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Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Deren Einfluss auf die Ausbildung einer stabilen Ich-Identität nach dem Sozialisationsmodell von Hurrelmann

Title: Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Deren Einfluss auf die Ausbildung einer stabilen Ich-Identität nach dem Sozialisationsmodell von Hurrelmann

Term Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christopher Luis Maraver Munoz (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Zurzeit kann die Ausdehnung der organisierten Erziehung und Bildung der Kinder durch die pädagogischen Fachkräfte in den jeweils dafür vorgesehenen Einrichtungen beobachtet werden. Dies kann als Pendant zur hiesigen ökonomischen und kulturellen Entwicklung gelten. Der Arbeitsmarkt stellt an die Eltern sukzessiv Anforderungen wie ein hohes Maß an zeitlicher und nicht ortsgebundener Flexibilität. Hierzu kommt die ansteigende Beteiligung von Frauen im Wirtschafts- und Berufsbereich. Dies führt zu einer Veränderung der Familienstrukturen und Eltern sind immer mehr auf außerfamiliäre Unterstützungen angewiesen. Erziehungs- und Bildungsaktivitäten unterliegen somit immer mehr der Verantwortung des Staates, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Familien zu entlasten und eine effektive Rückkopplung der Mütter und Väter in die Arbeitswelt nach ihrer Elternzeit, durch eine frühestmögliche Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten. Die Verantwortung pädagogischer Einrichtungen wird hierbei nun deutlich.

Diese Arbeit nimmt die außerfamiliäre Betreuung in Erziehungseinrichtungen in den Blick und ihr Erkenntnisinteresse beruht dabei auf den Einflüssen pädagogischer Interventionen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Hierbei werden die Anforderungen für die Fachkräfte, die sich aus der Veränderung der Gesellschaft ergeben beleuchtet und eine Verbindung zu einem Modell von Sozialisation hergestellt, um ein besseres Verständnis für das pädagogisch-professionelle Handeln zu erzeugen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der historische Verlauf von früh- und neuzeitlicher Pädagogik: Ein diskursiver Einblick bis hin zu den Antinomien pädagogischen Handelns

3. Einflüsse der Soziologie und Psychologie auf die Erziehungswissenschaft

4. Hurrelmanns Modell der Sozialisation als produktive Verarbeitung der Realität

5. Herausforderungen für die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit

6. Ein Ausblick: Pädagogische Interventionen als einflussreicher Faktor für gelingende Sozialisationsprozesse

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss pädagogischer Interventionen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern unter besonderer Berücksichtigung des Sozialisationsmodells von Klaus Hurrelmann. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das pädagogisch-professionelle Handeln zu erzeugen, indem die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen und der theoretischen Grundlagen der Erziehungswissenschaft analysiert werden.

  • Historische Entwicklung der Pädagogik und ihrer Antinomien
  • Interdisziplinäre Einflüsse der Soziologie und Psychologie auf die Erziehungswissenschaft
  • Vertiefung des Modells des produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts nach Hurrelmann
  • Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte in der heutigen Arbeitspraxis
  • Bedeutung pädagogischer Interventionen für die Ausbildung einer stabilen Ich-Identität

Auszug aus dem Buch

Hurrelmanns Modell der Sozialisation als produktive Verarbeitung der Realität

Das ‚Modell des produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts’ stellt gewissermaßen eine Wende in der Programmatik der Sozialisationstheorie dar. Stand zum Anfang der Sozialisationsforschung noch die Vergesellschaftungsperspektive im Zentrum der Aufmerksamkeit, so rückt es nun vielmehr die Individuationsperspektive in den Vordergrund. In fast allen Basisentwürfen zur Theoriebildung wird seit den 1980er Jahren der Wechsel von der Struktur- zur Subjektorientierung, von der Vergesellschaftungs- zur Individuationsperspektive vollzogen. Allerdings erwähnt Hurrelmann (2015), dass sich das Modell um eine Harmonisierung einer angemessenen Betonung der Strukturorientierung mit der Orientierung auf Mikroprozesse der Subjektentwicklung bemüht und hierbei keine zu starke Subjektorientierung erfolgen soll.

Vielmehr stellt es eine methodische Anleitung dar, Theorien zum Spannungsverhältnis zwischen der Gesellschaft und dem Individuum in einen gemeinsamen Bezugsrahmen zu stellen, zwischen sozialer Integration und der persönlichen Individuation. Das zentrale Anliegen des Modells liegt somit auf der Verbindung zwischen den theoretischen und methodischen Perspektiven der beiden Bezugsdisziplinen der Sozialisationsforschung: der Soziologie und der Psychologie. Die Basistheorien dieser beiden Disziplinen, die jeweils über eine spezifische perspektivische Erkenntnisleistung verfügen, sollen dazu beitragen, den Gegenstand der Sozialisation mehrperspektivisch zu analysieren, um ihn in seiner Gesamtgestalt besser wahrnehmen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung außerfamiliärer Betreuung aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und leitet das Forschungsinteresse an pädagogischen Interventionen und deren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung ab.

2. Der historische Verlauf von früh- und neuzeitlicher Pädagogik: Ein diskursiver Einblick bis hin zu den Antinomien pädagogischen Handelns: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Pädagogik nach und arbeitet zentrale Antinomien heraus, die das heutige pädagogische Handeln in ein Spannungsverhältnis zwischen Regelwissen und konkretem Fallbezug stellen.

3. Einflüsse der Soziologie und Psychologie auf die Erziehungswissenschaft: Hier wird die interdisziplinäre Verankerung der Erziehungswissenschaft diskutiert und aufgezeigt, wie Psychologie und Soziologie als wesentliche Bezugswissenschaften zur Konstituierung einer erziehungswissenschaftlichen Identität beitragen.

4. Hurrelmanns Modell der Sozialisation als produktive Verarbeitung der Realität: Dieses Kapitel stellt das zentrale Modell von Hurrelmann vor, welches das Individuum als aktiven Produzenten seiner eigenen Entwicklung im Spannungsfeld von innerer und äußerer Realität definiert.

5. Herausforderungen für die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit: Die Autorin identifiziert spezifische Anforderungen an pädagogische Fachkräfte, die aus den Antinomien und den Strukturvorgaben moderner Organisationen in der praktischen Erziehungsarbeit resultieren.

6. Ein Ausblick: Pädagogische Interventionen als einflussreicher Faktor für gelingende Sozialisationsprozesse: Es wird dargelegt, wie moderne pädagogische Ansätze, basierend auf Hurrelmanns Modell, gezielt die Autonomie und Resilienz der KlientInnen fördern können.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Notwendigkeit einer tiefergehenden empirischen Auseinandersetzung mit dem professionellen Selbstverständnis pädagogischer Fachkräfte.

Schlüsselwörter

Sozialisationsmodell, Klaus Hurrelmann, pädagogische Interventionen, Persönlichkeitsentwicklung, Ich-Identität, Erziehungswissenschaft, Sozialisation, Interdisziplinarität, pädagogisches Handeln, Antinomien, professionelle Fachkräfte, Subjektwerdung, Bildung, Individuation, Resilienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie pädagogische Interventionen dazu beitragen können, eine stabile Ich-Identität bei Kindern auszubilden, basierend auf dem theoretischen Sozialisationsmodell von Klaus Hurrelmann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung pädagogischen Handelns, die interdisziplinäre Bedeutung von Soziologie und Psychologie, Hurrelmanns Modell der Realitätsverarbeitung sowie die praktischen Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das pädagogisch-professionelle Handeln zu entwickeln und zu verdeutlichen, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Interventionen den Sozialisationsprozess ihrer KlientInnen unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Diskursanalysen pädagogischer Antinomien und die methodische Anwendung des Sozialisationsmodells von Hurrelmann.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die Einflüsse von Nachbardisziplinen sowie die täglichen Herausforderungen der pädagogischen Fachkräfte im Kontext von Organisationen und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sozialisation, Ich-Identität, pädagogische Interventionen, Antinomien und das Konzept der produktiven Realitätsverarbeitung.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Hurrelmann von traditionellen Ansätzen der Sozialisation?

Im Gegensatz zu traditionellen Modellen, die Sozialisation oft als Anpassung an gesellschaftliche Normen verstehen, betrachtet Hurrelmann das Subjekt als aktiven Gestalter („Produzenten“) seiner eigenen Entwicklung.

Was bedeutet das „Technologiedefizit“ in der pädagogischen Arbeit laut der Arbeit?

Das Technologiedefizit beschreibt, dass pädagogisches Handeln durch komplexe Interaktionen nicht mechanisch oder technisch steuerbar ist, was Fachkräfte vor ständige Herausforderungen und Entscheidungsdruck stellt.

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Details

Title
Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Deren Einfluss auf die Ausbildung einer stabilen Ich-Identität nach dem Sozialisationsmodell von Hurrelmann
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Berufliche Sozialisation
Grade
2,0
Author
Christopher Luis Maraver Munoz (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V373585
ISBN (eBook)
9783668513082
ISBN (Book)
9783668513099
Language
German
Tags
Pädagogische Selbstwirksamkeit Pädagogisches Selbstverständnis Pädagogische Interventionen Sozialisationsmodell Anforderungen pädagogischer Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christopher Luis Maraver Munoz (Author), 2017, Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Deren Einfluss auf die Ausbildung einer stabilen Ich-Identität nach dem Sozialisationsmodell von Hurrelmann, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/373585
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