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Analyse Ruandas zur kritischen Hinterfragung der Theorie aus "Why Nations Fail" und dem Good Governance-Leitbild

Die eindeutig uneindeutige Rolle eines autoritären Entwicklungsregimes

Title: Analyse Ruandas zur kritischen Hinterfragung der Theorie aus
"Why Nations Fail" und dem Good Governance-Leitbild

Term Paper , 2016 , 30 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Pascal Kersten (Author)

Politics - Topic: Development Politics

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Summary Excerpt Details

Welche Substanz hat das entwicklungspolitische Paradigma namens Good Governance? Wie lassen sich normativ geprägte Analysekonzepte, wie etwa die Theorie aus „Why Nations Fail“ mit Entwicklungsmodellen von Ländern wie China, Singapur oder auch Ruanda in Einklang bringen? Was nutzt eigentlich die handlungsleitende Orientierung von entwicklungspolitischen Akteuren gemäß den Good Governance-Prinzipien in der realen Verbesserung der Lebensverhältnisse vieler Millionen Menschen auf der Welt? Diese Fragen bilden den Kontext für das Thema dieser Hausarbeit; nämlich der kritischen Betrachtung der Theorie aus Why Nations Fail von den beiden Wissenschaftlern Daron Acemoglu und James Robinson und der Good Governance-Konzeption, mittels einer Fallstudie über das ostafrikanische Land Ruanda.

Die Fragestellung lautet daher wie folgt: Warum trägt die Analyse Ruandas mittels der Theorie aus Why Nations Fail der kritischen Betrachtung des Good-Governance Leitbildes bei? Um diese Ausgangsfrage zu bearbeiten wird eine These aufgestellt, die im Verlaufe dieser Arbeit behandelt wird: Das Fallbeispiel Ruanda verdeutlicht, dass die autoritäre Rolle des Staates eine ambivalente und durchaus konstruktive Funktion in der Entwicklung des Landes zwischen inklusiven und extraktiven Institutionen einnimmt.

Dieser Beitrag sollte eher als Impuls verstanden werden, statt als eine finale Aussage. Schließlich muss betont werden, dass die Demokratieförderung als solche in dieser Arbeit nicht näher analysiert werden soll, da sie innerhalb des Konzeptes aus Why Nations Fail intendiert ist und sich entsprechend an inklusiven Institutionen orientiert. Das Fallbeispiel Ruanda stellt insbesondere im Hinblick auf die westliche Sichtweise der Demokratieförderung einen interessanten Impuls zur Herausbildung alternativer Entwicklungsmodelle dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorieteil

2.1 Multiperspektivische Betrachtung der Good Governance-Konzeption

2.2 Why Nations Fail

2.2.1 Tugendkreis

2.2.2 Teufelskreis

2.3 Kritik an Why Nations Fail

2.4 Parallelen und Unterschiede zwischen der Theorie aus Why Nations Fail und der Good Governance-Konzeption

3 Empirischer Teil

3.1 Good Governance in Ruanda

3.2 Politikwissenschaftliche Legitimationsfragen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Theorie aus "Why Nations Fail" von Acemoglu und Robinson sowie das Good Governance-Leitbild anhand der Fallstudie Ruanda, um zu analysieren, ob autoritäre Entwicklungsregime eine konstruktive Rolle bei der Transformation zwischen inklusiven und extraktiven Institutionen einnehmen können.

  • Theoretische Auseinandersetzung mit Good Governance und "Why Nations Fail"
  • Analyse der politischen und wirtschaftlichen Institutionen Ruandas
  • Untersuchung der Legitimität autoritärer Herrschaft durch Output-Performanz
  • Vergleich von hybriden Entwicklungsmodellen und deren Erfolgsaussichten
  • Kritische Reflexion westlicher Demokratieförderungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.2 Why Nations Fail

„Institutions matter“, diese Formel prägte der Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz. Die Bedeutsamkeit von Institutionen nimmt auch eine zentrale Stellung in der Theorie aus Why Nations Fail von dem Wirtschaftswissenschaftler Daron Acemoglu und dem Politikwissenschaftler James Robinson ein. Die beiden Wissenschaftler wollen nicht weniger als eine Kausalität für die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut liefern, um somit zu klären, warum Nationen scheitern oder eben erfolgreich sind. Dabei identifizieren sie Demokratie als die abhängige Variabel für erfolgreiche und wohlhabende Staaten.

Dem Institutionenbegriff definieren die beiden Wissenschaftler sehr weit und verstehen darunter das kollektive Ergebnis politischer Prozesse. Demnach zählt das Rechtssystem ebenso wie die Festsetzung von Regeln und Verhaltensweisen oder politische Einrichtungen zum Institutionenbegriff. Acemoglu und Robinson nehmen jedoch eine sehr wichtige Unterscheidung zwischen dem Verständnis für Institutionen vor, indem sie zwischen inklusiven und extraktiven Institutionen mit politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung differenzieren. Mittels dieser Differenzierung in inklusive und extraktive Institutionen lässt sich die Theorie zur Erklärung von armen oder wohlhabenden Staaten aufbauen. Die simple Formel für den Erfolg in ökonomischer und demokratischer Hinsicht bildet das Zusammenspiel von inklusiven politischen und wirtschaftlichen Institutionen. Demgegenüber bilden die Synergien von extraktiven politischen und wirtschaftlichen Institutionen die Grundlage für Armut von Staaten oder für sogenannte gescheiterte Staaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Arbeit, die Forschungsfrage zum Good Governance-Leitbild sowie die Ausgangsthese, dass autoritäre Staatsführung eine ambivalente Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung einnehmen kann.

2 Theorieteil: In diesem Kapitel werden die Good Governance-Konzeption und die Theorie aus „Why Nations Fail“ detailliert vorgestellt, inklusive der Konzepte von Tugend- und Teufelskreis sowie einer kritischen Reflexion beider Ansätze.

3 Empirischer Teil: Der empirische Teil wendet die theoretischen Konzepte auf das Fallbeispiel Ruanda an und analysiert sowohl die Good Governance-Kriterien als auch die Legitimität des dortigen Regimes mittels Output-Performanz.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die These, dass in Ruanda eine Kombination aus inklusiven wirtschaftlichen und teilweise extraktiven politischen Institutionen derzeit eine stabilisierende und entwicklungsfördernde Rolle spielt.

Schlüsselwörter

Good Governance, Why Nations Fail, Ruanda, Autoritäre Regime, Institutionenökonomik, Wirtschaftliche Entwicklung, Demokratieförderung, Output-Legitimität, Politische Institutionen, Extraktive Institutionen, Inklusive Institutionen, Reformfähigkeit, Staatsbildung, Entwicklungsmodelle, Performanz-Dilemma.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Regierungsform und wirtschaftlichem Erfolg am Beispiel von Ruanda, unter besonderer Berücksichtigung theoretischer Konzepte wie "Why Nations Fail" und Good Governance.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Wirkung autoritärer Regierungsstile auf die ökonomische Entwicklung, die institutionelle Analyse von Staatlichkeit und die Legitimität von Regimen in armen oder fragilen Ländern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, warum die Analyse Ruandas dazu beiträgt, das Good Governance-Leitbild und die Theorie aus "Why Nations Fail" kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine qualitative Fallstudie, die auf der Analyse von Primär- und Sekundärliteratur basiert und verschiedene politikwissenschaftliche Legitimationsmodelle auf Ruanda anwendet.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition von Institutionen und einen empirischen Teil, der Ruandas politischen und wirtschaftlichen Status quo mit den theoretischen Modellen konfrontiert.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Good Governance, inklusive/extraktive Institutionen, Output-Legitimität und das spezifische Entwicklungsmodell Ruandas.

Warum wird Ruanda als Fallbeispiel gewählt?

Ruanda dient aufgrund seiner Transformation nach dem Genozid 1994, seiner autoritären Führung unter Paul Kagame und seiner gleichzeitig bemerkenswerten wirtschaftlichen Stabilisierung als ideales Beispiel für ein hybrides Entwicklungsmodell.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die autoritäre Rolle des Staates in Ruanda eine ambivalente, aber konstruktive Funktion bei der wirtschaftlichen Entwicklung einnimmt, was durch klassische westliche Theorieansätze nur unzureichend erfasst wird.

Welche Rolle spielt das "Performanz-Dilemma" in der Arbeit?

Das Performanz-Dilemma beschreibt das Risiko für autokratische Regime, durch erfolgreiche wirtschaftliche Ergebnisse neue gesellschaftliche Erwartungen an politische Teilhabe zu wecken, die das Regime destabilisieren könnten.

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Details

Title
Analyse Ruandas zur kritischen Hinterfragung der Theorie aus "Why Nations Fail" und dem Good Governance-Leitbild
Subtitle
Die eindeutig uneindeutige Rolle eines autoritären Entwicklungsregimes
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Seminar zu Good Governance und Demokratieförderung
Grade
2,0
Author
Pascal Kersten (Author)
Publication Year
2016
Pages
30
Catalog Number
V366866
ISBN (eBook)
9783668457874
ISBN (Book)
9783668457881
Language
German
Tags
Good Governance Entwicklungspolitik Ruanda
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Kersten (Author), 2016, Analyse Ruandas zur kritischen Hinterfragung der Theorie aus "Why Nations Fail" und dem Good Governance-Leitbild, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/366866
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