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Innovation und Diffusion aus räumlicher Perspektive. Das Hägerstrand Modell

Title: Innovation und Diffusion aus räumlicher Perspektive. Das Hägerstrand Modell

Term Paper , 2012 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Loisa Welfers (Author), Jennifer Friedrichs (Author)

Earth Science / Geography - General, Basics

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Neuerungen aus den verschiedensten Bereichen beherrschen heute unsere Welt. Ob technische Neuerungen, kulturelle Wandlungen oder Krankheiten, alles verbreitet sich mit der Zeit in die verschiedensten Räume. Ein gutes Beispiel hierfür ist die SARS Epidemie. Im Frühjahr 2003 hatte sich der Erreger innerhalb von knapp zwei Monaten von der südchinesischen Provinz Guangdong über Hongkong, auf Grund der global vernetzten Welt, in acht Länder verbreitet. Doch wodurch wird die Ausbreitung einer Krankheit, einer technischen Neuerung oder einer kulturellen Wandlung bestimmt?

Genau diese Frage stellte sich auch Torsten Hägerstrand. Schon 1928 beschäftigte er sich mit dem Thema der Ausbreitung einer Neuerung. Torsten Hägerstrand (1916-2004) studierte Geographie an der Universität Lund in Schweden. 1952 schloss er sein Studium erfolgreich ab und schrieb an seiner Dissertation „Innovation Diffusion as a Spactical Process“, welche 1953 veröffentlicht wurde. 1957 wurde er Professor der Geographie und entwickelte ab 1960 verschiedene Modelle, auch zum Thema Ausbreitung einer Neuerung.

Im Folgenden wird auf die Ausbreitung einer Innovation im Raum eingegangen, in Bezug auf das Hägerstrand Modell. Für ein besseres Verständnis wird nach der Erklärung des Hägestrand-Modells eine Betrachtung anhand eines Fallbeispiels vorgenommen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Innovation und Diffusion

2.1 Entwicklungsgeschichte der Innovations- und Diffusionsforschung

2.2 Diffusionsarten

2.3 Diffusionswellen / Innovationswellen

3. Primärtheorie Hägerstrands

3.1 Kontaktfelder

3.2 MIF „mean information field“

3.3 Regeln des Hägerstrand-Modells

3.4 Simulation

4. Die drei Modelle Hägerstrands

4.1 Problematik der Modelle

4.2 Erweiterung der Modelle

5. Anwendung und Beispiel der Sars-Epidemie

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der räumlichen Diffusionsprozesse von Innovationen, basierend auf den theoretischen Modellen von Torsten Hägerstrand, um deren Anwendbarkeit und Grenzen im Kontext moderner Ausbreitungsphänomene kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen der Innovations- und Diffusionsforschung
  • Die Primärtheorie und das Modell von Torsten Hägerstrand
  • Methodik der Modellsimulation und räumliche Dynamik
  • Einfluss von Barrieren auf Diffusionsprozesse
  • Fallbeispiel: Analyse der SARS-Epidemie als Diffusionsphänomen

Auszug aus dem Buch

3.2 MIF „mean information field“

Das MIF gibt in Hägerstrands Modell die „räumliche Dynamik“ wieder (Windhorst 1983:69). Es ist das Gebiet in dem Kontakte zwischen Personen stattfinden können, die wiederum potentielle Innovationen weitergeben. Hägerstrand spannt ein kreisförmiges Feld zentriert über eine Matrix mit 25 Zellen, die jeweils 1km mal 1km groß sind. Durch das entstandene Gitternetz kann Hägerstrand jedem Feld die Wahrscheinlichkeit eines Kontaktes zuordnen. Der Querschnitt des kreisförmigen Feldes zeigt die exponentielle Abnahme der Kontaktwahrscheinlichkeit mit der Distanz. Die Zelle des Zentrums weist mit 40% (P=0,4432) die höchste Kontaktwahrscheinlichkeit auf. Die Eckzellen zeigen mit weniger als 1% (P=0,0096)die geringste Kontaktwahrscheinlichkeit, da die Distanz zum Zentrum bei ihnen am größten ist. Um vollständig mit dem „mean information field“ arbeiten zu können, werden für jede Zelle die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten aufsummiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der räumlichen Ausbreitung von Neuerungen und Vorstellung des Forschers Torsten Hägerstrand.

2. Innovation und Diffusion: Historischer Abriss der Diffusionsforschung, Klassifizierung der Diffusionsarten und Darstellung von Diffusionswellen.

3. Primärtheorie Hägerstrands: Detaillierte Erläuterung der theoretischen Grundlagen, insbesondere der Kontaktfelder, des MIF-Konzepts und der spezifischen Modellregeln.

4. Die drei Modelle Hägerstrands: Vorstellung der Modellvarianten sowie kritische Auseinandersetzung mit den theoretischen Einschränkungen und notwendigen Erweiterungen durch Barrieren.

5. Anwendung und Beispiel der Sars-Epidemie: Praktische Anwendung der Diffusionsmodelle auf das Beispiel der SARS-Epidemie und Vergleich mit moderneren Modellansätzen.

6. Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen Erkenntnisse über die Bedeutung Hägerstrands für die räumliche Diffusionsforschung und dessen Grenzen in der heutigen Zeit.

Schlüsselwörter

Hägerstrand, Innovation, Diffusion, räumliche Dynamik, Kontaktfelder, MIF, Diffusionswellen, Ausbreitungsprozess, SARS-Epidemie, Modellsimulation, Innovationsforschung, räumliche Barrieren, Bevölkerungsdichte, soziale Kontakte, Kulturlandschaftsgenetische Phase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der räumlichen Ausbreitung von Neuerungen, den sogenannten Innovationen, aus geographischer Perspektive unter Anwendung der Theorien von Torsten Hägerstrand.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung der Diffusion, die mathematische Modellierung von Kontaktfeldern und die praktische Anwendung dieser Konzepte auf die Ausbreitung von Krankheiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Hägerstrand-Modell detailliert zu erklären, seine Funktionsweise durch Simulationen aufzuzeigen und seine heutige Aussagekraft zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine modelltheoretische Herangehensweise, bei der mathematische Wahrscheinlichkeitsfelder zur Simulation genutzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Diffusionsarten, die mathematische Beschreibung des "mean information field" (MIF) und die Diskussion der Modellvereinfachungen durch Barrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Hägerstrand, Diffusion, Innovation, räumliche Dynamik, Kontaktfelder, Diffusionswellen und die SARS-Epidemie als konkretes Fallbeispiel.

Wie unterscheidet sich die "hierarchische Diffusion" von der "Nachbarschaftsdiffusion"?

Die Nachbarschaftsdiffusion basiert auf der Distanz zwischen Personen, während die hierarchische Diffusion entlang einer sozioökonomischen Rangfolge ohne Berücksichtigung räumlicher Distanz erfolgt.

Warum wird das Hägerstrand-Modell für moderne Epidemien wie SARS als limitiert betrachtet?

Das Grundmodell geht von eher begrenzter Mobilität und homogenen Räumen aus, wohingegen moderne Epidemien durch den globalen Flugverkehr und komplexe Infrastrukturen eine deutlich höhere und räumlich unvorhersehbare Dynamik aufweisen.

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Details

Title
Innovation und Diffusion aus räumlicher Perspektive. Das Hägerstrand Modell
College
RWTH Aachen University
Grade
1,3
Authors
Loisa Welfers (Author), Jennifer Friedrichs (Author)
Publication Year
2012
Pages
21
Catalog Number
V341413
ISBN (eBook)
9783668310971
ISBN (Book)
9783668310988
Language
German
Tags
innovation diffusion perspektive hägerstrand modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Loisa Welfers (Author), Jennifer Friedrichs (Author), 2012, Innovation und Diffusion aus räumlicher Perspektive. Das Hägerstrand Modell, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/341413
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