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Lebenszielplanung und -analyse nach Harlich H. Stavemann. Grundlagen und Umsetzung in der Beratungspraxis

Title: Lebenszielplanung und -analyse nach Harlich H. Stavemann. Grundlagen und Umsetzung in der Beratungspraxis

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 13 Pages

Autor:in: Nadja Ksiazek (Author)

Social Work

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Diese Arbeit behandelt die Lebenszielplanung und Lebenszielanalyse nach Harlich H. Stavemann und ihre potenzielle Rolle in der Beratung. Die Ausarbeitung gliedert sich in zwei Hauptaspekte. Sie vermittelt die relevantesten theoretischen Grundlagen zum Modell nach Stavemann und animiert zur praktischen Anwendung. Die Autorin fokussiert sich aus beruflichen Ambitionen auf den Beratungsschwerpunkt.

Zu Beratungs- und Therapieverfahren ist die Klärung lebensphilosophischer Fragen des Klienten obligatorisch. Die Fachrichtungen Psychologie und Philosophie hängen klar miteinander zusammen, umweltbedingte Risikofaktoren können gewisse Krankheitsbilder wie beispielsweise Angst- und Zwangserkrankungen, aber auch depressive Episoden begründen. Traumatische Schicksalsschläge verändern durchaus die Lebensphilosophie und somit den Sinn des Lebens des betreuenden Klienten. Diese entsprechen oftmals nicht (mehr) der bisher geführten Lebensweise. Umso verwunderlicher ist es in diesem Zusammenhang, dass die heutigen beraterischen und psychotherapeutischen Ausbildungscurricula den philosophischen Bereich zwar theoretisch betreten, jedoch nicht praktisch üben. Die Konsequenz ist, dass sich Versagensempfindungen bei hoch ausgebildeten Fachkräften im metaphysischen Kontext ausbreiten. Aus diesem Grund ist das Verfahren der Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung nach Stavemann im seelsorgerischen, beraterischen und therapeutischen Arbeitsbereich ein hilfreiches Instrument, um auf subjektive Empfindungen des Klienten eingehen zu können und Widersprüchlichkeiten in Verhalten, Kognition und Emotionalität festzustellen. Die erfolgreiche Lebensbewältigung gelingt nur dann, wenn Menschen Erfüllung in einzelnen Lebensbereichen verspüren. Dieses Genussempfinden setzt jedoch realistische Lebensziele und dessen regulärer Überprüfung und Neuorganisation bei emotionalen Schwierigkeiten voraus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Berührungspunkte zwischen Psychologie und Philosophie

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen

2.2 Die philosophische Gesprächsführung

3. Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung nach Stavemann

3.1 Grundlegende Glaubensgrundsätze erheben und reflektieren

3.2 Lebenszielanalyse: IST-Zustand erheben und prüfen

3.2.1 Zeit- und Energieverbrauch für Ziele

3.2.2 Prüfkriterien von Lebenszielen

3.3 Lebenszielproblematik/ Diagnostik

3.3.1 Ziellosigkeit

3.3.2 Zu viele Ziele

3.3.3 Irrationale Ziele

3.3.4 Widersprüchliche Ziele

3.4 Lebenszielplanung: Erarbeitung von SOLL-Zustand

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verfahren der Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung nach Stavemann als Instrument in der Beratung und Therapie, um durch die Verknüpfung von Psychologie und Philosophie subjektive Empfindungen der Klienten zu klären, Widersprüche in deren Kognition und Verhalten aufzudecken und durch eine strukturierte Zielplanung eine psychische Entlastung sowie Lebenssinnstiftung zu fördern.

  • Theoretische Verknüpfung von psychologischen Beratungsmethoden und philosophischer Gesprächsführung.
  • Diagnostik von Lebenszielproblematiken wie Ziellosigkeit, Überforderung oder irrationalen Glaubenssätzen.
  • Anwendung des Stavemann-Modells zur Erhebung des IST-Zustandes und zur Entwicklung eines SOLL-Zustandes.
  • Bedeutung der sokratischen Gesprächsführung bei der Bearbeitung metaphysischer Sinnfragen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Lebenszielanalyse: IST-Zustand erheben und prüfen

Stavemann definiert Lebensziele als „das, was Menschen sich vornehmen, während ihres Lebens zu tun.“ (Stavemann, 2008: 26). Daneben sind eigene Vorsätze und moralische Ideen bedeutungsvoll, die sich beim Menschen aus Beobachtung und Erfahrung bilden. Die Formulierung genauer Lebensziele führt oftmals zu einer Überforderung des jeweiligen Klienten. Es ist sinnvoll, dass der Klient seine Ziele in Lebensbereiche untergliedert. So können vernünftige Oberziele in den jeweiligen Bereichen formuliert werden. Sie sind auch als Grundziele zu verstehen und sinnvoll, um eine langfristige Orientierung zu haben. Im zweiten Schritt kann das Individuum seine mittel- und kurzfristigen Ziele konkretisieren und aktuelle Problemlagen einarbeiten. Gute Lebensziele kennzeichnen sich aus, dass sie zu persönlichen, moralischen, sozialen und kulturellen Anhaltspunkten keine Widersprüche darstellen. Zudem müssen sie realistisch sein. Konkrete Formulierungen sind vorteilhaft. Ein schlechtes Lebensziel ist beispielsweise der Wunsch nach zwei männlichen Kindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die enge Verbindung zwischen Psychologie und Philosophie und begründet, warum die Lebenszielanalyse nach Stavemann ein unverzichtbares Instrument in der therapeutischen Praxis ist.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel differenziert zwischen Glauben und Wissen und erläutert die Bedeutung der philosophischen Gesprächsführung als Basis für den Beratungsprozess.

3. Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung nach Stavemann: Hier werden die methodischen Schritte der Zielanalyse, die Diagnostik von Lebenszielproblemen und die schrittweise Erarbeitung des SOLL-Zustands detailliert dargelegt.

4. Schlussfolgerung: Das Fazit betont, dass die interdisziplinäre Betrachtung des Menschen essenziell ist und die aktive Reflexionsarbeit des Klienten den Schlüssel zur kognitiven Neuauslegung darstellt.

Schlüsselwörter

Lebenszielanalyse, Lebenszielplanung, Stavemann, Psychologie, Philosophie, Sokratische Gesprächsführung, Beratung, Therapie, Metaphysik, Lebensphilosophie, Zielproblematik, Diagnostik, Kognition, Verhaltensanalyse, Sinnstiftung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration lebensphilosophischer Fragestellungen in psychologische Beratungs- und Therapieprozesse mittels des Stavemann-Verfahrens zur Lebenszielanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Abgrenzung von Wissen und Glauben, die Methodik der philosophischen Gesprächsführung sowie die praktische Anwendung von Zielanalyseverfahren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein Berater durch strukturierte Lebenszielanalyse und sokratischen Dialog Klienten dabei unterstützen kann, ihre Lebensphilosophie zu reflektieren und emotionale Probleme durch realistischere Zielsetzungen zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird primär die verhaltenstherapeutisch orientierte Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung nach Stavemann in Verbindung mit der philosophischen Methode der sokratischen Gesprächsführung angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung die konkreten Phasen der Zielanalyse, Prüfkriterien für Ziele sowie verschiedene Typen von Lebenszielproblematiken (z.B. Ziellosigkeit, Widersprüchlichkeit) detailliert diagnostiziert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lebenszielanalyse, Stavemann, Sokratischer Dialog, Lebensphilosophie, Metaphysik, Beratung und Zielplanung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Wissen und Glauben für den Berater relevant?

Da das Weltbild des Klienten oft auf Glaubensgrundsätzen dritter Ordnung basiert, muss der Berater verstehen, dass diese zwar wissenschaftlich nicht belegbar, aber emotional hochwirksam sind, um Veränderungsprozesse anstoßen zu können.

Welche Rolle spielt der "Aktivitäten-Wochenplan"?

Er dient als diagnostisches Werkzeug, um dem Klienten Diskrepanzen zwischen seinen erklärten Prioritäten und seinem tatsächlichen Energie- sowie Zeitverbrauch objektiv aufzuzeigen.

Was ist bei "widersprüchlichen Zielen" zu beachten?

Der Berater muss hier differenzieren, ob es sich um ein rein beratungsrelevantes Problem der Zielhierarchie handelt oder ob eine psychiatrische Grunderkrankung vorliegen könnte, die eine fachärztliche Intervention erforderlich macht.

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Details

Title
Lebenszielplanung und -analyse nach Harlich H. Stavemann. Grundlagen und Umsetzung in der Beratungspraxis
College
SRH University of Heidelberg  (Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaft)
Course
Psychosoziale Beratung
Author
Nadja Ksiazek (Author)
Publication Year
2017
Pages
13
Catalog Number
V356652
ISBN (eBook)
9783668425187
ISBN (Book)
9783668425194
Language
German
Tags
Beratung Psychotherapie Seelsorge Lebenszielplanung Lebenszielanalyse Harlich H. Stavemann
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadja Ksiazek (Author), 2017, Lebenszielplanung und -analyse nach Harlich H. Stavemann. Grundlagen und Umsetzung in der Beratungspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/356652
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