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Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation. Möglichkeiten und Grenzen

Titel: Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation. Möglichkeiten und Grenzen

Studienarbeit , 2016 , 46 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Pia Achinger (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich allgemein mit dem Thema „Patienten- und Angehörigenberatung“ und dessen Möglichkeiten und Grenzen auf der Intensivstation. Die Patienten auf einer Intensivstation benötigen nach einer großen Operation, nach einem schweren Unfall oder aufgrund einer schweren Erkrankung, besonders intensive medizinische und pflegerische Betreuung. Der Aufenthalt stellt für die Patienten, aber auch für die Angehörigen eine Ausnahmesituation dar, in welcher Ängste und Sorgen eine große Rolle spielen. Patienten und Angehörige brauchen in genau dieser schwierigen Situation ausreichend „Informationen“ und eine gute Beratung. Doch wie sieht die Beratung von Patienten aus, welche beatmet und sediert auf einer Intensivstation behandelt werden? Welche Rolle spielen die Angehörigen in dieser Situation?

Und welche Bedürfnisse haben diese? Im Rahmen der Hausarbeit sollen diese Fragen beantwortet und die Grenzen und Möglichkeiten von Beratung auf der Intensivstation aufgezeigt werden. Hierzu wird zunächst eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um u.a. die Begriffe „Information“, „Beratung“ und „Schulung“ zu definieren und voneinander abzugrenzen. Der Hauptteil der Hausarbeit beschäftigt sich dann mit der Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation, insbesondere mit der Rolle der Angehörigen, deren Ängsten und Bedürfnissen, aber auch mit den Anlässen und Merkmalen der Beratung auf der Intensivstation sowie den gesetzlichen Vorgaben zum Thema Beratung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den erforderlichen Kompetenzen und Grundhaltungen einer beratenden Person aus professioneller Sicht.

Ziel ist es, die Probleme, Grenzen und Möglichkeiten der Beratung auf der Intensivstation darzustellen. Im Anschluss werden außerdem Möglichkeiten der Beratung außerhalb des Krankenhauses dargestellt und erklärt (z.B. Beratungszentren). Neben der Literaturrecherche wird die Thematik anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis aufgegriffen, bei dem die Beratung mit Hilfe des lösungs- und ressourcenorientierten Ansatzes nach Steve de Shazer inkl. eines Interviews mit einem Patienten Anwendung findet. Eine Diskussion der Ergebnisse und ein Ausblick schließen die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Begriffliche Abgrenzung – Möglichkeiten der Patienten- und Angehörigenedukation

3.1 Schulung

3.2 Edukation

3.3 Information

3.4 Beratung

4. Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation

4.1 Definition Intensivstation

4.2 Angehörige auf einer Intensivstation

4.2.1 Ängste und Bedürfnisse

4.2.2 Anlässe und Merkmale von Hilfesituationen mit Beratung

4.2.2.1 Akuter Beratungsbedarf auf der Intensivstation

4.2.2.2 Mittelfristig absehbarer Beratungsbedarf auf der Intensivstation

4.2.2.3 Längerfristig absehbarer Beratungsbedarf auf der Intensivstation

4.3 Grundhaltungen in der Gesprächsführung: Akzeptanz, Empathie, Kongruenz

4.4 Gesetzliche Grundlagen von Beratung

4.5 Möglichkeiten und Grenzen der Beratung und Unterstützung auf der Intensivstation

5. Beratungsmöglichkeiten für Angehörige und Patienten

5.1 Patienten – Informationszentren

5.2 Telefonische Beratungen

5.3 Fernsehen

6. Praktische Anwendung des lösungs- und ressourcenorientierten Ansatzes

6.1 Lösungs- und ressoucenorientierter Ansatz nach de Shazer

6.2 Fallbeispiel: Patient nach einem Verkehrsunfall

6.3 Interview: Durchführung und Auswertung

7. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Patienten- und Angehörigenberatung auf Intensivstationen und beleuchtet dabei insbesondere die Rolle des Pflegepersonals sowie notwendige Beratungskompetenzen.

  • Bedeutung der Beratung in der pflegerischen Ausnahmesituation Intensivstation
  • Bedürfnisse von Angehörigen und deren Unterstützung durch das Behandlungsteam
  • Rechtliche Grundlagen und institutionelle Rahmenbedingungen der Pflegeberatung
  • Grenzen der Beratung durch Zeitmangel und fehlendes spezifisches Fachwissen
  • Praktische Anwendung des lösungsorientierten Ansatzes nach de Shazer

Auszug aus dem Buch

6.2 Fallbeispiel: Patient nach einem Verkehrsunfall

Herr M. (Name aufgrund des Datenschutzes geändert) ist 52 Jahr alt wurde am 12.10.15, als Polytrauma (viele Verletzungen, wobei mindestens eine Verletzung lebensbedrohlich ist), nach einem schweren Verkehrsunfall in ein Klinikum eingeliefert. Herr M. leidet unter psychischen Problemen wie z.B. Depressionen und einer Schizophrenie. Er ist aufgrund suizidaler Absichten mit seinem Auto (mit ca. 70 km/h) gegen eine Hauswand gefahren. Herr M. wollte an diesem Morgen zur Arbeit fahren, als ihm plötzlich seine „inneren Stimmen“ sagten, er solle sich umbringen. Nachdem er von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit wurde, erfolgte eine lange Notfalloperation, worauf er anschließend auf die operative Intensivstation verlegt wurde.

Der Patient erhielt aufgrund einer Beckenfraktur einen externen Fixateur (durch die Haut befestigtes Haltesystem). Mehrere Frakturen in beiden Beinen und in beiden Armen, wurden ebenfalls operativ versorgt, eingegipst und geschient. Darüber hinaus hatte Herr M. eine leichte Hirnblutung, eine Quetschung der Lunge und mehrere Gesichts- und Kieferfrakturen, welche ebenfalls operativ behandelt wurden. Nach der OP lag er im künstlichen Komaund seine Atmung wurde maschinell unterstützt. Nach fünf Tagen wurde Herr M. geweckt. Da jedoch die Lunge noch Probleme machte, erhielt er eine Tracheotomie (Luftröhrenschnitt, bei dem durch die Halsweichteile ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird), worüber er noch eine Atemunterstützung erhielt. Einige Wochen wurde die Lunge trainiert und das Tracheostoma konnte wieder entfernt werden. Aufgrund dessen kann Herr M. nun endlich wieder sprechen und kommunizieren. Wegen seiner vielen (gefährlichen) Frakturen ist die Mobilisation erschwert. Einige Zeit später, ist es ihm durch regelmäßiges Training mit der Physiotherapeutin möglich, den Positionswechsel im Bett selbstständig durchzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von Beratung in der Pflege aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und definiert das Ziel der Arbeit, Möglichkeiten und Grenzen auf der Intensivstation zu beleuchten.

3. Begriffliche Abgrenzung – Möglichkeiten der Patienten- und Angehörigenedukation: Dient der theoretischen Fundierung durch Definition und Abgrenzung der Begriffe Schulung, Edukation, Information und Beratung.

4. Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation: Analysiert die spezifische Situation auf Intensivstationen, die Bedürfnisse der Angehörigen, notwendige Grundhaltungen der Pflegenden sowie gesetzliche Grundlagen.

5. Beratungsmöglichkeiten für Angehörige und Patienten: Stellt verschiedene externe und ergänzende Informations- und Beratungswege wie Patienteninformationszentren, telefonische Beratung und Medienangebote vor.

6. Praktische Anwendung des lösungs- und ressourcenorientierten Ansatzes: Veranschaulicht die praktische Implementierung des lösungsorientierten Ansatzes nach de Shazer anhand eines Fallbeispiels und eines entsprechenden Experten-Patienten-Interviews.

7. Diskussion und Ausblick: Reflektiert die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit von Zeitressourcen und guten Arbeitsbedingungen für eine qualifizierte Beratung in der Intensivpflege.

Schlüsselwörter

Patientenberatung, Angehörigenberatung, Intensivstation, Pflege, Kommunikation, Unterstützung, Edukation, Beratungskompetenz, Krisenintervention, Ressourcenorientierung, Stress, Pflegepersonal, Beratungsprozess, Patienteninformationszentrum, Gesprächsführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Bedeutung, Möglichkeiten und Grenzen der Patienten- und Angehörigenberatung im spezifischen Kontext der Intensivstation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition pflegerischer Beratungsbegriffe, die psychische Ausnahmesituation von Angehörigen auf Intensivstationen, gesetzliche Beratungsvorgaben sowie praktische Beratungskonzepte wie den ressourcenorientierten Ansatz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Rolle der Angehörigen und die Herausforderungen für das Pflegepersonal bei der Beratung auf der Intensivstation darzustellen und aufzuzeigen, wie trotz institutioneller Grenzen eine Unterstützung möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und der praxisnahen Anwendung eines lösungsorientierten Beratungsmodells anhand eines Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung pflegerischer Begriffe, den Bedürfnissen von Angehörigen, den Anforderungen an eine professionelle Grundhaltung (Akzeptanz, Empathie, Kongruenz) sowie den Grenzen durch Zeitdruck und Personalmangel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Patientenberatung, Angehörigenberatung, Intensivstation, Pflegekompetenz, Kommunikation und Ressourcenorientierung.

Inwiefern beeinflusst der DRG-Klinikalltag die Beratungsmöglichkeiten?

Das DRG-System führt zu kürzeren Liegezeiten und einem erhöhten Arbeitsaufkommen, was die Zeit für ausführliche und tiefgreifende Beratungsgespräche auf den Stationen häufig einschränkt.

Warum ist der lösungsorientierte Ansatz nach de Shazer besonders für die Intensivpflege geeignet?

Dieser Ansatz fokussiert nicht auf Defizite, sondern auf vorhandene Ressourcen und kleine, realistische Ziele, was besonders in zeitlich begrenzten stationären Settings eine effektive Motivationshilfe darstellt.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation. Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Veranstaltung
Arbeit zum Studienschwerpunkt Patientenedukation- und Beratung
Note
1,3
Autor
Pia Achinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
46
Katalognummer
V343411
ISBN (eBook)
9783668336186
ISBN (Buch)
9783668336193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Intensivpflege Intensivstation Angehörigenberatung Angehörige Patienten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pia Achinger (Autor:in), 2016, Patienten- und Angehörigenberatung auf der Intensivstation. Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/343411
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Leseprobe aus  46  Seiten
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