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Datierungsversuche anhand der Historien und der Urkunden Heinrichs. Das Datum der Königserhebung Heinrich I.

Title: Datierungsversuche anhand der Historien und der Urkunden Heinrichs. Das Datum der Königserhebung Heinrich I.

Term Paper , 2011 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Julius Schüler (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Das Datum der Königserhebung Heinrich I. wurde anhand von 2 Urkunden festgelegt, deren Echtheitswert allerdings zu guter Recht als fraglich zu beschreiben ist. Die Forschung jedoch bestreitet die Wahrheit jenes Krönungsdatums nur selten. Vielmehr nimmt sie diese Datierung als echt an und legt die Quellen der Geschichtsschreiber, der Annalen oder ähnliche danach aus. Daraus lassen sich nun folgende zwei Fragen stellen: Welche Argumente hat die Forschung bis jetzt zur Rechtfertigung des Datums der Krönung hervorgebracht und lässt sich anhand der Urkunden Heinrichs I. ein genaueres Datum der Krönung feststellen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Heinrich der Vogler

2 Fragestellung & Methodik

3 Forschungsstand, Quellen und Literatureingrenzung

4 Das Krönungsdatum anhand der Quellen der Geschichtsschreiber und deren Interpretation

4.1 Widukind von Corvey

4.2 Adalberts Fortsetzung der Chronik Reginos

4.3 Liudprand von Cremona

4.4 Annalen und sonstiges

4.5 Wissenschaftliche Rezeption der Quellen

5 Das Krönungsdatum anhand der Urkunden

5.1 Die Berechnung der Königskrönung anhand der Urkunden Heinrich I.

6 Fazit

7 Quellen und Literatur

7.1 Quellen

7.2 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das historisch umstrittene Datum der Königserhebung Heinrichs I. Dabei wird analysiert, wie die Forschung bisher die Datierung begründet hat und ob eine präzisere Bestimmung mittels Heinrichs erhaltenen Urkunden möglich ist.

  • Historische Analyse der Quellen (Widukind, Adalbert, Liudprand)
  • Kritische Überprüfung der Thronvakanz-Hypothesen
  • Methodische Untersuchung der Urkundendatierung
  • Vergleich zwischen historiographischen Konstrukten und diplomatischen Belegen

Auszug aus dem Buch

4.1 Widukind von Corvey

Widukind von Corvey ist für die Geschichte der Sachsenkaiser wohl einer der bedeutendsten Geschichtsschreiber. Die „Sachsengeschichte“ des Corveyer Mönches erschien um cirka 967/968. Das Werk, das in drei Teilen erschienen ist, behandelt die Geschichte der Sachsen vom „Ursprung des Sachsenvolkes“ bis zur Wahl Ottos II. Die Schilderung der Ereignisse um Heinrich I, sowie Konrads Tod und dessen Designationsrede befindet sich dabei im ersten Buch und umfasst die Kapitel 25 und 26.

Wie bereits in der Einleitung der „Freiherr von Stein-Gedächtnisausgabe“ zu lesen ist, „erscheint die Königserhebung Heinrichs I. 919 in diesem Zusammenhang als längst fällige Übertragung der Herrschaft“ Widukind von Corvey selbst schildert nun in seiner Sachsengeschichte zuerst die Rede Konrads I. Dabei designiert Konrad an Heinrich und nicht an seinen Bruder Eberhard da „Fortuna, […] Henrico cedit“ ihnen selbst fehle „fortunam atque mores“. Glück und Eignung hatte Heinrich bereits in den vorherigen Jahren im Kampf gegen Konrad und Eberhard bewiesen.

„Als er so gesprochen, erwiderte sein Bruder unter Tränen, er sei damit einverstanden […] Eberhard begab sich, wie der König befohlen hatte, zu Heinrich, stellte sich mit allen Schützen ihm zur Verfügung, schloss Frieden und erwarb sich dessen Freundschaft, die er bis an sein Ende in treuer Verbundenheit bewahrte. “

Zusammenfassung der Kapitel

1 Heinrich der Vogler: Einführung in die historische Figur Heinrichs I. und die legendenhafte Darstellung seiner Königserhebung in der deutschen Geschichte.

2 Fragestellung & Methodik: Darlegung der Forschungsfragen hinsichtlich der Rechtfertigung des Krönungsdatums und der Nutzbarkeit der Urkunden zur präziseren Datierung.

3 Forschungsstand, Quellen und Literatureingrenzung: Übersicht über die verwendeten Primärquellen und die wichtigsten Forschungspositionen von der älteren bis zur neueren Geschichtsschreibung.

4 Das Krönungsdatum anhand der Quellen der Geschichtsschreiber und deren Interpretation: Analyse der Berichte von Widukind, Adalbert, Liudprand sowie Annalen hinsichtlich ihrer Aussagekraft über das Krönungsdatum.

5 Das Krönungsdatum anhand der Urkunden: Untersuchung der diplomatischen Quellen zur Berechnung des Krönungszeitraums unter Berücksichtigung von Herrscherjahren und Notarwechseln.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass eine exakte Datierung schwierig bleibt, jedoch Urkunden im Vergleich zu historiographischen Erzählungen eine sicherere analytische Grundlage bieten.

7 Quellen und Literatur: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Heinrich I., Königserhebung, Krönungsdatum, Urkunden, Widukind von Corvey, Adalbert von Weißenburg, Liudprand von Cremona, Thronvakanz, Geschichtsschreibung, Ottonen, Diplomata, Datierung, Mittelalter, Sachsen, Konrad I.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Problematik, das exakte Datum der Königserhebung Heinrichs I. zu bestimmen, das in den Quellen um das Jahr 919 variiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themenfelder umfassen die historiographische Überlieferung durch zeitgenössische Chronisten sowie die diplomatische Auswertung von Urkunden aus Heinrichs Regierungszeit.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die Argumente der bisherigen Forschung zur Datierung zu prüfen und zu hinterfragen, ob eine präzisere zeitliche Einordnung mittels einer kritischen Urkundenanalyse möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine quellenkritische Methode angewandt, bei der historiographische Berichte mit diplomatischen Daten (Urkunden) verglichen und auf ihre Verlässlichkeit hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Berichte von Widukind, Adalbert und Liudprand sowie die Regierungsjahre in den erhaltenen Urkunden, um Widersprüche in der Datierung aufzudecken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Königserhebung, Heinrich I., Urkundendatierung, Thronvakanz und Quellenkritik.

Welche Rolle spielt die "Thronvakanz" zwischen Konrad I. und Heinrich I. in der Argumentation?

Die Thronvakanz dient als Interpretationsraum für die Geschichtsschreiber; der Autor hinterfragt, ob die lange Dauer von mehreren Monaten historisch belegbar oder ein erzählerisches Konstrukt ist.

Warum sind die Urkunden für die Datierung kritisch zu betrachten?

Da viele Urkunden nur als spätere Abschriften und nicht im Original vorliegen und zudem diplomatische "Fehler" (wie abweichende Herrscherjahre) enthalten können, ist ihre Authentizität und Aussagekraft genau zu prüfen.

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Details

Title
Datierungsversuche anhand der Historien und der Urkunden Heinrichs. Das Datum der Königserhebung Heinrich I.
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Geschichte)
Course
Die Urkunden Heinrich I.
Grade
2,0
Author
Julius Schüler (Author)
Publication Year
2011
Pages
21
Catalog Number
V358365
ISBN (eBook)
9783668461864
ISBN (Book)
9783668461871
Language
German
Tags
datierungsversuche historien urkunden heinrichs datum königserhebung heinrich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julius Schüler (Author), 2011, Datierungsversuche anhand der Historien und der Urkunden Heinrichs. Das Datum der Königserhebung Heinrich I., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/358365
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