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Finanzanalyse und Konzernbilanzen. Eine Fallstudie zum externen Rechnungswesen

Title: Finanzanalyse und Konzernbilanzen. Eine Fallstudie zum externen Rechnungswesen

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Richard Kurmann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die Finanzanalyse ist ein geeignestes Mittel, um die betriebswirtschaftliche Situation von Unternehmen bewerten zu können. Anhand eines Fallbeispiels wird schrittweise erklärt, wie nicht nur die Liquidität berechnet wird, sondern insbesondere auch eine Erfolgsquellenanalyse nach dem bilanzanalytischen Erfolgsspaltungskonzept durchgeführt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Fallstudie

1.1 Aufgabenstellung

1.2 Zu beantwortende Aufgabenstellungen

1.2.1 Aufgabe 1

1.2.2 Aufgabe 2

1.2.3 Aufgabe 3

1.2.4 Aufgabe 4

2 Lösungen

2.1 Lösung zu Aufgabe 1

2.2 Lösung zu Aufgabe 2

2.1.1 Interpretation der Liquiditätsgrade und Kapitalflussrechnung der WM AG

2.2.2 Probleme bei der Liquiditätsbeurteilung mit Hilfe von Liquiditätsgraden

2.3 Lösung zu Aufgabe 3

2.3.1 Interpretation der Ergebnisse

2.4 Lösung zu Aufgabe 4

2.4.1 Die Aufspaltung des ROI in das Produkt aus EKR und EKQ:

2.4.2 Die Aufspaltung des ROI in das Produkt aus UR und KUH:

3 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie dient der Anwendung bilanzanalytischer Methoden zur Bewertung der wirtschaftlichen Lage der WM AG, um die Entscheidungsgrundlage für eine geplante Kapitalerhöhung zu prüfen.

  • Analyse des Sicherungspotentials anhand der Eigenkapitalquote.
  • Einschätzung der Liquiditätssituation durch Liquiditätsgrade und Kapitalflussrechnung.
  • Durchführung einer Erfolgsquellenanalyse nach dem bilanzanalytischen Erfolgsspaltungskonzept.
  • Beurteilung der wirtschaftlichen Gesamtlage mithilfe des ROI-Schemas.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Probleme bei der Liquiditätsbeurteilung mit Hilfe von Liquiditätsgraden:

1. Aufgrund des Vergangenheitsbezugs (Stichtagsbezug) der Bilanzdaten ist die Aussagekraft der Liquiditätsgrade sehr eingeschränkt. Die Liquiditätsgrade lassen daher bestenfalls Aussagen über die Liquiditätssituation am Bilanzstichtag oder kurz danach zu. Da zwischen dem Bilanzstichtag und der Veröffentlichung des Jahresabschlusses mehrere Monate liegen, ist das Datenmaterial zum Bilanzanalysezeitpunkt schon wieder überholt.

2. Ein Kausalzusammenhang zwischen Liquidität am Bilanzstichtag und künftigen Liquidität existiert nicht, aber bei der Liquiditätsbeurteilung kommt es nur auf die künftige Liquidität an. Zusätzlich Analyse der Kapitalflussrechnung.

3. Unvollständige Berücksichtigung zahlungswirksamer Sachverhalte (Leasing)

4. Der Prozentwert der Liquiditätsgrade ist durch bilanzpolitische Maßnahmen z.B. „Window Dressing“ gestaltbar. Aufgrund der Manipulierbarkeit der Liquiditätsgrade (Window Dressing) wird die Kennzahl Working Capital als absolute Größe zum Beurteilungsmaßstab für die Liquiditätsbeurteilung präferiert. Working Capital= Kurzfristiges Vermögen – Kurzfristiges Fremdkapital.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fallstudie: Einführung in die Ausgangslage der WM AG und Definition der spezifischen Analyseaufgaben für den potenziellen Finanzanalysten.

2 Lösungen: Detaillierte rechnerische und interpretative Bearbeitung der Aufgaben zu Eigenkapitalquote, Liquiditätsgraden, Erfolgsquellenanalyse und ROI-Schema.

3 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der finanziellen Instabilität und der prinzipiellen Insolvenzgefahr der WM AG auf Basis der Analyseergebnisse.

Schlüsselwörter

Finanzanalyse, Konzernbilanzen, WM AG, Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrade, Kapitalflussrechnung, Erfolgsquellenanalyse, ROI-Schema, Bilanzpolitik, Window-dressing, Sale-and-lease-back, Umsatzrentabilität, Kapitalumschlaghäufigkeit, Working Capital, HGB.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundlegend?

Die Arbeit analysiert die finanzielle Situation der WM AG anhand von Bilanzdaten, um zu beurteilen, ob eine geplante Kapitalerhöhung für Investoren ratsam ist.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die Eigenkapitalanalyse, die Liquiditätsbeurteilung, die Erfolgsspaltung sowie die umfassende Rentabilitätsanalyse mittels ROI-Kennzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die bilanzanalytischen Fähigkeiten im Kontext einer praktischen Fallstudie unter Anwendung von HGB-konformen Kennzahlen unter Beweis zu stellen und die wirtschaftliche Lage der WM AG zu bewerten.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Es werden klassische bilanzanalytische Methoden angewandt, darunter die Berechnung von Liquiditätsgraden, das bilanzanalytische Erfolgsspaltungskonzept und die Aufspaltung des ROI-Schemas.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Im Hauptteil werden die Bilanz, die GuV und die Kapitalflussrechnung des Unternehmens detailliert ausgewertet, um Kennzahlen zur finanziellen Stabilität und Ertragskraft zu gewinnen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Finanzanalyse, Liquiditätssicherung, Bilanzmanipulation (Window-dressing) und Erfolgsspaltung geprägt.

Wie bewertet der Autor die Liquiditätssituation der WM AG in 2014?

Trotz formaler Verbesserungen bei den Liquiditätsgraden 2 und 3 wird die Situation aufgrund eines stark negativen operativen Cashflows als negativ und besorgniserregend eingestuft.

Warum wird das ROI-Schema in verschiedene Varianten aufgespalten?

Die Aufspaltung in Eigenkapitalquote/Eigenkapitalrentabilität sowie Umsatzrentabilität/Kapitalumschlaghäufigkeit dient der gezielten Ursachenanalyse für die Veränderung des Return on Investment.

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Details

Title
Finanzanalyse und Konzernbilanzen. Eine Fallstudie zum externen Rechnungswesen
College
University of Münster  (Centrum für Unternehmensrechnung)
Course
CUR Executive Business Management Program
Grade
1,7
Author
Richard Kurmann (Author)
Publication Year
2015
Pages
22
Catalog Number
V356375
ISBN (eBook)
9783668417403
ISBN (Book)
9783668417410
Language
German
Tags
Finanzanlayse Konzernbilanzen ROI Return on Investment Eigenkapitalquote Eigenkapitalrentabilität Umlaufvermögen Anlagevermögen Kapitalumschlagshäufigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Richard Kurmann (Author), 2015, Finanzanalyse und Konzernbilanzen. Eine Fallstudie zum externen Rechnungswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/356375
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