Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Economics - Statistics and Methods

Wann sind wir mit unserem Einkommen zufrieden? Eine geschlechter- und konjunkturspezifische Panelanalyse

Welche Indikatoren lassen sich für das als gerecht empfundene Einkommen identifizieren?

Title: Wann sind wir mit unserem Einkommen zufrieden? Eine geschlechter- und konjunkturspezifische Panelanalyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 62 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Statistics and Methods

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In makroökonomischen Modellen gehen wir davon aus, dass Arbeitnehmer in konjunkturschwachen Phasen geringere Löhne hinnehmen, da mit einer steigenden Arbeitslosigkeit auch die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer sinkt. Dabei wird die Veränderung des BIP im Vergleich zum Vorjahr als Determinante für das „als gerecht empfundene Einkommen“ herangezogen.

Im vorliegenden Paper wird das „als gerecht empfundene Einkommen“ geschlechterspezifisch untersucht. Dabei zeigt die Analyse deutlich, dass es vor allem die Bezieher niedriger Einkommen sind, die sich als ungerecht entlohnt sehen. Überraschender Weise sinkt dieses Ungerechtigkeitsempfunden aber nur bis zum dritten Einkommensquartil, bevor es wieder ansteigt. Dies geht mit den Ergebnissen anderer Studien einher, dass sich gerade Manager und Vielverdiener in Deutschland als unterbezahlt einschätzen.

Die Analyse verdeutlicht auch die Ergebnisse früherer Untersuchungen, dass sich selbst bei den subjektiv bewerteten Einkommen deutliche geschlechterspezifische Lohnunterschiede ergeben. Ebenso sind die Differenzen zwischen Ost- und Westdeutschland fortbestehend. Aus den Untersuchungen geht auch hervor, dass es gerade die mittlere Einkommensschicht ist, die sich durch den progressiven Steuersatz ungerecht behandelt sieht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. EMPIRISCHES VORGEHEN

2.1. DATENBASIS SOEP

2.2. EINKOMMENSVARIABLEN

2.3. AUSGEWÄHLTE PERIODEN

2.4. DATENAUSWAHL

3. BESCHREIBENDE STATISTIK

3.1. EINKOMMENSUNTERSCHIEDE GENDER

3.2. OPERATIONALISIERBARKEIT NACH JASSO

3.3. KONJUNKTURELLER EINFLUSS

3.4. VARIANZ DES GERECHTEN EINKOMMENS

3.5. WAHRNEHMUNG STEUERGERECHTIGKEIT

4. REGRESSIONSMODELL – GERECHT EMPFUNDENES EINKOMMEN

4.1. BEGRÜNDUNG DER AUSGEWÄHLTEN VARIABLEN

4.2. SCHÄTZUNG DES LINEAREN REGRESSIONSMODELLS

5. DISKRETE MODELLE – EINKOMMENSZUFRIEDENHEIT

5.1. MLOGIT MODELL

5.2. OPROBIT UND OLOGIT MODELL

5.3. MODELLVERGLEICH LINEARE/OPROBIT/OLOGIT

5.4. GENERALIZED ORDERED MODELLE

5.5. VERGLEICH ORDERED VS. GERNERALIZED ORDERED MODELLE

6. ZUSAMMENFASSUNG

6.1. DISKUSSION

6.2. FAZIT UND AUSBLICK

7. ANHANG

7.1. ANNAHMEN DES REGRESSIONSMODELLS

7.2. DURCHSCHNITTLICHE MARGINALE EFFEKTE

8. VERZEICHNIS

8.1. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

8.2. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

8.3. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Indikatoren das als gerecht empfundene Einkommen determinieren und inwieweit konjunkturelle Faktoren sowie persönliche Charakteristika (wie das Geschlecht) die Einkommenszufriedenheit und das Gerechtigkeitsempfinden von Individuen beeinflussen.

  • Analyse von Einkommensgerechtigkeit auf Basis des SOEP-Datensatzes.
  • Einfluss der konjunkturellen Lage und des Wirtschaftswachstums (BIP) auf das Empfinden von Gerechtigkeit.
  • Untersuchung geschlechterspezifischer Unterschiede bei der Bewertung des eigenen Einkommens.
  • Vergleich verschiedener ökonometrischer Modelle (OLS, mLogit, oLogit, oProbit) zur Erklärung von Zufriedenheit.
  • Analyse der Wirkung progressiver Steuersätze auf das Ungerechtigkeitsempfinden.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ob am Stammtisch oder im Betrieb, es kommt mitunter zu heftigen Auseinandersetzun gen bei der Frage, „Wer »gerechterweise« wie viel verdienen?“. Ein Thema, das die Menschen bewegt und bei dem die Auffassungen häufig weit auseinanderliegen. Dabei hat ein als ungerecht empfundenes Einkommen diverse negative Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden von Individuen. Dazu zählen Probleme mit der psychischen Gesundheit, höhere Fehlzeiten bei der Arbeit oder ein Anstieg des Korruptionsverhalten (Schunck, Sauer & Valet, 2013). Ebenso kann eine geringere Wahlbeteiligung durch eine als ungerechte empfunden Einkommensverteilung induziert werden (Liebig, 2010; Fet chenhauer, 2010). Zudem wird die Lebenserwartung durch das tatsächliche Einkommen determiniert (Reil-Held, 2010). Für den Ökonom Henry George (2006) ist Einkommens gerechtigkeit damit nicht nur eine ökonomische, sondern ebenso eine ethische Frage.

Die Frage nach der Einkommensgerechtigkeit beschäftigt die Volkswirte schon lange. Kaum einem Thema wird so viel Aufmerksamkeit gewidmet (Schwarze, 2003). Dabei ist das Thema höchst brisant, denn Einkommensungerechtigkeit wird in der Literatur auch als der „elementarste Demokratiefeind“ beschrieben (Bollen, 1985). Dies gilt insbeson dere dann, wenn die Differenz zwischen dem gerechten und tatsächlichen Einkommen, bei gleichzeitiger Einkommensungleichheit, steigt, führt Bollen (1985) aus. In der vorlie genden Ausarbeitung wird mithilfe des SOEP-Datensatzes untersucht, wie sich der Un terschied zwischen dem als gerecht empfundenen Einkommen und dem tatsächlichen Einkommen erklären lässt. Dazu soll auch untersucht werden, inwiefern die konjunktu relle Lage einen Einfluss auf das als gerecht empfundene Einkommen haben kann. Er gänzt wird das Modell durch subjektive Zufriedenheitsvariablen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Führt in die Problematik der Einkommensgerechtigkeit ein und stellt die Relevanz der Thematik für das individuelle Wohlbefinden sowie die Demokratie dar.

2. EMPIRISCHES VORGEHEN: Beschreibt die Datengrundlage des SOEP, die Definition der Einkommensvariablen und die methodische Auswahl der Analyseperioden.

3. BESCHREIBENDE STATISTIK: Analysiert deskriptiv Einkommensunterschiede, den Jasso-Index sowie den Einfluss von Konjunktur und Steuerlast auf die Wahrnehmung.

4. REGRESSIONSMODELL – GERECHT EMPFUNDENES EINKOMMEN: Nutzt die kleinste Fehlerquadrat-Methode, um die Determinanten für das als gerecht empfundene Einkommen zu identifizieren.

5. DISKRETE MODELLE – EINKOMMENSZUFRIEDENHEIT: Präsentiert Logit- und Probit-Modelle zur Erklärung der ordinalskalierten Einkommenszufriedenheit unter Verwendung verschiedener Modellvarianten.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert das Endogenitätsproblem und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Lebenszufriedenheit, Glück, Jassoindex, Kleinste-fehlerquadrate-Methode, Geschlechteranalyse, multinominale Modelle, diskrete Modelle, Sozioökonomische Panel, SOEP, Deutschland, Einkommensgerechtigkeit, Arbeitsmarkt, Konjunktur, Steuerprogression, Gendergap.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Wahrnehmung von Einkommensungerechtigkeit und die Faktoren, die bestimmen, ab wann ein Einkommen als gerecht empfunden wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Einkommenszufriedenheit, der Einfluss konjunktureller Schwankungen auf Gerechtigkeitswahrnehmungen sowie geschlechterspezifische Unterschiede beim Einkommen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, Determinanten für das als gerecht empfundene Einkommen zu identifizieren und zu untersuchen, ob wirtschaftliche Krisenzeiten die Erwartungen und das Empfinden der Menschen verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es werden empirische Analysen mit dem SOEP-Datensatz durchgeführt, unter anderem durch lineare Regressionen (OLS) sowie diskrete Auswahlmodelle wie mLogit, oLogit und oProbit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine deskriptive Statistik, ein lineares Regressionsmodell zur Erklärung des gerechten Einkommens sowie diverse logistische und probitbasierte Modelle zur Erklärung der Einkommenszufriedenheit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind der Jasso-Index, das SOEP, Einkommenszufriedenheit, Steuergerechtigkeit und die Gender-Wage-Gap.

Warum wird der Jasso-Index verwendet?

Der Jasso-Index wird herangezogen, um eine objektivierbare, mathematische Messgröße für die Differenz zwischen tatsächlichem und als gerecht empfundenem Einkommen zu erhalten.

Welche Rolle spielt das BIP in der Analyse?

Das BIP dient als Makrovariable, um den Einfluss der konjunkturellen Lage (insbesondere Krisenphasen wie 2009) auf das Gerechtigkeitsempfinden der Wirtschaftssubjekte zu prüfen.

Wie beeinflussen Steuern das Empfinden?

Die Analyse deutet darauf hin, dass insbesondere Bezieher mittlerer Einkommen sich durch den progressiven Steuersatz in Deutschland als ungerecht behandelt fühlen.

Excerpt out of 62 pages  - scroll top

Details

Title
Wann sind wir mit unserem Einkommen zufrieden? Eine geschlechter- und konjunkturspezifische Panelanalyse
Subtitle
Welche Indikatoren lassen sich für das als gerecht empfundene Einkommen identifizieren?
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,6
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
62
Catalog Number
V343180
ISBN (eBook)
9783668373853
ISBN (Book)
9783668373860
Language
German
Tags
Lebenszufriedenheit Jassoindex Kleinste-fehlerquadrate-Methode Geschlechteranalyse multinominale Modelle diskrete Modelle Sozioökonomische Panel (SOEP)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Wann sind wir mit unserem Einkommen zufrieden? Eine geschlechter- und konjunkturspezifische Panelanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/343180
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  62  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint