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Warum müssen Sozialarbeiter studieren? Soziale Arbeit zwischen Beruf, Profession und berufsethischen Standards

Title: Warum müssen Sozialarbeiter studieren? Soziale Arbeit zwischen Beruf, Profession und berufsethischen Standards

Seminar Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mehmet Kara (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In dieser Seminararbeit wird zunächst auf das Verständnis Sozialer Arbeit als Beruf einerseits und Profession andererseits eingegangen. Sodann erfolgen eine Verortung und eine Einschätzung, welche Rolle die Ethik für die Soziale Arbeit einnimmt. Mittels einer Skizzierung berufsethischer Prinzipien des DBSH erfolgt zum Schluss eine Abwägung, inwiefern gesetzte ethische Standards dem sozialarbeiterischen Berufsalltag und den Akteuren als Orientierung dienen können.

Angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bekommen vermutlich häufig zu hören, weshalb sie überhaupt Soziale Arbeit studierten, da diese Tätigkeiten von jedem ausgeübt werden könnte und keines Studiums bedürfe. Es ist eine weit verbreitete Perspektive von Menschen auf die Soziale Arbeit, für die es geradezu überflüssig erscheint, das Fach an einer Hochschule auf akademischer Ebene zu studieren. Dabei ist gerade dieser Aspekt – worauf während der Arbeit noch eingegangen wird – sowohl in der historischen Verberuflichung der Sozialen Arbeit wesentlich als auch für die andauernde Professionsdebatte Sozialer Arbeit elementar. Ebenso von großer Bedeutung ist seither der ethische Charakter der Sozialen Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsanalytische Betrachtung von Sozialer Arbeit und Profession

1.1 Soziale Arbeit

1.2 Profession

2. Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Beruf und Profession

2.1 Soziale Arbeit als Beruf

2.2 Soziale Arbeit als Profession

3. Soziale Arbeit und Ethik

3.1 Ethisches Wissen und Ethik in der Sozialen Arbeit

3.2 Berufsethik in der Sozialen Arbeit

3.2.1 Menschenrechte

3.2.2 Soziale Gerechtigkeit

3.3 Berufsethische Prinzipien des DBSH

4. Ethische Leitbilder – Eine Orientierung für die Fachkräfte Sozialer Arbeit?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische und praktische Differenzierung der Sozialen Arbeit zwischen Beruf und Profession. Dabei wird analysiert, inwieweit Ethik als zentrales Element für die Legitimierung sozialarbeiterischen Handelns dient und ob berufsethische Standards des DBSH Fachkräften im Alltag als Orientierungshilfe dienen können.

  • Unterscheidung von Soziale Arbeit als Beruf versus als Profession
  • Die Rolle ethischen Wissens für die professionelle Praxis
  • Bedeutung von Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit
  • Analyse der berufsethischen Prinzipien des DBSH
  • Reflexion über die Orientierungsfunktion ethischer Leitbilder

Auszug aus dem Buch

Ethisches Wissen und Ethik in der Sozialen Arbeit

In der anfangs erwähnten historischen Entwicklung der Sozialen Arbeit zum Beruf konnten wir bereits sehen, dass ein Wesensmerkmal dessen ihre ethische Ausrichtung darstellt. Somit bekommt Ethik für die Soziale Arbeit als Beruf und Profession unterschiedliche Bedeutungen. Während sie für die Berufsarbeit einen selbstreflexiven Blick punktiert und die Perspektive auf das strukturelle Denken lenkt, verhilf Ethik der Profession zur Bewertung von Prozessen in der Gesellschaft. Schuhmacher betont allerdings, dass die Soziale Arbeit als Ganzes, d.h. als Profession, Beruf und Wissenschaft der Ethik begegnet. Zwar sei das Verhältnis von Haltung, Urteilsfähigkeit und wissenschaftlicher Motivation zur Ethik umstritten, doch habe das Handeln in der Sozialen Arbeit einen wesentlichen Bezug zur Ethik. Schuhmacher nach brauche Soziale Arbeit ethisches Wissen, da in der Sozialen Arbeit Lebenslagen und Lebenssituationen von Menschen einer Bewertung unterzogen werden.

Dem gehe ein Grundverständnis von Sozialer Arbeit vor, wonach Menschen in Notlagen und denen, die Hilfe und Unterstützung für die persönliche Entwicklung brauchen, Hilfsleistungen erbracht werden. Eine effiziente und zielgruppengerechte Unterstützung erfordere von Praktikerinnen und Praktikern die Kompetenz Wachstumssituationen von schwierigen Lagen differenziert zu betrachten. Dies sei die Bedingung für eine gerechte Bedarfserhebung, welches gleichwohl auf einen passenden Wandel ziele. In dem Kontext sei festzuhalten, dass praktische Umsetzungen stets Resultate von Wertungen seien. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter müssten im Stande sein, Lagen zu bewerten. Allerdings sei darüber hinaus wichtig, den Kontext von Wertungen zu kennen und diese kritisch zu reflektieren. Man müsse bedenken, dass die Praktikerinnen und Praktiker stets den eigenen Kontext in ihre Wertungen und Beruf mit einbringen und daher auch selbstkritisch agieren sollten. Da der Alltag in der Sozialen Arbeit durch Wertungen geprägt ist, bedürfen solche Wertungen einer Legitimationsgrundlage, angefangen von der persönlichen Ebene, dem sozialen Miteinander und der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, welches durch produzierte Wertungen in das Leben von Betroffenen interagiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Wahrnehmung der Sozialen Arbeit und führt in die Fragestellung zur Bedeutung von Profession, Beruf und Ethik ein.

1. Begriffsanalytische Betrachtung von Sozialer Arbeit und Profession: Dieses Kapitel differenziert die grundlegenden Konzepte Sozialer Arbeit und Profession anhand theoretischer Ansätze.

2. Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Beruf und Profession: Hier wird untersucht, wie sich Soziale Arbeit einerseits als erlernter Beruf und andererseits als professionelles, akademisches Feld entwickelt hat.

3. Soziale Arbeit und Ethik: Das Kapitel beleuchtet die Rolle von Ethik als Fundament der Sozialen Arbeit und analysiert berufsethische Prinzipien wie Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.

4. Ethische Leitbilder – Eine Orientierung für die Fachkräfte Sozialer Arbeit?: Es wird diskutiert, ob und wie ethische Leitbilder eine konkrete Entlastung und Orientierung im Berufsalltag bieten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer ethischen Positionierung zusammen und bewertet den Nutzen der DBSH-Standards für die Praxis.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Beruf, Profession, Ethik, Ethisches Wissen, Berufsethik, Menschenrechte, Soziale Gerechtigkeit, DBSH, Handlungskompetenz, Professionalisierung, Wertungen, Orientierung, Selbstverständnis, Praxisgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Verortung der Sozialen Arbeit zwischen den Polen Beruf und Profession unter besonderer Berücksichtigung ihrer ethischen Fundierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Begriffsdefinition von Profession und Beruf, die Rolle der Ethik im sozialarbeiterischen Alltag sowie die Analyse ethischer Leitbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie ethische Standards zur professionellen Identität beitragen und ob sie Sozialarbeitern in der Praxis als praktische Orientierungshilfe dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auseinandersetzung mit dem Fachdiskurs, insbesondere basierend auf den Werken von Thomas Schuhmacher.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsanalyse, die Diskussion der Professionalisierungsdebatte sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Ethik und den Prinzipien des DBSH.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Soziale Arbeit, Profession, Beruf, Ethik, Berufsethik, Menschenrechte, Soziale Gerechtigkeit, DBSH, Handlungskompetenz und professionelle Identität.

Wie unterscheidet die Arbeit Soziale Arbeit als Beruf von der als Profession?

Der "Beruf" wird stärker durch die fachliche Ausbildung und ausführende Tätigkeit definiert, während die "Profession" den Anspruch auf Expertise, Autonomie und eine fundierte ethische Reflexion der gesellschaftlichen Praxis beinhaltet.

Inwiefern beeinflusst das DBSH die Berufsethik der Sozialarbeit in Deutschland?

Das DBSH fungiert als Standesvertretung, die durch die Formulierung von Prinzipien einen ethischen Rahmen vorgibt, an dem sich Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter orientieren können, um ihr Handeln zu legitimieren.

Warum ist eine "ethische Positionierung" für Fachkräfte so wichtig?

Da sozialarbeiterisches Handeln tief in die Lebenswelten von Klienten eingreift und oft auf Wertungen basiert, dient die ethische Positionierung als notwendige Legitimationsgrundlage für professionelles Vorgehen.

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Details

Title
Warum müssen Sozialarbeiter studieren? Soziale Arbeit zwischen Beruf, Profession und berufsethischen Standards
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Grade
2,0
Author
Mehmet Kara (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V355494
ISBN (eBook)
9783668415089
ISBN (Book)
9783668415096
Language
German
Tags
Profession Berufsethik Sozialpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mehmet Kara (Author), 2016, Warum müssen Sozialarbeiter studieren? Soziale Arbeit zwischen Beruf, Profession und berufsethischen Standards, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/355494
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