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"Dykes do it better". Die Darstellung homosexueller Frauen in US-amerikanischen Unterhaltungsserien

Titel: "Dykes do it better". Die Darstellung homosexueller Frauen in US-amerikanischen Unterhaltungsserien

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mathilda Ernstler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung sollen verschiedene Darstellungsformen lesbischer Personen in Unterhaltungsserien erarbeitet und in Bezug zur Gegenwart gesetzt werden.

Welche Darstellungsformen homosexueller Frauen sich im Laufe der Zeit etabliert haben und ob daraus positive Auswirkungen auf die Einstellung gegenüber der hier im Vordergrund stehenden Minderheit abgeleitet werden können soll daher ebenfalls Thema dieser Arbeit sein.

Weil der Darstellung weiblicher Homosexualität nachgewiesenermaßen eine untergeordnete Rolle gegenüber homosexuellen Männern zukommt, womit eine gewisse Unsichtbarkeit evoziert wird, soll sich auf die Repräsentation lesbischer Frauen konzentriert werden. Außerdem soll der Fokus auf US-amerikanische Unterhaltungsserien gelegt werden, was damit begründet werden kann, dass dort der Ursprung vieler wegweisender Serien liegt, die ebenso in Deutschland und anderen Ländern vor allem unter repräsentationsfördernden Gesichtspunkten von großer Bedeutung sind. Damit einher geht, dass die USA im Vergleich zum deutschen Fernsehen eine Vorreiterrolle eingenommen hat, was für die vorgenommene Eingrenzung ebenfalls von hoher Bedeutung ist.

Zum Zwecke der Untersuchung soll zunächst auf die Bedeutung der Repräsentation von Minderheiten und ihre Bedeutung für das konsumierende Publikum eingegangen werden. Daran anschließen wird sich eine zusammenfassende Übersicht über die historische Entwicklung US-amerikanischer Unterhaltungsserien, die sich auf die beginnende und wach-sende Darstellung weiblicher Homosexualität konzentriert. Dabei werden die wichtigsten Ereignisse herausgegriffen und in Kürze dargestellt, um darauf aufbauend zur Qualität der Darstellungsweisen überzuleiten. Exemplarisch sollen vorherrschende Arten der Repräsentation aufgegriffen und u. a. im Kontext der bereits aufgegriffenen Serien problematisiert werden. Schließlich sollen die Ergebnisse in einer Schlussbemerkung zusammengefasst und abschließend diskutiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Relevanz der Repräsentation von Minderheiten

3 Der Einzug weiblicher Homosexualität in US-Unterhaltungsserien

4 Die Qualität der Darstellung – Repräsentationen weiblicher Homosexualität

5 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mediale Repräsentation homosexueller Frauen in US-amerikanischen Unterhaltungsserien, wobei sie den qualitativen Wandel der Darstellung von den Anfängen bis zur Gegenwart kritisch analysiert und den Einfluss dieser Bilder auf gesellschaftliche Toleranz und Identitätskonstruktionen hinterfragt.

  • Historische Entwicklung der Sichtbarkeit lesbischer Frauen im US-Fernsehen
  • Einfluss von Repräsentationsmustern auf das gesellschaftliche Selbstbild und Minderheiten
  • Qualitative Analyse von Stereotypen wie "Femmes" und "Lipstick-Lesben"
  • Die Rolle von Heteronormativität in fiktionalen Lebensentwürfen
  • Diskurs um die Entsexualisierung bzw. "Zähmung" queerer Charaktere

Auszug aus dem Buch

The L-Word – offene Einbindung lesbischer Sexualität

Mit der Adaption des britischen Formats Queer as Folk im Jahr 2000 ging bei Showtime die erste Serie auf Sendung, die ausschließlich im schwulen Milieu angesiedelt war. Im Jahr 2003 folgte die erste Staffel von The L-Word, womit erstmals auch ein Unterhaltungsformat geschaffen wurde, in der lesbische Charaktere und deren Umfeld ganz klar dominierten (vgl. Hohenberger 2011: 3). Nicht nur deshalb wurde die Ausstrahlung von The L-Word als „Durchbruch für lesbische Sichtbarkeit“ (Fischer 2012: 38) bezeichnet.

Neuartig war das nahezu tabulose Sprechen über und Porträtieren von lesbischem Sex – eine Entscheidung der mehrheitlich weiblichen Produzent_innen, die mit hohen Einschaltquoten unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung beantwortet wurde (Fischer 2012: 45 f.). Sexuelles Begehren und sexuelle Handlungen, die homosexuelle Frauen betreffen, wurden erstmalig im Rahmen von The L Word offensiv abgebildet.

Im Jahr 2009 fand der Handlungsverlauf der Serie nach sechs Staffeln ein Ende. Resümierend merkt Hohenberger an, dass alle Aussagen, die in der amerikanischen Gesellschaft über lesbische Frauen möglich sind, im Verlauf der Staffeln Eingang in die Serie gefunden haben. „Anhand konkreter Figurenkonstellationen oder mit Hilfe neuer Figuren wird (fast) jede Frage zugelassen, die sich hinsichtlich der Problematik lesbischer Identität vorstellen lässt.“ (Hohenberger 2011: 9.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Unterrepräsentation und verzerrten Darstellung homosexueller Frauen in US-Medien ein und definiert den Fokus auf die qualitative Untersuchung ausgewählter Serien.

2 Die Relevanz der Repräsentation von Minderheiten: Hier wird theoretisch begründet, warum mediale Bilder eine entscheidende Rolle für das gesellschaftliche Verständnis und das Selbstwertgefühl von Minderheiten spielen, gestützt durch Stuart Halls Konzept der Rezeption.

3 Der Einzug weiblicher Homosexualität in US-Unterhaltungsserien: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung nach, von den ersten zaghaften Kuss-Szenen in den 90er Jahren bis hin zu Serien wie "The L-Word", die lesbische Identitäten ins Zentrum rücken.

4 Die Qualität der Darstellung – Repräsentationen weiblicher Homosexualität: Das Kapitel analysiert kritisch wiederkehrende Muster wie die Fokussierung auf feminine "Lipstick-Lesben", die Reproduktion heteronormativer Lebensentwürfe und die bewusste Entsexualisierung queerer Charaktere.

5 Schlussbemerkung: Die Autorin fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Einschaltquoten und dem Anspruch einer authentischen, diversen Repräsentation im Mainstream-Fernsehen.

Schlüsselwörter

Homosexualität, US-Unterhaltungsserien, Medienrepräsentation, Lesben, LGBT, Sichtbarkeit, Heteronormativität, Stereotypen, The L-Word, Gender, Identitätskonstruktion, Queer Theory, Fernsehforschung, Feminine Darstellung, Coming-Out.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Darstellung von lesbischen Frauen in US-amerikanischen TV-Serien und untersucht, wie sich diese Bilder im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die historische Sichtbarkeit, die Qualität der Repräsentationsformen, die Auswirkungen von Heteronormativität und der Einfluss der Medien auf gesellschaftliche Wahrnehmung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erarbeiten, welche Darstellungsformen lesbischer Frauen etabliert wurden und ob diese einen positiven Einfluss auf die gesellschaftliche Einstellung gegenüber dieser Minderheit haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine medienwissenschaftliche Analyse, die historische Entwicklungslinien nachzeichnet und aktuelle Repräsentationsmuster theoretisch sowie qualitativ reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die historische Entwicklung von ersten Meilensteinen wie "L.A. Law" bis hin zu "The L-Word" und diskutiert kritisch Aspekte wie die ästhetische Inszenierung und die Entsexualisierung queerer Figuren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Medienrepräsentation, Homosexualität, Heteronormativität und Identitätskonstruktion beschreiben.

Warum spielt die Serie "The L-Word" eine so zentrale Rolle?

Sie gilt als bedeutender Wendepunkt, da sie lesbische Charaktere ins Zentrum der Handlung rückte und sexuelle Themen für das amerikanische Fernsehen auf eine neue, offensivere Art behandelte.

Welches Problem beschreibt die Autorin mit dem Begriff "Entsexualisierung"?

Die Autorin kritisiert, dass viele Serien homosexuelle Charaktere zwar integrieren, diese jedoch durch die Ausblendung ihrer Sexualität "zähmen" und somit für ein heteronormatives Publikum unverfänglich gestalten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Dykes do it better". Die Darstellung homosexueller Frauen in US-amerikanischen Unterhaltungsserien
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Note
1,0
Autor
Mathilda Ernstler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V345372
ISBN (eBook)
9783668352933
ISBN (Buch)
9783668352940
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung Homosexualität Lesbisch Schwul Mann Frau Serie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mathilda Ernstler (Autor:in), 2016, "Dykes do it better". Die Darstellung homosexueller Frauen in US-amerikanischen Unterhaltungsserien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/345372
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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