In der geplanten Unterrichtsstunde sollen die SuS das Element Wasser als Bewegungsraum kennen und zu nutzen lernen. Unter „Stationsarbeit - Tieftauchen“ fällt die Tätigkeit sich unter der Wasseroberfläche zu begeben, sich unter Wasser zu orientieren und fortzubewegen. Beim Tauchen erfahren die SuS, dass sie das Wasser trägt und der menschliche Körper nicht sinkt.
Das Vorhaben wird wie folgt strukturiert. Nach der Einleitung folgt die Einbettung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben. Im Anschluss daran wird die Lerngruppe das Thema und die Lern- und Teillernziele vorgestellt. In Kapitel 5.1 wird die Sachanalyse der geplanten Unterrichtsstunde durchgeführt mit einer anschließenden didaktischen und methodischen Begründung. Der tabellarisch festgehaltene Verlaufsplan rundet die Ausarbeitung ab.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Einbettung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben
2.1 Grundlegende Vorgaben
2.2 Einordnung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben
3. Beschreibung der Lerngruppe
4. Thema und Lernziele
5. Didaktisch- methodische Begründung
5.1 Sachanalyse
5.2 Didaktische Analyse
5.3 Methodische Analyse
6. Verlaufsplan
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, Schülern der dritten Klasse durch ein abenteuerorientiertes Stationskonzept das Tieftauchen näherzubringen und dabei ihre Bewegungserfahrung sowie ihre Kompetenzen im Element Wasser gezielt zu erweitern.
- Methodische Vermittlung des Tieftauchens durch abenteuerbasierte Stationsarbeit
- Förderung der individuellen Wassergewöhnung und Orientierungsfähigkeit
- Entwicklung von Sicherheitsbewusstsein und Kenntnissen über physikalische Grundlagen
- Stärkung der sozialen Kompetenzen und Teamfähigkeit im Sportunterricht
Auszug aus dem Buch
5.1 Sachanalyse
Das Wasser ist einer, aus der Natur gegebenen Bewegungsraum, indem die SuS Bewegungserfahrungen sammeln, die nur in diesem Element möglich sind. Er stellt für uns einen unbekannten, fremden Lebensraum dar, mit dem man sich weiter vertraut machen will. (Vgl. Rheker, 2011, S. 17). Das Tauchen gehört zu einer Bewegung, die es uns ermöglicht die Unterwasserwelt entdecken zu können und gehört zur Wassergewöhnung. In der dritten Klasse lernen die SuS die Gegebenheiten des Wassers kennen und damit umzugehen. Sie haben allerdings noch kein gutes Wassergefühl, was in diesem Schuljahr anhand spezieller Spiel- und Übungsformen gelernt werden soll. Das Tieftauchen lässt die SuS den Auftrieb vom Wasser und die Widerstände im Wasser auf eine neue Art am Körper spüren. In der vorangegangenen Unterrichtseinheit wurde das Schweben und Gleiten thematisiert. Hierbei haben die SuS die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften des Wassers kennen und zu nutzen gelernt. Diese erleichtert und hilft nun die Übungen zum Tieftauchen.
Zur Wassergewöhnung, im Besonderen zum Tieftauchen gehört der Druckausgleich. Der Druckausgleich wurde in der 3. Stunde thematisiert und in dem dargestellten Unterrichtsvorhaben ebenfalls behandelt. Unter Wasser herrscht ein stärkerer Druck auf den Körper als an der Oberfläche. Das Mittelohr und die Nasennebenhöhlen können sich nicht automatisch an den Druck unter Wasser anpassen. Dadurch muss ein Druckausgleich durchgeführt werden. Erfolgt der Druckausgleich nicht können schwere Verletzungen entstehen. Es gibt unterschiedliche Techniken wie man den Druckausgleich durchführen kann. Mit den SuS wurde in der 3. Stunde die einfachste Variante an Land geübt. Dabei wird der Kiefer hin und her bewegt, bis ein leises Knacken in den Ohren zu hören ist. Bei manchen SuS hat dieses auch beim Gähnen oder Schlucken funktioniert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung des Schwimmunterrichts als besonderen Lernort und führt in das Thema des Tieftauchens als Teil der Wassergewöhnung ein.
2. Einbettung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben: Dieses Kapitel verortet das Stundenthema im Gesamtzusammenhang des Schuljahres und der spezifischen Unterrichtseinheit zum Thema Unterwasserwelt.
3. Beschreibung der Lerngruppe: Hier werden die anthropogenen Voraussetzungen der 3. Klasse, ihre Motivation, ihr Vorwissen und die sozio-emotionalen Rahmenbedingungen detailliert beschrieben.
4. Thema und Lernziele: Das Kapitel definiert das zentrale Lernziel des Tieftauchens und gliedert dieses in motorische, kognitive, sozio-emotionale und affektiv-motivationale Teillernziele.
5. Didaktisch- methodische Begründung: Dieser Teil liefert die fachwissenschaftliche Sachanalyse, die didaktische Legitimation gemäß Lehrplan sowie die methodische Begründung für den Einsatz der Stationsarbeit.
6. Verlaufsplan: Der Verlaufsplan bietet eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf, die Sozialformen und die methodischen Anmerkungen für die Unterrichtsstunde.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Grundschule, Schwimmen, Tieftauchen, Wassergewöhnung, Stationsarbeit, Bewegungserfahrung, Körpererfahrung, Druckausgleich, Bewegungsraum, Unterwasserwelt, Abenteuerpädagogik, Schüleraktivierung, Orientierung, Sicherheitsregeln
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Planung und Durchführung einer Sportstunde zum Thema Tieftauchen für eine dritte Grundschulklasse im Rahmen einer abenteuerorientierten Unterrichtseinheit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Wassergewöhnung, die Entwicklung von spezifischen Tauchfertigkeiten, der Umgang mit physikalischen Gegebenheiten des Wassers sowie das selbstständige Arbeiten in einem Stationskonzept.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Bewegungsvariante Tieftauchen verinnerlichen, ihre Tauchphase verlängern und durch spielerische Herausforderungen Sicherheit unter Wasser gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Unterrichtseinheit basiert auf einer abenteuerorientierten Methodik, bei der die Lerninhalte in eine Rahmenhandlung (Piraten/Schatzsuche) eingebettet und mittels Stationsarbeit vermittelt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die fachwissenschaftliche Analyse des Tauchens, die didaktische Einordnung sowie die detaillierte Beschreibung der Stationsaufgaben zur Förderung der Orientierung und Tauchfähigkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Sportunterricht, Schwimmen, Tieftauchen, Wassergewöhnung, Stationsarbeit und Bewegungserfahrung.
Warum ist der Druckausgleich für die Schüler so relevant?
Da unter Wasser ein höherer Druck auf den Körper herrscht, ist der Druckausgleich notwendig, um Verletzungen des Mittelohrs oder der Nasennebenhöhlen zu vermeiden.
Welche Rolle spielt die Abenteuer-Rahmenhandlung im Unterricht?
Die Einbettung in eine Piratengeschichte dient der Motivationssteigerung und bietet den Schülern "Eselsbrücken", um komplexe Bewegungsabläufe unter Wasser besser zu erfassen und sich spielerisch an die ungewohnte Umgebung anzupassen.
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- Verena Witte (Author), 2015, Tieftauchen und Schätze finden. Lehrprobe Schwimmen (Grundschule), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/347123