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Akzente und Dialekte. Inwiefern wirken sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmartkerfolg aus?

Eine Analyse am Beispiel von syrischen und amerikanischen Zuwanderern

Titel: Akzente und Dialekte. Inwiefern wirken sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmartkerfolg aus?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Neema Li (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit mit dem Titel "Inwiefern wirken sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmarkterfolg aus? Eine Analyse am Beispiel von syrischen und amerikanischen Zuwanderern" soll eine theoretische Beschreibung der Untersuchung dieses Effektes erfolgen. Aufgrund der dargestellten gesellschaftlichen Lage wird die Untersuchung des nicht-westlichen Akzents sich auf die Untersuchung des syrischen Akzentes beziehen. Beispielhaft für den westlichen Akzent wird der amerikanische untersucht.

Im zweiten Kapitel der Hausarbeit wird zunächst der theoretische Hintergrund erläutert. Die Accent Prestige Theorie sowie der Theorienkomplex, welcher als Diskriminierungsargument aufgeführt wird, sollen als Grundlage für die Formulierung der darauffolgenden vier Hypothesen dienen. Im dritten Kapitel wird daran anschließend das methodisch Vorgehen geschildert, bevor die Beschreibung der theoretischen Auswertung folgt. Schließlich wird die Arbeit in einem Resümee zusammengefasst und abschließend mögliche Schwierigkeiten und Lösungsstrategien in einer kritischen Diskussion beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund und Hypothesen

2.1 Theoretischer Hintergrund

2.2 Hypothesen

3. Methodisches Vorgehen und Auswertung

3.1 Methodisches Vorgehen

3.2 Auswertung

4. Resümee

5. Kritische Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von fremdsprachigen Akzenten auf den Arbeitsmarkterfolg, mit einem besonderen Fokus auf den Unterschied zwischen westlichen (amerikanischen) und nicht-westlichen (syrischen) Migrantengruppen. Ziel ist es, durch ein Laborexperiment zu analysieren, wie Akzente die Wahrnehmung von Kompetenz und die daraus resultierenden Einstellungschancen beeinflussen.

  • Einfluss von Akzenten auf die berufliche Statuszuschreibung
  • Unterscheidung zwischen statistischer Diskriminierung und Error-Diskriminierung
  • Verwendung der Accent Prestige Theorie zur Erklärung von Vorurteilen
  • Rolle persönlicher Präferenzen (tastes for discrimination) bei Einstellungsentscheidungen
  • Methodische Erfassung durch implizite Assoziationstests und Stereotypendifferenziale

Auszug aus dem Buch

Accent Prestige Theorie

Die Accent Prestige Theorie nach Giles (1970) hat ihren Ursprung in der Attributionstheorie. Die Attributionstheorie beschreibt, welche Ursachenzuschreibungen Menschen nutzen, um sich das Verhalten anderer Menschen zu erklären. Diese Erklärungen beruhen jedoch nicht auf tatsächlichen Beobachtungen, sondern auf subjektiv wahrgenommenen Zusammenhängen (vgl. Kelley, 1973, S. 107). So schließen beispielsweise Zuhörer, ausgehend vom Akzent eines Sprechers nicht nur auf die ethnische Herkunft, sondern ebenso auf seine Persönlichkeit. Aufgrund implizierter Persönlichkeitstheorien werden mit dem Akzentsprecher bestimmte Eigenschaften in Verbindung gebracht (vgl. Mai & Hoffmann, 2010, S. 250).

Der Accent Prestige Theorie zufolge wird Personen nach der Art ihres Akzentes ein hoher oder niedriger Status zugewiesen. Jeder Akzent ist auf einer hierarchisch gegliederten Statusskala einem bestimmten Statusniveau zugeordnet. Die Positionierung des Akzentes auf der Statusskala geht mit einem spezifischen Prestigewert einher. In sozialen Interaktionen, in denen es an weiteren Indikatoren, die zur Einschätzung des Sprechers herangezogen werden können mangelt (beispielsweise aufgrund einer begrenzten Interaktionszeit wie in einem Vorstellungsgespräch), bedient sich der Zuhörer stereotypen Vorstellungen, die mit dem entsprechenden Statusniveau verknüpft sind, um eine Einschätzung des Sprechers zu treffen (vgl. Giles, 1970, S. 225).

Sprecher der Hochsprache eines Landes werden grundsätzlich mit einem hohen Prestige assoziiert. Von der Hochsprache abweichende Akzente können im Vergleich dazu entweder besser oder schlechter bewertet werden. So fand Giles heraus, dass ein französischer oder amerikanischer Akzent noch prestigeträchtiger eingeschätzt wurde, als die Hochsprache des britischen Englisch (vgl. ebd., S. 223). Ein griechischer Akzent hingegen wurde mit niedrigerem Prestige assoziiert (vgl. Fuertes, Potere & Ramirez, 2002, S. 348). Prestige wird dabei in zwei Dimensionen, der des zugesprochenen Status und der Solidarität erfasst. Der Status bezieht sich auf die Einschätzung der Intelligenz, Bildung, sozialen Klasse und des Erfolgs des Akzentsprechers. Für die Erfassung der Solidarität ist die Wahrnehmung der Freundlichkeit und Vertrauenswürdigkeit des Sprechers von Bedeutung (vgl. Giles, 1970, S. 223.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Zuwanderungszahlen und die zentrale Bedeutung der Arbeitsmarktintegration, wobei der Einfluss fremdsprachiger Akzente als bisher wenig erforschtes Diskriminierungspotenzial identifiziert wird.

2. Theoretischer Hintergrund und Hypothesen: Dieses Kapitel führt die Accent Prestige Theorie und das Diskriminierungsargument ein, um daraus vier Hypothesen über den Zusammenhang zwischen Akzent, Kompetenzeinschätzung und Einstellungschancen abzuleiten.

3. Methodisches Vorgehen und Auswertung: Es wird das Design eines Laborexperiments mit 100 Probanden beschrieben, das mittels Sprachaufnahmen, impliziten Assoziationstests und Varianzanalysen die Wirkung verschiedener Akzente untersucht.

4. Resümee: Das Resümee fasst die theoretische Herleitung und das methodische Vorgehen zusammen und bekräftigt die Relevanz der Untersuchung für das Verständnis von Diskriminierungsprozessen.

5. Kritische Diskussion: In der kritischen Diskussion werden methodische Einschränkungen wie die ausschließliche Verwendung männlicher Sprecher und die Herausforderung der Trennung zwischen Sprachakzent und ethnischer Herkunft reflektiert.

Schlüsselwörter

Akzent, Arbeitsmarkt, Diskriminierung, Accent Prestige Theorie, statistische Diskriminierung, Error-Diskriminierung, Migration, Integration, Vorstellungsgespräch, Kompetenzeinschätzung, Impliziter Assoziationstest, Stereotypendifferenzial, tastes for discrimination, Arbeitsmarkterfolg, Personalauswahl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie fremdsprachige Akzente von Migranten die Erfolgschancen bei der Jobsuche beeinflussen, wobei westliche und nicht-westliche Akzente verglichen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die ökonomische Diskriminierung am Arbeitsmarkt, die Wahrnehmung von Kompetenz durch Sprache und die Anwendung sozialpsychologischer Theorien auf Einstellungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwiefern sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmarkterfolg auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?

Es kommt ein quantitatives Laborexperiment zum Einsatz, bei dem 100 Probanden Sprachaufnahmen bewerten und mittels impliziten Assoziationstests sowie Varianzanalysen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung mittels Accent-Prestige-Theorie und Diskriminierungsökonomie sowie die detaillierte Darstellung eines experimentellen Forschungsdesigns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Arbeitsmarktdiskriminierung, Accent Prestige, impliziter Assoziationstest und Kompetenzwahrnehmung.

Warum wurde in der Studie nur mit männlichen Sprechern gearbeitet?

Dies diente zur methodischen Vereinfachung, um geschlechterspezifische Präferenzen der bewertenden Versuchsteilnehmer nicht als zusätzliche Störvariable kontrollieren zu müssen.

Wie lässt sich die Unterscheidung zwischen statistischer und Error-Diskriminierung abgrenzen?

Statistische Diskriminierung basiert auf tatsächlichen Gruppenunterschieden bei der Produktivität, während Error-Diskriminierung eine systematische Fehleinschätzung aufgrund stereotyper Annahmen beschreibt.

Welche Rolle spielt der amerikanische Akzent als Vergleichsobjekt?

Er dient als Beispiel für einen westlichen Akzent, um den Kontrast zu nicht-westlichen Akzenten (hier syrisch) und der deutschen Hochsprache (Referenzgruppe) messbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Akzente und Dialekte. Inwiefern wirken sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmartkerfolg aus?
Untertitel
Eine Analyse am Beispiel von syrischen und amerikanischen Zuwanderern
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Neema Li (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V352729
ISBN (eBook)
9783668391475
ISBN (Buch)
9783668391482
Sprache
Deutsch
Schlagworte
akzente dialekte inwiefern migrantengruppen arbeitsmartkerfolg eine analyse beispiel zuwanderern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Neema Li (Autor:in), 2016, Akzente und Dialekte. Inwiefern wirken sich fremdsprachige Akzente für westliche und nicht-westliche Migrantengruppen auf den Arbeitsmartkerfolg aus?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/352729
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Leseprobe aus  17  Seiten
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