Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Marktanalyse zum Thema „Kundenkarten der FOM-Studenten Nürnberg“ durchgeführt. Das Hauptaugenmerk sollte hierbei auf die meistverbreiteten und somit wesentlichsten Kundenkarten gelegt werden.
Die zugrundeliegende Zielsetzung dieser Arbeit war die Erarbeitung neuer Informationen für eine explizite Ziel- bzw. Nutzergruppe, im Speziellen die FOM-Studenten des Standortes Nürnberg. Um diese zu identifizieren wurde zunächst eine Sekundärstudie erstellt. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen, wurde sowohl die Zielgruppe als auch das Studiendesign genau festgelegt. Im Laufe der vorbereitenden Arbeiten wurde als Befragungsart der Onlinefragebogen festgelegt, da dieser für die Anforderungen ideal geeignet war.
Die Ergebnisse wurden anschließend sowohl qualitativ als auch statistisch ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Management Summary
3. Gang der Untersuchung
3.1 Untersuchungsanlass & -gegenstand
3.2 Sekundärrecherche
4. Forschungsmethode
4.1 Stichprobe
4.2 Datenerhebung
4.3 Methode der Datenanalyse
5. Analyse der Ergebnisse
5.1 Probandenstruktur
5.2 Bekanntheit, Besitz und Nutzung der Kundenkarten
5.3 Wichtige Gründe für und gegen Kundenkarten
5.4 Die optimale Kundenkarte
5.5. Test der Hypothese
6. Handlungsempfehlung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Nutzungsverhalten von FOM-Studenten am Standort Nürnberg in Bezug auf Kundenkarten zu analysieren, um Erkenntnisse über deren Bekanntheit, Besitz und Nutzungsmotive zu gewinnen und Anforderungen an eine optimale Kundenkarte zu definieren.
- Analyse der Bekanntheit und Verbreitung von Kundenkarten unter FOM-Studenten.
- Untersuchung der Beweggründe für und gegen die Nutzung von Bonusprogrammen.
- Identifikation von Anforderungen an eine "optimale" Kundenkarte (z.B. Digitalisierung, Nutzerfreundlichkeit).
- Statistische Überprüfung eines Zusammenhangs zwischen Nettoeinkommen und Nutzungshäufigkeit.
Auszug aus dem Buch
3.2 Sekundärrecherche
Zu Beginn der Sekundärrecherche wurde zunächst der Begriff Kundenkarte genauer definiert. In dieser Arbeit verstehen sich Kundenkarten als Träger kundenbezogener Daten im Rahmen eines Kundenbindungsprogrammes. Dieser Träger kann sowohl real existent als physische Karte vorliegen oder digital verfügbar sein. Der Zweck der Karten liegt darin, kundenbezogene Daten zu sammeln wobei der Kunde als Gegenleistung Rabatte, Boni oder ähnliche Vergünstigungen erhält.1
Des Weiteren wurde eine Marktanalyse über das bestehende Angebot an Kunden- bzw. Bonuskarten in Deutschland ausgearbeitet. Unter Zuhilfenahme der TNS Emnid Studie (2014) zum Thema „Bonusprogramme in Deutschland“ konnte eine Übersicht der aktuell bedeutsamsten Kundenkarten erstellt werden. Diese untersuchte die Bekanntheit und die Verbreitung von Kundenkarten in Deutschland und bot durch die Aktualität der Ergebnisse den idealen Grundstock für weitere Untersuchungen. Die relevanten Auszüge aus der Studie sind im Anhang I zu finden.
Von den zehn meistverbreiteten Kundenkarten wurden schematische Portfolios erstellt. Die relevanten Kernpunkte bildeten hierbei die grundlegenden Eigenschaften und Besonderheiten der Karten, sowie deren Funktion und die kooperierenden Partnerunternehmen, bei denen durch die Karten weitere Vorteile geltend gemacht werden können.
Abschließend wurden wichtige Faktoren für und gegen Kundenkarten erarbeitet. Diese dienten als Grundlage für spätere Antwortmöglichkeiten des Fragebogens. Diese Antwortmöglichkeiten sollten dazu dienen eine strukturierte Datenbasis zu gewinnen. Um eine eingeschränkte Sichtweise zu vermeiden, wurde der spätere Fragebogen um eine offene Frage zur „optimalen“ Kundenkarte erweitert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Rahmen der Marktanalyse zum Thema Kundenkarten bei FOM-Studenten in Nürnberg und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen.
2. Management Summary: Dieser Abschnitt bietet einen prägnanten Überblick über die zentralen Ergebnisse der Befragung, einschließlich Nutzungshäufigkeiten, Motivationsfaktoren und der Anforderungen an eine ideale Kundenkarte.
3. Gang der Untersuchung: Hier wird der Untersuchungsanlass dargelegt und der theoretische Grundstock durch eine Sekundärrecherche zum Thema Kundenbindung und Bonusprogramme gelegt.
4. Forschungsmethode: Das Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Stichprobengewinnung sowie die Durchführung der Online-Datenerhebung und die anschließende statistische Analyse mittels R.
5. Analyse der Ergebnisse: Dieser Hauptteil präsentiert die demographische Struktur der Probanden, die Nutzungsgewohnheiten von Kundenkarten, die Hemmnisse und Anreize sowie die Definition der optimalen Kundenkarte.
6. Handlungsempfehlung: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und leitet allgemeine Empfehlungen für die Gestaltung von Kundenkarten ab, da keine spezifische Problemstellung vorlag.
Schlüsselwörter
Kundenkarten, Bonusprogramme, FOM-Studenten, Marktanalyse, Kundenbindung, Nettoeinkommen, Nutzungshäufigkeit, Datenschutz, Online-Fragebogen, Prämien, Finanzielle Vorteile, Digitalisierung, App, Kundenverhalten, Statistik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Kundenkarten bei Studierenden der FOM Hochschule am Standort Nürnberg.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören die Bekanntheit und Verbreitung von Kundenkarten, die Beweggründe für deren Nutzung sowie die identifizierten Hemmnisse bei Bonusprogrammen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel war es, neue Informationen über die spezifische Zielgruppe der FOM-Studenten zu erarbeiten und zu bestimmen, wie eine optimale Kundenkarte aus Sicht der Probanden gestaltet sein sollte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde ein quantitatives Design gewählt, bei dem Daten mittels eines Online-Fragebogens erhoben und anschließend statistisch (inklusive Hypothesentest mittels Chi-Quadrat) ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Probandenstruktur, vergleicht Bekanntheit und tatsächlichen Besitz von Kundenkarten und wertet die subjektiven Präferenzen der Studierenden aus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kundenbindung, Bonusprogramme, Kundenverhalten, Datenschutz und digitale Kundenkarten geprägt.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Nutzung?
Ja, der Hypothesentest mittels Chi-Quadrat nach Pearson konnte einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Höhe des monatlichen Nettoeinkommens und der Nutzungshäufigkeit von Kundenkarten bestätigen.
Was sind die größten Hemmnisse beim Erwerb von Kundenkarten?
Die größte Hürde für die Probanden ist die Angst vor einer Informationsflut (Werbung), gefolgt von der Sorge um Datenmissbrauch und einer bereits als zu hoch empfundenen Anzahl an vorhandenen Karten.
Was zeichnet eine optimale Kundenkarte aus Probandensicht aus?
Die Studierenden präferieren digitale Lösungen (z.B. als App), exklusive Vorteile, einen starken Datenschutz und die Möglichkeit einer unternehmensübergreifenden Nutzung.
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- Kai Ziegler (Author), 2016, Kundenkarten der FOM-Studenten. Empirische Untersuchung und Auswertung zur Nutzung von Kundenkarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/346503