In dieser Arbeit wird eine 60-minütige Kurseinheit eines Hot Iron-Kurses beschrieben und analysiert. Der Phasenverlauf des Kurses wird ebenso beschrieben wie das Kursleiterverhalten und die externen Bedingungen. Daran an schließt eine Kursplananalyse und die Planung einer eigenen Einheit zur Wirbelsäulengymnastik.
Inhaltsverzeichnis
1. KURSTEILNAHME AN EINEM HOT IRON KURS
1.1 Phasenverlauf des Hot Iron-Kurses
1.2 Motorische Fähigkeiten bei Hot Iron
1.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens
1.3.1 Funktion des Lehrers
1.3.2 Funktion des Dienstleisters
1.3.3 Funktion des Vorbilds
1.3.4 Funktion des Animateurs
2. EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
2.1 Die Rahmenbedingungen
2.1.1 Räumlichkeiten
2.1.2 Die Ausstattung
2.2 Zielgruppe
2.2.1 Leistungslevel
2.2.2 Alter
2.3 Zielsetzung
2.3.1 Kurzfristige Ziele
2.3.2 Langfristige Ziele
3. KURSPLANANALYSE
4. PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe der Probanden
4.2 Benutzung des Materials
4.3 Vorbereitung eines 45-minütigen Stundenplans
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen der Kursplanung und -leitung anhand eines konkreten Praxisbeispiels eines "Hot Iron"-Kurses zu analysieren und eine eigene Kurseinheit für Wirbelsäulengymnastik strukturiert zu konzipieren.
- Praktische Erfahrung bei der Teilnahme an einem "Hot Iron"-Kurs.
- Analyse des notwendigen Kursleiterverhaltens in verschiedenen Funktionen.
- Untersuchung externer Einflussfaktoren auf die Qualität und Sicherheit einer Kurseinheit.
- Wirtschaftliche und organisatorische Bewertung eines bestehenden Fitness-Kursplans.
- Detaillierte Planung einer 45-minütigen Wirbelsäulengymnastik-Einheit.
Auszug aus dem Buch
1.1 Phasenverlauf des Hot Iron®-Kurses
Gleich am Anfang begrüßte die Trainerin alle Teilnehmer freundlich und fragte nach dem Ergehen vom letzten Training. Da der Autor ein Neueinsteiger war, kam die Trainerin zu ihm, stellte sich kurz vor und erklärte ihm alles was er für diesen Kurs brauchet und auf welche Höhe er den Stepp einstellen sollte und welche Gewichte er lieber nehmen sollte, damit er sich nicht überanstrengte. Sie erklärte kurz allen Teilnehmern wie die ersten Übungen aussehen soll, damit die Teilnehmer schon wissen was auf Sie in diesen 60 Minuten alles zukommt. Im allgemeinem und speziellen Warm-Up wurde das Herz-Kreislauf-System in die Gänge gebracht und auf den Hauptteil vorbereitet.
Die Trainerin begann zuerst mit kleinen Bewegungen, die immer größer und erschwerter wurden. Gleich vor Beginn an war jeder Teilnehmer höchst konzentriert. Beim speziellen Warm-Up haben wir nur mit der Langstange ohne Gewichte trainiert, dann wurden die ersten Übungen für Beine- und Rückenbereich durchgeführt. Das Tempo war zuerst langsam, damit man die Übungen richtig ausführen konnte. Den Teilnehmern war jetzt klar, dass Sie ein intensives Work-Out erwartet. Die Teilnehmer wurden von der Musik und der Trainerin auf Höchstleistungen gebracht und motiviert.
Im Hauptteil wurde zunächst die Beinmuskulatur trainiert, die Langstange lag dabei mit zusätzlichen Gewichten auf dem Nacken, was für ein intermuskuläres Training sprach, da die Langstange ganze Zeit bei Kniebeugen in Bewegung war. Als Schwerpunkte waren die nächsten Übungen für Rücken und Arme. Nach jedem Lied gab es eine kleine Pause zum Auflockern. Am Ende des Hauptteils wurden Übungen für Bauch auf der Matte durchgeführt. Danach ging es mit Cool down II weiter, da währen der Bauchübung auf die Langstange verzichtet wurde, kann man das Bauchmuskeltraining als Cool down I bewerten, denn der Puls konnte sich dadurch deutlich verringern. Im Cool down II wurden leichte auflockernde Übungen im Stehen durchgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. KURSTEILNAHME AN EINEM HOT IRON KURS: Dieser Abschnitt beschreibt den Ablauf eines besuchten Hot Iron-Kurses und analysiert die verschiedenen Funktionen des Kursleiters während der Einheit.
2. EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Hier werden die Rahmenbedingungen wie Räumlichkeiten, Ausstattung, Zielgruppendefinition und Zielsetzung für eine erfolgreiche Kursgestaltung erläutert.
3. KURSPLANANALYSE: Dieses Kapitel bewertet einen realen Kursplan eines Fitnessstudios aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht sowie unter trainingswissenschaftlichen Aspekten.
4. PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: In diesem Kapitel wird eine praktische 45-minütige Kurseinheit für Wirbelsäulengymnastik unter Berücksichtigung von Zielgruppe, Material und konkreter Stundenplanung entworfen.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Hot Iron, Kursleiterverhalten, Kursplanung, Wirbelsäulengymnastik, Trainingslehre, Fitnessökonomie, Stundenbild, Leistungsniveau, Organisationsform, Kursleitung, Prävention, Gesundheitsmanagement, Fitnessstudio, Belastungsgefüge.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Gruppentrainingskursen, deren organisatorischen Rahmenbedingungen und der praktischen Planung einer Kurseinheit für Wirbelsäulengymnastik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Kursleiterverhalten, den externen Voraussetzungen für Gruppentrainings, der Analyse bestehender Kurspläne sowie der methodischen Konzeption neuer Kurse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Verbindung von theoretischem Wissen über Kursführung und Planung mit einer konkreten, anwendungsorientierten Ausarbeitung für den Bereich Wirbelsäulengymnastik.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es erfolgt eine qualitative Analyse basierend auf Literaturquellen sowie die reflektierte Auswertung von Praxisbeobachtungen in einem Fitnessstudio.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtung eines Hot Iron-Kurses, die theoretische Betrachtung von Kursbedingungen, die Analyse eines realen Kursplans und die Erstellung eines detaillierten Stundenplans.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Gruppentraining, Kursplanung, Wirbelsäulengymnastik, Kursleiterverhalten und Trainingswissenschaft.
Wie unterscheidet sich die Zielsetzung bei kurzfristigen und langfristigen Zielen?
Kurzfristige Ziele beziehen sich auf einzelne Kurseinheiten (z.B. das Erlernen einer Bewegung in 45 Minuten), während langfristige Ziele auf nachhaltige Erfolge wie Kraftaufbau oder Schmerzlinderung über Monate angelegt sind.
Warum ist die Analyse der Auslastung bei Kursplänen wichtig?
Die Auslastung ist entscheidend für die wirtschaftliche Tragfähigkeit und die organisatorische Effizienz eines Fitnessstudios; sie hilft Betreibern zu verstehen, welche Angebote bei der Zielgruppe gefragt sind.
Welche Rolle spielt das "Cool down" in einer Kurseinheit?
Es dient der Senkung des Pulses und der Körpertemperatur sowie der mentalen Entspannung, um den Körper nach einer intensiven Belastung kontrolliert in den Ruhemodus zu führen.
Wie geht die Arbeit mit der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit in einer Gruppe um?
Der Autor betont die Notwendigkeit, verschiedene Schwierigkeitsstufen für Übungen anzubieten, damit sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene optimal gefordert, aber nicht überfordert werden.
- Arbeit zitieren
- Alex Yegudin (Autor:in), 2016, Gruppentraining und Kursplananalyse. Kursplan einer Wirbelsäulengymnastik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/350605