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Doping im körperbildenden Sport

Warum kann körperbildender Sport Männer in eine Medikamentenabhängigkeit treiben?

Title: Doping im körperbildenden Sport

Term Paper , 2014 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Sport - Sport Sociology

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Summary Excerpt Details

Im Freizeit- und Breitensport geht es meist nicht um eine Leistungssteigerung, sondern auch um die reine Verschönerung des eigenen Körpers. Das Dunkelfeld der dopenden Freizeitsportler ist groß, denn außerhalb des organisierten Sports gibt es keine Dopingkontrollen. Demnach liegen auch keine Ergebnisse von Dopingkontrollen aus der Bodybuilder und Fitnessszene vor.

Es ist allgemein bekannt, dass ein sportlicher Körper für Gesundheit und Vitalität steht. Viele Fitness Studios werben mittels dieser Eigenschaften. Doch wie kann diese Suggestion in eine stoffgebundene Abhängigkeit führen?

Die Hauptfragestellung in Verbindung mit dieser Thematik lautet: Warum kann körperbildender Sport (Bodybuilding) Männer in eine Medikamentenabhängigkeit treiben?

Im Folgenden werden zentrale Begriffe zur Thematik genauer beleuchtet. Anschließend werden die Motive beschrieben, welche oft Grund für den Einstieg in den Körper bildenden Sport sind. Danach wird der mögliche Verlauf in eine stoffgebundene Abhängigkeit dargestellt. Es werden die ersten Verhaltensauffälligkeiten, die Beweggründen bis hin zur stoffgebundenen Sucht und der Eskalation beschrieben.

Eine Einnahme von Medikamenten für gewinnbringende Zwecke wird in dieser Hausarbeit auch als Doping bezeichnet. Doping wird vor allem im Zusammenhang mit wettkampforientierten Hochleistungssport in Verbindung gebracht. Der Fokus der Hausarbeit soll auf dem körperbildenden Kraftsport sprich, dem Bodybuilding ohne Wettkampforientierung gelegt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition Medikamentenabhängigkeit und Medikamentenmissbrauch

2.2 Definition Nahrungsergänzungsmittel

2.2.1 Kritische Anmerkung zum Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln

2.3 Definition Doping und seine Wirkstoffgruppen

2.4 Definition Bodybuilding

3. Motive für einen Einstieg ins Bodybuilding

4. Verhaltensauffälligkeiten in Richtung Sucht

5. Beweggründe zum Doping

6. Etappen des stoffgebundenen Dopings

7. Eskalation beim Doping

8. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die psychologischen und sozialen Ursachen, warum Männer im Bodybuilding-Sport eine Tendenz zur Medikamentenabhängigkeit entwickeln. Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein gesellschaftlich positiv konnotiertes Gesundheitsstreben in ein suchtartiges Verhalten umschlagen kann.

  • Definition von Medikamentenabhängigkeit und Dopingbegriffen
  • Analyse der Motive für den Einstieg in den Kraftsport
  • Untersuchung von Verhaltensauffälligkeiten und Suchtgefährdung
  • Beschreibung der Eskalationsstufen vom Nahrungsergänzungsmittel zum Doping

Auszug aus dem Buch

2.4 Definition Bodybuilding

Das Bodybuilding hat seine Anfänge um 1900 im Zirkus- und Variétébereich bis es sich nach und nach zu einer eigenen Sportart entwickelt hat ( Kläber, 2010).

Bis in die 60-Jahre des 19. Jahrhunderts war das Figur fixierte Bodybuilding neben dem Gewichtheben nahezu unbekannt. Bodybuilding bedeutet, seinen Körper in einen bizarr muskulösen Zustand zu versetzen. Dieser Körper wird dann in den meisten Fällen auf Wettkämpfen präsentiert und bewertet. Beim Bodybuilding geht es nicht um klar definierbare Werte wie es in anderen Sportarten der Fall ist. Es geht viel mehr um den optischen Charakter. Aus diesem Grund musste das Bodybuilding lange um Anerkennung als reguläre Sportart kämpfen (Kläber, 2010).

Das deutsche Bodybuilding hat nach seinen anfänglichen Erfolgen um 1980 an Bedeutung verloren und ist zunehmend ein Objekt sozialer Stigmatisierung geworden (Kläber, 2010).

In Fitness Studios bilden Bodybuilder oft eine kleine Gruppe, die sich von den übrigen Mitgliedern abgrenzen. Diese Gruppen bestehen vor allem aus männlichen Mitgliedern, da Bodybuilding für Frauen in den meisten Fällen nicht erstrebenswert ist (Kläber, 2010). „Immerhin handelt es sich bei Muskeln um ein Hauptmerkmal des männlichen Geschlechts geltendes körperliches Attribut“ (Kläber, 2010, S.35). Durch das Bodybuilding soll der als defizitär wahrgenommene Durchschnittskörper von Männern (Kläber, 2010), „in einen kräftigen, harten, austrainierten sowie schlanken Muskelkörper transformiert werden“ (Kläber, 2010, S.35). Beim Bodybuilding geht es nicht um Kraftleistungen sondern einzig und allein um die Optik. Dies wird anhand eines Zitates von einem Kläber interviewten Bodybuilder der dopt deutlich:

»Gerade im Bodybuilding geht es nicht einfach darum, schwere Gewichte zu heben und extrem schwer zu sein, sondern darum einen Körper zu schaffen, an dem einfach jedes Detail- von der Hautbräune über die Waden bis hin zu den Bauchmuskeln- und alles von den Gesamtproportionen her zusammen passt« (User Nr. 15) (Kläber, 2010, S. 42)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung des Dopings im Freizeitsport und stellt die Forschungsfrage nach den Gründen für die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit im Bodybuilding.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Medikamentenmissbrauch, Nahrungsergänzungsmittel, Doping und Bodybuilding, um eine Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Motive für einen Einstieg ins Bodybuilding: Hier werden die Beweggründe für den Einstieg in diesen Sport diskutiert, wobei Aspekte wie Identitätsfindung, Wunsch nach Anerkennung und der Ausgleich zu körperlichen Belastungen im Vordergrund stehen.

4. Verhaltensauffälligkeiten in Richtung Sucht: Das Kapitel analysiert, wie sich das Training auf sachlicher, zeitlicher und sozialer Ebene verselbstständigen kann und in ein suchtähnliches Verhalten mündet.

5. Beweggründe zum Doping: Es wird untersucht, wie soziale Strukturen und der Wunsch nach schnellem Muskelwachstum den Anreiz für Doping schaffen.

6. Etappen des stoffgebundenen Dopings: Dieses Kapitel beschreibt den schleichenden Prozess („Dopingspirale“) vom legalen Supplement bis hin zur Einnahme hormoneller Präparate.

7. Eskalation beim Doping: Die Eskalation thematisiert den Konsum von gesundheitsgefährdenden Tierarzneimitteln und harten Drogen bis hin zur vollständigen Abhängigkeit.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Gefahren der Entwicklung vom Sport zur Sucht zusammen und betont die Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit.

Schlüsselwörter

Bodybuilding, Doping, Medikamentenabhängigkeit, Sportsucht, Muskelaufbau, Leistungssteigerung, Identitätsfindung, Nahrungsergänzungsmittel, Anabolika, Körperbild, Substanzkonsum, Stoffgebundenes Doping, Männlichkeit, Trainingsintensität, Gesundheitsrisiken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen dem Bodybuilding-Sport und der Entstehung von Medikamentenabhängigkeit sowie Doping bei Männern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Definition von Suchtformen im Sport, die psychologischen Motive für den Kraftsport sowie der Prozess der Eskalation von Nahrungsergänzungsmitteln hin zu illegalen Dopingpräparaten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die psychologischen und sozialen Mechanismen zu erklären, die Sportler trotz der gesundheitlichen Risiken in eine Medikamentenabhängigkeit treiben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Studien sowie Experteninterviews, um das Phänomen der Sportsucht und des Dopings zu beleuchten.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definitionen des Bodybuildings, die Motive für den Trainingsbeginn, die Anzeichen für eine Suchtentwicklung sowie die verschiedenen Etappen der Dopingkarriere.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Bodybuilding, Doping, Medikamentenabhängigkeit, Sportsucht, Muskelaufbau und Identitätsfindung.

Warum wird im Bodybuilding oft zu Tierarzneimitteln gegriffen?

Laut Arbeit greifen Konsumenten zu Tierarzneimitteln, da diese für sie leichter beschaffbar, günstiger und vermeintlich reiner sind, auch wenn dies mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Was bedeutet die "Dopingspirale" im Kontext dieser Arbeit?

Die Dopingspirale beschreibt den Prozess, bei dem ein Sportler nach anfänglicher Nutzung legaler Präparate (Nahrungsergänzungsmittel) immer stärker auf hormonelle und schließlich illegale Substanzen zurückgreift, um weiter Fortschritte zu erzielen.

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Details

Title
Doping im körperbildenden Sport
Subtitle
Warum kann körperbildender Sport Männer in eine Medikamentenabhängigkeit treiben?
College
University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
16
Catalog Number
V369719
ISBN (eBook)
9783668480407
ISBN (Book)
9783668480414
Language
German
Tags
doping sport warum männer medikamentenabhängigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Doping im körperbildenden Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369719
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