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"Ik gihorta ðat seggen". Untersuchung der sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes

Title: "Ik gihorta ðat seggen". Untersuchung der sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marc Andre Ziegler (Author)

German Studies - Linguistics

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Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Althochdeutsch“ im Wintersemester 2004/05 an der Technischen Universität Dresden widmete ich mich der Analyse der verschiedenen sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes. Dabei fiel auf, dass man als Rezipient einen sehr inhomogenen Textkorpus vor sich hat, der von unterschiedlichsten Dialekten bzw. Mundarten durchdrungen ist und keineswegs zweifelsfrei dem hoch-, ober- oder niederdeutschen Sprachraum zuzuordnen ist.

Gegenstand dieser Arbeit zum Hildebrandslied soll es deshalb auch nicht sein, einen Urtext zu erstellen, den genauen Herkunftsort zu ermitteln oder generelle Spekulationen über die Echtheit des Liedes anzustellen. Vielmehr wollen die nächsten Seiten den Wortlaut eines der umstrittensten deutschen Textdenkmäler althochdeutscher Literatur näher bringen, analysieren sowie einordnen, die sprachlichen Schichten nach und nach aufdecken, um dann anhand von Phänomenen der Lautung, Schreibung, Syntax und Flexion Aussagen darüber zu treffen, welche althochdeutschen Dialekte im Lied wieder zu finden sind. Hinzu kommen Angaben über den eigentlichen Inhalt des Liedes und dessen geschichtliche Hintergründe – soweit diese auszumachen sind.

Darüber hinaus können hier nur Vermutungen angestellt werden, woher das Gedicht stammt, wer es geschrieben hat, wann es entstanden ist und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat, da es – wie bereits angedeutet – in der Wissenschaft bis heute keine eindeutigen Ergebnisse gibt. Gerade diese Tatsache macht die Beschäftigung am Hildebrandlied spannend und interessant.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung und Begründung für die Wahl des Themas

2. Über das Hildebrandslied

2.1. Inhalt und Aufbau des Liedes

2.2. Geschichtlich-literarischer Hintergrund

2.3. Form

3. Sprachliche Analyse

4. Überlieferungsgeschichte

5. Theorien zur Entstehungsgeschichte

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Belegarbeit analysiert die vielschichtigen sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes, um anhand von lautlichen, syntaktischen und lexikalischen Phänomenen Rückschlüsse auf die dialektale Herkunft und die Entstehungsgeschichte dieses umstrittenen Textdenkmals zu ziehen.

  • Analyse der sprachlichen Heterogenität des Textes
  • Untersuchung des geschichtlich-literarischen Hintergrunds
  • Diskussion der Entstehungstheorien (Niederdeutsche Vorlage vs. Langobardentheorie)
  • Bedeutung der Überlieferungsgeschichte für die Interpretation
  • Sprachwissenschaftliche Einordnung von Dialektmerkmalen

Auszug aus dem Buch

2.1. Inhalt und Aufbau des Liedes

Die beiden Hauptpersonen des Liedes sind Hildebrand und Hadubrand. Zwischen ihnen besteht ein Vater-Sohn-Verhältnis, das den Protagonisten zu Beginn noch unbekannt ist. Hildebrand, ein Gefolgsmann des Theoderich (Dietrich) und Sohn des Heribrand, kehrt nach dreißig Jahren des „Ellendes“ und trifft zusammen mit seinem Herrn sowie dessen Heer auf den ihren alten Rivalen Otoaker, den König der Hunnen. Zwischen beiden Schlachtreihen kommt es zu einem Treffen zwischen Hildebrand und seinem Sohn Hadubrand, den er als unmündiges Kind zusammen mit seiner jungen Mutter vor drei Jahrzehnten ohne Erbe zurückgelassen hat.

Hadubrand erscheint als Einzelkämpfer, der seinem Gegenüber überaus feindselig entgegentritt. Im ersten Teil nun gibt Hadubrand Auskunft über seine Herkunft und gibt dem Vater damit seine Identität zu erkennen. Dieser ist sehr glücklich über das Wiedersehen und versucht eine aggressive Auseinandersetzung zu verhindern. Er bietet seinem Sohn Ringe zur Versöhnung an. Hadubrand lehnt dieses Angebot ab und sieht im Angebots Hildebrands eine Falle, Feigheit und Trug, weil er glaubt, sein Vater sei längst tot. Hildebrand kann den Vorwurf der Feigheit nicht auf sich sitzen lassen und legt die Rüstung an, die sein Gegner versuchen solle zu gewinnen. Somit muss doch der Zweikampf entscheiden. Als Waffen werden die Lanze und das Schwert gewählt. Die letzten Verse beschreiben den harten Kampf, den beide Kontrahenten austragen. Der letztendliche Ausgang ist jedoch unbekannt, da die Handschrift hier abbricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung und Begründung für die Wahl des Themas: Der Autor erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sprachlichen Schichten des Hildebrandsliedes zu analysieren, ohne dabei den Anspruch auf die Erstellung eines Urtextes zu erheben.

2. Über das Hildebrandslied: Dieses Kapitel gibt einen knappen Überblick über den Inhalt, den literarischen Kontext sowie die metrische Form des Werkes.

3. Sprachliche Analyse: Es werden die verschiedenen althochdeutschen Sprachformen und Mundarten innerhalb des Liedes detailliert auf Basis von Lautung, Schreibung und Flexion untersucht.

4. Überlieferungsgeschichte: Der Abschnitt widmet sich der physischen Überlieferung des Textes in der Kasseler Handschrift und den Umständen der wissenschaftlichen Rekonstruktion.

5. Theorien zur Entstehungsgeschichte: Hier werden die konkurrierenden wissenschaftlichen Ansätze zur Entstehung des Liedes gegenübergestellt, insbesondere die Thesen zur Herkunft aus dem niederdeutschen oder langobardischen Raum.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass das Hildebrandslied ein hochkomplexes Sprachdenkmal ist, das trotz seiner fragmentarischen Natur und der unklaren Herkunft im Zentrum literarischer und sprachwissenschaftlicher Forschung stehen sollte.

Schlüsselwörter

Hildebrandslied, Althochdeutsch, Vater-Sohn-Kampf, Sprachanalyse, Dialektforschung, Dietrichsage, Überlieferungsgeschichte, Fuldaer Handschrift, Stabreim, Germanistik, Mittelhochdeutsch, Sprachdenkmal, Philologie, Entstehungsgeschichte, Sprachmischung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen sprachlichen Schichten des Hildebrandsliedes, um die dialektalen Merkmale und die Herkunft des Textes besser zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die sprachwissenschaftliche Analyse, die literarische Einbettung in die Dietrichsage und die historische Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse der sprachlichen Phänomene die Herkunft des Liedes aus dem hochdeutschen Sprachraum zu untermauern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philologische Methode, bei der Laut-, Schreib- und Flexionsformen des Hildebrandsliedes mit bekannten althochdeutschen Dialekten verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der sprachlichen Analyse der verschiedenen Schichten sowie der kritischen Auseinandersetzung mit den Entstehungstheorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hildebrandslied, Althochdeutsch, Vater-Sohn-Kampf, Dialektforschung und Überlieferungsgeschichte.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Klosters Fulda?

Das Kloster Fulda wird als eine Art „Drehkreuz“ des frühen Mittelalters gesehen, in dem der Text überarbeitet wurde, um ihn für die Missionierung im Norden anzupassen.

Warum ist das Ende des Hildebrandsliedes so umstritten?

Das Ende ist deshalb umstritten, weil die Handschrift abbricht und die Forschung daher nur auf Indizien aus anderen Sagentraditionen zurückgreifen kann.

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Details

Title
"Ik gihorta ðat seggen". Untersuchung der sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes
College
Dresden Technical University  (Institut für Germanistik)
Course
Althochdeutsch (Proseminar)
Grade
1,0
Author
Marc Andre Ziegler (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V347150
ISBN (eBook)
9783668366442
ISBN (Book)
9783668366459
Language
German
Tags
untersuchung ebenen hildebrandsliedes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Andre Ziegler (Author), 2005, "Ik gihorta ðat seggen". Untersuchung der sprachlichen Ebenen des Hildebrandsliedes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/347150
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