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Welchen Zweck erfüllt das Digitale in der Narration von "Unknown User"?

Title: Welchen Zweck erfüllt das Digitale in der Narration von "Unknown User"?

Term Paper , 2016 , 10 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Movies and Television

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Der Film "Unknown User" gehört dem Genre Horror an. Anders als andere Filme dieser Art, gibt es jedoch keinen Mörder, der verängstigt. Die Furcht wird rein durch das Digitale erzeugt.

"Unknown User" feierte 2014 auf dem Fantasia International Film Festival Premiere. Die Handlung des Horrorfilms spielt sich ausschließlich auf dem Desktop der jungen Protagonistin Blaire Lily ab, die sich bei einer abendlichen Multi-Tasking Sitzung durch diverse Webseiten und soziale Netzwerke klickt. Dabei verzichtete der russische Regisseur Levan Gabriadze auf ein Filmset und umfassendes Kameraequipment und zeigt die Bildschirmübertragung des Notebooks in voller Spiellänge. Mit dem Einsatz dieser ästhetischen Form erweist sich Regisseur Gabriadze als sehr innovativ. Es gibt somit nur eine Einstellung und die Figuren des Filmes werden für den Zuschauer mit Hilfe einer Skype- Unterhaltung sichtbar.

Im Folgenden soll nun gezeigt werden, wie sich der Film "Unknown User" den medialen Eigenschaften und der Multimedialität des digitalen Mediums Computer bedient, um seine Narration einzuführen. Betrachtet werden dabei die ersten sieben Minuten des Films.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Grundlagen

2.1 Immediacy und Hypermediacy: Das Konzept der Remediation

2.2 Die medialen Eigenschaften des digitalen Mediums Computer

2. Der Gegenstand: Horrorfilm mit außergewöhnlicher Ästhetik

3. Wie die Narration durch Eigenschaften des Computers eingeführt wird

4. Zusammenfassung der Analyseergebnisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Medium Computer als Hybridmedium in dem Horrorfilm UNKNOWN USER eingesetzt wird, um die Narration zu strukturieren und ästhetisch zu gestalten. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie digitale Medieneigenschaften die filmische Erzählweise beeinflussen.

  • Theoretische Fundierung durch das Konzept der Remediation (Immediacy und Hypermediacy)
  • Analyse der spezifischen medialen Eigenschaften des Computers, insbesondere Interaktivität
  • Untersuchung der narrativen Einführung durch Bildschirmübertragungen und Multimedialität
  • Wechselwirkungen zwischen Individual- und Massenkommunikation im digitalen Raum

Auszug aus dem Buch

2.1 Immediacy und Hypermediacy: Das Konzept der Remediation

Jay David Bolter und Richard Grusin haben in ihrer Publikation „Remediation – Understanding New Media“ den Begriff der Remediation entscheidend geprägt. Unter Remediation wird in diesem Kontext die Repräsentation eines Mediums in einem anderen Medium verstanden. In ihrer Theorie sprechen sie von einer doppelten Logik der Remediation: Immediacy und Hypermediacy. Während unter Immediacy das Verschwinden der einzelnen Medien verstanden wird, meint Hypermediacy deren Multiplikation. Diese Remediation ist laut Bolter und Grusin insbesondere ein Merkmal digitaler Medien.

Näher betrachtet meint Immediacy, dass beim Rezipieren eines Inhaltes das Medium an sich zurücktritt und man das Präsentierte aufnimmt, ohne dabei sein repräsentierendes Medium wahrzunehmen. Dieser Effekt der Immediacy kann nach Bolter und Grusin nur durch das Phänomen der Hypermediacy erschaffen werden. Hypermediacy meint eine Art Multimedialität, in der das Zusammenspiel mehrerer Medien eine Einheit bildet. So entsteht eine doppelte Logik. Bringt man beide Komponenten des Konzeptes zusammen bedeutet dies, dass Medien zurücktreten, während man selbige vervielfacht. Immediacy hängt also von Hypermediacy ab. Als Beispiel führen die Autoren die Form einer Webseite an. Hier werden verschiedene Medienformen wie Bild, Film und Text zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefügt, ohne dass sich der Benutzer der Website über die Präsenz der einzelnen Medien an sich bewusst ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel führt in das Konzept der Remediation nach Bolter und Grusin ein und erläutert die spezifischen medialen Eigenschaften des Computers, wie etwa Interaktivität.

2. Der Gegenstand: Horrorfilm mit außergewöhnlicher Ästhetik: Hier wird der Film UNKNOWN USER als primäres Untersuchungsobjekt vorgestellt und dessen innovative ästhetische Umsetzung durch die ausschließliche Nutzung einer Desktop-Perspektive beschrieben.

3. Wie die Narration durch Eigenschaften des Computers eingeführt wird: Dieser Abschnitt analysiert die ersten sieben Minuten des Films und zeigt auf, wie durch die Darstellung von Webseiten, Chatverläufen und Videoanrufen die Narration eingeleitet wird.

4. Zusammenfassung der Analyseergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse gebündelt und verdeutlicht, wie der Computer als Medium die Handlungsführung und die Einbettung der Charaktere maßgeblich steuert.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die zentrale Rolle des Computers als Hybridmedium und reflektiert die innovative ästhetische Gestaltung des Films sowie mögliche Ansätze für weiterführende Analysen.

Schlüsselwörter

Remediation, Immediacy, Hypermediacy, Computer, Hybridmedium, Horrorfilm, UNKNOWN USER, Interaktivität, Narration, Multimedialität, digitale Medien, Bildschirmübertragung, Skype, Kommunikation, Filmanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der medialen Inszenierung des Horrorfilms UNKNOWN USER und wie dieser die technischen Gegebenheiten des Computers für seine Erzählweise nutzt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Konzept der Remediation, die spezifischen medialen Eigenschaften des Computers sowie die Verbindung von digitaler Kommunikation und filmischer Narration.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie der Film durch die Möglichkeiten des digitalen Mediums Computer eine innovative ästhetische Form entwickelt und damit die Narration vorantreibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer medienwissenschaftlichen Analyse, die theoretische Modelle der Remediation (Bolter/Grusin) auf die inhaltliche und formale Gestaltung des Films anwendet.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die ersten sieben Minuten von UNKNOWN USER und untersucht, wie verschiedene Medieneigenschaften wie Interaktivität und Multimedialität die Identitätsbildung der Figuren und den Fortschritt der Handlung ermöglichen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Remediation, Interaktivität, Hybridmedium und die spezifische Ästhetik des Desktop-Films charakterisiert.

Wie trägt das Konzept der Remediation zum Verständnis des Films bei?

Es hilft zu erklären, wie der Film verschiedene Medien wie Webseiten, Videos und Anrufe auf der Desktop-Oberfläche integriert, sodass das repräsentierende Medium (der Computer) in den Hintergrund tritt und das Präsentierte (die Handlung) in den Vordergrund rückt.

Warum ist die Interaktivität für die Narration im Film so entscheidend?

Die Interaktivität ist entscheidend, da sie dem Zuschauer ermöglicht, durch die Augen der Protagonistin zu sehen, ihr bei der Navigation durch soziale Netzwerke zu folgen und so Stück für Stück in die Handlung einzutauchen.

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Details

Title
Welchen Zweck erfüllt das Digitale in der Narration von "Unknown User"?
College
University of Marburg
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
10
Catalog Number
V369348
ISBN (eBook)
9783668486034
ISBN (Book)
9783668486041
Language
German
Tags
welchen zweck digitale narration unknown user
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Welchen Zweck erfüllt das Digitale in der Narration von "Unknown User"?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369348
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