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Neurofinance. Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung

Title: Neurofinance. Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung

Term Paper , 2015 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Larissa Kuhn (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit greift Neurofinance als eines der sich rasant entwickelnden Anwendungsgebiete im Bereich der Neuroökonomie auf und hat das Ziel, die Grundzüge von Handelsverhalten auf Finanzmärkten zu analysieren und sich dabei der neusten neurowissenschaftlichen Methoden und Technologien zu bedienen.

Der Homo Oeconomicus ist die zentrale Annahme der klassischen Ökonomie. Er ist rational, maximiert seinen Eigennutz, ist frei von Emotionen und macht keine Fehler in der Informationsaufnahme und -verarbeitung. Nun muss man kein außergewöhnlicher Skeptiker sein, um zu erkennen, dass Menschen auch unter Einfluss von Emotionen oder in Interesse an der Einhaltung von Regeln und „Fairness“ handeln können. Inspiriert von den Forschungsergebnissen, speziell im Finanzdienstleistungsbereich mit den Themen der Behavioral Finance und Neurofinance als auch die allgemeinen Erkenntnisse aus der Neuropsychologie und –biologie, die die Bereicherung der traditionellen Modelle der Ökonomie um die Erkenntnisse der Psychologie verlangen, widmet sich diese Hausarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz und Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Einordnung des Themas und neurologische Grundlagen

2.1 Neurofinance als neuroökonomische Wissenschaft

2.2 Erforschung des menschlichen Gehirns

3 Besonderheiten des finanziellen Risikoverhaltens – Neurofinance

3.1. Klassische Theorien der Wirtschaftswissenschaften

3.2 Prospect Theory

3.3 Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute

3.4 Grenzen und Kritik an der Neurofinance

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert die Grundzüge des Handelsverhaltens auf Finanzmärkten unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei wird untersucht, inwieweit das Modell des rational handelnden Homo Oeconomicus durch die Erkenntnisse der Neurofinance ergänzt oder infrage gestellt werden muss, um reales Anlegerverhalten besser zu verstehen.

  • Kritische Analyse der klassischen ökonomischen Modelle
  • Grundlagen der Neuroökonomie und Funktionsweise des Gehirns bei Finanzentscheidungen
  • Anwendung der Prospect Theory auf das Risikoverhalten
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Anlageberatung
  • Diskussion der Grenzen und methodischen Kritik an der Neurofinance

Auszug aus dem Buch

3.2 Prospect Theory

Die Prospect Theory wurde 1979, 1981 von Daniel Kahneman und Amos Tversky als Alternative zur klassischen Erwartungsnutzentheorie vorgestellt – sie beruht auf der Auffassung, dass ökonomische Entscheidungen durch eine subjektive Bewertung von Gewinnen und Verlusten beeinflusst werden. Die Prospect Theory wird von drei innovativen Ansätzen geprägt.

(1) In der sogenannten Editierphase werden die zur Auswahl stehenden Alternativen oft vereinfacht, organisiert und umformuliert, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Danach folgt die Evaluierung, in der die Optionen bewertet werden und eine Entscheidung getroffen wird. (2) Die Einstellung zum Risiko wird durch die S-förmige Wertfunktion beschrieben. Marktteilnehmer orientieren ihre Risikoeinstellung an Referenzpunkten. (3) Die Wertfunktion wird um eine Gewichtungsfunktion ergänzt, die jeder Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses ein subjektives Gewicht zuordnet: Dieses wird z.B. von Unklarheiten oder persönlichen Erfahrungen beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, indem sie die Unzulänglichkeit des Modells des Homo Oeconomicus aufzeigt und die Relevanz der Neurofinance für das Verständnis des menschlichen Verhaltens bei Finanzentscheidungen begründet.

2 Einordnung des Themas und neurologische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die forschungsgeschichtlichen Hintergründe der Neurofinance und gibt einen Überblick über die neurologischen Gehirnstrukturen, die für die Verarbeitung von Geld und finanziellen Entscheidungen relevant sind.

3 Besonderheiten des finanziellen Risikoverhaltens – Neurofinance: Hier werden klassische ökonomische Theorien den Erkenntnissen der Neurofinance und der Prospect Theory gegenübergestellt, kritisch hinterfragt und konkrete Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute abgeleitet.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung der Neurofinance zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung der Methoden sowie die Integration in bestehende Portfoliomodelle.

Schlüsselwörter

Neurofinance, Homo Oeconomicus, Prospect Theory, Finanzmärkte, Risikoverhalten, Neuroökonomie, Behavioral Economics, Anlageberatung, Gehirnforschung, Emotionen, Marktteilnehmer, Erwartungsnutzentheorie, Wertfunktion, Diversifikation, Fehlverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Verhalten auf Finanzmärkten unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Aspekte, um das klassische Modell des rationalen Investors kritisch zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Grenzen der klassischen Ökonomie, die Grundlagen der Neurofinance, die psychologischen Mechanismen bei der Geldanlage und die Anwendung dieser Erkenntnisse in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundzüge des Handelsverhaltens auf Finanzmärkten mittels neuester neurowissenschaftlicher Methoden zu analysieren und deren Relevanz für die Finanzmarktforschung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung bestehender Fachliteratur und psychologisch-ökonomischer Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neurologische Grundlagen wie der präfrontale Cortex und die Amygdala betrachtet, klassische Theorien diskutiert, die Prospect Theory eingeführt und praktische Tipps für die Anlageberatung sowie Kritik an der Neurofinance geäußert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Neurofinance, Prospect Theory, Risikoaversion, Homo Oeconomicus und Behavioral Economics.

Wie unterscheidet sich die Prospect Theory von klassischen Theorien?

Während klassische Theorien von einem rein rationalen Nutzenmaximierer ausgehen, berücksichtigt die Prospect Theory, dass Menschen Gewinne und Verluste subjektiv bewerten und stark von Referenzpunkten beeinflusst werden.

Welche Rolle spielen Emotionen in der Neurofinance?

Emotionen wie Gier, Angst und Vertrauen werden als treibende Kräfte betrachtet, die Entscheidungen jenseits der rationalen Logik massiv beeinflussen können.

Warum wird die Neurofinance kritisiert?

Kritiker bemängeln das Fehlen eines konsistenten Theoriegerüstes und zweifeln an der Aussagekraft von fMRT-Analysen sowie an der Existenz systematischer Marktanomalien.

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Details

Title
Neurofinance. Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung
College
European University of Applied Sciences Bruel
Grade
1,7
Author
Larissa Kuhn (Author)
Publication Year
2015
Pages
18
Catalog Number
V364771
ISBN (eBook)
9783668445284
ISBN (Book)
9783668445291
Language
German
Tags
Neurofinance verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Larissa Kuhn (Author), 2015, Neurofinance. Erkenntnisse der verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/364771
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