Das Ziel der Arbeit ist es, einen Eindruck der Wettbewerbsfähigkeit in verschiedenen Dimensionen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Österreich zu bekommen.
Eingangs der wissenschaftlichen Hausarbeit werden die Begrifflichkeiten und die Bedeutsamkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen im österreichischen Kontext abgegrenzt. In diesem Zusammenhang wird auch die aktuelle Bedeutung dieser Betriebe für die österreichische Wirtschaft dargestellt.
Im Anschluss daran wird eine deskriptive Analyse für ausgewählte Segmente der statistischen Angaben aus dem Fragebogen vorgenommen und graphisch dargestellt. Neben der Visualisierung erfolgt eine Interpretation der verschiedenen Grafiken.
Danach werden die wettbewerbsrelevanten Herausforderungen, welchen die Unternehmen gegenüberstehen, analysiert. Neben diesen Herausforderungen wird evaluiert, mit welchen internen Funktionen die Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen möchten. Die Ergebnisse werden zudem interpretiert.
Außerdem wird eine inferenzstatistische Auswertung ausgewählter Segmente untersucht. Hierbei stehen neben den statistischen Angaben auch die verschiedenen Managementkonzepte im Fokus. Es wird geprüft, ob es signifikante Unterschiede beim Einsatz der Managementkonzepte in Bezug auf die Branche und auf den Gewinn gibt.
Weiterhin findet eine Untersuchung der internen Konsistenz der Bereiche wettbewerbsrelevante Herausforderungen, Wettbewerbsfähigkeit aufgrund interner Funktionen sowie Wettbewerbsfähigkeit aufgrund unternehmensspezifischer Kompetenzen statt.
Im Anschluss daran wird eine explorative Faktorenanalyse für das Segment „Wettbewerbsfähigkeit aufgrund interner Funktionen“ durchgeführt.
Den Abschluss bildet das Fazit zur quantitativen Analyse der Wettbewerbsfähigkeit von kleineren und mittleren Unternehmen in Österreich.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition und Bedeutsamkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen
2.1 Definition der kleinen und mittelständischen Unternehmen
2.2 Bedeutsamkeit für die Beschäftigung
2.3 Bedeutsamkeit für den Output
3. Empirische Auswertung
3.1 Deskriptive Analyse
3.1.1 Branchenverteilung
3.1.2 Länderverteilung
3.1.3 Verteilung nach Betriebsgrößenklassen
3.1.4 Entwicklung des Umsatzes
3.1.5 Entwicklung des Gewinns
3.1.6 Entwicklung des Marktanteils
3.2 Wettbewerbsrelevante Herausforderungen
3.3 Wettbewerbsfähigkeit aufgrund interner Funktionen
3.4 Wettbewerbsfähigkeit aufgrund unternehmensspezifischer Kompetenzen
4. Inferenzstatistische Auswertung
4.1 Abhängigkeit geografische Lage auf den Unternehmenserfolg
4.2 Branchenunterschiede bei Managementkonzepten
4.3 Unterschiede bei Managementkonzepten nach Gewinn
4.4 Interne Konsistenz
4.5 Explorative Faktorenanalyse
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Österreich anhand einer empirischen Datengrundlage in verschiedenen Dimensionen zu analysieren und deren Bedeutung für die österreichische Gesamtwirtschaft aufzuzeigen.
- Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung von KMU durch Beschäftigungs- und Output-Kennzahlen.
- Deskriptive Auswertung von Unternehmensdaten hinsichtlich Branchen-, Länder- und Größenklassenstruktur.
- Untersuchung von wettbewerbsrelevanten Herausforderungen und deren Bewältigung durch interne Funktionen.
- Inferenzstatistische Analyse von Managementkonzepten im Kontext von Branche und Unternehmenserfolg.
- Überprüfung interner Konsistenz und explorative Faktorenanalyse der strategischen Unternehmenskompetenzen.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
In der heutigen Zeit sind zunehmende Globalisierung, Industrie 4.0, Digitalisierung und verschärfter Wettbewerb einige Schlagworte vieler Unternehmen. Den genannten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts müssen sich die Unternehmen stellen und kompetent begegnen. Wenn auch derzeit einige politische Neuströmungen dem Trend der Globalisierung entgegenwirken möchten, so schreitet diese unentwegt voran. Sowohl auf politischer (Niederberger & Schink, 2011) als auch auf ökonomischer Ebene (Niederberger & Schink, 2011) findet weiterhin eine Verflechtung statt. Eine der größten politischen und wirtschaftlichen Zusammenschlüsse ist die Europäische Union (www.globalisierung-fakten.de, 2016). Diese bietet Unternehmen die Möglichkeit durch Handelserleichterung den Geschäftsbetrieb voranzutreiben. Die Erleichterung und der Abbau von (Handels-)grenzen bedeutet jedoch gleichzeitig, dass diese Unternehmen sich Herausforderungen in der Wettbewerbsfähigkeit stellen müssen.
Im Besonderen sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu nennen, bei denen die Ressourcenknappheit ausgeprägter ist als bei größeren Firmen (Reker & Helm, 2016). Im Fokus dieser wissenschaftlichen Hausarbeit steht die Analyse der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Betriebe in Österreich. Zur Analyse dieser Situation wird die schriftliche Befragung der IMAD GmbH (Innsbruck), welche im Zeitraum Juli bis Oktober 2005 durchgeführt wurde, herangezogen. Im Vorfeld wurde hierzu ein Datensatz bereitgestellt, welcher mittels SPSS aufbereitet und interpretiert wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Globalisierung und den verschärften Wettbewerb als zentrale Herausforderungen für österreichische KMU dar und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen mittels SPSS-Analyse.
2. Definition und Bedeutsamkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen: Dieses Kapitel liefert eine klare Abgrenzung der KMU-Kategorien und belegt deren fundamentale Bedeutung für den österreichischen Arbeitsmarkt und die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung.
3. Empirische Auswertung: Der Hauptteil bietet eine deskriptive Aufarbeitung der Unternehmensstruktur, analysiert die Herausforderungen im Wettbewerb und bewertet die Relevanz interner Funktionen sowie unternehmensspezifischer Kompetenzen.
4. Inferenzstatistische Auswertung: Dieses Kapitel prüft mittels statistischer Tests, ob signifikante Unterschiede in der Anwendung von Managementkonzepten in Abhängigkeit von Branche, Unternehmenserfolg und geografischer Lage existieren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen ab, um die Wettbewerbsfähigkeit der untersuchten Betriebe durch gezieltere Strategien zu stärken.
Schlüsselwörter
Wettbewerbsfähigkeit, KMU, Österreich, Empirische Auswertung, Managementkonzepte, Deskriptive Analyse, Inferenzstatistik, Branchenverteilung, Unternehmenserfolg, Beschäftigung, Output, Unternehmensführung, Strategisches Management, Faktorenanalyse, Ressourcenknappheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Österreich unter Berücksichtigung von deren strukturellen Merkmalen und strategischen Ausrichtungen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Themen sind die wirtschaftliche Bedeutung der KMU, ihre Bewältigung von Wettbewerbsdruck, die Anwendung von Managementkonzepten sowie die Identifikation interner Erfolgsfaktoren.
Welches Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, einen fundierten Eindruck der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer KMU in verschiedenen Dimensionen zu gewinnen, um daraus Erkenntnisse für ihre strategische Ausrichtung abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine quantitative Datenanalyse (n=500) der IMAD GmbH herangezogen, wobei deskriptive Statistiken sowie inferenzstatistische Verfahren mittels SPSS verwendet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte deskriptive Analyse der Unternehmensdaten sowie die inferenzstatistische Untersuchung zur Signifikanz von Managemententscheidungen bezüglich Erfolg und Branchenzugehörigkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Wettbewerbsfähigkeit, KMU, Österreich, Managementkonzepte, Unternehmenserfolg und quantitative Datenanalyse sind die prägenden Begriffe.
Welche Bedeutung haben die untersuchten Managementkonzepte für den Erfolg?
Die Analyse zeigt, dass insbesondere Qualitätsmanagement und Prozessmanagement positive Zusammenhänge mit einer Gewinnzunahme der untersuchten Unternehmen aufweisen.
Warum spielt die geografische Lage laut der Untersuchung eine untergeordnete Rolle?
Obwohl die Daten Unterschiede zeigen, ist die Stichprobe pro Bundesland zu gering und die Standardabweichung zu hoch, um einen signifikanten geografischen Einfluss auf den Unternehmenserfolg statistisch zu bestätigen.
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- Christian Grün (Author), 2016, Quantitative Analyse der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/371993