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Schriftspracherwerb in der Grundschule und phonologische Bewusstheit durch Hexe Susi

Titel: Schriftspracherwerb in der Grundschule und phonologische Bewusstheit durch Hexe Susi

Hausarbeit , 2017 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jana Kiese (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dieser Arbeit handelt es sich um die Auseinandersetzung mit der Thematik der phonologischen Bewusstheit, welche nach neuesten Erkenntnissen essentiell für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb angesehen werden. Nach einer eingehenden Erläuterung aller notwendigen Begriffe werden schließlich unterschiedliche Trainingsmethoden zur phonologischen Bewusstheit und zum Schriftspracherwerb, insbesondere das Programm Hexe Susi, das Lesen durch schreiben und die Fibellehrgänge miteinander verglichen und kritisch bewertet.

Was sind die zentralen Kompetenzen, die ein Kind in den ersten Schuljahren erwerben sollte? Die meisten werden auf diese Frage antworten: lesen, schreiben und rechnen. Doch wie gelingt guter Lese- und Schreibunterricht? Vor allem vor dem Hintergrund neuester Studien, die belegen, dass es in Deutschland unter den Erwachsenen einen Anteil von 14,5% gibt, die sogenannte funktionale Analphabeten sind, das heißt, dass sie zwar die Schule durchlaufen haben (manche sogar mit Abschluss), aber trotzdem nicht richtig lesen oder schreiben können, gewinnt diese Frage auch an politischer Brisanz. Es scheint, als habe das Bildungssystem und die Institution Schule hier versagt. Doch was gilt es zu verändern, was muss passieren und wie muss ein guter Lese- und Schreibunterricht aufgebaut sein, damit alle Kinder davon profitieren?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schriftspracherwerbsforschung schon seit den 1970er Jahren besonders intensiv; es gilt ein Modell zu finden, nach dem der Anfangsunterricht in der Grundschule so gestaltet werden kann, dass auch sogenannte Risikokinder, also solche, die im Vorschulalter nicht optimale Voraussetzungen erhalten konnten, richtig und gut lesen und schreiben lernen. Dabei wird häufig eine enge Korrespondenz zwischen Lesen und Schreiben lernen angenommen, wodurch es nicht einfach ist, hier eine scharfe Trennung vorzunehmen; es soll jedoch hier der Schwerpunkt auf dem Schriftspracherwerb liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Überblick über das Thema und die Gliederung der vorliegenden Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Die Entwicklung des Schriftspracherwerbs im Allgemeinen

2.1.1 Modelle zum Schriftspracherwerb

2.2.1 Sozio-ökonomische und individuelle Beeinflussungen

2.2.2 Unterrichtliche Einflussfaktoren

2.3 Phonologische Bewusstheit im Kontext des Schriftspracherwerbs

2.3.2 Zur Begriffsklärung

2.3.3 Bedeutung der phonologischen Bewusstheit für den Schriftspracherwerb

2.3.4 Trainierbarkeit der phonologischen Bewusstheit

3. Die unterschiedlichen Modelle zum Schriftspracherwerb

3.1 Das Trainingsprogramm “Leichter lesen und schreiben lernen mit Hexe Susi”

3.1.1 Rahmenerzählung und Gestaltung der Materialien

3.1.2 Aufbau des Programms und Integration in den Unterricht

3.2 Das Modell Lesen durch Schreiben von Jürgen Reichen

3.3 Das Konzept der Fibellehrgänge

4. Vergleich der unterschiedlichen Modelle und anschließende kritische Würdigung

4.1 Vergleich der drei Methoden

4.2 Empirische Befunde zu den einzelnen Konzepten

5. Kritische Würdigung der Modelle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit des Trainingsprogramms „Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi“ als ergänzendes Instrument zur Förderung der phonologischen Bewusstheit im Anfangsunterricht. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob durch ein solches explizites Training ein Mehrwert gegenüber etablierten Ansätzen wie klassischen Fibellehrgängen oder dem Konzept „Lesen durch Schreiben“ nach Jürgen Reichen erzielt werden kann.

  • Grundlagen des Schriftspracherwerbs und Phasenmodelle (z.B. Ute Frith)
  • Bedeutung und Trainierbarkeit der phonologischen Bewusstheit
  • Vergleich didaktischer Ansätze: Hexe Susi, Lesen durch Schreiben und Fibellehrgänge
  • Analyse empirischer Studien zur Wirksamkeit verschiedener Lehrmethoden
  • Kritische Würdigung der Kombinierbarkeit unterschiedlicher Schriftsprachkonzepte

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Trainingsprogramm “Leichter lesen und schreiben lernen mit Hexe Susi”

Das Trainingsprogramm “Hexe Susi” wurde 2001 als zweiter Teil eines Nürnberger Förderprogramms zur “Diagnose und Förderung im Schriftspracherwerb” konzipiert und steht damit in engem Zusammenhang zum Diagnoseprogramm “Der Rundgang durch Hörhausen”, welches als Test zur Erhebung der phonologischen Bewusstheit von Vorschulkindern und Schülern der ersten Klasse dient. Quasi als Antwort darauf wurde das dazu passende Förderprogramm entwickelt. Es soll in der Grundschule vorwiegend in der ersten und zweiten Klasse zum Einsatz kommen und dient der Verbesserung der phonologischen Bewusstheit sowie dem Trainieren der Laut-Buchstaben-Korrespondenz (vgl. Forster/Martschinke 2008, S. 5).

Bei der Entwicklung des Trainingsprogramms waren maßgeblich die beiden Autoren Maria Forster und Prof. Dr. Sabine Martschinke sowie das Institut für Grundschulforschung der Universität Erlangen-Nürnberg federführend.

Zentral im Mittelpunkt des Förderprogramms steht das Lautiertraining, also das Erkennen einzelner Laute in einem Wort und die anschließende Zerlegung in diese (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Überblick über das Thema und die Gliederung der vorliegenden Arbeit: Einführung in die Problematik des Schriftspracherwerbs, Vorstellung der Relevanz der phonologischen Bewusstheit und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Darstellung des Schriftspracherwerbsprozesses, der Einflussfaktoren sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der phonologischen Bewusstheit als zentraler Voraussetzung.

3. Die unterschiedlichen Modelle zum Schriftspracherwerb: Vorstellen der drei untersuchten Konzepte – „Hexe Susi“, „Lesen durch Schreiben“ und klassische Fibellehrgänge – hinsichtlich ihrer methodischen Ausgestaltung.

4. Vergleich der unterschiedlichen Modelle und anschließende kritische Würdigung: Gegenüberstellung der Konzepte im Hinblick auf deren Konzeption, Zielsetzung und Kombinierbarkeit sowie Einbezug empirischer Ergebnisse.

5. Kritische Würdigung der Modelle: Abschließende kritische Bewertung der untersuchten Modelle mit dem Fazit zur Sinnhaftigkeit eines expliziten Trainings der phonologischen Bewusstheit als Ergänzung zum Unterricht.

Schlüsselwörter

Schriftspracherwerb, phonologische Bewusstheit, Hexe Susi, Lesen durch Schreiben, Fibellehrgang, Anfangsunterricht, Lautanalyse, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Längsschnittstudie, Förderprogramm, Sprachbewusstheit, Didaktik, Grundschule, Schriftsprachkompetenz, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Trainingsprogramm „Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi“ und bewertet dessen Eignung, um die phonologische Bewusstheit von Kindern im frühen Schriftspracherwerb zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Prozess des Schriftspracherwerbs, die Bedeutung der phonologischen Bewusstheit sowie der Vergleich verschiedener didaktischer Lehrmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Würdigung, ob ein explizites Training der phonologischen Bewusstheit (wie durch „Hexe Susi“) einen entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Methoden bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Befunde, insbesondere der Nürnberger Längsschnittstudie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Phasenmodelle, Einflussfaktoren) erläutert, gefolgt von einer detaillierten Vorstellung der drei Lernkonzepte und deren anschließender vergleichender Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schriftspracherwerb, phonologische Bewusstheit, didaktische Modelle, Förderprogramme und Lese-Schreib-Unterricht charakterisiert.

Warum wird „Hexe Susi“ vorzugsweise in Kombination verwendet?

Laut den Autoren und den untersuchten Studien eignet sich das Programm primär als ergänzendes Zusatzmaterial zum Fibelunterricht, da es keine umfassenden Übungen für alle Aspekte des Schreibenlernens (wie die Buchstabenformung) enthält.

Wie unterscheidet sich „Lesen durch Schreiben“ bei der Behandlung der Phonologie?

Im Gegensatz zu „Hexe Susi“ lehnt das Konzept nach Jürgen Reichen ein explizites Training der phonologischen Bewusstheit ab und setzt darauf, dass die Kinder diese Fähigkeiten durch selbstgesteuertes Schreiben automatisch entwickeln.

Warum ist das Phasenmodell von Ute Frith relevant für die Arbeit?

Das Phasenmodell dient als theoretisches Fundament, um zu belegen, dass die Einsicht in die Lautstruktur (Phonem-Graphem-Korrespondenz) eine notwendige Voraussetzung für das erfolgreiche Lesen- und Schreibenlernen darstellt.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schriftspracherwerb in der Grundschule und phonologische Bewusstheit durch Hexe Susi
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Jana Kiese (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
36
Katalognummer
V366689
ISBN (eBook)
9783668455344
ISBN (Buch)
9783668455351
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesen Schreiben Schule funktionale Analphabeten Schriftspracherwerb Schriftkompetenz Lesekompetenz Schriftspracherwerbsforschung Fibellehrgänge Unterricht Hexe Susi
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Kiese (Autor:in), 2017, Schriftspracherwerb in der Grundschule und phonologische Bewusstheit durch Hexe Susi, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/366689
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Leseprobe aus  36  Seiten
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