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Soziale Herkunft und Studienabbruch. Empirische Ergebnisse

Title: Soziale Herkunft und Studienabbruch. Empirische Ergebnisse

Essay , 2015 , 4 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Neema Li (Author)

Sociology - Social System and Social Structure

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Summary Excerpt Details

Schon seit vielen Jahrzehnten spielt die Erforschung der Ursachen eines Studienabbruchs eine wichtige Rolle. Mit der fortwährenden Veränderung des Hochschulsystems und der Einführung des neuen Bachelor- und Mastersystems wirken neue, besonders institutionelle Faktoren auf den Studienabbruch ein, welche in den Analysen Beachtung finden. In diesem Zusammenhang sollen die unterschiedlichen individuellen wie institutionellen Faktoren untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Essay 2: Soziale Herkunft und Studienabbruch – Empirische Ergebnisse

1. Theoretische Grundlagen und analytische Ansätze der untersuchten Studien

2. Vergleichende Analyse der Untersuchungsmethoden und Fokusbereiche

3. Kritische Bewertung der Befunde zu sozialer Herkunft und Institutionseffekten

Recherche

Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Ziel dieses Essays ist die vergleichende Untersuchung individueller und institutioneller Einflussfaktoren auf den Studienabbruch unter Berücksichtigung der sozialen Herkunft. Dabei werden die unterschiedlichen methodischen Ansätze zweier prominenter Studien gegenübergestellt, um deren Erklärungskraft für den Studienabbruch sowie die Bedeutung von Bildungsvorerfahrungen und institutionellen Rahmenbedingungen kritisch zu beleuchten.

  • Analyse individueller und institutioneller Ursachen für Studienabbruch
  • Vergleich der Konzepte "Abbruchsneigung" versus "tatsächliche Abbruchquote"
  • Einfluss der sozialen Herkunft und des vorherigen Bildungswegs
  • Rolle institutioneller Faktoren wie Lehrqualität und Hochschulart
  • Kritische Reflexion der theoretischen Einbettung nach Durkheim und Bourdieu

Auszug aus dem Buch

Soziale Herkunft und Studienabbruch – Empirische Ergebnisse

Georg (2008) setzt sich in seinem Artikel mit den individuellen und institutionellen Faktoren analytisch auseinander, welche einen Studienabbruch bedingen. Um den theoretischen Hintergrund darzustellen, führt er die Anomietheorie nach Durkheim auf, die sich mit Integrationsprozessen in das akademische und soziale System der Hochschule befasst (Georg, 2008, S. 192). Auch die Habitustheorie von Bourdieu wird genannt, in der es um die Vereinbarkeit der Herkunfts- und Studienfachkultur geht, wobei Studierende mit höherem sozialem Status dies eher gelingt.

Da eine „monokausalen Erklärung“ (ebd., S.194) aufgrund der verschiedenen Ursachenbündel die auf einen Studienabbruch einwirken wenig sinnvoll ist, führt Georg (2008) eine Mehrebenenanalyse durch, welche er anhand der Daten des Konstanzer Studierendensurveys mit dem Ziel durchführt, individuelle und institutionelle Ursachen der Studienabbruchsneigung gleichzeitig zu untersuchen (vgl. ebd., S. 197). In drei Modellen werden die Leistungsnormen, die Transparenz, die Beratungs- und didaktische Lehrqualität bezüglich der Studienabbruchsneigung untersucht. Auf individueller Seite ist es eine geringere Bindung (Commitment) an das Studium oder Studienfach, auf institutioneller Seite die didaktische Lehrqualität (vgl. ebd., S. 199), die begünstigend auf einen potentiellen Studienabbruch wirken. Außerdem wurde der Einfluss der Lehrqualität auf die soziale Herkunft untersucht, wobei nur ein geringer positiver Effekt der Lehrqualität erkannt werden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Essay 2: Soziale Herkunft und Studienabbruch – Empirische Ergebnisse: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und stellt die Relevanz der Untersuchung individueller und institutioneller Faktoren für den Studienabbruch dar.

1. Theoretische Grundlagen und analytische Ansätze der untersuchten Studien: Hier werden die Studien von Georg (2008) sowie Müller und Schneider (2013) eingeführt und ihre theoretische Fundierung in Anomietheorie und Habitustheorie skizziert.

2. Vergleichende Analyse der Untersuchungsmethoden und Fokusbereiche: Dieser Abschnitt kontrastiert die methodische Herangehensweise der beiden Studien, insbesondere den Unterschied zwischen der Messung von Abbruchsneigung und tatsächlichen Abbruchquoten.

3. Kritische Bewertung der Befunde zu sozialer Herkunft und Institutionseffekten: Das letzte Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen der Studien in Bezug auf die Berücksichtigung von sozialen Ungleichheiten und institutionellen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Studienabbruch, Soziale Herkunft, Mehrebenenanalyse, Hochschulsystem, Bildungsvorerfahrung, Abbruchsneigung, Institutionelle Faktoren, Studienbindung, Habitustheorie, Anomietheorie, Bildungsungleichheit, Akademischer Erfolg, Fachhochschule, Universität, Bildungsbiografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen von Studienabbrüchen, indem sie zwei verschiedene empirische Forschungsansätze vergleicht und deren Ergebnisse zu individuellen sowie institutionellen Einflussfaktoren bewertet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Einfluss der sozialen Herkunft auf den Studienverlauf, die Bedeutung von Bildungsvorerfahrungen und der Vergleich von institutionellen Merkmalen wie Lehrqualität und Hochschulart.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Erklärungskraft der Studien von Georg (2008) sowie Müller und Schneider (2013) hinsichtlich der Abbruchursachen gegenüberzustellen und auf ihre praktische Relevanz für Maßnahmen zur Senkung der Abbruchquote hin zu prüfen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Sekundäranalyse, die eine Mehrebenenanalyse (Georg) einer Faktorenanalyse (Müller & Schneider) gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Datengrundlagen, die theoretische Fundierung (Durkheim/Bourdieu) und kritisiert die Auslassungen bezüglich weiterer Einflussfaktoren wie Geschlecht oder Migrationshintergrund.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Studienabbruch, Soziale Herkunft, Abbruchsneigung, Mehrebenenanalyse und institutionelle Rahmenbedingungen.

Welcher Unterschied besteht zwischen den Datengrundlagen der beiden Autoren?

Georg (2008) nutzt Daten des Konstanzer Studierendensurveys zur Untersuchung der Abbruchsneigung, während Müller und Schneider (2013) auf Daten des NEPS basieren, welche die tatsächliche Studienabbruchsquote abbilden.

Warum wird die Berücksichtigung der sozialen Herkunft kritisiert?

Die Kritik richtet sich darauf, dass die soziale Herkunft teilweise nur über den Bildungsstand der Eltern definiert wird und andere relevante Merkmale wie Geschlecht oder Migrationshintergrund vernachlässigt werden.

Welche Rolle spielt die Hochschulart für den Studienerfolg?

Laut Müller und Schneider (2013) ist der Studienabbruch an Universitäten sozial selektiver als an Fachhochschulen, wobei Letztere durch den praktischen Bezug Studierenden ohne den üblichen Bildungsweg bessere Einstiegsbedingungen bieten.

Wie lässt sich das mangelnde "Commitment" theoretisch erklären?

Das mangelnde Commitment wird im Text als Folge mangelnder Integration in das soziale und akademische System der Hochschule interpretiert, gestützt auf die Theorien von Durkheim und Bourdieu.

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Details

Title
Soziale Herkunft und Studienabbruch. Empirische Ergebnisse
College
University of Bamberg
Course
Soziale Ungleichheiten an der Hochschule
Grade
1,7
Author
Neema Li (Author)
Publication Year
2015
Pages
4
Catalog Number
V366530
ISBN (eBook)
9783668454163
Language
German
Tags
soziale herkunft studienabbruch empirische ergebnisse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Neema Li (Author), 2015, Soziale Herkunft und Studienabbruch. Empirische Ergebnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/366530
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