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Psychisch kranke Eltern. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?

Eine Betrachtung am Beispiel der postpartalen Depression.

Title: Psychisch kranke Eltern. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?

Term Paper , 2016 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Annina Schmitz (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Da sich grundsätzlich eine psychische Erkrankung der Mutter negativer auf die kindliche Entwicklung auswirkt, als eine väterliche, konzentriert sich diese Betrachtung auf die besondere Situation von Kindern postpartal depressiv erkrankter Mütter – insbesondere auf deren Neugeborene.

Ein je nach Kontext umfangreiches Wissen über Symptome, Ursachen, Verlauf und Therapieformen stellt für Sozialarbeiter im sozialpsychatrischen und klinischen Arbeitsbereich eine wesentliche Grundlage dar, aber auch in psychosozialen Beratungssituationen wie in einer Schwangerschafts-, Erziehungs-, oder Partnerberatung können Sozialpädagogen mit dieser Thematik konfrontiert werden und sollten daher im Rahmen ihrer Ausbildung zumindest Grundkenntnisse über (postpartale) Depressionen erwerben, um sensibel und emphatisch auf Anzeichen einer Betroffenheit reagieren zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

2. Das Krankheitsbild der Depression

2.1 Depression mit postpartalem Beginn

3. Frühkindliche Entwicklung und Bindung

3.1 Frühkindliche Entwicklungsschritte

3.2 Bindung und postpartale Depression

4. Auswirkungen auf die Entwicklung des Säuglings

4.1 Mutter-Kind-Interaktion und postpartale Depression

4.2 Stil-Face Paradigma und emotionale Unter-/Überstimulierung

4.3 Kognitive und emotionale Entwicklung

4.4 Protektive Faktoren und Therapiemöglichkeiten

5. Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

5.1 Hamburger Eltern-Baby-Ambulanz und Tagesklinik

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen einer postpartalen Depression der Mutter auf die Entwicklung und Bindungsfähigkeit des Säuglings sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Unterstützung betroffener Familien.

  • Krankheitsbild und Symptomatik der postpartalen Depression
  • Einfluss mütterlicher Depression auf die frühe Mutter-Kind-Bindung
  • Entwicklungsrisiken für Kinder in den ersten Lebensjahren
  • Bedeutung von Schutzfaktoren und Interventionsmöglichkeiten
  • Praxisbeispiele für sozialarbeiterische Unterstützung und Frühförderung

Auszug aus dem Buch

4.2 Stil-Face Paradigma und emotionale Unter-/Überstimulierung

Auch Papousek (1994) geht davon aus, dass die selbstregulatorischen Fähigkeiten des Säuglings in direkter Abhängigkeit zur mütterlich-intuitiven Reaktions- und Aktionsfähigkeit stehen, so wie sich auch im Umkehrschluss die Response des Säuglings positiv auf die Selbstwirksamkeit der Mutter zeigt – als zentrales Medium fungiert der Blickkontakt (vgl. Reck et al., 2001, S. 172).

In der Still-Face-Situation, ein von Tronick und Mitarbeitern (1978) experimentelles Paradigma zur Untersuchung spezifischer früher Interaktionsmuster zwischen Mutter und Kind, zeigt sich, dass die Interaktion zwischen postpartal depressiv erkrankten Müttern und ihren Kindern durch niedrige Responsivität, Rückzugs- und Vermeidungsverhalten sowie mangelnden Affektausdruck negativ geprägt ist (vgl. Reck et al., 2001, S. 171).

Bei diesem Versuch wurden die Mütter gebeten, mitten in der Interaktion mit ihrem Kind auf ein Signal hin die Gesichtszüge einzufrieren und an ihm vorbeizusehen, ohne auf das Kind zu reagieren. Damit wurde eine mütterliche Depression unter Laborbedingungen modellhaft nachgestellt. „Die Kinder reagierten auf diese für sie sehr befremdliche Situation in der Regel zunächst damit, sich verstärkt um die Aufmerksamkeit der Mutter zu bemühen. Wenn ihnen das nicht gelang, wendeten sie sich irgendwann irritiert und weinerlich ab. Die Kinder vergewisserten sich jedoch eine Zeitlang immer wieder, ob ihre Mutter sie wohl inzwischen erneut ansah. Blieb die Mutter trotzdem unerreichbar, sanken die Kinder in sich zusammen, wendeten sich ab und versuchten, sich selbst irgendwie zu trösten.“ (Deneke und Lüders 2003, S. 177)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz der Thematik für die Soziale Arbeit und legt den Fokus auf die besondere Situation von Kindern postpartal depressiv erkrankter Mütter.

2. Das Krankheitsbild der Depression: Dieses Kapitel erläutert medizinische Definitionen der Depression und grenzt die postpartale Form sowie deren Symptomatik fachlich ab.

3. Frühkindliche Entwicklung und Bindung: Hier werden theoretische Grundlagen der frühen Interaktion, Triangulierung und Bindungstheorie sowie deren Bedeutung für das Kind dargelegt.

4. Auswirkungen auf die Entwicklung des Säuglings: Das Kapitel analysiert die konkreten Folgen mütterlicher Depression auf die Interaktionsfähigkeit, Bindungssicherheit sowie die kognitive und emotionale Entwicklung des Säuglings.

5. Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit: Es werden Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und beispielhafte Unterstützungsangebote, wie die Hamburger Eltern-Baby-Ambulanz, zur Förderung elterlicher Kompetenz vorgestellt.

Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz präventiver Konzepte zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, durch frühzeitige Unterstützung Risikofaktoren für betroffene Kinder zu minimieren.

Schlüsselwörter

Postpartale Depression, Mutter-Kind-Interaktion, Bindungsstörung, Frühkindliche Entwicklung, Soziale Arbeit, Wochenbettdepression, Still-Face Paradigma, Psychosoziale Beratung, Eltern-Baby-Ambulanz, Prävention, Kinder psychisch kranker Eltern, Psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Entwicklungsrisiken für Säuglinge und Kleinkinder, deren Mütter unter einer postpartalen Depression leiden, und beleuchtet die Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die Symptomatik der Depression, Theorien zur frühen Bindung, die Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Interaktion sowie Interventionskonzepte in der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mütterliche Depression die Bindungsentwicklung beeinflusst und welche fachlichen Unterstützungsmöglichkeiten existieren, um die Situation für betroffene Familien zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle psychologische und pädagogische Fachliteratur sowie klinische Studien zur Thematik ausgewertet und zusammengeführt werden.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert, wie sich mütterliche depressive Episoden durch eingeschränkte Responsivität auf das kindliche Bindungsverhalten, die Sprach- und Motorikentwicklung sowie die spätere Psychopathologie auswirken können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind postpartale Depression, Mutter-Kind-Bindung, Interaktionsstörung, Schutzfaktoren, Soziale Arbeit und Früherkennung.

Warum ist das Still-Face-Paradigma in der Arbeit relevant?

Dieses experimentelle Paradigma dient dazu, die Auswirkungen von emotionaler Unerreichbarkeit der Mutter auf den Säugling unter Laborbedingungen zu verdeutlichen, was das Verständnis für die Interaktionsdefizite bei Depression vertieft.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut der Autorin?

Die Soziale Arbeit trägt eine wesentliche Verantwortung, indem sie niedrigschwellige Beratungsangebote schafft, bei der Vermittlung therapeutischer Maßnahmen unterstützt und das Bewusstsein für die Bedürfnisse betroffener Kinder schärft.

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Details

Title
Psychisch kranke Eltern. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?
Subtitle
Eine Betrachtung am Beispiel der postpartalen Depression.
College
Kiel University of Applied Sciences
Course
Leben mit Verhaltensauffälligkeit und psychischer Krankheit
Grade
1,7
Author
Annina Schmitz (Author)
Publication Year
2016
Pages
20
Catalog Number
V349868
ISBN (eBook)
9783668369535
ISBN (Book)
9783668369542
Language
German
Tags
psychisch eltern entwicklungsrisiko kinder eine betrachtung beispiel depression
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annina Schmitz (Author), 2016, Psychisch kranke Eltern. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/349868
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