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Medien in der Policy-Forschung. Zur Rolle medialer Berichterstattung im politischen Diskurs und in der Staatstätigkeit

Das Beispiel Körperscanner

Title: Medien in der Policy-Forschung. Zur Rolle medialer Berichterstattung im politischen Diskurs und in der Staatstätigkeit

Term Paper , 2016 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Malte Wittmaack (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Summary Excerpt Details

Die anhaltende Debatte in der Governanceforschung, die sich mit der Frage nach den zentralen Akteuren in der Politik beschäftigt hat, hat sich in den letzten Jahren stark ausdifferenziert. Ihr liegt die Feststellung zugrunde, dass sich die Form des Regierens in den letzten Jahren stark gewandelt hat und verschiedene Prozesse dazu beigetragen haben. Neben der Veränderung der Bedingung betreten auch neue Akteure die politische Bühne.

Zu diesen Akteuren gehören auch die Medien, die ihren Einfluss geltend machen. Doch ist dieser Einfluss groß genug, um Politik aktiv zu gestalten? Folgt man neueren Forschungsansätzen, die sich mit den Medien beschäftigen, muss dies als Tatsache gesehen werden. Jo Reichertz konnte zeigen, wie sich der gesteigerte Medienkonsum auf die Politik der inneren Sicherheit ausgewirkt hat. Dieser Einschätzung soll in dieser Arbeit weiter nachgegangen werden.

Am Beispiel der sogenannten „Nackt- oder „Körperscanner“ soll gezeigt werden, welche „Rolle“ Medien in der Politik gegenwärtig spielen. Denn folgt man der Argumentation von Reichertz, dann müssen Medien als selbständige Akteure gesehen werden. Ihr Potential beschränkt sich nicht länger auf eine Berichterstattung, sondern die Medien in ihren unterschiedlichen Ausprägungen versuchen gezielt eigene Positionen in die Politik einzubringen und diesen auch zur Durchsetzung bringen. Daher steht die Arbeit unter der Fragestellung: Welche Rolle spielten die Medien bei der Einführung der Körperscanner? Als theoretisches Konzept soll auf die vergleichende Staatstätigkeitsforschung zurückgegriffen werden. Die Begründung dafür liegt in der in den Kategorisierungen der einzelnen Akteure.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vergleichende Staatstätigkeitsforschung

3. Der mediale Diskurs um die Körperscanner am Beispiel der „Welt“

4. Das Politikfeld der inneren Sicherheit

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle der Medien als eigenständige Akteure in der Politik, speziell im Bereich der inneren Sicherheit, und analysiert deren Einfluss auf den politischen Diskurs sowie die Staatstätigkeit am Fallbeispiel der Einführung von Körperscannern an Flughäfen.

  • Erweiterung des Konzepts der Staatstätigkeitsforschung um die Akteursrolle der Medien
  • Analyse des medialen Diskurses in der Zeitung „Die Welt“ zwischen 2009 und 2011
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen medialer Berichterstattung, öffentlicher Wahrnehmung und politischer Entscheidung
  • Konstruktion von Unsicherheiten und deren Bedeutung für das Politikfeld der inneren Sicherheit

Auszug aus dem Buch

3. Der mediale Diskurs um die Körperscanner am Beispiel der „Welt“

Im Artikel der „Welt“ vom Dezember 2009 zeigt sich ein eindeutig intentionaler Charakter schon im Titel „Europa muss wieder über Nacktscanner reden“ (Lossau 2009). Der Autor bringt die Bedrohung durch den Attentäter aus Detroit zur Sprache. Damit zeigt er auf, dass sich eine Bedrohungslage abzeichnet, auf die in der Politik reagiert werden muss. Seine Forderung lautet daher, „das Thema Ganzkörpercanner noch einmal auf die politische Agenda zu setzen“ (ebd.). Die Gegenstimmen werden vom Autor aufgenommen und im weiteren Verlauf verarbeitet. Wer befürchte, dass sich die Bilder des Gerätes verbreiten, der könne sich einer Leibesvisitation unterziehen (vgl. ebd.). Als generelle Problemlösung wäre es möglich, dass die Scans freiwillig sind (vgl. ebd.). Damit bietet der Artikel bereits eine Lösung an. Das Angebot der Freiwilligkeit wäre auf der Ebene praktischer Politik verhandelbar. Auch geht es hier nicht um eine Berichterstattung, sondern allein um die Ausübung von Sicherheitspolitik. Die zentrale Forderung ist die „Sicherheit des Luftverkehrs dramatisch [zu] verbessern“ (ebd.).

Die Leistung des Artikels besteht zum einen darin, dass er dem Thema eine Aufmerksamkeit zuteilwerden lässt. Ein zweiter Punkt besteht in dem von Reichertz benannten Begriff des Polizierens. Der Text versucht den Diskurs in eine bestimmte Richtung zu lenken, indem er die Fragen nach der Sicherheit und der Wahrung von Persönlichkeitsrechten aufwirft. Es bleibt jedoch nicht dabei, sondern es werden sogar Lösungen angeboten, die für eine politische Umsetzung in Betracht kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Governancedebatte ein und formuliert das Ziel, die Medien als selbständige Akteure in das Konzept der Staatstätigkeitsforschung zu integrieren.

2. Die Vergleichende Staatstätigkeitsforschung: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen der Staatstätigkeitsforschung vor und erweitert den Ansatz kritisch um die Rolle der Medien.

3. Der mediale Diskurs um die Körperscanner am Beispiel der „Welt“: Hier wird anhand des Fallbeispiels der Zeitung „Die Welt“ analysiert, wie das Medium den Diskurs aktiv mitgestaltet und eigene Positionen in die Politik einbringt.

4. Das Politikfeld der inneren Sicherheit: Das Kapitel verknüpft die Erkenntnisse der Medienanalyse mit dem spezifischen Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit im Bereich der inneren Sicherheit.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medien durch ihre Berichterstattung maßgeblich Einfluss auf den politischen Prozess und die Staatstätigkeit nehmen, statt lediglich als objektive Berichterstatter zu agieren.

6. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten Quellen, inklusive wissenschaftlicher Literatur und Zeitungsberichte, aufgeführt.

Schlüsselwörter

Medien, Staatstätigkeitsforschung, Politik, innere Sicherheit, Körperscanner, Diskurs, Polizieren, Agenda-Setting, Transparenz, Sicherheitsgesellschaft, Regieren, Governance, Persönlichkeitsrechte, Mediatisierung, Politische Partizipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Medien bei der Gestaltung politischer Prozesse, indem sie diese nicht als bloße Beobachter, sondern als aktive Akteure im politischen Diskurs betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Staatstätigkeitsforschung, das Politikfeld der inneren Sicherheit, mediale Einflussnahme und die Debatte um Körperscanner an Flughäfen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Rolle der mediale Diskurs bei der Einführung der Körperscanner spielte und wie dieser Prozess das theoretische Konzept der Staatstätigkeitsforschung ergänzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine diskursanalytische Untersuchung durchgeführt, die auf der vergleichenden Staatstätigkeitsforschung basiert und diese um den Aspekt der Medien als eigenständige Akteure erweitert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze, untersucht den medialen Diskurs um Körperscanner am Beispiel der Zeitung „Die Welt“ und beleuchtet die Zusammenhänge mit dem Politikfeld der inneren Sicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medien, Politik, innere Sicherheit, Körperscanner, Diskurs, Polizieren und Agenda-Setting charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Arbeit von einer klassischen Medienanalyse?

Der Ansatz geht über eine reine Inhaltsanalyse hinaus, indem er Medien als aktive politische Akteure begreift, die selbst Einfluss auf politische Entscheidungen und deren Legitimation nehmen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Rolle der Medien?

Der Autor schlussfolgert, dass Medien durch ihre Berichterstattung nicht nur aufklären, sondern Unsicherheiten konstruieren und somit massiven Druck auf politische Entscheidungsträger ausüben können.

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Details

Title
Medien in der Policy-Forschung. Zur Rolle medialer Berichterstattung im politischen Diskurs und in der Staatstätigkeit
Subtitle
Das Beispiel Körperscanner
College
Bielefeld University  (Fakultät für Soziologie)
Grade
1,3
Author
Malte Wittmaack (Author)
Publication Year
2016
Pages
20
Catalog Number
V342830
ISBN (eBook)
9783668330528
ISBN (Book)
9783668330535
Language
German
Tags
Körperscanner Staatstätigkeitsforschung Foucault Gouvernmentalität Diskurs Public Policy
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Malte Wittmaack (Author), 2016, Medien in der Policy-Forschung. Zur Rolle medialer Berichterstattung im politischen Diskurs und in der Staatstätigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/342830
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