Das entscheidendste Kriterium eines Unternehmens, um sich etablieren zu können und damit nicht insolvenzgefährdet zu sein, ist die Wettbewerbsfähigkeit. Denn externe Faktoren wie neue Konkurrenten, die kostengünstiger produzieren, oder billigere Ersatzprodukte, können in einer Marktwirtschaft jederzeit auftreten. Um diesen Gefahren vorzubeugen, verfolgt wohl jedes Unternehmen eine Strategie, mit der man versucht, die Geschäftsprozesse zu optimieren. Diese Vorgehensweise zur Geschäftsprozessoptimierung ist klar strukturiert und verlangt spezielle Phasen der Prozessmodellierung. Im Folgenden wird daher diese Vorgehensweise aufgezeigt und erklärt.
Inhaltsverzeichnis
1. Prozessmanagement zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit
2. Definitionen
3. Prozessmodellierung
3.1 Ist-Zustand-Aufnahme
3.2 Prozessanalysephase
3.3 Soll-Zustand-Modellierung
3.4 Implementierungsphase
3.5 Ausführungsphase
3.6 Controllingphase
4. Kontinuierliche Optimierung durch Prozesszyklus
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozesszyklus als zentrales Instrument zur nachhaltigen Optimierung von Geschäftsprozessen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld langfristig zu sichern.
- Grundlagen und Definitionen des Prozessmanagements
- Methodik der strukturierten Prozessmodellierung in sechs Phasen
- Analyse und Identifikation von Schwachstellen in bestehenden Abläufen
- Implementierung von Prozessoptimierungen und deren Überwachung
- Kontinuierliche Verbesserung durch zyklische Wiederholung der Prozessanalyse
Auszug aus dem Buch
3. Prozessmodellierung
Merkt ein Unternehmer also, dass sein Unternehmen im Wettbewerb um die Marktposition momentan hinter anderen Unternehmen der Branche steht, so muss er die laufenden Geschäftsprozesse optimieren, was er durch die Modellierung eines neuen Prozesses bewirkt, der ab sofort permanent und zielorientiert den Prozessmanagement-Lebenszyklus analysiert. Dieses Modell erfolgt nach einem strikten 6-Phasen-Schema (vgl. Amberg, Bodendorf, & Möslein, 2011, S. 61).
3.1 Ist-Zustand-Aufnahme
Um überhaupt irgendwann einen angepassten Prozess aufzustellen, muss man natürlich zuerst die vorhandenen Mängel in der Unternehmensstruktur realisieren. Dafür muss anfangs der Ist-Zustand herausgearbeitet werden, welcher als „Prozess, der gerade aktuell im Unternehmen gelebt und ausgeführt wird“ beschrieben wird (Ahlrichs & Knuppertz, 2011, S. 251).
Für die Ausarbeitung eines besseren Ablaufs ist es nämlich entscheidend, eine Transparenz der existierenden Aktivitäten zu schaffen, um den Projektmitarbeitern den zu optimierenden Prozess klar darzustellen (vgl. Franz & Scholz, 1996).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Prozessmanagement zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit strategischer Prozessoptimierung zur Sicherung der Marktposition gegenüber Wettbewerbern.
2. Definitionen: Hier werden zentrale Begriffe wie Prozess, Geschäftsprozess sowie Managementprozesse definiert und in den betrieblichen Kontext eingeordnet.
3. Prozessmodellierung: Dieser Abschnitt beschreibt ein striktes 6-Phasen-Modell, das von der Ist-Zustand-Analyse bis zur abschließenden Controllingphase alle notwendigen Schritte zur Prozessoptimierung umfasst.
4. Kontinuierliche Optimierung durch Prozesszyklus: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit eines iterativen Zyklus, um Prozesse stetig an veränderte Kundenwünsche anzupassen und eine dauerhafte Reibungslosigkeit zu gewährleisten.
Schlüsselwörter
Prozessmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessmodellierung, Ist-Zustand-Aufnahme, Prozessanalyse, Soll-Zustand-Modellierung, Implementierung, Controlling, Prozesszyklus, Reengineering, Kundenzufriedenheit, Kernprozesse, Wertschöpfung, Prozessperformance
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Optimierung von Geschäftsprozessen als Instrument zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Prozessmanagement, der Modellierung von Prozessabläufen, der Identifikation von Schwachstellen und der Implementierung sowie Überwachung verbesserter Abläufe.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Darstellung eines strukturierten Prozesszyklus, der es ermöglicht, Unternehmensprozesse kontinuierlich zu analysieren und zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der Anwendung eines strikten 6-Phasen-Schemas zur Prozessmodellierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Prozessmodellierung, von der Ist-Analyse über die Soll-Konzeption bis hin zur operativen Implementierung und Kontrolle.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind Prozessmanagement, kontinuierliche Optimierung, Wettbewerbsfähigkeit, Prozesszyklus und Reengineering.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Kern- und Supportprozessen?
Kernprozesse tragen direkt zur Zielerreichung bei, während Supportprozesse diese lediglich unterstützen und nur einen mittelbaren Einfluss auf die Zielerreichung ausüben.
Warum ist die Einbeziehung der Mitarbeiter bei der Implementierung entscheidend?
Die Schulung und Motivation der Mitarbeiter sind notwendig, um sicherzustellen, dass die neu entwickelten Prozesse effektiv angewendet werden und die Transitionsphase ohne Unterbrechung verläuft.
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- Oliver Kamm (Author), 2014, Prozesszyklus zur Geschäftsprozessoptimierung. Prozessmanagement zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369181