz gegenüber den Vandalen und Goten.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Kriegsführung Iustinians und den einzelnen Geschehnissen, die ihm die Möglichkeit eröffnet haben weite Teile des Westens zurück zu erobern, auseinander setzen. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf der Bedeutung der Ostgrenze zum persischen Reich liegen, um die Abhängigkeit Iustinians zu den Persern zu illustrieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Perserkriege

2.1 Exkurs: Prokop als wichtigste Quelle

2.2 499-532

2.3 540 - 545

2.4 Die Jahre bis zum Abschluss des Friedens 562

3 Vandalen- und Gotenreich

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der oströmischen Ostgrenze gegenüber dem persischen Sassanidenreich für die Herrschaft Justinians I. zu analysieren. Dabei wird untersucht, inwiefern die Abhängigkeiten und militärischen Konflikte an dieser Grenze Justinians Handlungsspielräume für seine westorientierte Reichspolitik und das Vorhaben der "renovatio" beeinflussten.

  • Die militärische und diplomatische Interaktion zwischen Byzanz und dem Sassanidenreich.
  • Die Rolle Prokops als zentrale historische Quelle und dessen Herrscherbild Justinians.
  • Die strategische Bedeutung der Grenzkonflikte in Lazika, Iberia und Mesopotamien.
  • Die Wechselwirkungen zwischen den Perserkriegen und den Feldzügen gegen die Vandalen und Goten.
  • Das Konzept der "renovatio" als Triebkraft für Justinians Außenpolitik.

Auszug aus dem Buch

2.2 499-532

Im Jahre 499 gelang es Kavādh I. wieder auf den sasanidischen Königsthron zurück zu kehren, was zur Folge hatte, dass sich das Hauptaugenmerk der sasanidischen Außenpolitik nach Westen verlagerte. Im Jahr 518 wird Iustin I. Nachfolger von Kaiser Anastasius I. und unter ihm bricht der Krieg erneut aus. Grund dafür seien vor allem die immer wieder aufkommenden Konflikte um die Grenzgebiete Lazika, Iberia und die Kaspischen Tore.

Trotz des bevorstehenden Krieges standen die Zeichen vorerst auf Frieden und vor allem für ein Bündnis. Laut Prokop schickte der Perserkönig Kavādh einen Brief nach Konstantinopel, in dem er um die Adoption seines Sohnes Chrosrau I. durch Iustin bittet. Prokop behauptet, dass Kavādh durch die Thronfolge im oströmischen Reich verunsichert war, da Iustin sich gegen die Verwandten des Anastasius durchsetzte. Er befürchtete, dass nach seinem Tod das Haus Susan die Krone verlieren könnte. Ebenfalls hält sich die These, dass Kavādh nicht seinen erstgeborenen Sohn zum Thronerben machen wollte, sondern seinen Lieblingssohn Chrosrau. Von diesem Vorschlag soll Iustin sehr angetan gewesen sein. Auch sein Neffe und engster Vertrauter Iustinian sprach sich für das Angebot der Perser aus.

Proklos hatte allerdings große Einwände, die schließlich auch zur Ablehnung des Vorschlags geführt haben: „Denn darüber müsst ihr mit mir folgende Auffassung teilen: Von Natur aus haben die Kinder Anspruch auf das Eigentum der Väter […]. Tun wir also den ersten Schritt, dann sind alle weiteren Zugeständnisse nur noch eine Frage der Zeit.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert Justinians Bedeutung in der Spätantike, führt in die Quellengrundlage (Prokop) ein und definiert das Forschungsziel der Untersuchung.

2 Perserkriege: Dieses Kapitel analysiert die militärischen und diplomatischen Auseinandersetzungen mit den Sassaniden von 499 bis 562, wobei der Fokus auf der Wechselwirkung zwischen Grenzkonflikten und diplomatischen Verhandlungen liegt.

2.1 Exkurs: Prokop als wichtigste Quelle: Es wird die historische Bedeutung Prokops von Caesarea sowie die Zuverlässigkeit und Intention seiner verschiedenen Werke im Kontext der Zeit Justinians beleuchtet.

2.2 499-532: Dieser Abschnitt behandelt die Eskalation des Konflikts nach Kavādhs Rückkehr auf den Thron und die gescheiterten diplomatischen Versuche, durch die Adoption Chrosraus Frieden zu sichern.

2.3 540 - 545: Hier wird der Bruch des "Ewigen Friedens" durch Chrosrau I. und die daraus resultierenden massiven Kriegshandlungen, insbesondere die Zerstörung Antiocheias, thematisiert.

2.4 Die Jahre bis zum Abschluss des Friedens 562: Das Kapitel schildert das Ende der Kampfhandlungen und den offiziellen Friedensschluss, der die Konfliktphase im 6. Jahrhundert vorerst beendete.

3 Vandalen- und Gotenreich: Die Ausführungen beleuchten Justinians Ziel der "renovatio" und wie er die durch den Frieden im Osten gewonnene Bewegungsfreiheit nutzte, um die westlichen Gebiete militärisch zurückzuerobern.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Justinians westliche Expansionspolitik maßgeblich vom Aufrechterhalten des "status quo" an der Ostgrenze abhing.

Schlüsselwörter

Justinian I., Ostgrenze, Sassanidenreich, Prokop von Caesarea, Renovatio, Perserkriege, Chrosrau I., Belisar, Byzanz, Vandalenreich, Gotenreich, Diplomatie, Spätantike, Grenzkonflikte, Ewiger Frieden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Außenpolitik Justinians I. und insbesondere mit der Frage, welchen Einfluss die Ostgrenze zum Sassanidenreich auf seine strategischen Entscheidungen und sein Ziel der Wiedererrichtung des Römischen Reiches hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die römisch-sassanidischen Kriege, die diplomatischen Beziehungen zwischen Byzanz und Persien sowie die militärischen Feldzüge Justinians in den westlichen Gebieten gegen die Vandalen und Goten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu illustrieren, wie die Notwendigkeit, Stabilität an der Ostgrenze zu wahren, Justinians Handlungsspielraum für seine westliche Expansionspolitik (renovatio) definierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine quellenkritische Analyse der Schriften Prokops von Caesarea, ergänzt durch aktuelle fachwissenschaftliche Sekundärliteratur zur spätrömischen Geschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Perserkriege sowie eine Untersuchung der Feldzüge gegen Vandalen und Goten, unter Berücksichtigung der Abhängigkeiten zwischen diesen beiden Kriegsschauplätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Justinian I.", "Ostgrenze", "Sassaniden", "Renovatio" und "Prokop" geprägt.

Welche Rolle spielte die Adoption Chrosraus I. für die Diplomatie?

Der Adoptionsvorschlag durch Kavādh sollte eine dynastische Bindung zwischen den Großmächten schaffen, scheiterte jedoch an internen Bedenken am oströmischen Hof und führte letztlich zur Verschärfung der Spannungen.

Warum war der "Ewige Frieden" für Justinian so bedeutsam?

Er fungierte als notwendiger Wendepunkt, der es Justinian ermöglichte, Truppen an die Ostgrenze zu binden oder abzuziehen, um seine "renovatio"-Ziele im Westen effektiver zu verfolgen.

Wie bewertet die Autorin das Ende des untersuchten Zeitraums?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die erfolgreiche Rückeroberung westlicher Gebiete nur möglich war, weil es Justinian trotz schwieriger Phasen gelang, den "status quo" mit dem Sassanidenreich zu sichern.

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Details

Title
Welche Bedeutung hatte die Ostgrenze des oströmischen Reichs für Iustinian I.?
College
University of Trier
Course
Iustinian I.
Grade
1,3
Author
Friederike Kringe (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V374562
ISBN (eBook)
9783668530553
ISBN (Book)
9783668530560
Language
German
Tags
Iustinian I. Ostgrenze Perser Vandalen Goten Perserkriege Prokop
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Friederike Kringe (Author), 2016, Welche Bedeutung hatte die Ostgrenze des oströmischen Reichs für Iustinian I.?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374562
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