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Theophanu, coimperatrix und augusta. Eine Frauenherrschaft im 10. Jahrhundert

Title: Theophanu, coimperatrix und augusta. Eine Frauenherrschaft im 10. Jahrhundert

Term Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Antje Klünder (Author)

Cultural Studies - European Studies

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Summary Excerpt Details

Im Fokus dieser Hausarbeit steht Theophanu als ottonische Kaiserin. Damit erfolgt im Schwerpunkt die Beschäftigung mit den Grundzügen der ottonischen Regentschaft und deren Herrschaftsausübung sowie den Handlungsspielräumen als coimperatrix sowie der späteren Alleinherrschaft.

Vergleichend soll ihre Schwiegermutter Kaiserin Adelheid in die Untersuchung mit einbezogen werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Herrschaftsausübung aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heirat – Bündnis zwischen Ost- und Westrom

2.1. Herkunft Theophanus und ihre Bedeutung für den ottonischen Herrschaftsbereich

2.2. Brautwerbung und Bündnis

3. Wirkungsfelder

3.1. Theophanu als coimperatrix

3.2. Theophanu als Regentin

4. Theophanu und Adelheid

4.1. consortium regni

4.2. Interventionen als Mittel zur Einflussnahme

4.3. Gemeinsame Regentschaft. Vormundschaftsherrschaft für Otto III.

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Rolle der Kaiserin Theophanu im ottonischen Reich, insbesondere ihre Handlungsspielräume als Mitkaiserin (coimperatrix) und Regentin für ihren Sohn Otto III., wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich mit ihrer Schwiegermutter Adelheid liegt.

  • Die diplomatische Bedeutung der Heirat zur Festigung des westlichen Kaisertums.
  • Die rechtliche und symbolische Bedeutung des Titels coimperatrix.
  • Die Regentschaft und politische Einflussnahme der Kaiserin im ottonischen Herrschaftssystem.
  • Das Spannungsfeld zwischen Theophanu und Adelheid in der Herrschaftsausübung.
  • Die Entwicklung von Interventionspraktiken als Instrument politischer Macht.

Auszug aus dem Buch

3.1.Theophanu als coimperatrix

Den Titel der coimperatrix erhält Theophanu erstmalig in der Schenkungsurkunde vom April 974, in der sie von Otto II. als „die erhabene Mitkaiserin“ (coimperatrix augusta) bezeichnet wird. Der Begriff der coimperatrix ist allein für Theophanu nachweisbar. Keine andere Kaiserin trug diesen Beinamen, der dem byzantinischen Kaiserhof entlehnt worden ist. Amalie Fößel weist darauf hin, dass aufgrund des Mangels an vorzeigbaren Urkunden oder anderen Dokumenten dem Titel keine Rechtsgewalt innewohnt.

Lediglich in vier weiteren Urkunden aus dem Jahre 979 und 981 das Kloster Memleben betreffend, weisen Theophanu als coimperatrix aus. Ein weiteres Zeichen für diese Annahme ist das Fehlen von urkundlichen Dokumenten, in denen Theophanu selbst unter Verwendung dieser Formel interveniert, oder einen rechtlichen Anspruch aufgrund des Titels geltend macht. Wahrscheinlicher ist es, dass dieser aus dem byzantinischen Herrscherhaus entlehnte Titel, Theophanus Stellung als Kaiserin und Teilhaberin am Reich besonders würdigen und hervorheben sollte. Dennoch scheint es, dass der Titel der coimperatrix mit der Teilhabe am Reich gleichgesetzt oder ausgetauscht wird beziehungsweise als Überbegriff für die gemeinsame Regierungszeit mit Otto II. verwendet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Herausforderungen der byzantinischen Prinzessin Theophanu am ottonischen Hof ein und skizziert die Quellenlage sowie die wissenschaftliche Fragestellung.

2. Heirat – Bündnis zwischen Ost- und Westrom: Dieses Kapitel erläutert die strategischen Hintergründe der Heiratsvermittlung als politisches Instrument zur Anerkennung des westlichen Kaisertums durch Byzanz.

2.1. Herkunft Theophanus und ihre Bedeutung für den ottonischen Herrschaftsbereich: Der Abschnitt diskutiert die schwierige Quellenlage zur Herkunft Theophanus und ihre Funktion als Bindeglied zwischen den Machtbereichen.

2.2. Brautwerbung und Bündnis: Hier werden die diplomatischen Bemühungen um eine byzantinische Prinzessin und der Kontext der Kaiserkrönung Ottos II. dargelegt.

3. Wirkungsfelder: Das Kapitel beschreibt die ottonische Regierungspraxis, die durch ständiges Reisen geprägt war, und die Rolle der Kaiserin als Intervenientin.

3.1. Theophanu als coimperatrix: Der Fokus liegt auf der Bedeutung des exklusiven Titels der Mitkaiserin und seiner praktischen sowie symbolischen Reichweite.

3.2. Theophanu als Regentin: Es wird die Machtverschiebung nach dem Tod Ottos II. und der Übergang zur Vormundschaftsregierung für den minderjährigen Otto III. untersucht.

4. Theophanu und Adelheid: Dieses Kapitel analysiert das Verhältnis der beiden Kaiserinnen und deren Überschneidungen in der politischen Handlungsweise.

4.1. consortium regni: Der Abschnitt befasst sich mit dem von Adelheid eingebrachten Titel der Mitherrscherin und dessen biblischem Hintergrund.

4.2. Interventionen als Mittel zur Einflussnahme: Die Bedeutung von Interventionen als politisches Werkzeug zur Beratung und Einflussnahme wird hier differenziert dargestellt.

4.3. Gemeinsame Regentschaft. Vormundschaftsherrschaft für Otto III.: Abschließend werden die unterschiedlichen Interessensphären beider Frauen und ihre gemeinsame Regentschaft für den Erben Otto III. beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Einzigartigkeit von Theophanus Stellung als coimperatrix zusammen und bewertet ihren Handlungsspielraum als beratend und vermittelnd.

Schlüsselwörter

Theophanu, Adelheid, Ottonen, Kaisertum, coimperatrix, consortium regni, Regentschaft, Otto III., Mittelalter, Byzanz, Bündnispolitik, Heiratsurkunde, Intervention, Herrschaftsausübung, Mittelalterliche Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische Bedeutung und politische Rolle der Kaiserin Theophanu im ottonischen Reich unter besonderer Berücksichtigung ihrer Titel und Handlungsspielräume.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die ottonische Bündnispolitik, die Stellung der Kaiserin als Mitkaiserin und Regentin sowie das Verhältnis zur Schwiegermutter Adelheid.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung der politischen Einflussnahme Theophanus, insbesondere in ihrer Funktion als Regentin für Otto III., wissenschaftlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung zeitgenössischer Quellen und der aktuellen Forschungsliteratur basiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Herrschaftsinstrumente wie das Interventionen-Wesen und die Bedeutung der Titel coimperatrix und consors regni.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Mitkaisertum, Regentschaft, politische Vermittlung, ottonisches Herrschaftssystem und dynastische Bündnisse geprägt.

Warum wird der Titel „coimperatrix“ als so bedeutend angesehen?

Er war für die ottonische Zeit einzigartig und zielte darauf ab, Theophanus Teilhabe am Reich gegenüber dem byzantinischen Vorbild besonders hervorzuheben.

Inwiefern unterschied sich die Herrschaftsausübung von Theophanu und Adelheid?

Während Adelheid stärker auf italienische Besitzrechte und langjährige politische Kontakte setzte, fokussierte Theophanu ihre Rolle stärker auf die byzantinische Tradition und die Sicherung der Zukunft ihres Sohnes.

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Details

Title
Theophanu, coimperatrix und augusta. Eine Frauenherrschaft im 10. Jahrhundert
College
University of Hagen  (Geschichte und Gegenwart Alteuropas)
Course
Geschichte und Anthropologie: Vormoderne Lebenswelten
Grade
2,0
Author
Antje Klünder (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V364693
ISBN (eBook)
9783668444768
ISBN (Book)
9783668444775
Language
German
Tags
Theophanu consortium regni Augusta Ottonen Otto II Otto III Kaisertum Ostrom Westreom Byzanz Heiratsurkunde coimperatrix
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Klünder (Author), 2012, Theophanu, coimperatrix und augusta. Eine Frauenherrschaft im 10. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/364693
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