Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Communications - Media and Politics, Politic Communications

Media Bias und seine Wirkung auf die Rezipienten

Title: Media Bias und seine Wirkung auf die Rezipienten

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Setili (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Trump, Pegida & Co. werfen den Medien eine Verzerrung in ihrer Berichterstattung vor. In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der Frage nachgegangen, was unter Media Bias verstanden wird, wie er bisher untersucht wurde, und in wie weit den Vorwürfen auch harte empirische Fakten aus der Forschung entgegenzusetzen sind. Hierzu wird Forschungsliteratur aus den USA und Deutschland zu dem Thema zusammengetragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Media Bias Forschung

3. Politischer Media Bias

3.1 Fokus USA

3.1.1 Der politische Media Bias existiert

3.1.2 Der politische Media Bias existiert nicht

3.1.3 Fazit USA

3.2 Fokus Bundesrepublik Deutschland

3.2.1 Fazit Bundesrepublik Deutschland

4. Wirkung des politischen Media Bias

4.1 Medienwirkung des Bias

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wissenschaftliche Existenz eines politischen Media Bias sowie dessen Auswirkungen auf Rezipienten. Dabei wird analysiert, ob Medien verzerrt über politische Akteure berichten und inwiefern dies das Wahlverhalten beeinflussen kann, wobei sowohl der US-amerikanische als auch der deutsche Kontext betrachtet werden.

  • Grundlagen und Definitionen der Media Bias Forschung
  • Analyse der Medienberichterstattung in den USA (Fallstudien)
  • Untersuchung des politischen Media Bias in Deutschland
  • Einflussfaktoren wie redaktionelle Linien und journalistische Einstellungen
  • Zusammenhang zwischen Medienverzerrung und Medienwirkung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Der politische Media Bias existiert

Als eine der Pionierstudien auf dem Gebiet identifizieren Kepplinger (2011) und Wagner (2007) eine Studie aus dem Jahre 1954.

Anhand der Medienberichterstattung im Präsidentschaftswahlkampf zwischen dem Republikaner Eisenhower und dem Demokraten Stevenson untersuchten Klein und McCoby „den Zusammenhang zwischen der redaktionellen Linie einzelner Blätter und der Berichterstattung über die beiden Kandidaten“. (Rauchenzauner, 2006, S. 71). Dazu untersuchten sie unteranderem klassisch den Umfang und die Platzierung von Artikeln über die Präsidentschaftskandidaten und die Anzahl einseitiger und wertender Aussagen. Das Ergebnis ist aus heutiger Sicht wenig erstaunlich. Die Zeitungen folgten in der Berichterstattung ihrer redaktionellen Linie und bevorzugten den ihnen nahestehenden Kandidaten. Über ihn wurden mehr und besser platzierte Artikel veröffentlicht.

Mit dieser Studie lässt sich allerdings nicht auf eine allgemeine Tendenz in der gesamtamerikanischen Berichterstattung schließen. Letztlich braucht es Studien, bei denen auf Aggregatebene untersucht wird, ob es unter Betrachtung möglichst vieler Medienangebote eine klare Tendenz zur Bevorzugung der liberalen Seite gibt. Groseclose & Milyo (2005) versuchen sich genau daran. Sie untersuchen eine große Anzahl an nationalen Medienangeboten / Medienformaten und wagen eine Aussage zur allgemeinen Tendenz der gesamtamerikanischen Berichterstattung. Für die Untersuchung auf einen Media Bias entwickeln sie ein neues Messinstrument, das auf inhaltsanalytische Daten zurückgreift. Sie erfassen, wie oft die Medienangebote / Medienformate bestimmte Think Tanks zitieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel thematisiert den schwindenden Medienvertrauen und die Relevanz des Begriffs Lügenpresse, um die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung zu begründen.

2. Media Bias Forschung: Hier werden theoretische Grundlagen und verschiedene Operationalisierungen von Media Bias, wie z.B. das Verleihen publizistischer Prominenz, erläutert.

3. Politischer Media Bias: Dieses Kapitel untersucht empirische Evidenzen für oder gegen eine einseitige politische Berichterstattung in den USA und Deutschland.

3.1 Fokus USA: Dieser Abschnitt beleuchtet spezifische Studien zum US-Mediensystem, wobei sowohl Befunde für als auch gegen einen existierenden politischen Bias diskutiert werden.

3.1.1 Der politische Media Bias existiert: Darstellung von Pionierstudien und modernen Analysen, die eine liberale Verzerrung in US-Medien nahelegen.

3.1.2 Der politische Media Bias existiert nicht: Auseinandersetzung mit Gegenstudien und Meta-Analysen, die auf ein ausgeglicheneres Bild im Zeitungssektor hinweisen.

3.1.3 Fazit USA: Zusammenfassende Einschätzung, dass die aktuelle Studienlage in den USA ambivalent bleibt und Wahlkämpfe als Ausnahmezustand betrachtet werden sollten.

3.2 Fokus Bundesrepublik Deutschland: Analyse der deutschen Medienlandschaft, in der redaktionelle Leitlinien eine stärkere Rolle spielen als in den USA.

3.2.1 Fazit Bundesrepublik Deutschland: Erkenntnis, dass trotz fehlender aggregierter Forschung ein klares Muster nach redaktionellen Linien erkennbar ist.

4. Wirkung des politischen Media Bias: Das Kapitel analysiert, ob und wie eine verzerrte Berichterstattung das Wissen, die Einstellungen und das Verhalten der Rezipienten beeinflusst.

4.1 Medienwirkung des Bias: Diskussion von Extrembeispielen wie Propaganda im Vergleich zu pluralistischen Mediensystemen und der Rolle individueller Prädispositionen.

5. Schlussbemerkung: Resümee, dass Medienwirkung differenziert zu betrachten ist und die Existenz eines Media Bias nicht automatisch eine signifikante direkte Beeinflussung des Wahlverhaltens impliziert.

Schlüsselwörter

Media Bias, politische Kommunikation, Medienberichterstattung, Nachrichtenwert, Journalismus, USA, Deutschland, Medienwirkung, Wahlkampf, redaktionelle Linie, Propaganda, Inhaltsanalyse, Verzerrung, selective exposure, Rezipient

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Medien in Deutschland und den USA in ihrer politischen Berichterstattung verzerrt berichten (Media Bias) und welche Auswirkungen dies auf die Rezipienten hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die theoretische Definition von Bias, empirische Befunde aus der Kommunikationswissenschaft zu Bias in den USA und Deutschland sowie die medienpsychologische Wirkung auf das Wahlverhalten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob es tatsächliche Evidenzen für eine systematische Verzerrung in der politischen Berichterstattung gibt und ob diese einen direkten Einfluss auf die Rezipienten ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse vorhandener empirischer Studien, insbesondere inhaltsanalytischer Untersuchungen zu Wahlkämpfen und politischer Berichterstattung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst verschiedene Konstruktionen von Bias theoretisch hergeleitet, gefolgt von einer detaillierten Prüfung der Studienlage in den USA und Deutschland, sowie der Erörterung von Medienwirkungseffekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Media Bias, politische Kommunikation, Medienwirkung, redaktionelle Linie und journalistische Partisanität.

Wie unterscheiden sich US-amerikanische und deutsche Medien in Bezug auf Bias?

Während US-Medien häufig in einem polarisierten Zwei-Parteien-System analysiert werden, folgen deutsche Medien stärker erkennbaren, traditionellen redaktionellen Leitlinien, wobei die Studienlage in Deutschland quantitativ geringer ist.

Hat Media Bias einen direkten Einfluss auf das Wahlverhalten?

Die Forschung zeigt, dass der Einfluss nicht direkt und universell ist; vielmehr spielen mediierende Faktoren wie individuelle Prädispositionen, die selektive Nutzung (Selective Exposure) und andere Informationsquellen eine entscheidende Rolle.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Media Bias und seine Wirkung auf die Rezipienten
College
University of Hohenheim  (Kommunikationswissenschaft)
Course
Politische Kommunikation
Grade
1,0
Author
Daniel Setili (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V342477
ISBN (eBook)
9783668321816
ISBN (Book)
9783668321823
Language
German
Tags
Trump Pegida News Bias Media Bias USA Deutschland Medien Wirkung Kommunikation Zeitung Rezipient TV Amerika Präsident
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Setili (Author), 2016, Media Bias und seine Wirkung auf die Rezipienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/342477
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint