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Bilanzpolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit im Rahmen des HGB

Title: Bilanzpolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit im Rahmen des HGB

Term Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Matthias Bielaczek (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird der Fragestellung nachgegangen, ob ein Unternehmen mithilfe bilanzpolitischer Maßnahmen die Kreditprüfung eines Kreditinstituts positiv manipulieren kann. Der Fokus liegt hier auf den Kennzahlen beziehungsweise Kennzahlensystemen, die zum größten Teil auf dem Jahresabschluss basieren und bei Banken und Kreditinstituten Anwendung finden. Vor allem die verschiedenen Methoden und Möglichkeiten der Bilanzpolitik stehen im Mittelpunkt.

In den folgenden Abschnitten dieser Arbeit sollen die Maßnahmen nach geltendem Recht im Sinne des HGB näher aufgezeigt werden. Beginnend mit einer Einführung in die Bilanzpolitik werden die Hintergründe solcher Maßnahmen und deren Grenzen aufgezeigt. Daraufhin erfolgen Erläuterungen zur Bonitätsbeurteilung sowie eine Darstellung der wesentlichen Kennzahlen, die im Allgemeinen im Rahmen einer Kreditwürdigkeitsprüfung herangezogen werden. Abschließend werden aktive Maßnahmen der Bilanzpolitik für den Jahresabschluss und ihre Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit aufgezeigt. Hierbei werden lediglich aktive Maßnahmen begutachtet, die einen direkten Einfluss auf die Jahresabschlussbilanz des Unternehmens haben und nach den derzeit geltenden Handelsrichtlinien gemäß HGB gestattet sind. Mögliche Effekte auf die Gewinn- und Verlustrechnung sowie weiteren Teilen des Jahresabschlusses werden vernachlässigt. Abschließend erfolgt eine kritische Würdigung, der in dieser Arbeit aufgezeigten Maßnahmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in die Bilanzpolitik

2.1 Bedeutung, Ziele und Motive

2.2 Grenzen der Bilanzpolitik

3 Zusammenhang zwischen Jahresabschluss und Kreditwürdigkeit

3.1 Jahresabschluss als Informationsinstrument

3.2 Wesentliche Bilanzkennzahlen

4 Instrumente zur Beeinflussung der Kreditwürdigkeit

4.1 Materielle Bilanzpoltik

4.1.1 Ansatz- und Bewertungswahlrechte

4.1.2 Ermessensspielraum

4.2 Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen

5 Würdigung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Unternehmen durch gezielte bilanzpolitische Maßnahmen im Rahmen des Handelsgesetzbuches (HGB) ihre Kreditwürdigkeit gegenüber Kreditinstituten positiv beeinflussen können, indem sie den Jahresabschluss und die daraus abgeleiteten Kennzahlen optimieren.

  • Grundlagen der Bilanzpolitik und ihre unternehmerischen Zielsetzungen
  • Zusammenhang zwischen Jahresabschluss und der Bonitätsbeurteilung durch Banken
  • Analyse materieller Bilanzpolitik mittels Ansatz- und Bewertungswahlrechten
  • Einflussnahme durch Ermessensspielräume bei Rückstellungen und Abschreibungen
  • Sachverhaltsgestaltung durch Factoring und Sale-and-Lease-Back-Verfahren

Auszug aus dem Buch

4.2 Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen

Bei der Sachverhaltsgestaltung werden geschäftspolitische Vorgänge abgewickelt, um die wirtschaftliche Lage und bilanzielle Realität vor dem Bilanzstichtag zu beeinflussen. Durch ein Eingreifen vor dem Bilanzstichtag unterscheidet sich die Sachverhaltsgestaltung von der Sachverhaltsabbildung. Im Fokus stehen vorrangig einzelne Bilanzpositionen des Jahresabschlusses, die eine Verbesserung der Bonität oder eine Reduzierung der Steuerbelastung zum Ziel haben. Vor allem kann die Bilanzsumme und der relative Anteil von Eigen- und Fremdkapital beeinflusst werden. Im Gegensatz zu den gesetzlichen Wahlrechten können Sachverhaltsgestaltungen nur schwer oder überhaupt nicht von externen Bilanzlesern nachvollzogen werden und bieten deshalb zahlreiche Möglichkeiten wichtige Kennzahlen der Kreditwürdigkeitsprüfung gezielt zu optimieren. Die Sachverhaltsgestaltung lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen:

1. Zeitliche Verlagerung von unternehmerischen Sachverhalten;

2. Vorgenommene Maßnahmen während des Geschäftsjahres, die nach dem Bilanzstichtag rückgängig gemacht werden können; und

3. bilanzpolitische Handlungen, deren Durchführung nach dem Bilanzstichtag nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Kreditwürdigkeit für die Kapitalbeschaffung und stellt die zentrale Fragestellung vor, ob und wie Unternehmen ihren Jahresabschluss im Rahmen des HGB zur Bonitätsverbesserung manipulieren können.

2 Einführung in die Bilanzpolitik: Hier werden der Begriff, die Ziele und die Motive der Bilanzpolitik definiert sowie die rechtlichen und unternehmensinternen Grenzen aufgezeigt, die den Gestaltungsspielraum einschränken.

3 Zusammenhang zwischen Jahresabschluss und Kreditwürdigkeit: Es wird dargestellt, welche zentrale Rolle der Jahresabschluss als Informationsinstrument für Banken spielt und welche wesentlichen Kennzahlen für die Bonitätsprüfung herangezogen werden.

4 Instrumente zur Beeinflussung der Kreditwürdigkeit: Dieses Kapitel analysiert detailliert die materiellen bilanzpolitischen Instrumente (Wahlrechte und Ermessensspielräume) sowie sachverhaltsgestaltende Maßnahmen wie Factoring und Sale-and-Lease-Back.

5 Würdigung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, dass Bilanzpolitik ein gängiges Mittel zur Bonitätsoptimierung ist, weist jedoch auf die Schwierigkeit der Identifizierung dieser Maßnahmen durch externe Analytiker hin.

Schlüsselwörter

Bilanzpolitik, Kreditwürdigkeit, Jahresabschluss, HGB, Bonitätsprüfung, Bilanzkennzahlen, Materielle Bilanzpolitik, Ermessensspielräume, Sachverhaltsgestaltung, Factoring, Sale-and-Lease-Back, Eigenkapitalquote, Fremdkapital, Bonität, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten von Unternehmen, durch bilanzpolitische Gestaltung des Jahresabschlusses ihre Bonität gegenüber Kreditinstituten gezielt zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen handelsrechtlicher Rechnungslegung (HGB), bilanzpolitischen Wahlrechten und der kreditwirtschaftlichen Analyse durch Finanzinstitute.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie Unternehmen bilanzpolitische Maßnahmen einsetzen können, um ihre Kreditprüfung durch Banken positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, um die verschiedenen Instrumente der Bilanzpolitik sowie deren Auswirkungen auf Kennzahlen des Jahresabschlusses theoretisch zu erörtern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung materieller Bilanzpolitik (Ansatz- und Bewertungswahlrechte, Ermessensspielräume) sowie in die Analyse sachverhaltsgestaltender Maßnahmen wie Factoring und Sale-and-Lease-Back.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bilanzpolitik, Kreditwürdigkeit, HGB, Bonität, Jahresabschluss, Kennzahlen, Ermessensspielräume und Sachverhaltsgestaltung.

Warum ist das "echte" Factoring ein wichtiges Instrument?

Durch "echtes" Factoring kann eine Bilanzverkürzung erreicht werden, was den Verschuldungsgrad senkt und die Eigenkapitalquote verbessert, wodurch sich die Bonität rechnerisch erhöht.

Welche Rolle spielen Ermessensspielräume bei Rückstellungen?

Unternehmen können durch subjektive Prognosen bei der Bildung von Rückstellungen den Periodenüberschuss beeinflussen, um eine bonitätsoptimierende Darstellung zu erzielen.

Können Bilanzleser diese Maßnahmen leicht erkennen?

Nein, insbesondere bei der Sachverhaltsgestaltung ist es für externe Bilanzleser sehr schwer oder gar unmöglich, diese Maßnahmen als bewusste Einflussnahme zu identifizieren.

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Details

Title
Bilanzpolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit im Rahmen des HGB
College
University of Kassel
Grade
1,3
Author
Matthias Bielaczek (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V352826
ISBN (eBook)
9783668390720
ISBN (Book)
9783668390737
Language
German
Tags
Bilanzpolitik HGB IFRS Gestaltungsmöglichkeiten Unternehmen Maßnahmen Konzernbilanzpolitik Rückstellungen Sachanlagen Immaterielle Vermögenswerte Auswertung Grenzen Bewertung Wahlrechte Ermessensspielraum Sachverhaltsgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Bielaczek (Author), 2016, Bilanzpolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit im Rahmen des HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/352826
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