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Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen

Titel: Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Roggenkamp (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Lernprozessen der kollegialen Beratung. Die Methode der kollegialen Beratung ermöglicht die Klärung konkreter Probleme und fördert persönliche Kompetenzen. Nach einem systematischen Ablauf beraten sich Kollegen gegenseitig und erhalten so die Möglichkeit, ihre berufliche Tätigkeit zu reflektieren, um somit gegebenenfalls neue Lösungswege für Praxisprobleme zu erlangen.

Diese Arbeit soll skizzieren, inwieweit die kollegiale Beratung zu Lernprozessen beitragen kann. Basieren soll die Untersuchung auf den Grundannahmen des erfahrungsbasierten Lernens nach Kolb, sowie unter der Voraussetzung eines konstruktivistischen Verständnisses von Lernen. Daher werden zunächst konstruktivistische Grundannahmen und Sichtweisen auf Erfahrung und Lernen näher beschrieben. Anschließend wird die Theorie des erfahrungsbasierten Lernens nach Kolb skizziert, um schließlich die kollegiale Beratung mit den Sichtweisen des Konstruktivismus und der Theorie des erfahrungsbasierten Lernens zu analysieren, sodass mögliche Einflussfaktoren der kollegialen Beratung auf einen erfahrungsbasierten Lernprozess benannt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen aus konstruktivistischer Sicht

2.1 Erfahrung

2.2 Lernen

3. Lernzyklus als Modell Erfahrungsbasierten Lernens

4. Kollegiale Beratung

4.1 Ziele und Nutzen kollegialer Beratung

4.2 Rollen der Teilnehmenden

4.3 Verfahren: Die sechs Phasen der Kollegialen Beratung

4.4 Kollegiale Beratung unter dem Einsatz der Methode reflecting team

5. Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Methode der Kollegialen Beratung als effektiver Wirkfaktor für Lernprozesse fungieren kann. Dabei wird insbesondere auf die Verbindung zwischen den Grundannahmen des konstruktivistischen Lernverständnisses, dem erfahrungsbasierten Lernmodell nach David Kolb und der praktischen Anwendung der Kollegialen Beratung unter Einsatz der „reflecting team“-Methode fokussiert.

  • Konstruktivistische Lerntheorie und Systemtheorie
  • Erfahrungsbasiertes Lernen nach David Kolb
  • Struktur und Ablauf der Kollegialen Beratung
  • Die Methode des „reflecting team“ zur Perspektiverweiterung
  • Förderung von Problemlösekompetenz im beruflichen Kontext

Auszug aus dem Buch

4. Kollegiale Beratung

Die Kollegiale Beratung ist eine personenorientierte Form der Beratung, die stets in einer Gruppe stattfindet. Der Personenkreis ist aus Kollegen – also Gleichen - zusammengesetzt. Mittels eines systematischen Ablaufes werden Fälle, bzw. Schlüsselfragen zielorientiert besprochen und zu einer Lösung geführt. Damit ist die Kollegiale Beratung ein ergebnisorientierter Prozess, bei dem den Mitgliedern der Arbeitsgruppe bestimmte Rollen zugeschrieben werden, auf die im Kap. 4.2 näher eingegangen wird (vgl. Tietze, 2003, S. 11 f., sowie 2010, S. 24). In einem Satz lässt sich die Kollegiale Beratung wie folgt definieren: „Kollegiale Beratung ist ein strukturiertes Beratungsgespräch in einer Gruppe, in dem ein Teilnehmer von den übrigen Teilnehmern nach einem feststehenden Ablauf mit verteilten Rollen beraten wird mit dem Ziel, Lösungen für ein konkrete berufliche Schlüsselfrage zu entwickeln.“ (Tietze, 2003, S. 11)

Durch diese Definition werden Merkmale festgelegt, die die Kollegiale Beratung von anderen Beratungsformen klar abgrenzt (ebd., S. 12 f.): Die Kollegiale Beratung ist eine Gruppenberatungsform, die in Gruppen von mindestens fünf bis maximal zehn Teilnehmenden stattfindet. Hintergrund für diese Gruppengröße ist die Funktionalität der angewandten Methoden und der Kompetenzentfaltung der Gruppenmitglieder; kleinere und größere Beratungsgruppen würden den Beratungsprozess hindern, da im Verfahren jedes Gruppenmitglied eine bestimmte Rolle zugewiesen bekommt (siehe Kap. 4.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens in einer modernen Wissensgesellschaft und stellt die Kollegiale Beratung als Methode zur Kompetenzförderung im Berufsalltag vor.

2. Grundlagen aus konstruktivistischer Sicht: Dieses Kapitel erläutert den Konstruktivismus als theoretische Basis, wobei der Mensch als autopoietisches System verstanden wird, das seine eigene Wirklichkeit konstruiert.

3. Lernzyklus als Modell Erfahrungsbasierten Lernens: Es wird das Modell von David Kolb dargestellt, welches Lernen als ganzheitlichen, zyklischen Prozess der Transformation von Erfahrung begreift.

4. Kollegiale Beratung: Dieses Kapitel definiert die Kollegiale Beratung als strukturiertes, personenorientiertes Gruppenverfahren und beschreibt deren Ziele, Rollen und Phasen sowie den speziellen Einsatz des „reflecting team“.

5. Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen: Hier erfolgt die theoretische Synthese: Die Struktur der Kollegialen Beratung wird mit dem Lernzyklus nach Kolb verglichen, um den Mehrwert der Methode für professionelle Lernprozesse aufzuzeigen.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass Kollegiale Beratung Perturbationen auslösen kann, die gezielte Reflexions- und Lernprozesse in biografischen Prägungen unterstützen.

Schlüsselwörter

Kollegiale Beratung, Konstruktivismus, Erfahrungsbasiertes Lernen, Lernzyklus, David Kolb, Reflecting Team, Personalentwicklung, Lernprozess, Berufsalltag, Systemtheorie, Kompetenzentwicklung, Professionalisierung, Fallerzähler, Selbstorganisation, Wissensgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Kollegiale Beratung als Methode, um Lernprozesse im beruflichen Kontext zu fördern und zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind konstruktivistische Lerntheorien, das erfahrungsbasierte Lernen nach Kolb sowie die methodische Umsetzung der Kollegialen Beratung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, inwieweit die Kollegiale Beratung unter Berücksichtigung des „reflecting team“-Ansatzes als Wirkfaktor für handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die bestehende Literatur und Konzepte (Konstruktivismus, Lernzyklus, Beratungsmodelle) analysiert und miteinander in Bezug setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen (Konstruktivismus, Kolbs Lernzyklus), die detaillierte Beschreibung der Kollegialen Beratung sowie deren anschließende Verknüpfung als Wirkfaktor für Lernprozesse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Kollegiale Beratung, Konstruktivismus, erfahrungsbasiertes Lernen und Reflecting Team.

Was ist die spezifische Funktion eines „reflecting team“ innerhalb der Beratung?

Das reflektierende Team ermöglicht dem Fallgeber eine „Vogelperspektive“ auf seine Problematik, da er der Diskussion der Berater als Beobachter folgt, was neue Denkimpulse und Differenzerfahrungen provoziert.

Wie unterscheidet sich die Kollegiale Beratung von Supervision?

Die eindeutigste Trennung liegt in der Rollenverteilung: Während bei der Supervision professionelle, externe Berater hinzugezogen werden, findet die Kollegiale Beratung ausschließlich im internen Kreis Gleichgestellter statt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (DISC)
Note
1,7
Autor
Stefan Roggenkamp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V357287
ISBN (eBook)
9783668432529
ISBN (Buch)
9783668432536
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kollegiale beratung wirkfaktor lernprozessen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Roggenkamp (Autor:in), 2014, Kollegiale Beratung als Wirkfaktor von Lernprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/357287
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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