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Die Frauenrollen in "Night, Mother" und "Alices Reise in die Schweiz" im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung

Ein Vergleich zweier Theatertexte

Title: Die Frauenrollen in "Night, Mother" und "Alices Reise in die Schweiz" im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 19 Pages , Grade: 2,6

Autor:in: Anonym (Author)

Literature - Comparative Literature

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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit den beiden Theatertexten Night, Mother von Marsha Norman und Alices Reise in die Schweiz von Lukas Bärfuss. Dabei sollen speziell die weiblichen Hauptfiguren und deren Beziehung zu ihren Müttern betrachtet werden. Der Grund für die Wahl dieser Untersuchungsgegenstände liegt darin begründet, dass sich anhand der Frauenrollen typische Schwachstellen und Schwierigkeiten des Diskurses über die Selbsttötung erkennen lassen.

Durch eine Analyse der Figuren und der literarischen Darstellungen von Ängsten und Wünschen der Hauptfiguren wird die Problematik der Debatte für den Leser zugänglich und nachvollziehbar gemacht. Im Folgenden werden also die beiden weiblichen Hauptfiguren von Night, Mother und Alices Reise in die Schweiz mit Blick auf ihre Figurenkonstitution betrachtet. Das Ziel ist demnach, mithilfe der Beschreibung und Erläuterung der Frauenrollen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen. Dabei wird darauf geachtet, dass nicht die Figurenpsychologie im Mittelpunkt der Analyse steht, sondern dass die Wirkung der Figuren auf den Leser ins Zentrum der Betrachtung gerückt wird.

Dadurch soll am Ende, unter Einbezug der Figurenanalyse, geklärt werden, welche Bedeutung die Figuren für das Gesamtstück haben. Zuletzt wird die Funktion der Mutter-Tochter-Beziehung untersucht, um deren Wichtigkeit für die beiden Dramen verständlich zu machen. Da im Rahmen dieser Arbeit nur ein kurzer Einblick in die Figurenkonstitution der beiden Texte möglich ist, beschränkt sich die Betrachtung und Analyse der Figuren und deren Beziehungen zueinander auf einzelne Eigenschaften, die anhand von ausgewählten Beispielen aufgezeigt werden sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Formulierung der Fragestellung

2 Betrachtung der Frauenrollen in Night, Mother und Alices Reise in die Schweiz im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung

2.1 Analyse der Figurenkonstitution in Night,Mother

2.2 Analyse der Figurenkonstitution in Alices Reise in die Schweiz

2.3 Bezug auf das Motiv der Selbsttötung

2.3.1 Jessies und Alices Selbsttötung als Folge ihrer Fremdbestimmung

2.3.2 Jessies und Alices Suizid als Folge einer narzisstisch begründeten Mutter- Tochter-Beziehung

3 Wirkung der Figuren für die Gesamtstücke

4 Ergebnis und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Darstellung weiblicher Hauptfiguren in den Theaterstücken "Night, Mother" von Marsha Norman und "Alices Reise in die Schweiz" von Lukas Bärfuss. Das primäre Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Frauenrollen sowie deren Mutter-Tochter-Beziehungen im Kontext des Motivs der Selbsttötung zu analysieren und deren Wirkung auf den Leser bzw. Zuschauer herauszuarbeiten.

  • Analyse der Figurenkonstitution unter Berücksichtigung von psychologischen Merkmalen.
  • Untersuchung der Mutter-Tochter-Beziehungen als prägender Faktor für suizidale Handlungen.
  • Gegenüberstellung des Suizids als Akt der Selbstbestimmung versus als Verzweiflungstat.
  • Kritische Reflexion des Diskurses über assistierte Sterbehilfe in der Literatur.
  • Herausarbeitung der Bedeutung der Figurenkonstellation für die Gesamtwirkung der Dramen.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Jessies und Alices Selbsttötung als Folge ihrer Fremdbestimmung

Wie bisherige Interpretationen geht auch diese Arbeit von der Annahme aus, dass sowohl Jessies als auch Alices Selbsttötung „in erster Linie Ausdruck ihres tiefen Bedürfnisses nach Selbstbestimmung“ sind. Deutlich wird dieser Wunsch bei Alice, während eines Telefonats mit der Sterbehilfsorganisation auf Seite 28, indem sie erklärt: „Es ist mein Leben. Einmal möchte ich darüber entscheiden. Frei.“ Und auch Jessie äußert ihr Anliegen unmissverständlich wenn sie sagt, „my life [...] is all I really have that belongs to me and I´m going to say what happens to it. And it´s going to stop. And I´m going to stop it.“ Auf Fragen ihrer Mütter nach dem Grund, sich das Leben zu nehmen, erwidern beide, dass sie dessen müde sind. Beide leiden an einer Krankheit, Jessie an Epilepsie und Alice an einer unheilbaren Depression, die sich für jede der zwei Frauen sehr einschränkend auf die Gestaltung des Alltags auswirkt.

Sowohl Jessie als auch Alice mangelt es an beruflichen und freundschaftlichen Beziehungen, beide sind ledig und beiden fehlt es an familiärem Rückhalt. Der Leser erfährt zwar nicht genau, was mit Alices Vater ist, doch ist dessen Abwesenheit auffallend. „Erinnere mich nicht an meine Kindheit“, warnt sie außerdem ihre Mutter in einem Gespräch. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass sie keine schöne Kindheit hatte und damit nicht mehr konfrontiert werden möchte. Es lässt sich nur spekulieren, wie stark Jessie und Alice durch den Verlust des Vaters geprägt worden sind, oder inwiefern sie unter einer zerbrochenen Familie in der Kindheit und somit auch einem Mangel an Geborgenheit und liebevoller Zuwendung gelitten haben, doch liegt es nahe, dass in beiden Fällen eine solche frühzeitige Belastung stattgefunden hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Formulierung der Fragestellung: Das Kapitel führt in die Thematik der Selbsttötung in der Literatur ein und legt den Fokus auf die Analyse der Frauenrollen und Mutter-Tochter-Beziehungen in den gewählten Theatertexten.

2 Betrachtung der Frauenrollen in Night, Mother und Alices Reise in die Schweiz im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung: Hier werden die Figuren detailliert hinsichtlich ihrer Konstitution und der Hintergründe ihrer Suizidabsichten untersucht, wobei insbesondere Fremdbestimmung und narzisstische Mutter-Tochter-Dynamiken beleuchtet werden.

3 Wirkung der Figuren für die Gesamtstücke: Das Kapitel analysiert, wie die Sterbeentscheidungen der Figuren die Gesamtaussage und die Dramaturgie der Stücke beeinflussen.

4 Ergebnis und Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass der Selbstmord in den Werken sowohl als Triumph der Selbstbestimmung als auch als Verzweiflungstat interpretiert werden kann, und unterstreicht die Vielschichtigkeit der literarischen Darstellung.

Schlüsselwörter

Selbsttötung, Suizid, Theater, Frauenrollen, Mutter-Tochter-Beziehung, Fremdbestimmung, Sterbehilfe, Identitätskrise, Night Mother, Alices Reise in die Schweiz, Marsha Norman, Lukas Bärfuss, Literaturwissenschaft, Depression, Selbstbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit vergleicht die zwei Theaterstücke "Night, Mother" und "Alices Reise in die Schweiz" hinsichtlich der weiblichen Hauptfiguren und deren Beziehung zu ihren Müttern im Kontext des Suizidmotivs.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Figurenkonstitution, die psychologische Dynamik von Mutter-Tochter-Beziehungen sowie die verschiedenen Motivationen hinter einem geplanten Suizid.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung der Frauenrollen aufzuzeigen und zu analysieren, wie die Figuren den Suizid als Mittel zur Kontrolle oder als Ausweg aus der Verzweiflung nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Figurenanalyse angewandt, die den Fokus auf die Wirkung der Charaktere auf den Leser legt und diese im Kontext der Sekundärliteratur interpretiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Analyse der Figurenkonstitution von Jessie und Alice sowie deren Müttern Thelma und Lotte und beleuchtet die Suizidmotive unter den Gesichtspunkten Fremdbestimmung und narzisstische Beziehungsstrukturen.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Suizidmotiv, Frauenrollen, Fremdbestimmung, Mutter-Tochter-Beziehung, Literaturanalyse und Sterbehilfe.

Warum wird der Suizid von Jessie als persönlicher Triumph interpretiert?

Im Gegensatz zu einer reinen Verzweiflungstat wird Jessies Suizid als bewusste, geplante Handlung verstanden, mit der sie nach einem Leben voller Entmündigung erstmals selbst über ihr Schicksal entscheidet.

Inwiefern unterscheidet sich die Situation von Alice von derjenigen von Jessie?

Alices Suizid wird stärker als Verzweiflungstat in einer depressiven Phase eingeordnet, wobei ihre Reise in die Schweiz und die assistierte Sterbehilfe die Problematik der aktuellen Debatte um Sterbehilfe verdeutlichen.

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Details

Title
Die Frauenrollen in "Night, Mother" und "Alices Reise in die Schweiz" im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung
Subtitle
Ein Vergleich zweier Theatertexte
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Neuere Deutsche Literatur)
Course
Sterbenarrative in gegenwärtiger Literatur und Medizin
Grade
2,6
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V351861
ISBN (eBook)
9783668381896
ISBN (Book)
9783668381902
Language
German
Tags
frauenrollen night mother alices reise schweiz hinblick motiv selbsttötung vergleich theatertexte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Die Frauenrollen in "Night, Mother" und "Alices Reise in die Schweiz" im Hinblick auf das Motiv der Selbsttötung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/351861
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