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Das Internationale Klimaschutzregime. Eine wirksame Institution zum Schutz der Umwelt?

Title: Das Internationale Klimaschutzregime. Eine wirksame Institution zum Schutz der Umwelt?

Essay , 2012 , 7 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ronja Maus (Author)

Politics - Environmental Policy

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Summary Excerpt Details

Am 18. November 2011 veröffentlichte der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht, der davor warnt, dass die globale Erwärmung zu immer heftigeren Klimakatastrophen führen wird. Weltweit werde es einen Anstieg an Dürre-, Wirbelsturm- und Überschwemmungskatastrophen geben, die nicht nur die Landwirtschaft sowie die Wirtschaft allgemein, sondern auch direkt das Leben vieler Menschen bedrohen. Besonders betroffen seien Menschen in Afrika sowie Bewohner kleinerer Inseln.

Ein einzelner Staat kann diese globalen Umweltprobleme nicht lösen. Stattdessen kann nur eine Form der internationalen Kooperation, bei der möglichst viele Staaten partizipieren, dazu beitragen, den Klimawandel zu bekämpfen. Dieser Essay untersucht daher das internationale Klimaregime: Was kann diese Institution zur Lösung des Konfliktfelds Klimawandel beitragen?

Die Leitfrage wird dementsprechend sein, wie wirksam dieses Regime und seine internationale Klimapolitik sind. Effektivität wird in diesem Rahmen als eine merkbare Verhaltensänderung der staatlichen Akteure definiert. Einleitend wird der theoretische Hintergrund vorgestellt, diesen bilden sie Regimetheorie sowie das Gefangenendilemma. Darauf aufbauend wird das internationale Klimaschutzregime präsentiert. In Kapitel 3 werden die wichtigsten Schritte in der internationalen Klimapolitik dargestellt. Dieser Essay beschränkt sich auf das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen sowie das Kyoto-Protokoll. Abschließend wird das Engagement des internationalen Klimaschutzregimes bewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Die Regimetheorie und das Gefangenendilemma

2.2 Anwendung am Beispiel des internationalen Klimawandelregimes

3. Die internationale Klimapolitik

3.1 Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen

3.2 Das Kyoto-Protokoll

4. Beitrag des Klimaschutzregimes zur Lösung des Kooperationsproblems des globalen Klimawandels

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit des internationalen Klimaschutzregimes im Hinblick auf seine Fähigkeit, das globale Kooperationsproblem beim Klimawandel zu lösen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie effektiv dieses Regime und die damit verbundene internationale Klimapolitik tatsächlich sind und inwieweit sie eine messbare Verhaltensänderung der beteiligten staatlichen Akteure bewirken können.

  • Grundlagen der Regimetheorie und Anwendung des Gefangenendilemmas
  • Strukturen und Prinzipien des internationalen Klimaschutzregimes
  • Analyse des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen
  • Bewertung des Kyoto-Protokolls als völkerrechtliches Instrument
  • Kritische Reflexion der politischen Blockadehaltung großer Emittenten

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Regimetheorie und das Gefangenendilemma

Die Regimetheorie ist eine Theorie in den Internationalen Beziehungen, die ihre Wurzeln zu dem Paradigma des Neoinstitutionalismus zurückverfolgen kann. Sie entstand Ende der 70er Jahre und wurde maßgeblich von Robert O. Keohane geprägt. Die Regimetheorie besagt, dass internationale Institutionen wie z.B. internationale Organisationen oder Regime das Handeln eines Staats beeinflussen können. Daher liegt ihr Hauptaugenmerk auf der Untersuchung von internationalen Institutionen. Zangl fasst ihre zentralen Prämissen wie folgt zusammen: Staaten sind die wichtigsten Akteure in der internationalen Politik, welche durch anarchische Strukturen gekennzeichnet ist. Das Handeln der Staaten ist rational und interessengeleitet (Zangl 2010: 131).

Während sich diese Thesen eher dem Neorealismus zuordnen lassen, bedient sich die Regimetheorie auch diverser Argumentationslinien des Neoliberalismus. So geht die Regimetheorie davon aus, dass Kooperation zwischen verschiedenen Staaten möglich ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Zusammenarbeit „angesichts zunehmend komplexer Interdependenzbeziehungen über Staatsgrenzen hinweg im gemeinsamen Interesse aller beteiligten Staaten liegt“ (ebd.).

Ebenso wie internationale Organisationen sind internationale Regime zwischenstaatliche soziale Institutionen. Ein wichtiger Unterschied zwischen internationalen Organisationen und internationalen Regimes besteht darin, dass letztere über keine Akteursqualität verfügen. Zudem sind Regimes stets auf ein spezifisches Problemfeld in der internationalen Politik fokussiert (beispielsweise Abrüstung oder Menschenrechte) (Rittberger/Zangl 2008: 25). Dementsprechend lautet eine prominente Definition von Regimes wie folgt: „Regimes can be defined as sets of implicit or explicit principles, norms, rules, and decision-making procedures around which actors` expectations converge in a given area of international relations.“ (Krasner 1982: 186)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels als globale Herausforderung ein und definiert das Ziel, die Wirksamkeit des Klimaschutzregimes anhand der Regimetheorie zu untersuchen.

2. Theoretischer Hintergrund: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der Regimetheorie sowie das spieltheoretische Modell des Gefangenendilemmas und überträgt diese auf die Problematik internationaler Klimakooperation.

3. Die internationale Klimapolitik: Hier werden zentrale Meilensteine wie die UN-Klimarahmenkonvention sowie das Kyoto-Protokoll als formale Instrumente der internationalen Klimapolitik detailliert vorgestellt.

4. Beitrag des Klimaschutzregimes zur Lösung des Kooperationsproblems des globalen Klimawandels: Dieses Kapitel hinterfragt kritisch die Wirksamkeit bisheriger Instrumente und analysiert das Scheitern verbindlicher Folgeregelungen sowie die mangelnde Umsetzung durch zentrale Emittenten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu einer negativen Bewertung der aktuellen Leistungsfähigkeit des internationalen Klimaschutzregimes zur Bewältigung der Klimakrise.

Schlüsselwörter

Klimaschutzregime, Internationale Politik, Regimetheorie, Gefangenendilemma, Klimawandel, UNFCCC, Kyoto-Protokoll, CO2-Emissionen, internationale Kooperation, Umweltschutz, Klimapolitik, Staatliche Akteure, Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, Treibhausgase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit internationaler Institutionen im Bereich des Klimaschutzes und untersucht, ob das aktuelle Regime in der Lage ist, globale Umweltprobleme effektiv zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung internationaler Kooperation durch die Regimetheorie, spieltheoretische Ansätze sowie die Analyse konkreter politischer Abkommen wie das Kyoto-Protokoll.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Effektivität des internationalen Klimaschutzregimes zu bewerten und zu hinterfragen, ob es tatsächlich eine Verhaltensänderung bei den beteiligten Staaten bewirken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Regimetheorie sowie das Modell des Gefangenendilemmas, um internationale Kooperationsprozesse spieltheoretisch zu analysieren und auf das Klimaschutzregime anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst der theoretische Rahmen gesteckt, gefolgt von einer detaillierten Darstellung der internationalen Klimapolitik und einer kritischen Evaluation des bisherigen Beitrags der genannten Klimaschutzinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Regimetheorie, Klimaschutzregime, internationale Kooperation, Gefangenendilemma und Kyoto-Protokoll definiert.

Warum wird das Gefangenendilemma zur Erklärung des Klimawandels herangezogen?

Es dient dazu, das rationale Handeln von Staaten zu modellieren, bei dem kurzfristige Eigeninteressen und die Angst vor einer Trittbrettfahrer-Strategie einer kollektiv notwendigen Kooperation entgegenstehen.

Welche spezifische Schlussfolgerung zieht der Autor zum Kyoto-Protokoll?

Der Autor stellt fest, dass das Kyoto-Protokoll zwar das Thema in den Fokus rückte, jedoch aufgrund zu niedriger Zielvorgaben und fehlender Verbindlichkeit für zentrale Akteure als unzureichend zur Bewältigung der globalen Klimakrise bewertet wird.

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Details

Title
Das Internationale Klimaschutzregime. Eine wirksame Institution zum Schutz der Umwelt?
College
University of Bamberg
Grade
1,3
Author
Ronja Maus (Author)
Publication Year
2012
Pages
7
Catalog Number
V354164
ISBN (eBook)
9783668403055
Language
German
Tags
Klima International Institution Regimetheorie Klimaregime Gefangenendilemma Spieltheorie Kyoto-Protokoll
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronja Maus (Author), 2012, Das Internationale Klimaschutzregime. Eine wirksame Institution zum Schutz der Umwelt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/354164
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