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Manipulation durch Sprache in der politischen Rede des Nationalsozialismus. Parallelen zur politischen Rede von AfD und PEGIDA

Titel: Manipulation durch Sprache in der politischen Rede des Nationalsozialismus. Parallelen zur politischen Rede von AfD und PEGIDA

Facharbeit (Schule) , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Sebastian Obermüller (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aktuell ist ein deutlicher Rechtsruck in der Politik nicht von der Hand zu weisen. In den Medien werden neue, rechtspopulistische Parteien und Bewegungen wie AfD und PEGIDA häufig mit Elementen aus dem Nationalsozialismus verglichen. Diese Seminararbeit untersucht die Manipulation durch Sprache im Dritten Reich - unter anderem durch Analyse von Joseph Goebbels Sportpalastrede - und zeigt potenzielle Parallelen im Bereich der Sprache und Rhetorik in der derzeitigen politischen Situation anhand der "Alternative für Deutschland" und den "Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes" auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik der Arbeit

2. Allgemeines

2.1 Definitionen der Wörter Manipulation und Sprache

2.1.1 Definition des Wortes Manipulation

2.1.2 Definition des Wortes Sprache

2.2 Formen und Einsatzgebiete der Manipulation durch Sprache

2.3 Die Funktion der politischen Rede im Nationalsozialismus

3. Analyse: „Die Verkündung des totalen Krieges“- Die Sportpalastrede von Joseph Goebbels am 18. Februar 1943

4. Manipulation durch Sprache in AfD und PEGIDA anhand von Beispielen und eventuelle Parallelen zum Nationalsozialismus

4.1 Historisch geprägte Begrifflichkeiten

4.2 Kriegsvokabular

4.3 Naturkatastrophenmetaphorik

4.4 Manipulation durch Sprache in den sozialen Netzwerken

4.5 Direkter Vergleich von Redeabschnitten von Björn Höcke und Dr. Joseph Goebbels

5. Abschließendes Fazit, Meinung, Appell

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die rhetorischen Methoden und Wirkmechanismen politischer Manipulation durch Sprache, wobei der Fokus auf den Parallelen zwischen der NS-Propaganda, insbesondere Goebbels’ Sportpalastrede, und der Kommunikation rechtspopulistischer Gruppierungen wie der AfD und PEGIDA liegt.

  • Analyse der sprachlichen Manipulationstechniken und Euphemismen.
  • Untersuchung der rhetorischen Funktionen politischer Reden im Nationalsozialismus.
  • Fallstudie: Goebbels’ Sportpalastrede am 18. Februar 1943.
  • Vergleichende Analyse von modernem Kriegsvokabular und Naturkatastrophenmetaphorik in der AfD/PEGIDA-Rhetorik.
  • Evaluation der Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung populistischer Narrative.

Auszug aus dem Buch

4.5 DIREKTER VERGLEICH VON REDEABSCHNITTEN VON BJÖRN HÖCKE UND DR. JOSEPH GOEBBELS

Das ARD- Magazin MONITOR stellte in einem Video Reden von Björn Hoecke in Erfurt und Magdeburg vom September/ Oktober 2015 und Joseph Goebbels Sportpalastrede und einen Ausschnitt seiner Rede vom 10.02.1933 direkt gegenüber. Ich zitiere an dieser Stelle die Aufnahmen:

„Höcke: "Ich sehe Alte und Junge, ich sehe Männer und Frauen."

Goebbels: "Die Jugend ist hier vertreten und das Greisenalter."

Höcke: "Ich sehe ein Volk, das eine Zukunft haben will. Wir sind das Volk."

Goebbels: "Was hier vor mir sitzt, ist ein Ausschnitt aus dem ganzen deutschen Volk, an der Front und in der Heimat."

Höcke: "Der Syrer, der zu uns kommt, der hat noch sein Syrien. Der Afghane, der zu uns kommt, der hat noch sein Afghanistan. Der Senegalese, der zu uns kommt, der hat noch seinen Senegal. Wenn wir unser Deutschland verloren haben, dann haben wir keine Heimat mehr."

Goebbels: "Hier ist eine Bedrohung des Reiches und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt."

Höcke: "Oh, was haben die Medien darüber hergezogen. Was bin ich mit Dreck beschmissen worden. Man verschweigt, man verfälscht, und man brandmarkt."

Goebbels: "Es wird auch der bolschewistischen Presse nicht gelingen, die Dinge ins Gegenteil umzulügen."

Höcke: "Kaum einer traut sich noch, seine Meinung frei zu äußern."

Goebbels: "So weit ist es also schon in Europa gekommen, dass man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf."

Höcke: "Thüringer, Deutsche, 3000 Jahre Europa, 1000 Jahre Deutschland, ich gebe Euch nicht her."

Goebbels: "Das Abendland ist in Gefahr. Das deutsche Volk jedenfalls und seine Führung sind nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise preiszugeben."

Die vollkommene Wirkung der Gegenüberstellung entfaltet sich erst durch die Kombination der Worte mit der Vortragstechnik der beiden Redner, die teilweise deutliche Parallelen aufweist und die jeweiligen Reaktionen des Auditoriums. Auch hier sind gewisse Übereinstimmungen was Euphorie und völlige Zustimmung angeht, nicht von der Hand zu weisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik der Arbeit: Die Einleitung begründet die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit historischer und aktueller politischer Rhetorik als Warnung vor Manipulation.

2. Allgemeines: Dieses Kapitel liefert grundlegende Definitionen zu den Begriffen Manipulation und Sprache sowie einen Überblick über Formen der Manipulation und die Funktionen politischer NS-Reden.

3. Analyse: „Die Verkündung des totalen Krieges“- Die Sportpalastrede von Joseph Goebbels am 18. Februar 1943: Es wird die historische Situation der Sportpalastrede erläutert und die suggestive Wirkung der eingesetzten rhetorischen Mittel, wie Klimax-Strukturen und Suggestivfragen, untersucht.

4. Manipulation durch Sprache in AfD und PEGIDA anhand von Beispielen und eventuelle Parallelen zum Nationalsozialismus: Das Kapitel vergleicht aktuelle rechtspopulistische Begriffe und Metaphern mit historisch vorbelasteter Sprache und analysiert die Instrumentalisierung sozialer Netzwerke.

5. Abschließendes Fazit, Meinung, Appell: Der Autor zieht ein Resümee über die Gefahren rhetorischer Entgleisungen im aktuellen politischen Klima und reflektiert die Parallelen zur NS-Zeit unter Berücksichtigung globaler rechtspopulistischer Tendenzen.

Schlüsselwörter

Manipulation, politische Rhetorik, Nationalsozialismus, Joseph Goebbels, Sportpalastrede, AfD, PEGIDA, Rechtspopulismus, Sprachgebrauch, Metaphorik, Suggestivfragen, Propaganda, Volksverräter, Lügenpresse, Abendland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Sprache als Instrument der Manipulation in der Politik eingesetzt wird, wobei ein Vergleich zwischen der Rhetorik des Nationalsozialismus und aktuellen rechtspopulistischen Bewegungen im Mittelpunkt steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Manipulation, der rhetorischen Analyse der Sportpalastrede von Goebbels sowie der sprachlichen Untersuchung aktueller Begriffe bei AfD und PEGIDA.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweisen sprachlicher Manipulation aufzuzeigen, Parallelen in der Wortwahl zu identifizieren und für die Gefahren politischer Rhetorik zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt primär eine rhetorisch-linguistische Analyse, bei der ausgewählte Reden und Texte auf ihre semantischen Strukturen, Metaphern und manipulativen Stilmittel hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der NS-Propagandareden und eine vergleichende Untersuchung aktueller rechtspopulistischer Kommunikationsformen, inklusive der Rolle sozialer Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Manipulation, politische Rhetorik, Nationalsozialismus, Propaganda, Rechtspopulismus, Kriegsvokabular und Sprachkritik.

Warum wird im Kapitel 4.5 ein direkter Vergleich zwischen Björn Höcke und Joseph Goebbels gezogen?

Dieser Vergleich dient dazu, die Ähnlichkeiten in der Vortragstechnik, der Wortwahl und der beabsichtigten emotionalen Mobilisierung des Publikums durch die Nutzung historisch aufgeladener Begriffe konkret zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt die Metaphorik in der Argumentation der AfD und PEGIDA?

Die Arbeit zeigt auf, dass durch die Verwendung von Kriegs- und Naturkatastrophenmetaphorik gezielt Ängste geschürt werden, um die Flüchtlingsthematik als unkontrollierbare Bedrohung darzustellen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Manipulation durch Sprache in der politischen Rede des Nationalsozialismus. Parallelen zur politischen Rede von AfD und PEGIDA
Note
1,2
Autor
Sebastian Obermüller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V344359
ISBN (eBook)
9783668341623
ISBN (Buch)
9783668341630
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Manipulation Sprache Rhetorik Politik NS Nazi Nationalsozialismus Goebbels Sportpalastrede politische Rede PEGIDA rechts Rede AfD Rechtspopulismus Populismus stilmittel Adolf Hitler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Obermüller (Autor:in), 2016, Manipulation durch Sprache in der politischen Rede des Nationalsozialismus. Parallelen zur politischen Rede von AfD und PEGIDA, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/344359
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Leseprobe aus  17  Seiten
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