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Soziale Konstruktion von Differenzen. Eine exemplarische Analyse von Namibia-Reiseangeboten

Das Afrikabild im Reisekatalog

Title: Soziale Konstruktion von Differenzen. Eine exemplarische Analyse von Namibia-Reiseangeboten

Elaboration , 2016 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Petra Drewitz (Author)

Sociology - Culture, Technology, Nations

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Summary Excerpt Details

Namibia Reiseangebote nach Rassismus analysiert. Aus den Ergebnissen sind bildungswissenschaftliche Perspektiven zum Afrikabild abgeleitet worden.

Theoretische Grundlage ist Memmis Rassimusbegriff und Foucaults Definition von Macht und Diskurs. Die Reiseangebote sind mit Hilfe der Situationsanalyse nach Clark aufgebrochen worden.

Der französische Philosoph Michel Foucault bildet den theoretischen Hintergrund für diese Ausarbeitung. Kapitel 2 beschäftigt sich mit seiner Sicht auf die Thematik des Diskurses und die damit verbundenen Machtstrukturen. Herangezogen werden dafür seine Werke „Die Ordnung des Diskurses“, „Archäologie des Wissens“ und „Analytik der Macht“. Um den Begriff Rassismus zu erfassen wird Albert Memmi verwendet. Der dieser Arbeit zugrunde liegende Untersuchungsgegenstand in Form zweier Reiseangebote aus dem Reisekatalogs des Anbieters „Meier´s Weltreisen“ und einer Rundreise des Discounters “Aldi” wird im dritten Kapitel vorgestellt. Der Untersuchungsgegenstand wird mit Hilfe der Situationsanalyse nach Adele Clarke analysiert. Die Methode wird kurz in Kapitel vier vorgestellt und durchgeführt. Die aufgestellte Hypothese wird mit Hilfe der Analyseergebnisse am Ende des Kapitels modifiziert. Die leitende Forschungsfrage wird hier ebenfalls beantwortet. Im Anschluss an die Analyse werden die bildungswissenschaftlichen Konsequenzen und Perspektiven erläutert, die sich aus den Ergebnissen der Analyse ergeben mit Bezugsnahmen auf die theoretische Grundlage der Arbeit.

Diese Arbeit ist die Ausarbeitung für eine mündliche Prüfung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der Theorien

2.1 Foucault

2.2 Diskurs und Macht

2.3 Rassismus

3. Der Untersuchungsgegenstand: Rundreisen Namibia

4. Analyse des Untersuchungsgegenstands in Anlehnung an die Situationsanalyse nach Clarke

4.1 Die Situationsanalyse von Diskursen nach Adele Clarke

4.2 Analyse des Untersuchungsgegenstands

4.3 Zusammenfassung der Befunde

5. Bildungswissenschaftliche Perspektive

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Reiseangebote für Namibia ein koloniales und rassistisches Afrikabild konstruieren und reproduzieren. Basierend auf den theoretischen Ansätzen von Michel Foucault und Albert Memmi analysiert die Autorin exemplarisch drei Reiseangebote, um aufzuzeigen, wie durch spezifische Darstellungen stereotypische Vorstellungen gefördert und Machtstrukturen in Diskursen wirksam werden.

  • Diskursanalyse nach Foucault (Macht, Wissen, Subjekt)
  • Situationsanalyse nach Adele Clarke
  • Konstruktion von Rassismus und Heterophobie im Tourismus
  • Darstellung kolonialer versus moderner Afrikabilder
  • Bildungswissenschaftliche Implikationen zur Dekonstruktion von Vorurteilen

Auszug aus dem Buch

4.2 Analyse des Untersuchungsgegenstands

Die Studienreise „Namibias Land & Leute“ zielt auf die Gruppe der Kulturinteressierten, die sowohl die Kultur und Tradition Namibias kennen lernen wollen als auch Tierbeobachtungen durchführen möchten. Es ist zu vermuten, dass der Reisende sich einen Bildungseffekt von der Rundreise verspricht. Bildungselemente finden sich viele in dieser Reise. Beginnend mit den Stadtrundfahren in Windhoek und Swakopmund. Beide sind allerdings sehr einseitig. Der Fokus liegt hier auf Bauten aus der Kolonialzeit. Moderne Bauwerke in beiden Städten finden keine Erwähnung, ebenso wird kein Bezug auf die Kolonialgeschichte und deren Folgen genommen. Das moderne Afrika wird nicht gezeigt. Das koloniale Afrikabild wird aufrechterhalten. Die Kultur und Tradition Namibias wird mit Hilfe von Besuchen verschiedener ethnischen Bevölkerungsgruppen vermittelt. Auffällig ist bei diesen Ausflügen, dass hier immer wieder auf Bezeichnungen zurückgegriffen wird, die dem kolonialen Sprachgebrauch zuzuordnen sind. Es werden Begriffe wie „Ureinwohner“, „Hirtenvolk“, „Buschmänner“ und „Naturvolk“ verwendet. Die Wahl der Bezeichnung für die verschiedenen ethnischen Völker Namibias wertet diese als primitiv und unterlegen ab und konstruiert so die Überlegenheit der Weißen (Sow in Arndt and Ofuatey-Alazard, 2015, S. 694).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Bedeutung des Reisens ein und stellt die Forschungsfrage nach der suggestiven Wirkung rassistischer und kolonialer Namibia-Bilder in Reisekatalogen.

2. Darstellung der Theorien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen durch Michel Foucaults Diskurs- und Machttheorie sowie Albert Memmis Definition von Rassismus als Heterophobie.

3. Der Untersuchungsgegenstand: Rundreisen Namibia: Hier werden die untersuchten Reiseangebote, darunter eine Studienreise und Angebote eines Diskounters, vorgestellt und in ihren Zielgruppen kurz charakterisiert.

4. Analyse des Untersuchungsgegenstands in Anlehnung an die Situationsanalyse nach Clarke: Dieser Hauptteil analysiert die Reiseangebote mittels der Situationsanalyse nach Adele Clarke und fasst die gewonnenen Befunde hinsichtlich diskursiver Machtstrukturen zusammen.

5. Bildungswissenschaftliche Perspektive: Das Kapitel diskutiert Konsequenzen für die Bildung, insbesondere in Schulen und Medien, um ein differenzierteres Afrikabild zu fördern und Stereotype abzubauen.

6. Fazit: Das Fazit bestätigt die Forschungsfrage und resümiert, dass die untersuchten Angebote ein koloniales Bild von Namibia reproduzieren, was eine bildungswissenschaftliche Intervention notwendig macht.

Schlüsselwörter

Soziale Konstruktion, Diskursanalyse, Namibia, Tourismus, Kolonialismus, Rassismus, Machtstrukturen, Heterophobie, Bildungsauftrag, Stereotype, Reisekatalog, Adèle Clarke, Michel Foucault, Identitätskonstruktion, Differenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Namibia in gängigen Reisekatalogen dargestellt wird und ob diese Darstellungen dazu beitragen, koloniale und rassistische Vorurteile zu festigen oder abzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die diskursive Analyse von Tourismusangeboten, die theoretische Auseinandersetzung mit Macht und Rassismus sowie die daraus ableitbaren bildungswissenschaftlichen Konsequenzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob und inwieweit durch das Reiseprogramm ein rassistisches und koloniales Bild von Namibia suggeriert wird und ob dadurch stereotypische Vorstellungen gefördert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analyse stützt sich primär auf die Diskursanalyse in Anlehnung an Michel Foucault sowie die methodische Erweiterung durch die Situationsanalyse nach Adele Clarke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Reiseangebote anhand von Kodes und Diskursen, um aufzudecken, wie koloniale Narrative und die Reduzierung auf "das Andere" sprachlich und bildlich konstruiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Diskursanalyse, Kolonialismus, Rassismus, soziale Konstruktion von Differenzen sowie die bildungswissenschaftliche Perspektive auf Medien und Schule.

Warum spielt das "moderne Afrika" in der Untersuchung eine so große Rolle?

Das Fehlen der Darstellung des modernen Afrikas in den analysierten Reiseangeboten dient der Autorin als Beleg dafür, dass gezielt ein nostalgisch-koloniales Bild bewahrt werden soll, während die heutige Realität Namibias unsichtbar bleibt.

Wie unterscheidet sich die Analyse nach Clarke von einem rein Foucaultschen Ansatz?

Während Foucault primär mächtige Diskurse fokussiert, ermöglicht der Ansatz von Adele Clarke eine breitere Analyse, die auch "stille Diskurse" und die Verknüpfung von Objekten, Macht und sozialen Akteuren detaillierter erfasst.

Welchen Einfluss haben die untersuchten Bilder in den Katalogen auf das Afrikabild?

Die Autorin zeigt auf, dass Bilder von "primitiv" wirkenden ethnischen Gruppen oder herrschaftlichen Posen die koloniale Ordnung reproduzieren und beim Reisenden ein vorgefertigtes, kindliches Bild des Kontinents verstärken.

Welche Rolle spielen Bildungsinstitutionen laut der Autorin?

Schulen und Medien werden als wichtige Gegeninstanzen benannt, die durch einen erweiterten Bildungsauftrag – etwa über den Geographieunterricht hinaus – aktiv an der Dekonstruktion dieser rassistischen Stereotype arbeiten müssen.

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Details

Title
Soziale Konstruktion von Differenzen. Eine exemplarische Analyse von Namibia-Reiseangeboten
Subtitle
Das Afrikabild im Reisekatalog
College
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Petra Drewitz (Author)
Publication Year
2016
Pages
32
Catalog Number
V346941
ISBN (eBook)
9783668364349
ISBN (Book)
9783668364356
Language
German
Tags
Rassismus Namibia Afrika Reiseangebot Soziale Konstruktionen soziale Differenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Drewitz (Author), 2016, Soziale Konstruktion von Differenzen. Eine exemplarische Analyse von Namibia-Reiseangeboten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/346941
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