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Mittelschichten im Frankreich der Dritten Republik zwischen 1870–1900

Title: Mittelschichten im Frankreich der Dritten Republik zwischen 1870–1900

Term Paper (Advanced seminar) , 1995 , 24 Pages , Grade: 1

Autor:in: Urs Zelle (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

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Summary Excerpt Details

Der Arbeit liegt die französische Gesellschaft in einem Zeitraum gegen Ende des 19. Jahrhunderts zugrunde. Dabei soll die Rolle der Mittelschichten im gesellschaftlichen Gefüge dargestellt werden. Durch die Betrachtung des geschichtlichen Verlaufs und der Entwicklung der gesellschaftlichen Gruppen wird untersucht, ob es eine Homogenität der Schichten, insbesondere der Mittelschichten, gab. Daraus soll die Stellung und das Verhältnis der Mittelschichten zur Republik abgeleitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Die Mittelschichten im Frankreich der Dritten Republik 1870 - 1900

1. Einleitung

2. Der Weg zur Dritten Republik

3. Die gesellschaftliche Schichtung

4. Die Mittelschichten als Träger der Gesellschaft

5. Republikanismus oder Antirepublikanismus

6. Die Instrumente der Mittelschicht oder Mittelschicht als Instrument

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Mittelschichten im gesellschaftlichen Gefüge Frankreichs gegen Ende des 19. Jahrhunderts, um zu ergründen, ob eine Homogenität dieser Schichten existierte und wie ihr Verhältnis zur Republik beschaffen war.

  • Historische Entwicklung der französischen Gesellschaftsstruktur ab 1870
  • Soziologische Differenzierung des Bürgertums und Entstehung neuer Mittelschichten
  • Die politische Rolle der Mittelschicht im Spannungsfeld zwischen Bourgeoisie und Proletariat
  • Wechselwirkungen zwischen ökonomischer Abhängigkeit und politischer Partizipation

Auszug aus dem Buch

3. Die gesellschaftliche Schichtung

Zur Mitte des 19. Jahrhunderts präsentierte sich das mittlere Europa als ein weitgehend agrarisch produzierender Wirtschaftsraum. Abgesehen von Großbritannien, waren die wirtschaftlichen Strukturen auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Das Vorbild des industrialisierten Großbritanniens übertrug sich erst allmählich auf die Staaten Europas. In Frankreich waren weit über zwei Drittel der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, über drei Viertel lebten in ländlichen Siedlungen. Trotz dieses Verhältnisses sank der Anteil des agrarischen Sektors am Nationaleinkommen. Das Hauptaugenmerk der wirtschaftlichen Anstrengungen galt nach wie vor mehr der Steigerung der Ertragsfähigkeit der Flächen, als dem Ausbau von Vermarktungsmöglichkeiten oder der Bildung von Handelskooperativen. Handelsbeziehungen der Bevölkerung entwickelten sich vordergründig in den urbanen Ballungsräumen der Städte. Die Subsistenzwirtschaft der agrarischen Produzenten wurde nur sehr langsam zugunsten einer marktorientierten Produktion aufgegeben. Französische Produzenten konnten in einem gegen äußerliche Konkurrenz durch hohe Zollschranken abgeschotteten Markt wirtschaften.

Die Industrialisierung setzte im Vergleich zu Deutschland zwar relativ früh ein, war aber weniger intensiv. Das zentralistische französische System verhinderte zudem eine freie Entfaltung der wirtschaftenden Kräfte, begünstigte vielmehr ihre Konzentration auf wenige Zentren. Die Industrialisierung erfasste die ländlichen Gebiete gar nicht oder kaum, streifte sie nur, wenn natürliche Voraussetzungen wie Bodenschätze die Ansiedlung von Industrien begünstigten. Der Landarbeiter wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Industriearbeiter interessant. Die Arbeiterschaft gelangte aber im Verlauf des Jahrhunderts, begünstigt durch ihr erhebliches zahlenmäßiges Anwachsen, zur Ausbildung eines gemeinsamen, einheitlichen Klassenbewusstseins.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Untersuchungszeitraums und der zentralen Fragestellung bezüglich der Homogenität der Mittelschichten.

2. Der Weg zur Dritten Republik: Analyse der politischen Umbrüche von der Französischen Revolution bis zur Etablierung der parlamentarischen Strukturen nach 1870.

3. Die gesellschaftliche Schichtung: Untersuchung der agrarisch geprägten Wirtschaftsstruktur und des langsamen Prozesses der Industrialisierung in Frankreich.

4. Die Mittelschichten als Träger der Gesellschaft: Erörterung der Mobilität innerhalb der Gesellschaft und der Bedeutung des Mittelklassenbegriffs zur Wahrung des sozialen Gleichgewichts.

5. Republikanismus oder Antirepublikanismus: Untersuchung der politischen Heimat der Mittelschicht im Spannungsfeld von Radikalismus, Konservatismus und der Dreyfuskrise.

6. Die Instrumente der Mittelschicht oder Mittelschicht als Instrument: Analyse der ökonomischen Abhängigkeiten und der Bedeutung von Besitz für die politische Orientierung.

7. Zusammenfassung: Resümee über die Blockierung gesellschaftlicher Kräfte innerhalb der republikanischen Synthese.

Schlüsselwörter

Mittelschichten, Dritte Republik, Frankreich, Bourgeoisie, Kleinbürgertum, Republikanismus, Soziale Schichtung, Industrialisierung, Besitzstandwahrung, Politische Partizipation, Interessengruppen, Sozialgeschichte, Konservatismus, Klassenbewusstsein, Moderne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziale und politische Rolle der Mittelschichten in Frankreich im Zeitraum von 1870 bis 1900.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die gesellschaftliche Schichtung, die politischen Rahmenbedingungen der Dritten Republik und die ökonomischen Abhängigkeitsverhältnisse der verschiedenen sozialen Klassen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwieweit die Mittelschichten eine homogene Gruppe bildeten und wie sie sich im Verhältnis zur französischen Republik positionierten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Untersuchung, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zur französischen Sozial- und Politikgeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet den Übergang zur Dritten Republik, die sozioökonomische Struktur, die Rolle der Mittelschichten als Träger gesellschaftlicher Normen sowie deren politische Instrumentalisierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die "republikanische Synthese", "Kleinbürgertum", "Besitzstandwahrung" und der "nichtinterventionistische Staat".

Welche Rolle spielte der Begriff "classes moyennes"?

Der Begriff wurde zur Mitte des 19. Jahrhunderts zum Synonym für eine tragende Schicht, um Gegensätze zwischen der Bourgeoisie und dem einfachen Volk zu nivellieren.

Wie wurde das Kleinbürgertum politisch eingebunden?

Durch die enge Bindung an konservative Werte und die Existenzangst konnte das Kleinbürgertum auf die politische Linie der Bourgeoisie verpflichtet werden.

Warum blieb die französische Gesellschaft laut Autor "blockiert"?

Die Autor stellt fest, dass sich die gesellschaftlichen Gruppen in einem Ausgleichsgeflecht befanden, das eine Dominanz Einzelner verhinderte, aber auch notwendige Reformen bremste.

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Details

Title
Mittelschichten im Frankreich der Dritten Republik zwischen 1870–1900
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Geschichte)
Grade
1
Author
Urs Zelle (Author)
Publication Year
1995
Pages
24
Catalog Number
V355083
ISBN (eBook)
9783668412309
ISBN (Book)
9783668412316
Language
German
Tags
Frankreich classe moyenne Mittelschicht Dritte Republik Napoleon
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Urs Zelle (Author), 1995, Mittelschichten im Frankreich der Dritten Republik zwischen 1870–1900, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/355083
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